Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Nach einer Untersuchung des Frankfurter Verbrauchermagazins „Öko-Test“ sieht es mit der Behandlung orthopädischer Erkrankungen in Deutschland schlecht aus.
Es fehle an moderner Technik und vor allem an Erfahrung, kritisiert das Magazin in seiner aktuellen Ausgabe. Nur ganz wenige Kliniken hier zu Lande verfügten über moderne Operationstechniken für Eingriffe an Knie, an Hüfte oder Wirbelsäule.
Ganz schlimm sei die Situation für ältere Patienten, die am häufigsten von orthopädische
Tertracyklin vermindert Resistenz der Prionen gegenüber enzymatischer Verdauung Italienische Forscher haben nachgewiesen, dass sich Tetracyklin, eine Klasse herkömmlich verwendeter Antibiotika, in der Behandlung von Rinderwahnsinn (Bovine spongiforme Encephalopathie, BSE) und der varianten Form der Kreutzfeld-Jakob-Erkrankung (vCJD) als wirksam erweisen. Wurden die für die Gehirnkrankheiten verantwortlichen Proteine, die so genannten Prionen, mit Tetracyklin behandelt, verringerte sic
Schon Jahrzehnte vor den ersten Symptomen können Forscher bei gesunden 20- bis 40-Jährigen mit genetisch bedingtem Alzheimer-Risiko Veränderungen des Gehirns feststellen. Dieses Ergebnis verkündete Prof. Dr. Eric Reiman von der University of Arizona am 23. Juli bei dem bislang weltgrößten Alzheimer-Kongress, der vergangene Woche in Stockholm zu Ende ging (8th International Conference on Alzheimers Disease and Related Disorders). Für ihre Untersuchungen bedienten sich die Wiss
Nachdem technische Anlagen abgebaut wurden, bleibt nicht selten ein kontaminierter Boden zurück. Handelte es sich um Metall verarbeitende Betriebe, solche der Textilfertigung und -reinigung, Lackherstellung oder Tierkörperverwertung, so ist der Untergrund oft mit den zuvor verwendeten chlorhaltigen Lösungsmitteln verunreinigt. Um die Konzentration wieder unter den gesetzlich festgelegten Grenzwert zu senken, setzen Sanierungsbetriebe zunehmend elegante Verfahren ein, die mit Bakterien arbeiten. Ohne
El Nino bringt neue Lebewesen und warmes Wasser Hunderte tote Tintenfische sind an die Küste vor der südkalifornischen Stadt San Diego geschwemmt worden, berichtet BBC-online. Kalifornische Forscher berichten, dass diese Art normalerweise nur im Ostpazifik vorkommt. Die Wissenschaftler glauben, dass der starke El Nino neue Arten in die sonst kalten Gewässer vor der kalifornischen Küste bringt, da sich das Wasser dort erwärmt hat. Nicht nur Tintenfische, sondern auch Thunfisch
FRANKEN BRUNNEN fördert Kooperation der AG Geobotanik mit der GSF München Kelten und Römer wussten ihre Heilkraft zu schätzen, und später lockte das Wasser aus eingefassten und umgeleiteten Schwefelquellen die Besucher in die Wild- und Kurbäder Bayerns. Namen wie “Stinkergraben” zeigen, dass solche Gewässer heute zumindest in naturnahem Zustand nicht sehr beliebt sind, um so weniger, wenn trübe Schlieren auf der Oberfläche treiben. An Orten, die auf uns nicht einladend wirken und für
Einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärung des Krankheitsmechanismus der Lyme-Borreliose leistet Prof. Dr. Peter Zipfel, Leiter der Abteilung Infektionsbiologie am Jenaer Hans-Knöll-Institut für Naturstoff-Forschung. In Zusammenarbeit mit Frankfurter Forschern ist es ihm gelungen, die Erreger dieser Krankheit, Bakterien der Gattung Borrelia, zu enttarnen. Die Borrelien verstecken sich vor den Angriffen des menschlichen Immunsystems wie der sprichwörtliche Wolf im Schafspelz, indem si
Im Krankheitsfall sendet Patient seine Vitalfunktionen an Mediziner rund um den Globus
Reisende, Einsatzkräfte oder Korrespondenten, die sich in entlegenen Gebieten aufhalten, können im Krankheitsfall ihre Vitalfunktionen künftig an Ärzte rund um den Globus senden und so medizinische Hilfe erhalten. Das britische Unternehmen Telemedic Systems hat ein Gerät entwickelt, das Herzrhythmus, Blutdruck, Sauerstoffgehalt im Blut, Körpertemperatur und Puls misst. Das Gerät VitalLink 1.200 b
Die Bild am Sonntag vom 28.07.2002 berichtet über den Fall einer Hepatitis-A-Erkrankung bei einem 55 jährigen Mann, der zuvor eine vollständige Immunisierung gegen Hepatitis A und B-Viren erhalten hatte. Sie stützt sich u.a. auf einen Artikel aus der Deutschen Medizinischen Wochenschrift vom 26.07.2002. Beide Berichte folgern, dass die kombinierte Impfung gegen Hepatitis A und B mit dem Impfstoff “Twinrix Erwachsene” bei älteren Personen keinen ausreichenden Schutz garantiert.
