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Entwicklung der EU-Agrarpreise im vierten Quartal 2002

Im vierten Quartal 2002 war der Index der Preise landwirtschaftlicher Erzeugnisse in der Europäischen Union (EU-15) gegenüber dem entsprechenden Quartal des Vorjahres real um 5,3 Prozent niedriger, ebenso wie bereits im dritten Quartal. Der Rückgang des Gesamtoutput-Preisindexes für EU-15 war auf einen erheblichen Preisverfall bei Tieren und tierischen Erzeugnissen (-5,8 Prozent) und eine ähnliche Tendenz bei pflanzlichen Erzeugnissen (-5,0 Prozent) zurückzuführen, so der Statistikd

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Anstieg der Baugenehmigungen im 1. Quartal 2003 um 37,3%

Im 1. Quartal 2003 wurde in Deutschland der Bau von 88 700 Wohnungen genehmigt. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes 37,3% oder 24 100 Baugenehmigungen mehr als im Vorjahreszeitraum.

Dieser Anstieg dürfte zu einem guten Teil auf Vorzieheffekte bei der Beantragung von Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser zurückzuführen sein, die auf Grund der politischen Diskussionen um die Kürzung der Eigenheimzulage in den letzten Monaten entstanden sind. Besonders ausg

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Nur jahreszeitlich bedingter Anstieg der Erwerbstätigkeit im März 2003

Mit Beginn der einsetzenden Frühjahrsbelebung der Wirtschaft kam es in Deutschland im März 2003 zu einem saisonal bedingten Anstieg der Erwerbstätigkeit im Vormonatsvergleich.

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hatten im März 2003 rund 38,0 Mill. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland, 119 000 Personen oder 0,3% mehr als im Februar 2003. Die Zunahme fiel allerdings schwächer aus als in den Jahren zuvor (März gegenüber Februar 2002: + 152 000 Personen; M

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Anstieg des Außenhandels mit EU-Ländern im März 2003

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts stiegen die deutschen Ausfuhren in die EU-Länder im März 2003 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,8% auf 32,9 Mrd. Euro, die Einfuhren aus diesen Ländern um 9,9% auf 23,9 Mrd. Euro.
Besonders stark erhöhten sich die deutschen Ausfuhren nach Dänemark (+ 25,3% auf 1,2 Mrd. Euro), Spanien (+ 24,8% auf 2,8 Mrd. Euro) und Griechenland (+ 21,1% auf 0,4 Mrd. Euro) gegenüber März 2002. Rückläufig waren im gleichen Zeitraum die Ausfuhren nach Irland

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Eisenbahngüterverkehr im ersten Quartal 2003 um 6,4% gestiegen

Die Eisenbahnunternehmen transportierten auf dem deutschen Schienennetz von Januar bis März 2003 insgesamt 72,7 Mill. Tonnen; das waren 6,4% mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, ergab sich dabei im Quartalsverlauf für den Berichtsmonat Januar 2003 im Vergleich zum Vorjahresmonat noch ein Minus von 6,0%, im Februar ein Plus von 9,7% und im März ein zweistelliger Zuwachs von 17,3%.

Das Gesamtwachstum basierte vor allem a

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Zentrale Abwasserbehandlung nimmt weiter zu

93% der Bevölkerung an zentrale Kläranlagen angeschlossen

Zum “Tag der Umwelt” am 5. Juni teilt das Statistische Bundesamt mit, dass nach vorläufigen Ergebnissen im Jahr 2001 93% der Bevölkerung an zentrale öffentliche Kläranlagen angeschlossen sind, 2 Prozentpunkte mehr als im Jahr 1998. Dieser Anstieg ist vor allem auf Neuanschlüsse in den neuen Ländern zurückzuführen. Trotzdem besteht zu den alten Bundesländern immer noch ein deutlicher Unterschied. Während im Westen bereits 96% al

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692 000 Getötete auf Deutschlands Straßen in den letzten 50 Jahren

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes starben bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland seit 1953 – der Wiederaufnahme der amtlichen Verkehrsunfallstatistik nach dem 2. Weltkrieg – 692 000 Fahrzeugbenutzer und Fußgänger. Dies sind mehr Getötete als Frankfurt/Main heute Einwohner hat.

Die meisten tödlich Verunglückten (21 332) wurden nach polizeilichen Angaben im Jahr 1970 ermittelt, die wenigsten im vergangenen Jahr mit 6 842. Nach einem kurzzeitigen Anstieg nach der Wiederverein

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Sozialhilfe bleibt ein Großstadtphänomen

Die Menschen in Großstädten beanspruchen relativ häufiger Sozialhilfe als in den kleineren Städten. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes betrug die durchschnittliche Sozialhilfequote (Anteil der Empfänger von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen an der Bevölkerung in Prozent) in 76 ausgewählten Großstädten mit mehr als 100 000 Einwohnern zum Jahresende 2001 rund 5,5%. Die Quote lag damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 3,3% (bei insgesamt 2,7 Millionen Hil

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Über 11 Mill. Tonnen Verpackungsabfälle getrennt eingesammelt

Wie das Statistische Bundesamt zum Tag der Umwelt am 5. Juni mitteilt, wurden in Deutschland im Jahr 2001 rund 11,1 Mill. Tonnen Verpackungsabfälle, bestehend aus Verkaufsverpackungen sowie Transport- und Umverpackungen getrennt eingesammelt. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 1,8% weniger eingesammelte Verpackungen.

