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Öffentliche Ausgaben stiegen um 2,3% im ersten Halbjahr 2003

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stiegen die Ausgaben der öffentlichen Haushalte (Bund, Sondervermögen des Bundes, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung) im ersten Halbjahr 2003 um 2,3% auf 501,5 Mrd. Euro. Die Einnahmen betrugen 432,5 Mrd. Euro und blieben mit + 0,1% nahezu unverändert gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte in Abgrenzung der Finanzstatistik erreichte dadurch im ersten Halbjahr 2003 69,0 Mrd. Euro. Es lag

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Was ist unser Geld im Ausland wert?

Wer die Vereinigten Staaten besucht, reist billiger als vor einem Jahr, muss für seine Lebenshaltung dort aber tiefer in die Tasche greifen als in Deutschland. Wie die vom Statistischen Bundesamt berechneten Verbrauchergeldparitäten zeigen, erhielt man in Washington im August 2003 für einen Euro Waren und Dienstleistungen im Wert von 0,86 Euro. Ein Jahr zuvor war die Kaufkraft des Euro niedriger, sie betrug nur 0,76 Euro. Dies ist im Wesentlichen auf die Stärkung des Euro gegenüber dem US$ zurückzufü

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Sozialhilfe 2002: 2,2% mehr Empfänger; 2,8% höhere Ausgaben

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes erhielten am Jahresende 2002 in Deutschland rund 2,76 Mill. Personen in 1,44 Mill. Haushalten laufende Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen (= sog. “Sozialhilfe im engeren Sinne”). Das waren 2,2% mehr als im Vorjahr. Die laufende Hilfe zum Lebensunterhalt dient der Deckung des Grundbedarfs vor allem an Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Heizung (sog. “soziokulturelles Existenzminimum”).

Die Sozialhilfequote (Anteil der Hilf

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1,8% mehr Fahrgäste in Bussen und Bahnen im ersten Halbjahr 2003

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes nutzten im ersten Halbjahr 2003 in Deutschland 5 089 Mill. Fahrgäste die öffentlichen Verkehrsmittel auf Straßen und Schienen; das waren 1,8% mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Im Linienverkehr mit Omnibussen und Straßenbahnen wurden 4 055 Mill. Fahrgäste befördert (+ 1,7% gegenüber dem ersten Halbjahr 2002), den Reiseverkehr mit Omnibussen (Gelegenheitsverkehr) nutzten 35 Mill. Personen (– 2,2%). Im Eisenbahnperso

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5% der Gesamtproduktion durch Informations- und Kommunikationstechnologien

Die inländische Produktion von Erzeugnissen und Dienstleistungen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) erreichte im Jahr 2000 183,6 Mrd. Euro, rund 5% der gesamten inländischen Produktion Deutschlands. Gegenüber 1995 hat sich die IKT-Produktion um rund 58% erhöht.

Das sind die zentralen Ergebnisse einer Analyse des IKT-Sektors durch das Statistische Bundesamt. Datengrundlage sind die Ergebnisse der Input-Output-Rechnung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen, bei der i

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Neun von zehn Teilzeitkräften in Deutschland sind Frauen

Wie das Statistische Bundesamt nach den Ergebnissen der Haushaltsbefragung “Mikrozensus 2002” mitteilt, arbeiteten im Frühjahr 2002 von 32,5 Mill. abhängig Erwerbstätigen 6,9 Mill. oder 21% Teilzeit. Mit fast sechs Mill. stellen Frauen 86% aller Teilzeittätigen. Die Teilzeitquote abhängig erwerbstätiger Frauen lag bei 40%, die der Männer bei 5%.

Teilzeitarbeit ist als klassische Frauenbeschäftigung in den Branchen konzentriert, in denen erwerbstätige Frauen besonders stark vertreten sind. Im

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Chronische Herzkrankheit häufigste Diagnose im Krankenhaus

17,2 Mio. Patientinnen und Patienten wurden nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2000 aus vollstationärer Krankenhausbehandlung entlassen (45,1% Männer und 54,9% Frauen). Die chronische ischämische Herzkrankheit war dabei mit 545 000 Fällen die häufigste Hauptdiagnose, gefolgt von psychischen und Verhaltensstörungen durch Alkohol (279 000) und bösartigen Neubildungen der Brustdrüse (253 000). Neben diesen krankheitsbedingten Ursachen für einen Krankenhausaufenthalt gab es noch 490 0

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Außenhandel mit der Ukraine gegenüber 1997 um 56% gestiegen

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes sind die deutschen Außenhandelsumsätze (Aus- und Einfuhren addiert) mit der Ukraine im Zeitraum von 1997 bis 2002 um 56,0% auf 3,0 Mrd. Euro gestiegen (von 1,9 Mrd. Euro im Jahr 1997). Die deutschen Exporte in die Ukraine haben sich im genannten Zeitraum um 66,7% erhöht (von 1,4 Mrd. Euro im Jahr 1997 auf 2,3 Mrd. Euro im Jahr 2002), und die Einfuhren von dort haben um 30,9% zugenommen (von 0,6 Mrd. Euro auf 0,8 Mrd. Euro). Im ersten Halbjahr 200

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Erzeugerpreise im August 2003 um 2,1% höher als im August 2002

Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im August 2003 um 2,1% höher als im August 2002. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, ist dies die höchste Jahresveränderungsrate seit August 2001 (+2,7%). Im Vergleich zum Vormonat hat sich der Index im August 2003 um 0,1% erhöht.

