Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
GDNF-Spritze ins Gehirn lindert Symptome – Weitere Studien noch nötig
Forscher des britischen berichten von ersten Erfolgen einer neuartigen Parkinson-Behandlung. Dabei wird ein natürlicher Wachstumsfaktor direkt in das Hirn von Patienten gespritzt. Versuche an bislang fünf Probanden verliefen “sehr vielversprechend”, die Symptome konnten deutlich gelindert werden. Umfangreichere Studien sind den Angaben der Neurologen zufolge noch nötig. In den nächsten fünf bis zehn Jahren könnte
Biosensoren erkennen bestimmte DNA-Sequenzen und genetische Mutationen
Der Biomediziner der Emory University und des , Shuming Nie, hat heute, Donnerstag, auf dem Jahrestreffen der American Chemical Society eine neue Klasse von Biosensoren vorgestellt. Sie erkennen bestimmte DNA-Sequenzen und genetische Mutationen in Laborexperimenten. Die Technologie könnte zu einer neuen Methode der Krebs-Erkennung bzw. der Medikamentenentwicklung führen.
Nie konstruierte die Nanosensoren, ind
Biologisch relevante Makromoleküle, wie DNS, RNS oder Proteine, können sich wechselseitig erkennen. Das macht man sich heute intensiv bei neuen Techniken zur Untersuchung von Genen und Proteinen, aber auch von intrazellulären Prozessen in lebenden Organismen zunutze. Grundprinzip ist dabei: Passen zwei Moleküle zueinander, “erkennen” sie sich und binden aneinander. Auf diese Weise kann man diejenigen Moleküle aus einer Lösung heraus fischen, die zu den Strukturen des “Köder-Moleküls” passen. Wiss
Riechrezeptor an Spermazellen entdeckt. Neue Möglichkeiten bei Kinderwunsch und zur Verhütung.
Menschliche Spermien besitzen funktionsfähige Riechrezeptoren und werden durch einen Maiglöckchen-ähnlichen Duft angelockt. Das konnten Bochumer Forscher um Dr. Marc Spehr und Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt (Lehrstuhl für Zellphysiologie, Fakultät für Biologie der RUB) erstmals nachweisen. Sie fanden sogar einen blockierenden Duft, der die Geruchsorientierung der Spermien ausschaltet. Diese En
10.000 Pilze einer aus der ganzen Welt zusammengetragenen “Stammsammlung” schlummern in den Kühlschränken des Institutes für Biotechnologie und Wirkstoff-Forschung e.V. (IBWF) an der Universität Kaiserslautern und warten darauf, auf neue Wirkstoffe hin “gescreent” zu werden.
Was Sir Alexander Flemming 1928 eher zufällig mit der Entdeckung des Penicillins gelang, versuchen die Professoren Timm und Heidrun Anke zusammen mit ihren Mitarbeitern am IBWF systematisch auszubauen: sie untersu
Newcomer gilt als Mammut in der Mikrobenwelt
Forscher der französischen Universite de la Mediterranee haben eigenen Angaben zufolge das bislang größte Virus entdeckt. Den Fund machten die Wissenschaftler im Wasser eines Kühlturms in Bradford/Großbritannien. Ursprünglich wurde es für ein Bakterium gehalten, das Amöben infiziert. Seine Entdecker vermuten nun aber, dass es auch Menschen befallen kann.
Das Virus ist 1.000 Mal kleiner als ein Stecknadelkopf. Der Umfang von statt
Controlling inflammation with endogenous peptide may lessen damage
Zengen, Inc. announced today that its researchers have discovered that supplementation with alpha-Melanocyte-Stimulating Hormone (α-MSH), a naturally occurring molecule that modulates inflammatory and immune responses, may be beneficial in patients with brain injury.
Based on the knowledge that an inflammatory response occurs immediately after traumatic brain injury (TBI), Zengen scientists measured th
Ein sechsköpfiges US-Forscherteam hat entdeckt, warum manche Anthrax-Stämme gefährlicher als andere sind.
Theoretisch könnten durch diese Erkenntnisse nicht nur bessere Impfstoffe bzw. Nachweismethoden, sondern auch für den Menschen noch gefährlichere Biowaffen entwickelt werden. Aufgrund dieser Brisanz wurde laut Forschern über die Veröffentlichung der Ergebnisse debattiert. Am Ende scheinen doch die Vorteile über den Risiken der Publikation gestanden zu sein, berichtet die New York
Verpflanzung von Netzhautzellen an Universitäts-Augenklinik Heidelberg im Experiment gelungen / Perspektive für Behandlung der altersabhängigen Makuladegeneration?