Mit fast 6,6 Mill. Tonnen Abfällen entfielen 59% auf die bei privaten Endverbrauchern eingesammelten Verkaufsverpackungen. Pro Einwohner wurden durchschnittlich 80 kg Verpackun

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Einzelhandelsumsatz im April 2003: + 0,5% zum April 2002

Wie das Statistische Bundesamt anhand erster vorläufiger Ergebnisse aus fünf Bundesländern mitteilt, setzte der Einzelhandel in Deutschland im April 2003 nominal (in jeweiligen Preisen) 0,5% und real (in konstanten Preisen) 0,8% mehr als im April 2002 um.

Die fünf Bundesländer repräsentieren rund 68% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Ostergeschäft im Vorjahr in den März fiel, in diesem Jahr aber in den Monat April. Der April 2003 hatte mit

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Zeit für Kinder

Für jedes Kind in Deutschland wurden im Jahr 1998 1 957 Stunden für Betreuung, Versorgung und Ausbildung aufgewendet. Damit kam jedem Kind deutlich mehr Zeit zugute als ein erwerbstätiger Erwachsener an seinem Arbeitsplatz verbrachte (1998: 1 489 Jahresarbeitsstunden). Dies geht aus der Studie “Zeit für Kinder – Betreuung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen” hervor, die das Statistische Bundesamt im Auftrag des Deutschen Arbeitskreises für Familienhilfe erstellt und jetzt veröffentli

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Lungenkrebs ist fünfthäufigste Todesursache

Wie das Statistische Bundesamt zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2003 mitteilt, starben im Jahr 2001 in Deutschland 40 053 Personen an Erkrankungen, die in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können.

Neben Lungenkrebs (38 525 Sterbefälle) werden auch Kehlkopfkrebs (1 484 Sterbefälle) und Luftröhrenkrebs (44 Sterbefälle) zu den Folgeerkrankungen des Rauchens gezählt. An den genannten Todesursachen starben dreimal mehr Männer als Frauen. Insgesamt waren im Jahr 2001

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1 Million mehr Flug-Passagiere im ersten Quartal 2003

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, starteten auf deutschen Flughäfen von Januar bis März dieses Jahres 15,0 Mill. Passagiere zu einem In- oder Auslandsziel, das waren 5,4% mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Mit Beginn dieses Jahres wurde der Flughafen Hahn (Hunsrück) in die monatliche Luftfahrtstatistik mit einbezogen, so dass sich die Anzahl der ausgewählten Flughäfen von 17 auf 18 erhöhte. Um bei den prozentualen Veränderungsraten deckungsgleiche Größen aufeinande

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1. Quartal 2003: Beschäftigungsabbau trifft Frauen weniger stark

Im ersten Quartal 2003 hatten nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes von den rund 37,9 Mill. Erwerbstätigen 20,2 Mill. Männer und 17,7 Mill. Frauen ihren Arbeitsort in Deutschland. Dabei waren vom Rückgang der Erwerbstätigkeit im Vorjahresvergleich um 481 000 Personen (– 1,3%) mehr Männer als Frauen betroffen.

Die Zahl der erwerbstätigen Männer nahm im ersten Quartal 2003 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 354 000 Personen oder 1,7% ab, während sich

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Ab 1. Juni 2003 ist Einkaufen bis zu 84 Stunden pro Woche möglich

Die ab 1. Juni 2003 geltenden neuen gesetzlichen Ladenöffnungszeiten eröffnen den Einzelhändlern die Möglichkeit, vier Stunden länger und damit maximal 84 Stunden von Montag bis Samstag die Ladentüren offen zu halten. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, sind hierbei Sonderregelungen, wie u.a. für Bäcker, Kurorte oder große Städte ab 200 000 Einwohnern, nicht berücksichtigt. Seit 1956 wurden über vier Jahrzehnte hinweg die maximalen Öffnungszeiten kaum gesetzlich verlängert: Im Ja

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Importpreise im April 2003 um 3,0% niedriger als im Vorjahr

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes verbilligten sich die Importe von Waren im April 2003 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,0%.

Dies ist der stärkste Rückgang im Vorjahresvergleich seit Juli 2002 (- 4,2%). Im März und im Februar 2003 hatten die Jahresveränderungsraten – 0,8% bzw. + 0,6% betragen. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im April 2003 um 2,3% unter dem Stand des Vorjahres.

Gegenüber März 2003 sank der Einfuhrpr

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