Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Internationales Team untersucht Genauigkeit von Verfahren zur Ermittlung des DNA-Profils Forscher aus Deutschland, Dänemark, Spanien und Großbritannien testen im Rahmen eines EU-Projektes die Genauigkeit und Leistungsfähigkeit von Verfahren zur Bestimmung von DNA-Profilen aus biologischen Spuren, die an einem Tatort gefunden wurden. Das Projekt ist auf zwölf Monate anberaumt und mit einem Budget von mehr als 1,5 Mio. Euro ausgestattet. Projektstart ist September. Die menschli
Eiweiß-Cocktail neutralisiert potenzielle Biowaffe
Forscher der University of California/San Francisco haben einen Wirkstoff gegen das tödliche Nervengift Botulinumtoxin entwickelt. Die entwickelte Substanz kombiniert drei Eiweiße, so genannte Antikörper, und kann im Gegensatz zu anderen Gegengiften laut Forscherangaben auch in großen Mengen hergestellt werden. Im Tierversuch zeigte sich, dass der Wirkstoff deutlich mehr an der potenziellen Biowaffe Botulinumtoxin neutralisiert als
Interdisziplinäres australisches Forscherteam startet Schaf-Genom-Projekt Australische Forscher haben ein acht-Mio.-Euro-Projekt gestartet, um jenes Gen ausfindig zu machen, das für Lammkoteletts mit dem höchsten Fleischanteil sorgt. Im Zuge des Schaf-Genom-Projekts wird einerseits die Funktion von Schafgenen untersucht, andererseits sollen genetische Marker für gewünschte Merkmale identifiziert werden. Ziel des Fünfjahres-Projekts ist es, Parasiten-resistente Schafe zu identifizieren
Forscher-Kontroverse um tödliches Algengift
Algen töten Fische nicht mit Gift, sondern mit tödlichen Bissen. Das haben amerikanische Forscher der University of Virginia entdeckt, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature. Die Forscher haben das bemerkt, da das Toxin der Algen alleine, die Fische nicht getötet hat. Die Algen verfügen über eine Art Esswerkzeug, das die Fischhaut so verletzt, dass die Tiere dann verenden.
Die Wirkweise der Killeralgen der Gattung Pfiesteria
Therapie-Optimierung von Krebserkrankungen im Kindesalter Mehr als zwei Drittel aller krebskranken Kinder können heute geheilt werden. Leider kommt es bei manchen Kindern jedoch nach erfolgreicher Erstbehandlung später zu einem erneuten Aufflackern der Erkrankung. Dann sind die Behandlungsmöglichkeiten eingeschränkt. Die Arbeitsgruppe von Dr. Claudia Rössig, Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Münster, arbeitet jetzt an einem vielversprechenden Ansatz mit dem Zi
Psoriasis vulgaris, die sogenannte Schuppenflechte, ist eine Hauterkrankung, die beispielhaft den aktuellen Fortschrittsschub in der Dermatologie reflektiert. Dies betrifft das wachsende Verständnis für die Einschränkung der gesundheitsabhängigen Lebensqualität durch Hauterkrankungen ebenso wie die Fortschritte im pathogenetischen Verständnis und die daraus resultierenden therapeutischen Entwicklungen. Mit immerhin 2 % Inzidenz in der westlichen Bevölkerung ist Psoriasis eine häufige
Die menschliche Haut reagiert auf Sonnenstrahlung (UV-B-Strahlung) sehr unterschiedlich: Es kann zu Sonnenbrand, Hautkrebs oder entzündlichen (phototoxischen) Reaktionen auf zuvor eingenommene Medikamente kommen. Jetzt hat eine Arbeitsgruppe um die Professoren Ivar Roots und Jürgen Brockmöller vom “Institut für Klinische Pharmakologie” der Charité festgestellt, daß – unabhängig vom jeweiligen Hauttyp – für die sehr variablen Hautreaktionen auf UV-B-Strahlen eine bestimmte genetische Ausstattung ver
Nahrungsergänzungsmittel im Widerstreit der Meinungen
“Nahrungsergänzungsmittel – Modeerscheinung oder Weg zu besserer Gesundheit und längerem Leben?”. Unter dieser provokativen Frage ist eine Publikation des Fachjournalisten und Gesundheitspublizisten Beat Roggen erschienen, die sich eingehend mit Positionierung und Nutzen von Nahrungssupplementen auseinandersetzt. Ihre spezifische Aktualität erhält die Thematik durch die 1994 vom amerikanischen Kongress verfügte Freigabe der Nahr