Prof. Dr. J
Lebertumore, deren Durchmesser fünf Zentimeter nicht überschreitet, können mit Hilfe von Laserenergie verödet werden. Diese “Laserinduzierten Thermotherapie”(LITT) ist in den letzten zehn Jahren entwickelt worden und wird inzwischen an vielen medizinischen Zentren, auch an allen drei Standorten der Charité, angewandt. Dabei wird die Laserenergie an den jeweiligen Tumor mit Hilfe von ein bis vier Kathetern herangeführt. Bisher wurden die Katheter unter computertomographischer (CT) Kontrolle zum Tu
Eine entscheidende Hürde bei der Entwicklung neuer Alzheimer-Medikamente hat jetzt ein Team aus amerikanischen und schwedischen Wissenschaftlern genommen. Sie können die für Alzheimer typischen Amyloid-Ablagerungen am lebenden Menschen sichtbar machen. Bislang war das nur an Gehirnen verstorbener Patienten möglich. Von den neuen Möglichkeiten erhoffen sich die Forscher, den Effekt von Therapien testen und schneller neue Wirkstoffe entwickeln zu können. Konkret wird bei der neuen Untersu
Ein internationales Forschungskonsortium unter der Leitung des Joint Genome Institutes (JGI) des U.S. Energieministeriums hat das Genom des japanischen Kugelfischs Fugu rubripes entschlüsselt und analysiert. Der Kugelfisch hat unter den Wirbeltieren das kleinste Genom. Die Sequenz beinhaltet aber eine ähnlich große Genanzahl wie das weitaus größere menschliche Genom, enthält aber keine “Junk”-DNA, die in der Sequenz des Menschen einen großen Bereich einnimmt. Fugu gilt in der japanischen Küche als De
Substanz L-Dopa öffnet auch Skeptikern die Welt der Zeichen und Wunder Der Glaube an paranormale Phänomene hängt aller Wahrscheinlichkeit nach mit der Gehirnchemie zusammen. Forscher um Peter Brugger von der Neurologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich haben nachgewiesen, dass ein Dopamin-Überschuss im Gehirn den Glauben an eine Welt voll Wunder und Zeichen fördert. Aufgrund der geringen Probandenzahl ist der Zusammenhang aber noch nicht endgültig abgeklärt. Brugger präsentier
Ein Infarkt ist kein unvorhersehbarer Schicksalsschlag. Wer sein persönliches Risiko kennt, kann sich mit gesunder Ernährung gezielt gegen einen Herz- oder Hirninfarkt schützen. Eine gelungene Mischung aus leckeren mediterranen Rezepten und Informationen, wie das Infarktrisiko mit schmackhaftem Essen gesenkt werden kann, enthält die neue 82-seitige Broschüre “Essen wie im Urlaub – Rezepte aus der Mittelmeerküche” der Deutschen Infarktforschungshilfe e.V.(DIFH). Mit dem neuen, an der Universität M
Deutsche Krebshilfe fördert Studie für Frauen in den Wechseljahren Jede dritte Frau in Deutschland bekommt im Klimakterium eine Hormonersatztherapie, um die Beschwerden der Wechseljahre besser ertragen zu können. Doch viele Frauen befürchten, durch diese Behandlung ein höheres Krebsrisiko zu haben. Eine große Studie an über 10.000 Frauen soll die Frage beantworten, ob das Brustkrebs-Risiko durch die Hormonersatztherapie beeinflusst wird. Die Deutsche Krebshilfe fördert diese Studie zunäch
Beitrag zur Schmälerung der bestehenden Organknappheit Spendernieren von Herztoten funktionieren ebenso lange wie Nieren, die von gehirntoten Patienten entnommen werden, deren Herz noch schlägt. Laut Medizinern des Universitätsspitals Zürich können demnach Nieren von Patienten, deren Herz aufgehört hat zu schlagen, routinemäßig in Nieren-Transplantationsprogramme aufgenommen werden. Bisher fürchteten Ärzte, dass bei einem Blutstopp durch die Nieren der resultierende Gewebeschaden dazu