Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im August 2004 gegenüber August 2003 um 2,0% gestiegen. Im Vergleich zum Juli 2004 erhöhte sich der Index um 0,2%. Die Schätzung für August 2004 auf Grund der Ergebnisse aus sechs Bundesländern wurde damit bestätigt. Im Juni und Juli 2004 hatte die Jahresveränderungsrate bei + 1,7% bzw. + 1,8% gelegen.
Die höhere Jahresteuerungsrate im August ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Preise für M
Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im Juli 2004 von Deutschland Waren im Wert von 62,5 Mrd. Euro ausgeführt und Waren im Wert von 49,0 Mrd. Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren lagen damit im Juli 2004 um 7,9% und die Einfuhren um 12,5% höher als im Juli 2003. Saisonbereinigt haben die Ausfuhren gegenüber Juni 2004 um 3,6% und die Einfuhren um 6,0% zugenommen.
Die Außenhandelsbilanz schloss im Juli 2004 mit einem Überschuss von 13,5 Mrd. Euro a
Im ersten Halbjahr 2004 gingen nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes 74,6% (270,4 Mrd. Euro) der deutschen Gesamtexporte (362,5 Mrd. Euro) in die 15 für den deutschen Außenhandel wichtigsten Partnerländer. Im ersten Halbjahr 2003 hatte dieser Anteil 74,9% betragen. Bei den Einfuhren machte das Handelsvolumen mit den 15 wichtigsten Partnerländern 72,7% der Gesamteinfuhren aus (1. Halbjahr 2003: 72,3%).
Von den für die deutsche Ausfuhr 15 wichtigsten Handelsländern lagen nur vier Län
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lag der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst der Vollzeitbeschäftigten im öffentlichen Dienst in Deutschland im Juni 2003 bei 2 750 Euro (+ 1,1% gegenüber Juni 2002). Angestellte bezogen nach den Ergebnissen der Personalstandstatistik im Juni 2003 durchschnittlich 2 850 Euro (+ 1,8%), Arbeiter und Arbeiterinnen 2 240 Euro (+ 2,8%). Hauptursache für den Anstieg war die Erhöhung der Löhne und Gehälter für die tariflich Beschäftigten im öffentlichen Diens
Im Juni 2004 hatten nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes rund 38,2 Mill. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland, 122 000 Personen weniger als ein Jahr zuvor. Damit ist die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresergebnis wie bereits in den vier Monaten zuvor unverändert um 0,3% gesunken.
Im Vergleich zum Mai kam es im Juni 2004 – ebenso wie im letzten Jahr – zu einem Anstieg der Erwerbstätigkeit. Allerdings fiel die Zunahme der Beschäf
Die deutschen Ausfuhren nach China und Russland wuchsen – wie schon im ersten Quartal des Jahres – auch im zweiten Quartal 2004 überdurchschnittlich. So nahmen die deutschen Exporte nach China gegenüber dem zweiten Quartal 2003 um 27,9% auf 5,8 Mrd. Euro zu, die Exporte nach Russland um 18,9% auf 3,6 Mrd. Euro. Im ersten Quartal 2004 hatten sich hier Veränderungsraten von + 26,0% bzw. + 29,3% ergeben. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stiegen gegenüber dem 2. Quartal 2003 die deutschen Ge
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nahmen die deutschen Hochschulen im Jahr 2002 von privaten und öffentlichen Einrichtungen 3,3 Mrd. Euro (+ 7,5% gegenüber 2001) an Drittmitteln ein. Dies waren im Durchschnitt 79 600 Euro je Professorenstelle. Die Höhe der eingeworbenen Drittmittel ist je nach Hochschulart, Fächergruppe sowie Lehr- und Forschungsbereich sehr unterschiedlich. So lagen die Drittmitteleinnahmen an den Universitäten bei 132 400 Euro (+ 9,0% zum Vorjahr) je Stelle, bei den Fachh
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Großhandel in Deutschland im Juli 2004 nominal 0,5% und real 4,3% weniger um als im Juli 2003. Dieser Umsatzrückgang ist auf die Entwicklung im konsumnahen Großhandel zurückzuführen, in den produktionsnahen Bereichen des Großhandels war die Umsatzentwicklung positiver. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurden nominal 0,7% und real 0,3% mehr als im Juni 2004 abgesetzt.
