Die Schockwellen des überraschend gut ausgefallenen US-Arbeitsmarktberichtes vom März sind noch spürbar. Die Datenlage, die noch Anfang März neben den Terroranschlägen von Madrid zu Zweifeln an der konjunkturellen Dynamik und einer entsprechenden Rallye auf der Anleiheseite führte, zeichnet insgesamt inzwischen ein deutlich wachstumsfreundlicheres Bild. Der von Spekulationen um eine US-Leitzinserhöhung begleitete heftige Renditesprung verschaffte zugleich den zehnjährigen Treasuries mit einem Plus se
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist derzeit von einem gedämpften Optimismus geprägt. Von einer durchgreifenden Erholung, die auch dem Arbeitsmarkt auf die Beine hilft, kann aber keine Rede sein. Dies ist das Ergebnis der Befragung von 1.133 Unternehmen in West- und Ostdeutschland durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Danach produzieren 36 Prozent der westdeutschen Betriebe derzeit mehr als im vorigen Frühling; nur in 22 Prozent der Firmen laufen die Maschinen auf niedrigeren
Die kleinen Revolutionen der ITK-Branche
Die IT-getriebene Umgestaltung der Geschäftsprozesse ist in vollem Gange. “Der technologische Wandel krempelt komplette Branchen um, zum Beispiel die Automobilindustrie, die mit dem Übergang von einer funktionalen zu einer wissensbasierten Arbeitsteilung derzeit (nach der Einführung der Fließbandproduktion durch Henry Ford und der schlanken Fertigung durch Toyota) ihre dritte Revolution erlebt. Er betrifft aber auch zahlreiche Einzelunternehmen
Nach Ostern erwischten die Aktienmärkte zunächst einen guten Start, die Stimmung drehte jedoch im Wochenverlauf. Befürchtungen über eine näherrückende Zinserhöhung durch die US-Notenbank bereits im Sommer verstärkten sich und drückten den Deutschen Aktienindex. Trotzdem konnte die psychologisch wichtige Marke von 4000 Punkten verteidigt werden. Die begonnene Unternehmensberichtssaison für das erste Quartal 2004, an die Analysten hohe Erwartungen stellten, ist bisher gemischt angelaufen. Der größte Ch
Auch wenn ihre Aufnahme in die EU erst bevorsteht, macht Deutschland mit den Beitrittsländern sowie den Aspiranten Rumänien und Bulgarien bereits gute Geschäfte: Im vergangenen Jahr gingen 9,2 Prozent der deutschen Warenexporte in diese Länder Mittel- und Osteuropas (ohne Malta und Zypern) – und damit fast so viel wie in die USA (9,3 Prozent). Zehn Jahre zuvor hatte der Anteil der an die EU- Beitrittskandidaten gelieferten Ausfuhren erst bei 4,8 Prozent gelegen. Die deutschen Unternehmen investieren
Nach Ostern erwischten die Aktienmärkte zunächst einen guten Start, die Stimmung drehte jedoch im Wochenverlauf. Befürchtungen über eine näherrückende Zinserhöhung durch die US-Notenbank bereits im Sommer verstärkten sich und drückten den Deutschen Aktienindex. Trotzdem konnte die psychologisch wichtige Marke von 4000 Punkten verteidigt werden. Die begonnene Unternehmensberichtssaison für das erste Quartal 2004, an die Analysten hohe Erwartungen stellten, ist bisher gemischt angelaufen. Der größte Ch
Die Stabilisierungstendenzen an den internationalen Aktienmärkten haben sich in der Osterwoche fortgesetzt. Weder die überraschende und vor allem den Technologiesektor belastende Umsatzwarnung des weltweit größten Handy-Herstellers Nokia noch der schwache Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit konnten die Kurse während der verkürzten Handelswoche nennenswert unter Druck setzen. Der DAX hielt sich knapp über der 4000er Marke. Die gewachsene Resistenz gegenüber enttäuschenden Meldungen zei
“Der Aufschwung im deutschen Export verstetigt sich. Zum dritten Mal in Folge verzeichnen die Ausfuhren stabil zunehmende Monatsergebnisse. In Anbetracht der andauernden Stärke des Euro gegenüber dem Dollar ist besonders bemerkenswert, dass auch unsere Exporte in die Länder außerhalb der EU zugenommen haben, und zwar um 4,4 Prozent. Unser wichtigster Markt bleiben jedoch die Staaten der EU mit einem Exportzuwachs von 6,2 Prozent und einem Anteil an den deutschen Ausfuhren von 55 Prozent. Mit der Erw