Wie schon in den vergangenen Monaten beeinflusste auch im August 2003 die Preisentwicklung bei Energie (+ 8,9% gegenüber August 2002) das allgemeine Preisklima besonders stark. Vor allem schweres

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Verarbeitendes Gewerbe Juli 2003: – 2,6% Beschäftigte; + 2,3% Umsatz

Ende Juli 2003 waren gut 6,1 Mill. Personen in den Betrieben des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten tätig. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes waren dies gegenüber dem Vorjahresmonat 162 700 Personen (– 2,6%) weniger.

Die Zahl der im Juli 2003 geleisteten Arbeitsstunden betrug 815,2 Mill.; die Veränderung zum Vorjahresmonat wird auf – 0,8% geschätzt. Die Lohn- und Gehaltsumme lag bei 18,5 Mrd. Euro, 1,8% weniger als im Juli 2002.

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Zur IAA: 52% aller Nobelkarossen gingen im Jahr 2002 in die USA

Im vergangenen Jahr wurden nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes mit gut 345 000 14,6% mehr hubraumstarke PKWs (mit Benzinmotoren über 3,0 Liter) von Deutschland aus exportiert als 2001. Wertmäßig stieg die Ausfuhr von “Nobelkarossen” um 20% auf 16,6 Mrd. Euro.

Im Jahr 2002 wurden – wie in den Vorjahren – mit Abstand die meisten dieser Fahrzeuge in die USA geliefert, nämlich 179 553 (52,0%). Weitere wichtige Abnehmerländer waren Japan mit 28 256 Fahrzeugen (8,2%), Großbritann

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Verwendung ozonschichtschädigender Stoffe geht zurück

Im Jahr 2001 wurden in Deutschland 9 817 Tonnen ozonschichtschädigende und klimawirksame Stoffe verwendet, 10,2% weniger als im Jahr 2000. Dies teilt das Statistische Bundesamt zum “Internationalen Tag zum Schutz der Ozonschicht ” am 16. September 2003 mit.

Diese Stoffe werden überwiegend als Kältemittel in Klimaanlagen, Treibmittel in Spraydosen sowie für industrielle Reinigungszwecke und als Lösungsmittel eingesetzt.

Die ozonschichtschädigende Wirkung der einzelnen Stoffe wird mi

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49% aller Erwerbslosen länger als ein Jahr auf Arbeitsuche

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes gab es im April 2002 in Deutschland 4,1 Mill. nicht erwerbstätige Personen, die eine Arbeit suchten. Davon standen 3,5 Mill. dem Arbeitsmarkt sofort (d.h. innerhalb von zwei Wochen) zur Verfügung. Nur dieser Personenkreis wird nach den international geltenden Standards zu den Erwerbslosen gezählt.

Fast jeder zweite Erwerbslose (49%) der 3,1 Mill. Personen, die sich zur Dauer ihrer Arbeitsuche geäußert hatten, bemühte sich seit einem Jahr oder lä

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Deutsche Ausfuhren im Juli 2003: + 5,4% zum Juli 2002

Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im Juli 2003 von Deutschland Waren im Wert von 57,8 Mrd. Euro ausgeführt und Waren im Wert von 43,7 Mrd. Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren lagen damit im Juli 2003 um 5,4% und die Einfuhren um 2,3% höher als im Juli 2002. Saisonbereinigt (Census-X12-Arima) haben die Ausfuhren gegenüber Juni 2003 um 2,8% zugenommen und die Einfuhren um 2,2% abgenommen.

Die Außenhandelsbilanz schloss im Juli 2003 mit einem Üb

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Zur Entwicklung des Auftragseingangs in der Industrie im Juli 2003 (vorläufiges Ergebnis)

Die Nachfrage nach industriellen Erzeugnissen blieb von Juni auf Juli vorläufigen Angaben1) zufolge preis- und saisonbereinigt2) nahezu unverändert (-0,1 %). Von Mai auf Juni hatte sich das Auftragseingangsvolumen um 2,3 % erhöht. Für das vorläufige Juli-Ergebnis ist voraussichtlich mit einer leichten Aufwärtskorrektur zu rechnen. Saisonbereinigt nahmen die Bestellungen aus dem Inland im Berichtsmonat um 1,1 % zu, während die Auslandsnachfrage um 1,5 % zurückging. Bei regionaler Betrachtung stand ei

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Zur Produktionsentwicklung im Produzierenden Gewerbe Juli 2003 (vorläufiges Ergebnis)

Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe hat – vorläufigen Angaben zufolge 1 – im Juli gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 2 2,4 % zugenommen; im Monat zuvor war es zu einem Rückgang um 0,4 % gekommen. Mit einer Aufwärtskorrektur der Juli-Ergebnisse ist zu rechnen.

Das Bauhauptgewerbe verzeichnete im Juli erneut einen deutlichen Anstieg der Erzeugung um 3,7 %, nach einer Zunahme um 3,8 % im Vormonat. In der Industrie wurde das Fertigungsvolumen um 3,3 % ausgeweitet (Juni -0,9 %). Region

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