Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Naturschutzprogramm auf Antigua soll indigene Flora und Fauna retten
Die seltenste Schlange der Welt, der Antigua Racer (Alsophis antiguae), hat das Naturschutzprogramm, das 1995 von der britischen Umweltorganisation “Flora & Fauna International” zumindest geholfen die Population von 60 Schlangen auf 100 zu erhöhen. Dennoch bleibt das harmlose Reptil eine gefährdete Spezies und gemeinsam mit ihr viele andere Tiere der karibischen Insel.
Die Schlange ist ein Opfer von Ratten
NIH-Forscher: Genvariation erhöht Aktivität in Amygdala Forscher des National Institute of Health haben eine Gen-Variation entdeckt, die die Aktivität des “Angstzentrums” im Gehirn erhöht. Es ist dies das erste Gen, das über das Gehirn eine menschliche Emotion beeinflusst. Das Gen aktiviert jenen Teil des Gehirns, den so genannten Mandelkern (Amygdala), der die Reaktion auf eine Schrecksituation steuert. Studienleiter David Weinberger vom NIH im Fachmagazin Science zu seiner Entdeckun
Heute ist die Zentrale Ethik-Kommission für Stammzellenforschung zu ihrer konstituierenden Sitzung im Robert-Koch-Institut (RKI) zusammengetroffen. Sie hat den Philosophieprofessor Ludwig Siep zu ihrem Vorsitzenden sowie Medizinprofessorin Marion B. Kiechle und Biologieprofessor Henning M. Beier zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und über ihre zukünftige Arbeitsweise beraten. Die Kommission hat die Aufgabe, Anträge auf Genehmigung der Einfuhr oder Verwendung menschlicher embryonaler Stammzelle
“Eye in the Sea”-System erfasst Meeresbewohner mit Rotlicht Morgen, Dienstag, wird erstmals eine neuartige Kamera in den Tiefen des Monterey-Canyons vor der kalifornischen Monterey Bucht versenkt. Mit Hilfe der Tiefsee-Kamera “Eye in the Sea”, die, anders als bestehende Systeme, autonom am Meeresgrund arbeitet, erhoffen sich die Meeresforscher von der Harbor Branch Oceanopgraphic Institution spektakuläre Entdeckungen. Bis dato ist nur ein kleiner Prozentsatz erforscht. Man vermutet, d
Angststörungen können zum Teil ein ererbtes Problem sein, das in Verbindung zu einem spezifischen Gen steht. Darauf deuten Ergebnisse von Forschern des National Institute of Mental Health in Bethesda, Maryland, hin. Wie die Wissenschaftler um Dr. Daniel R. Weinberger entdeckten, sind Menschen mit einer bestimmten Variante des Gens SLC6A4 anfälliger für Angststörungen. Das berichten sie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Science“. Schätzungen zufolge ist einer von zehn Menschen von
Visite mit dem HoWoS-Laptop Unzufriedene Patienten, überfordertes Klinikpersonal, ungenaue Abrechnungen, leere Kassen – Alltag in deutschen Kliniken. Ärzte und Krankenhausverwaltung fordern die schnelle Einführung elektronischer Patientenakten. Mehr Zeit für den Patienten, weniger Verwaltungsarbeit lautet die Devise.