Das wirtschaftliche Umfeld für die nach Ostern beginnende Chemie-Tarifrunde 2004 wird ungünstiger. Für den erhofften Aufschwung in der Chemie gibt es noch immer keine konkreten Anhaltspunkte. Die Chemie-Produktion hat im Januar 2004 ihre bereits im Mai 2003 begonnene Talfahrt fortgesetzt. Nach den aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes ist sie um 0,9 vH gegenüber dem Vorjahresmonat zurückgegangen. Gleichzeitig fiel der Gesamtumsatz der Branche um 2,4 vH gegenüber Januar 2003. Das berichtet de
Nichts ist flüchtiger als der Erfolg. Weil dies so ist, haben die Autoren des Buches “Was erfolgreiche Unternehmen ausmacht” das “scheue Wesen Erfolg” von möglichst vielen Seiten her eingekreist. Neben erkenntnistheoretischen Aspekten der Erfolgsforschung werden volkswirtschaftliche Auswirkungen von Unternehmenspleiten, individuelle Faktoren für Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens sowie Hilfen für Unternehmen in Not am Beispiel der “Runden Tische” der KfW Mittelstandsbank aufgezeigt. D
Publikation der KfW Bankengruppe stellt neue Erkenntnisse vor Nichts ist flüchtiger als der Erfolg. Weil dies so ist, haben die Autoren des Buches “Was erfolgreiche Unternehmen ausmacht” das “scheue Wesen Erfolg” von möglichst vielen Seiten her eingekreist. Neben erkenntnistheoretischen Aspekten der Erfolgsforschung werden volkswirtschaftliche Auswirkungen von Unternehmenspleiten, individuelle Faktoren für Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens sowie Hilfen für Unternehmen in Not a
Die im Herbst 2003 begonnene konjunkturelle Erholung im Mittelstand setzte sich zu Jahresbeginn fort – allerdings unter großen Mühen, denn die Aufwärtsbewegung verlor erkennbar an Dynamik. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des KfW-Indikators Mittelstandskonjunktur für das 1. Quartal 2004*. Gegenüber dem Vorquartal stieg der Indexwert lediglich um 0,4 Zähler, nachdem der entsprechende Zuwachs im Schlussquartal des Vorjahres noch bei 2,8 Punkten gelegen hatte. Zu dem aktuellen Anstieg beigetragen ha
Weltweite PwC-Untersuchung bei Finanzunternehmen ergibt: Corporate Governance hat Managementabläufe nachhaltig verändert, aber die Kommunikation mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern ist verbesserungswürdig Die Einführung von Richtlinien für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung (Corporate Governance) hat in den vergangenen beiden Jahren weltweit starken Einfluss auf börsennotierte Unternehmen gehabt. Allerdings scheinen die Unternehmensvertreter die damit einhergehenden Veränderungen
Mit zehn Staaten und 75 Millionen Menschen steht die Europäische Union vor ihrer bisher größten Beitrittsrunde. Diese führt zu einem markanten West-Ost-Wohlstandsgefälle: Während die bisherigen 15 EU- Mitglieder im Jahr 2004 schätzungsweise ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 9.600 Milliarden Euro erwirtschaften, kommen die zehn neuen Länder nur auf knapp 450 Milliarden Euro. Dies hat entscheidende Folgen für die so genannte Kohäsionspolitik, die für eine bessere wirtschaftliche Balance innerhalb der
IPO Watch Europe von PwC stellt fest: London und Brüssel sind die führenden Handelsplätze / Belgacom größter Börsengang der vergangenen drei Jahre / Deutschland wartet weiter auf ersten IPO Die Neuemissionen an den europäischen Börsen haben im ersten Quartal dieses Jahres signifikant zugenommen. Mit 56 war die Zahl der Börsengänge nahezu viermal so hoch wie im ersten Quartal 2003 (15). Noch deutlicher wird die Steigerung in Bezug auf die erzielte Marktkapitalisierung: Die von Januar bis März
Die Konsolidierung an den internationalen Aktienmärkten hielt auch in dieser Woche an, wobei die Stabilisierungsansätze zuletzt deutlicher sichtbar wurden. So konnte die amerikanische Technologiebörse Nasdaq die wichtige psychologische Marke von 2000 Punkten überspringen. Und der DAX hat sich inzwischen spürbar von seinem Tief Mitte März erholt und nimmt die 4000-Punkte wieder ins Visier.
Nachdem die Börsen nun offenbar einen Boden gefunden haben, suchen sie nach Argumenten für wieder fre