Epidemie soll mit Unternehmenshilfen eingedämmt werden Der Minengigant Anglo-American will für alle aidskranken Beschäftigten die Behandlungskosten übernehmen. Das Unternehmen will damit helfen, die Aids-Epidemie in Südafrika unter Kontrolle zu bringen. Anglo-American ist das erste Großunternehmen, das eine solche Kampagne startet, berichtet BBC-online heute, Dienstag. AngloGold, die Goldminen-Tochter des Unternehmens, hat in einer Untersuchung Anfang des Jahres veröffentlic
Zwischen dem Einsatz von Antibiotika bei Kindern und der Entwicklung von Asthma und Allergien später in der Kindheit scheint es keinen Zusammenhang zu geben. Das berichteten Dr. Juan C. Celedón vom Bostoner Brigham and Women’s Hospital und sein Team kürzlich in der Fachzeitschrift „American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine”. Fünf frühere Studien hatten eine solche Verbindung nahe gelegt. Die Wissenschaftler untersuchten, ob Babys, die im ersten Lebensjahr An
Forscher der UCLA injizieren erstmals Menschen Leptin Bei drei jungen extrem fettleibigen Türken ist eine neue Methode zur Linderung der Esssucht erfolgreich gewesen: Nach Angaben von BBC-online haben Wissenschaftler der Universität von Los Angeles UCLA mit Hilfe von Leptid-Injektionen den Appetit der Patienten gestillt. Zehn Monate später haben die drei die Hälfte ihres Körpergewichts verloren. Nach Angaben der Universität sind dies die ersten Versuche mit dem Hormons am Menschen.
Warum müssen so viele Patienten, deren Krampfadern operativ entfernt wurden, schon bald ein zweites Mal daran operiert werden? Dieser Frage gingen Gefäßchirurgen und Phlebologen der RUB-Universitätsklinik im St. Josef Hospital nach. Sie fanden heraus: In 64 Prozent der Zweitoperationen war während der ersten OP nicht sachgerecht gearbeitet worden, ein Rückfall (Rezidiv) daher unvermeidlich. Sie raten Patienten dringend, sich in die Hände von geschulten Fachärzten zu begeben und fordern die Einhaltung
Internationales Forscherteam will bis 2005 Entschlüsselung schaffen Ein internationales Wissenschaftsteam ist in der Erforschung des Mäuse-Genoms um ein weiteres großes Stück voran gekommen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature. Demnach ist eine physische Genomkarte der Maus erstellt worden. Das Forscherteam aus Großbritannien, Kanada und den USA erhofft sich daraus neue Erkenntnisse für die Humanmedizin zu gewinnen. Nach bisherigen Forschungsergebnissen teilen Mäuse und
Molekül Src unterstützt Einwanderung von Tumorzellen
Wissenschaftler sind der Frage, wie sich eine Krebserkrankung ausbreitet, einen bedeutenden Schritt näher gekommen. Forscher des Beatson Institute in Glasgow haben entdeckt, dass das Eiweißmolekül Src die Struktur des den Tumor umgebenden Gewebes lockert. Dadurch ist der Weg für die Krebszellen, sich im Körper auszubreiten, geebnet. Die Erkenntnisse könnten zu einem neuen Medikament führen, das diesen Vorgang blockiert, berichten
Kügelchen sorgen für bessere Verbindung mit dem lebenden Knochen Wissenschaftler der Universität von Oxford haben eine Methode entwickelt, bei der künstliche Hüftgelenke noch besser und länger halten: Die Implantate werden mit winzigen kalziumhaltigen Kugeln überzogen. Diese bilden eine feine Porenstruktur und fördern damit das Wachstum des Knochens in das Implantat, berichtet die Nachrichtenagentur ddp. Die winzigen Kügelchen sind damit in der Lage, die Verbindung zwischen o
Die Anzahl der Hirnhautentzündungen, die durch Zecken übertragen wird, hat den höchsten Stand seit acht Jahren erreicht. Allein im letzten Jahr sind 254 Meldungen zur so genannten Frühsommer-Meningoenzephalitis – kurz FSME genannt – beim Robert-Koch-Institut eingegangen. Insgesamt sind 74 Landkreise in Deutschland als FSME Risikogebiete ausgewiesen. 40 davon in Bayern, 29 in Baden-Württemberg, drei in Hessen und je einer in Rheinland-Pfalz und Thüringen.
Gefährdet sind besonders Berufsgru