Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Großhandel in Deutschland im Februar 2006 nominal 6,4% und real 3,5% mehr um als im Februar 2005. Im Vergleich zum Januar 2006 wurde unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal 1,5% und real 1,6% mehr abgesetzt. Alle Großhandelsbranchen erzielten im Februar 2006 nominale und reale Umsatzsteigerungen gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat. Den größten nominalen Umsatzzuwachs wies dabei mit 9,7% der
Im Jahr 2005 hat nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Zahl der gewerblichen Neugründungen von Unternehmen und Kleinbetrieben gegenüber 2004 um 7,7% auf 756 000 abgenommen. Um 9,1% und damit überdurchschnittlich zurückgegangen sind die Gründungen von Nebenerwerbs- und Kleinbetrieben (585 000), zu denen auch die Ich-AGs zählen. Die Zahl der Gründungen von Unternehmen, bei denen aufgrund ihrer Rechtsform oder Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung geschlossen werden kann
Wie das Statistische Bundesamt aufgrund vorläufiger Ergebnisse der Kassenstatistik mitteilt, war 2005 der Zuwachs bei den Einnahmen der öffentlichen Haushalte (Bund, Sondervermögen des Bundes, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände (Gv.) und Sozialversicherung) mit 2,1% auf 944,4 Milliarden Euro stärker als bei den Ausgaben, die im Vergleich zum Vorjahr um 1,1% auf 1 001,3 Milliarden Euro stiegen. Das Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte (in Abgrenzung der Finanzstatistik, einschließlich des
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes haben nach vorläufigen Ergebnissen im Jahr 2005 rund 559 200 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag im Rahmen des dualen Systems abgeschlossen, das sind 2,2% (- 12 800) weniger als im Vorjahr. Damit setzt sich der seit dem Jahr 2000 anhaltende Abwärtstrend fort. Die Zunahme im Jahr 2004 von 1,3% führte nicht zu einem anhaltenden Richtungswechsel. Gegenüber dem Jahr 2000 gab es 2005 rund 10% weniger Neuabschlüsse aber rund 3% mehr Schulabgänger an al
Wie das Statistische Bundesamt zu den deutschen Gründer- und Unternehmertagen mitteilt, arbeiten Existenzgründer im ersten Jahr nach dem Schritt in die Selbstständigkeit ganz überwiegend allein. Zu dieser Gruppe zählten im März 2004 in Deutschland 79% der 342 000 Gründerpersonen. Weitere 16% der Existenzgründer arbeiteten im ersten Gründungsjahr mit bis zu vier Beschäftigten und 5% entlohnten fünf und mehr Arbeitskräfte. Im April 1996 lag der Anteil der selbstständigen Existenzgründerinnen und -gr
Im Jahr 2004 wurden 17,3 Millionen stationäre Patienten in Krankenhäusern gezählt, die durchschnittlich 8,6 Tage im Krankenhaus gelegen haben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ging damit die Zahl der stationär behandelten Krankenhauspatienten (einschließlich Sterbe- und Stundenfälle) gegenüber dem Jahr 2003 um 0,4% zurück. Bereinigt man diese Zahl um die erstmalig in der Diagnosestatistik erfassten gesunden Neugeborenen (444 000 Fälle), beträgt der Rückgang sogar 2,9%.
