Die Studierendenstatistik für das laufende Sommersemester 2006 weist erneut einen Anstieg der Studierendenzahlen auf: Mit 23322 Einschreibungen sind 633 Studierende mehr eingeschrieben als im Vergleichssemester 2005 (+ 2,8%). Der Anstieg geht auf die höhere Zahl an Rückmeldungen zurück, nachdem jahrelang die Zahl der Erstsemester und Studienortwechsler gestiegen ist. Die Zahl der Erstsemester stieg nochmals leicht an von 908 auf 922, die Zahl der Studienortwechsler stieg um 42 auf 727 (+ 6,1%).
Wie das Statistische Bundesamt zum Weltbauerntag am 1. Juni mitteilt, nimmt der Anbau von Raps und Wintergerste zur Ernte 2006 in Deutschland zu. Das zeigen die Ergebnisse der Erhebung über die Frühjahrsaussaaten vom April 2006. Eine Fläche von jeweils gut 1,4 Millionen Hektar (ha) ist mit Winterraps beziehungsweise Wintergerste bestellt. Damit hat die Anbaufläche von Winterraps gegenüber Mai 2005 um 6,2% oder rund 82 300 Hektar, diejenige von Wintergerste um 7,5% oder 100 800 Hektar zugenommen.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im Mai 2006 – nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern – gegenüber Mai 2005 voraussichtlich um 1,9% erhöhen (April 2006: + 2,0%). Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von + 0,2%. Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird sich im Mai 2006 gegenüber Mai 2005 voraussichtlich um 2,1% erhöhen (April 2006: + 2,3%).
Nach vorläufigen Ergebnissen der Personalstandstatistik waren am 30. Juni 2005 rund 3,8 Millionen Personen bei Bund, Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden beschäftigt; das waren rund 97 500 (- 2,5%) Personen weniger als 2004. Vor allem bei den Gemeinden und Gemeindeverbänden wurde Personal reduziert: Hier sank die Zahl der Beschäftigten um 45 000 (- 3,4%) auf 1,28 Millionen. Bei den Ländern arbeiteten Mitte 2005 knapp 2,1 Millionen Beschäftigte, 41 000 (- 1,9%) weniger als ein Jahr zuvor. Ursach
Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im April 2006 um 6,9% über dem Vorjahresstand. Dies war die höchste Veränderung zum Vorjahr seit November 2000 (+ 10,6%). Im März und im Februar 2006 hatte die Jahresveränderungsrate + 5,5% beziehungsweise + 6,4% betragen. Die Preiserhöhungen bei den Nicht-Eisen-Metallen und deren Halbzeug um 50,4% und die anhaltende Verteuerung der Energie (+ 37,3% gegenüber April 2005) sind die wesentlichen Ursachen für den Anst
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wurden im März 2006 von der Polizei 192 400 Straßenverkehrsunfälle aufgenommen, 8% mehr als im März 2005. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden erhöhte sich um 2,4% auf 22 000; hierbei starben 348 Menschen, 4,5% mehr als im Vorjahresmonat. Weitere 29 200 Personen (+ 1,9%) wurden verletzt. Besonders stark gestiegen gegenüber März 2005 sind die Unfälle mit Sachschaden, nämlich um 8,8% auf 170 400. Dies dürfte nicht zuletzt auf die schlecht
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gab es im ersten Halbjahr 2005 in Deutschland 34 700 landwirtschaftliche Betriebe, die Gartenbauerzeugnisse zu Erwerbszwecken anbauten. Diese Betriebe bewirtschafteten insgesamt rund 209 700 Hektar. In den erfassten Betrieben waren insgesamt 339 400 Arbeitskräfte tätig, davon 61 900 oder 18,2% vollbeschäftigt. Das zeigen die Ergebnisse der Gartenbauerhebung, die 2005 zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt wieder durchgeführt wurde. Die gärtnerische
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im April 2006 um 6,1% höher als im April 2005. Dies ist die höchste Jahresteuerungsrate seit Juni 1982 (+ 6,4%). Im März und im Februar 2006 hatte die Jahresveränderungsrate bei jeweils + 5,9% gelegen. Im Vergleich zum Vormonat ist der Index im April 2006 um 1,0% gestiegen. Auch im April 2006 setzte sich der Preisanstieg für Energie weiter fort. Gegenüber März stiegen die Energiepr