In den ersten sieben Monaten 2004 setzte d
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im August 2004 – nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern – gegenüber August 2003 voraussichtlich um 2,0% erhöhen (Juli 2004 gegenüber Juli 2003: + 1,8%).
Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von + 0,2%.
Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird sich im August 2004 gegenüber dem August 2003 voraussichtlich u
Die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland hielten im Mai 2004 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes 13,2 Mill. Rinder, darunter 4,3 Mill. Milchkühe, und 25,6 Mill. Schweine, darunter 9,8 Mill. Mastschweine. In der repräsentativen Viehbestandserhebung wurde zusätzlich ein nahezu unveränderter Schafbestand von 2,7 Mill. Tieren ermittelt.
Der Rinderbestand verringerte sich im Vergleich zum Mai 2003 um 448 000 Tiere oder 3,3%. Damit setzt sich der seit 1990 nahezu oh
Wie das Statistische Bundesamt bereits in seiner Schnellmeldung am 12. August mitgeteilt hat, ist das Bruttoinlandsprodukt, der Wert der in Deutschland erwirtschafteten Leistung, im zweiten Quartal 2004 gegenüber dem Vorquartal – saison- und kalenderbereinigt – real um 0,5% gestiegen. Damit hat sich die leichte Erholung der Wirtschaftsleistung in den letzten drei Quartalen im Berichtsquartal weiter fortgesetzt.
Bruttoinlandsprodukt real
(saison- und kalenderbereinigte Werte nach
Das Finanzierungsdefizit des Staates betrug im ersten Halbjahr 2004 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes 42,7 Mrd. Euro. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (1 070,7 Mrd. Euro) errechnet sich daraus eine Defizitquote von 4,0% im Berichtshalbjahr. Die Defizitquote war damit höher als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Hierbei handelt es sich um Daten in der Abgrenzung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 1995. Die Dat
Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Juli 2004 um 2,2% über dem Vorjahresstand. Im Juni 2004 bzw. im Mai 2004 hatten die Jahresveränderungsraten + 2,0% bzw. + 2,5% betragen. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Juli 2004 um 0,6% über dem Stand des Vorjahres.
Gegenüber Juni 2004 stieg der Einfuhrpreisindex im Juli – nach einem Preisrückgang im Vormonat – erneut an (+ 0,3%). Im Monatsvergleich verteuerte sich unter anderem
Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Daten mitteilt, registrierte die Polizei im ersten Halbjahr 2004 in Deutschland 2 637 Tote im Straßenverkehr; das waren 438 oder 14% weniger als im ersten Halbjahr 2003. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2002 kamen 700 oder 21% weniger Verkehrsteilnehmer ums Leben.
Bei rund 155 200 (– 7%) Unfällen mit Personenschaden wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2004 weitere 201 500 (– 8%) Personen verletzt. Bei rund 930 400 registrierten Unfällen en
Die Zahl der Patentanmeldungen in Deutschland hat nach Angaben des Patentamtes in den ersten sieben Monaten 2004 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um fünf Prozent zugenommen. Dies lasse auf eine erneute Steigerung des seit dem Jahr 2000 anhaltenden Rekordniveaus hoffen, sagte der Präsident des Deutschen Patent- und Markenamtes, Jürgen Schade, der «Neuen Osnabrücker Zeitung».
«Der Boom hält an», sagte der Präsident, nach dessen Worten sich die Patentanmeldungen in den vergangenen
Sind die Deutschen zufrieden mit ihrer Gesellschaft? Weniger als die Hälfte sind es. Damit gehört Deutschland zu einer Minderheit unter den früheren EU-15-Ländern. Welche Rolle spielen die stark diskutierten alternativen Energiequellen wirklich? In Deutschland deckten Wind- und Wasserkraft 2002 nur 0,9% des Verbrauchs an Primärenergie, das Mineralöl aber 37,4%. Industrienation Deutschland? Von 1991 bis 2003 verringerte sich der Beitrag der klassischen Industrie zum Bruttoinlandsprodukt von 30% auf 2