Die Visite mit dem Laptop am Krankenbett ist in der Neurologischen Abteilung der Knappschaftsklinik in Püttlingen/Saar bereits Realität. Seit über einem halben Jahr arbei
Die TransAlp Challenge von Mittenwald bis Riva del Garda (20. bis 27. Juli) gilt als das härteste Mountainbike-Rennen der Welt: In den acht Etappen legen die 380 Zweier-Teams 580 Kilometer und 18.000 Höhenmeter zurück. Während bei der Tour de France die Rennfahrer auch bei den Bergetappen stets auf befestigten Straßen fahren, geht es mit den Mountainbikes über Schneefelder und Bergpfade. In dem unwegsamen Gelände ist es für die Rennleitung schwierig, die Fahrer zu verfolgen und den Überblick zu
Darmkrebs ist nach dem Lungenkrebs die zweithäufigste Tumorart in Deutschland. Jährlich trifft es rund 50.000 Menschen; bei 30.000 endet die Krebserkrankung tödlich. Die Zahl der Todesfälle und der Neuerkrankungen ließe sich dramatisch verringern, denn bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung könnten 90 Prozent aller Patienten gerettet werden. Mit der Darmspiegelung – medizinisch Koloskopie genannt – verfügen Ärzte schon seit langem über eine geeignete Methode zur Früherkennung. Das Verfahren is
Umfrage der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei Mehr als 900.000 Frauen und Männer in Deutschland haben es schon getan – über 60 Prozent der Deutschen würden es ebenfalls tun: potenzielle Lebensspender werden. In einer repräsentativen Emnid-Umfrage zeigte sich eine sehr große Bereitschaft, Blutstammzellen zu spenden. Alle zwei Stunden erkrankt in Deutschland ein Mensch an Leukämie – jeder zweite ist ein Kind oder ein Jugendlicher. Wo andere Therapien versagen, ist die Trans
Daten zur Scrapie-Prophylaxe erscheinen in der Ausgabe vom 20. Juli in The Lancet Die Coley Pharmaceutical Group hat heute bekannt gegeben, dass in The Lancet in der Ausgabe vom 20. Juli ein Fast-Track-Research-Letter mit dem Titel “Postexposure prophylaxis against prion disease with a stimulator of innate immunity” (Postexpositionelle Prophylaxe gegen Prionenkrankheit durch ein Stimulant der angeborenen Immunität) erscheinen wird. Forscher des Instituts für Neuropathologie de
Neue Bezeichnungen für Retentionsmittel von Bayer Die Bayer AG hat für ihr Retentionsmittel-Sortiment Retaminol® weltweit eine einheitliche Nomenklatur eingeführt, um den Kunden durch eindeutige Bezeichnungen die Zuordnung zu erleichtern. Die breite Palette Retentionsmittel umfasst wasserlösliche Polymere für die Papierindustrie, die anionisch, kationisch oder neutral als Emulsion, Lösung und Pulverware vorliegen. Hinter deren neuen Bezeichnungen verbirgt sich ein eindeutiger
Volkswagen-Stiftung fördert Forschung zur Kognitionsleistung von Insekten Wie komplex denkt eigentlich eine Ameise? Mit einem Gehirn von nur 0,1 mg Gewicht sind die Aufgaben, die das kleine Insekt bei der Orientierung im Raum lösen muss, erstaunlich umfangreich.
Die Volkswagen-Stiftung fördert in einem neurowissenschaftlichen Schwerpunkt “Dynamik und Adaptivität neuronaler Systeme – Integrative Ansätze zur Analyse kognitiver Prozesse” sieben Projekte der Kognitionsforschung mit deutscher Be
Durch Stillzeit von sechs Monaten sind jährlich 25.000 Erkrankungen vermeidbar Frauen in den Industrieländern können das Brustkrebsrisiko durch ein Jahr Stillzeit um rund fünf Prozent und durch jede Geburt um sieben Prozent reduzieren. Das sind zwei Ergebnisse von Wissenschaftlern um Epidemiologen der Oxford University. Es war bereits bekannt, dass die Anzahl der Kinder das Brustkrebsrisiko der Mütter verringert. In einer Langzeituntersuchung stellten die Forscher nun fest, dass das R
Lancet, 20. Juli 2002/ Erfolgreiche Therapie bei Mäusen könnte bald bei
Creutzfeldt-Jakob-Erkrankungen eingesetzt werden München, 19. Juli 2002 – Krankmachende Prionen rufen im Körper keine Immunantwort hervor. “Eine Ursache könnte sein, dass Prionen aus körpereigenen Proteinen bestehen und nicht über genetisches Material in Form von Nukleinsäuren, etwa DNA, verfügen”, meint Professor Hans Kretzschmar vom Institut für Neuropathologie der LMU. “Wir haben Mäuse, die mit Prionen infizier
Zur Erforschung von Herzkrankheiten stellt das BMBF 25 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre zur Verfügung Im Wettbewerb um die Finanzierung sogenannter “Medizinischer Kompetenznetze” durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist die Charité im Juli gleich zweimal erfolgreich gewesen: Beide Kompetenznetze befassen sich mit Herzerkrankungen.
· Sprecher des “Kompetenznetzes Angeborene Herzfehler”, das nun fünf Jahre lang mit jährlich zweieinhalb Millionen Euro gef
(München) Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben, profitieren von einer prophylaktischen Behandlung mit bestimmten Medikamenten, die das Risiko für weitere Schlaganfälle reduzieren kann. Welche Substanzen in der Sekundärprävention wirksam sind (die Kombination eines ACE-Hemmers mit einem Diuretikum) und auf welche verzichtet werden kann (Blutverdünner und Hormone für Frauen nach den Wechseljahren), belegen nun erstmals mehrere große internationale Studien. Diese Untersuchungen bewerten