38,3 Millionen Erwerbstätige hatten nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Durchschnitt des ersten Quartals 2006 ihren Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept). Das waren im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal 55 000 Personen (- 0,1%) weniger. Damit hat sich der Beschäftigungsabbau zuletzt abgeschwächt (viertes Quartal 2005 gegenüber viertem Quartal 2004: – 0,3%). Dazu beigetragen hat vor allem die verbesserte Beschäftigungssituation in den Dienstleistungs
Jede zweite allein lebende Frau (52,7%) besaß zum Jahresanfang 2005 mindestens ein Mobiltelefon. Wie das Statistische Bundesamt zum morgigen Welt-Telekommunikationstag mitteilt, liegt die Ausstattung der Single-Haushalte von Frauen damit erheblich unter dem Durchschnitt: Anfang 2005 hatten in Deutschland 76% der Privathaushalte (ohne Haushalte von Selbstständigen und Landwirten) mindestens ein Handy. Das belegen die Ergebnisse der Laufenden Wirtschaftsrechnungen 2005. Während im Durchschni
Wie das Statistische Bundesamt zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai mitteilt, werden “alternative” Familienformen immer populärer – besonders in Westdeutschland. Dies zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus, der größten Haushaltsbefragung in Europa. Im Gegensatz zu Ehepaaren mit Kindern werden als alternative Familien Lebensgemeinschaften mit Kindern sowie allein erziehende Mütter und Väter gezählt. Die Zahl dieser alternativen Familienformen mit Kindern unter 18 Jahren stieg im fr
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland von April 2005 bis April 2006 um 2,0% gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat März 2006 erhöhte sich der Index um 0,4%. Im März 2006 hatte die Jahresveränderungsrate bei + 1,8%, im Februar 2006 bei + 2,1% gelegen. Die Schätzung für April 2006 auf Grund der Ergebnisse aus fünf Bundesländern (ohne Baden- Württemberg) wurde damit bestätigt. Seit nunmehr zwei Jahren (April 2004) wird die Jahresteuerungsrate du
Wie das Statistische Bundesamt zum Muttertag mitteilt, zogen in Deutschland im März 2004 rund 8,8 Millionen 15- bis 64-jährige Mütter minderjährige Kinder im Haushalt groß. Das sind rund 5% weniger Mütter als vor acht Jahren (April 1996: 9,2 Millionen). Während die Zahl der Mütter mit minderjährigen Kindern im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) im Vergleich zu 1996 nahezu konstant blieb (März 2004: 7,1 Millionen), sank sie in den neuen Ländern und Berlin um gut ein Fünftel (- 22%) auf run
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im April 2006 um 3,2% über dem Vorjahresstand. Im März und im Februar 2006 hatte die Jahresveränderungsrate + 2,5% und + 2,9% betragen. Besonders stark stiegen gegenüber April 2005 unter anderem die Preise im Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen (+ 9,8%) sowie mit Tabakwaren (+ 7,4%). Dagegen ermäßigten sich die Preise im Großhandel mit Büromaschinen und -einrichtungen (- 6,9%)
Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im März 2006 von Deutschland Waren im Wert von 77,0 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 62,7 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im März 2006 um 18,1% und die Einfuhren um 28,3% höher als im März 2005. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber Februar 2006 um 3,2% und die Einfuhren um 1,6% ab. Die Außenhandelsbilanz schloss im März 2006 mit einem Übersch
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes haben die Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten und die Campingplätze in Deutschland im März 2006 insgesamt rund 22,2 Millionen Übernachtungen verzeichnen können. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat war dies ein Minus von 6%. Ursache dafür ist, dass in diesem Jahr Ostern in den April, im Vorjahr dagegen in den März fiel. Wird das aktuelle Ergebnis mit dem März 2004 verglichen – in diesem Jahr fielen Ostern und der zugehör