Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist die Zahl der Erwerbstätigen im März 2005 gegenüber dem Vormonat um 78 000 Personen (+ 0,2%) gestiegen. Die saisonübliche Belebung fiel in diesem Jahr auf Grund der in der ersten Hälfte des Berichtsmonats ungünstigen Witterungsverhältnisse etwas schwächer aus als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre (+ 109 000 von Februar auf März). Die Zahl der Erwerbslosen nahm im März 2005 im Vergleich zum Vormonat um rund 140 000 Personen (- 3,1%) ab. Nac
Das Statistische Bundesamt hat die große Revision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) 2005 im wesentlichen abgeschlossen und veröffentlicht heute die revidierten Ergebnisse für die Jahre und Quartale des Zeitraums 1991 bis 2004. Bei der großen VGR-Revision 2005 hat die deutsche VGR insbesondere drei Veränderungen vorgenommen: Einführung eines neuen Verfahrens zur Preisbereinigung: Statt Festpreisbasis Vorjahrespreisbasis mit Verkettung, – Aufteilung der so ge
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Großhandel in Deutschland im März 2005 nominal 0,6% mehr und real 2,1% weniger um als im März 2004. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurde nominal 1,3% und real 1,2% mehr als im Februar 2005 abgesetzt. In den ersten drei Monaten des Jahres 2005 erhöhte sich der Umsatz des Großhandels nominal um 3,7% und real um 0,7% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im März 2005 wurden in einer Reihe von Großha
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im April 2005 – nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern – gegenüber April 2004 voraussichtlich um 1,5% erhöhen (März 2005: + 1,8%). Im Vergleich zum Vormonat bleibt der Index unverändert. Die Preise für Energie und Mineralölerzeugnisse stiegen gegenüber dem April 2004 überdurchschnittlich an. In den zur Schätzung herangezogenen sechs Bundesländern lag die Preisentwicklun
Im Jahr 2002 gaben die öffentlichen Haushalte durchschnittlich 4 600 Euro für die Ausbildung eines Schülers/einer Schülerin an öffentlichen Schulen aus (2001: 4 500 Euro). Das Statistische Bundesamt legt damit die aktuell verfügbaren Zahlen für diesen Bereich vor. Bei allgemein bildenden Schulen waren es 4 900 Euro je Schüler/-in, bei beruflichen Schulen 3 300. Diese auf die Zahl der Schüler/-innen bezogenen Ausgaben enthalten Ausgaben für Personal, für laufenden Sachaufwand und für Investitionen an
Wie das Statistische Bundesamt zum Tag der Arbeit am 1. Mai mitteilt, hatten im März 2004 von den insgesamt 29,8 Mill. abhängig Erwerbstätigen (ohne Auszubildende) in Deutschland bei den unter 20- Jährigen knapp 40% einen befristeten Arbeitsvertrag. Im April 1996 hatte dieser Anteil noch bei 33% gelegen. Naturgemäß waren viele befristet Beschäftigte in dieser Altersgruppe Schüler oder Studenten (März 2004: 34%). Die Auszubildenden wurden hier nicht einbezogen, da die Ausbildungsverträge stets nur f
Wie das Statistische Bundesamt zum Girls’ Day (Mädchenzukunftstag) am 28. April mitteilt, waren im Wintersemester 2004/2005 nach vorläufigen Ergebnissen an deutschen Hochschulen rund 177 500 Studentinnen mehr eingeschrieben als noch vor zehn Jahren. Ihr Anteil ist in diesem Zeitraum kontinuierlich von 41% auf 48% gestiegen. Dagegen waren Frauen in technisch-naturwissenschaftlich ausgerichteten Fächern noch deutlich unterrepräsentiert: In der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften lag der Frau
Wie das Statistische Bundesamt zum Tag des Baumes am 25. April 2005 mitteilt, hat die Waldfläche in Deutschland im Jahr 2003 – wie auch schon in den Jahren zuvor – weiter zugenommen. Dabei blieb die der Forstwirtschaft zur Verfügung stehende Wirtschaftswaldfläche in der Summe nahezu unverändert bei etwa 101 890 km². Dem Flächenzugewinn durch Erstaufforstungen entsprach in etwa eine gleich große Fläche, die zum Beispiel aus Naturschutzgründen aus der Bewirtschaftung genommen wurde. Nach den E