Wissenschaftlern der Universitäts-Augenklinik Heidelberg ist ein wichtiger Schritt bei der Behandlung der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) gelungen: Mit Hilfe eines feinen Lasergeräts konnten sie im Experiment Ernährungszellen der Netzhaut, die sogenannten Pigmentepihelzellen, aus der Peripherie in die Makula tran
Wie kann die altersabhängige Makuladegeneration gestoppt werden? / Vorsorge durch gesunde Lebensführung
Patienten, die an einer altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) leiden, können nicht geheilt werden. Mittlerweile gibt es jedoch Möglichkeiten, das Fortschreiten der Krankheit aufzuhalten. Außerdem sind mehrere vielversprechende Therapieansätze in Vorbereitung. Darauf wies Prof. Dr. Frank Holz, geschäftsführender Oberarzt der Universitäts-Augenklinik Heidelberg, bei einer Pressek
Auswirkungen auf die Behandlung akuter und chronischer Entzündungen
Als Entzündung bezeichnet wird die Ansammlung von weißen Blutkörperchen (Leukozyten) im Gewebe und die damit verbundenen Zeichen wie Rötung, Ueberwärmung, Schwellung und Schmerz. Entzündliche Reaktionen lassen sich nicht nur bei Infektionen oder den sog. Autoimmunerkrankungen (z.B. bei Gelenkrheuma oder Multipler Sklerose) finden, sondern auch bei Krebs, Arteriosklerose und Diabetes. Dennoch wird das Wesen der Entzün
In Kooperation mit dem Marburger Unternehmen editworks GbR hat das DIMDI eine Virtuelle Videothek für die Medizin (VVfM) eröffnet. Hochwertige Filme zu einer Vielzahl medizinischer Themen sind ab sofort in höchster Qualität über das Internet zugänglich. Das DIMDI präsentiert die audiovisuellen Komponenten zusammen mit den komfortablen Suchfunktionen Medline Direct und MedPilot sowie dem Roche-Lexikon der Medizin in der neuen Rubrik Arzt + Patient unter www.dimdi.de.
Die Virtuelle Videothek
Die schnellen Fortschritte der Genomforschung in den letzten Jahren, darunter vor allem die Entschlüsselung des menschlichen Genoms, versprechen erhebliche Fortschritte in der medizinischen Anwendung. Dazu gehört auch der Bereich der prädiktiven genetischen Diagnostik, das heißt der Möglichkeit, eine Krankheitsdisposition noch vor Ausbruch klinischer Symptome zu erkennen oder Aussagen zur Wahrscheinlichkeit des Auftretens der Krankheit zu machen.
Das bessere Verständnis für den Zusammenhang
Hohenheimer Pflanzenernährer identifizieren ersten aktiven Harnstoff-Transporter in Pflanzen
Der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Nicolaus von Wirén vom Institut für Pflanzenernährung der Universität Hohenheim ist es gelungen, den ersten aktiven Harnstoff-Transporter in Pflanzen zu charakterisieren. Harnstoff ist weltweit die am häufigsten eingesetzte Stickstoff-Form bei der Düngung von Nutzpflanzen. Doch bisher war es unklar, ob Pflanzen Harnstoff überhaupt direkt, also ohne vorhergehende
Chemiker der Universität Jena mit “Ursuppenexperiment” in der Zeitschrift “Angewandte Chemie”
Wie entstand erstes primitives Leben auf der Erde? Was war drin in der Ursuppe? Wie entwickelten sich aus einfachen anorganischen Stoffen schließlich komplizierte organische Moleküle, wie Eiweiße oder gar die DNS, die unsere Erbinformation enthält? Diesen Fragen sind auch Chemiker der Friedrich-Schiller-Universität in Jena auf der Spur. Sie konnten unlängst das Geheimnis lüften, wie das Ammo
Rückgang seit 1998 um 80 Prozent – Märkte weiterhin unsicher
Seit 1998 ist die Zahl der Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen in der EU um rund 80 Prozent gesunken. Grund dafür war das geltende EU-weite Moratorium für einen Anbau solcher Pflanzen. Weltweit zeigt sich ein anderes Bild: Im Jahr 2002 ist die Fläche, auf der gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut wurden, auf fast 60 Mio. Hektar angestiegen. Die Untersuchung wurde vom Fraunhofer-Institut für Systemtech