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Wie schon in den Vorjahren hat sich auch 2005 der Seegüterumschlag deutscher Häfen weiter erhöht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurde mit einem Güterumschlag von fast 285 Millionen Tonnen ein Plus von 4,8% im Vergleich zu 2004 und damit ein neuer Höchststand erzielt. Somit hat sich die Umschlagmenge im Seeverkehr seit Beginn der Veröffentlichung gesamtdeutscher Daten im Jahr 1992 um über 100 Millionen Tonnen beziehungsweise fast 56 Prozent erhöht. In den einzelnen Verkehrsbezi
Ende Januar 2006 waren knapp 5,9 Millionen Personen in den Betrieben des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten tätig. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind dies 79 800 Personen oder 1,3% weniger als im Januar 2005. Die Zahl der im Januar 2006 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 2,1% auf 772,7 Millionen zu, wobei es im Berichtsmonat 22 Arbeitstage gab und somit einen Tag mehr als im Januar 2005. Di
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes weist das Ausländerzentralregister (AZR) am Jahresende 2005 insgesamt rund 6,76 Millionen Personen in Deutschland nach, die ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen. Ihre Zahl hat gegenüber 2004 um etwas mehr als 38 000 Personen (+ 0,5%) zugenommen. Diese leichte Erhöhung der Ausländerzahl ergibt sich aus folgenden Veränderungen: Gut 401 000 ausländische Personen sind im Laufe des Jahres 2005 nach Deutschland zugezogen (eins
Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Februar 2006 um 6,4% über dem Vorjahresstand. Im Januar 2006 und im Dezember 2005 hatte die Jahresveränderungsrate jeweils + 6,8% betragen. Der starke Anstieg der Einfuhrpreise im Vorjahresvergleich ist – wie schon in den Vormonaten – im Wesentlichen auf die anhaltende Verteuerung der Energie (+ 43,2% gegenüber Februar 2005) zurückzuführen. Für rohes Erdöl mussten die Importeure im Februar 2006 gegenüber dem e
Im Rahmen eines Pressegesprächs in Frankfurt am Main hat das Statistische Bundesamt heute erstmals Monatsdaten zur Unterbeschäftigung in Deutschland aus der ILO-Arbeitsmarktstatistik veröffentlicht. Im Zeitraum von Januar 2005 bis Januar 2006 stieg der Anteil der Unterbeschäftigten an allen Erwerbstätigen um drei Prozentpunkte von 10,9% auf 13,9%. Gut jeder siebte Erwerbstätige hätte somit im Januar 2006 bei entsprechender Vergütung gern mehr gearbeitet. Im Jahresdurchschnitt 2005 empfanden sich 12,
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im März 2006 – nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern – gegenüber März 2005 voraussichtlich um 1,9% erhöhen (Februar 2006: + 2,1%). Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von + 0,1%. Die Jahresrate ist immer noch von den überdurchschnittlichen Preiserhöhungen bei Haushaltsenergie und Kraftstoffen gegenüber dem Vorjahresmonat geprägt. So stiegen in den
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wurden im Januar 2006 von der Polizei 181 100 Straßenverkehrsunfälle aufgenommen, 1,5% mehr als im Januar 2005. Bei Unfällen mit Personenschaden, die um 12% auf 20 150 zurückgegangen sind, wurden 327 Verkehrsteilnehmer getötet. Dies waren 115 Personen oder 26% weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Auch die Anzahl der Verletzten ist um 12% auf 26 350 gesunken. Dagegen stieg die Zahl der Unfälle, bei denen lediglich Sachschaden entsta
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes ist der Anteil der Personen an der Bevölkerung, der auf Sozialhilfe angewiesen ist, in den Kreisen (das heißt den kreisfreien Städten und den Landkreisen) Süddeutschlands in der Regel weiterhin deutlich geringer als in den anderen Regionen Deutschlands. So lag die Sozialhilfequote (Anteil der Empfänger von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen an der Bevölkerung in Prozent) zum Jahresende 2004 in den bayerischen beziehungsweise
Insgesamt 336 Millionen Tonnen Gefahrgüter sind auf Straßen, Schienen und Wasserwegen in Deutschland im Jahr 2004 transportiert worden. Das ist das Ergebnis einer jetzt vorliegenden Studie des Statistischen Bundesamtes. Die größte Gefahrgutmenge beförderten mit 158 Millionen Tonnen Straßengüterfahrzeuge ab 3,5 Tonnen Nutzlast – 93% der Gefahrgutmenge auf Straßen gingen auf Transporte deutscher Lkw zurück, 7% wurden von ausländischen Lastkraftwagen befördert. Die zweitgrößte Menge an Gefahr
Wie das Statistische Bundesamt zum Internationalen “Tag des Wassers” am 22. März 2006 anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, entsprach die Gesamtlänge der öffentlichen Abwasserkanäle Deutschlands im Jahr 2004 mit 515 000 Kilometern knapp dem 13-maligen Erdumfang. Zu 46% bestand das Kanalnetz aus Mischwasserkanälen, das heißt es erfolgt ein gemeinsamer Abfluss von Schmutz- und Niederschlagswasser in einem Kanal. Weitere 33% entfielen auf Schmutzwasser- und 21% auf Regenwasserkanäle. Etwa 9