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verzeichnete das Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten) im Februar 2005 in Deutschland preisbereinigt 23,4% niedrigere Auftragseingänge als im Februar 2004. Die Baunachfrage nahm im Hochbau um 29,7% ab, im Tiefbau verringerte sie sich um 13,3%. In den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus waren Ende Februar 2005 660 000 Personen tätig; das waren 51 000 oder 7,1% weniger als vor einem Jahr. Der Gesamtumsatz belief sich im Berichtsmonat auf
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2003 in Deutschland 193,3 Mrd. Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft ausgegeben. Dies sind 0,3 Mrd. Euro mehr als 2002 (+ 0,2%). Der Anteil am Bruttoinlandsprodukt lag im Jahr 2003 bei 9,1%. Grundlage dieser Ergebnisse ist die Budgetrechnung für Bildung, Forschung und Wissenschaft des Statistischen Bundesamtes, der zahlreiche amtliche und nichtamtliche Datenquellen zugrunde liegen. Damit lassen sich die Gesamta
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wurden im Februar 2005 bei Straßenverkehrsunfällen 304 Verkehrsteilnehmer getötet, 12% weniger als im Februar 2004. Dies waren die wenigsten Verkehrstoten in einem Februar seit Einführung der Statistik der Straßenverkehrsunfälle 1953. Die Zahl der Verletzten verringerte sich gegenüber dem Vorjahresmonat dagegen nur geringfügig um 0,3% auf 26 500. Zu beachten ist hierbei, dass der Februar 2004 wegen des Schaltjahres einen Tag mehr hatte.
Indien hat Südafrika bereits überholt
HIV ist in Indien außer Kontrolle. Diese Diagnose stammt vom verantwortlichen Direktor des Global Fund to Fight Aids, Tuberculosis and Malaria, Richard Feachem. Laut Feachem breitet sich die Epidemie in Indien rasch aus. Es würde nichts unternommen, um sie zu stoppen. Nach Angaben des Experten hat Indien Südafrika als das Land mit den meisten Aidskranken oder HIV-positiven Patienten überholt. Die Epidemie habe sich so rasch ausgebreitet, dass
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im März 2005 um 4,2% höher als im März 2004. Im Februar 2005 hatte die Jahresveränderungsrate ebenfalls bei + 4,2% und im Januar 2005 bei + 3,9% gelegen. Im Vergleich zum Vormonat ist der Index im März 2005 um 0,6% gestiegen. Für den weiteren Anstieg der Erzeugerpreise sorgte vor allem die nochmalige Verteuerung von Energie (+ 10,0% zum Vorjahr bzw. + 2,0% zum Vormonat). Die auf dem Weltmar
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes ergab sich 2004 in der gesetzlichen Sozialversicherung – einschl. interner Verrechnungen – insgesamt (in Abgrenzung der Finanzstatistik) ein Überschuss in Höhe von 2,1 Mrd. Euro. Im Jahr 2003 wurde noch ein Defizit von 6,0 Mrd. Euro ausgewiesen. Die Ausgaben der Sozialversicherung beliefen sich 2004 auf 466,1 Mrd. Euro und fielen damit um 1,3% niedriger aus als im Jahr zuvor, die Einnahmen erreichten 468,0 Mrd. Euro, 0,4% mehr als 2003. Zum Sys
Für den Forst ziehen deutsche Baumschulen nach wie vor größtenteils Fichten und Rotbuchen heran. 221 Mill. Stück dieser beiden Baumarten wuchsen 2004 in Baumschulen heran, sie machten zusammen 45% der für den Forst bestimmten Pflanzen in den Baumschulen aus. Dies teilt das Statistische Bundesamt zum Tag des Baumes am 25. April mit. Nach der Baumschulerhebung 2004 hatten Fichten an den Forstpflanzen in Baumschulen einen Anteil von 30%, Rotbuchen 15%, Waldkiefern 7%, Douglasien, Trauben- und Stieleic
Die Internetbeteiligung in der deutschen Bevölkerung, sei es für berufliche oder private Zwecke, nimmt weiter zu. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gilt dies nicht nur für junge Menschen, sondern – wenngleich auf erheblich niedrigerem Niveau – auch für die ältere Bevölkerung: 22% der über 54-Jährigen gingen im ersten Quartal 2004 online, 2002 waren es erst 16%. Zum Vergleich: Von der Gesamtbevölkerung ab 10 Jahren waren 58% im Internet. Die Zunahme bei den Älteren liegt mit 38% deutlich über