Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Wirksubstanz wird in Nanopartikeln verpackt
Forscher der University of Florida/Gainesville haben Kontaktlinsen entwickelt, die Wirkstoffe sicherer ins Auge transportieren. Sie lagerten die Wirkstoffe in Nanopartikeln, die direkt in die Kontaktlinsen eingearbeitet werden. Durch die kontinuierliche Abgabe des Wirkstoffes über Kontaktlinsen könnten in Zukunft Augenkrankheiten behandelt und Augentropfen ersetzt werden, berichten die Wissenschaftler auf der Tagung der American Chemical Soc
Neue Studien zeigen, dass Frauen während einer längeren körperlichen Leistung anders Energie erzeugen als Männer.
Im Verhältnis gewinnen sie mehr Energie aus Fett. Die Basisernährung von Sportlerinnen und Sportlern ist im Grundsatz zwar nichts anderes als eine gesunde Ernährung. Trotzdem benötigt sie ein besonderes Augenmerk, denn vor, während und nach einer Belastungsphase verfolgt sie andere Ziele wie beispielsweise die Leistungsförderung oder die schnelle Regeneration. Diese und we
Die Dokumentation von Muttermalen mit dem microDERM-System zur Früherkennung von Hautkrebs, das die Visiomed AG zusammen mit dem Institut für Neuroinformatik und der Dermatologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum entwickelt hat, ist für Dermatologen und Patienten ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor. Die Hautärzte sehen forensische Vorteile und die Patienten fühlen sich besser betreut. Dies ist eines der ersten Ergebnisse einer Studie, die die Hautklinik FSU-Jena unter Beteiligung von niedergelass
Forscher der Universität Göteborg haben zwei Moleküle entdeckt, die bei Mäusen für das Gehen verantwortlich sind.
Fehlen diese bestimmten Eiweißstoffe im Rückenmark, hüpfen die Nager wie Hasen, da die Organisation der Nervenzellen durcheinander gerät. Es gelingt ihnen nicht mehr, den rechten und linken Fuß abwechselnd nach vorn zu bewegen. Zu diesem Schluss kommen die schwedischen Forscher im Fachblatt Science (299: 1889-1892). Die Wissenschaftler hoffen, dass sich auf Basis des gene
Approximately three million Canadians suffer with asthma. Inhaled steroids are the standard treatment to ease symptoms and prevent the disease from worsening. However, in the past few years there has been trend among physicians to prescribe a new class of drug, anti-leukotrienes, either alone or in combination with inhaled steroids.
In two groundbreaking evaluation studies, McGill University Health Centre (MUHC) pediatrician Dr. Francine Ducharme, has concluded that contrary to this prescrib
Von Arthrose zerstörte Gelenke sind eine weit verbreitete Volkskrankheit. Längst sind nicht nur alte, sondern auch junge, aktive Menschen betroffen. Eine anerkannte Behandlungsmethode ist der Ersatz des kompletten Kniegelenks. Ein neues High-tech Operationsverfahren mit darauf abgestimmter Knieprothese unterstützt die schnelle Rückkehr des Patienten in den aktiven Alltag. Prof. Miehlke, Sendenhorst, hat zusammen mit zwei europäischen Kollegen die Entwicklung des neuen Verfahrens mit d
Dass Raucher ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko haben, ist seit langem bekannt. Bislang konnte dies aber nur für die häufigste Form des Schlaganfalls, den so genannten Hirninfarkt, nachgewiesen werden.
Jetzt haben Wissenschaftler aus Boston und Münster herausgefunden, dass auch ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Rauchen und Hirnblutungen, die zweithäufigste Form des Schlaganfalls, besteht. Wie die große amerikanische Herz-Kreislauf-Gesellschaft “American Heart Association” in ihre
Jülicher Forscher entwickeln neues Verfahren in der Tiefenhirn-Stimulation
Die Nervenzellen von Parkinson-Patienten feuern ungebremst gleichzeitig, statt gezielt nacheinander. Bisherige Therapien helfen nur zeitweise oder verursachen ernste Nebenwirkungen. Neurowissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und Neurochirurgen der Universität zu Köln haben ein Verfahren für die Tiefenhirn-Stimulation weiterentwickelt, um Parkinson-Patienten individueller und mit geringeren Nebenwirkunge
Institut für Biophysik der Universität Hannover an EU-Projekt beteiligt / Erste Ergebnisse Wir schädlich sind elektromagnetische und Hochfrequenzstrahlen für den Menschen? Während Bürgerinitiativen gegen Handysendemasten mobil machen und vor Krebsgefahr sprechen, wiegelt die Industrie ab – noch sei nicht nachgewiesen, das beispielsweise das häufige Telefonieren mit Handys Krebs auslöst. “Bislang gibt es keine sauberen Daten”, sagt auch Prof. Hans-Albert Kolb vom Institut für Biophysik
Das menschliche Gehirn reagiert ununterbrochen auf Reize von außen. Selbst “unterschwellige” Reize, die zu schwach sind, um bewusst wahrgenommen zu werden, verarbeitet das Gehirn. Dies konnte mit dem EEG gemessen werden.
Auch wenn sie nicht bis in unser Bewusstsein vordringen, scheinen sie doch eine bedeutende Funktion zu haben. Das legen jedenfalls Befunde nahe, die Dr. Felix Blankenburg und Mitarbeiter der “Klinik für Neurologie” der Charité und dem “Berlin NeuroImaging Center” heu
Forscher des französischen Curie Instituts haben eine neue Art von Darmimmunzellen entdeckt. Die Forschergruppe um Olivier Lantz identifizierte ein neues T-Lymphozyt-Untervolk, das durch einen einzelnen Membranrezeptor gekennzeichnet ist.
Die Struktur dieses Rezeptors ist für alle Spezies – ob Mensch, Maus oder Kuh – gleich. Die neuen Zellen könnten für medizinische Anwendungen wie etwa bei der Entzündungskrankheit Morbus Crohn eingesetzt werden. Desweiteren eröffnen sie eine Perspek
Die Nervenzellen unseres Körpers sind von einem dichten Netz von Wegen durchzogen, auf denen winzige biologische Transporter kleine mit lebenswichtigen Molekülen gefüllte Pakete transportieren. In der Abteilung Theorie des Berliner Hahn-Meitner-Instituts studieren Physiker anhand einfacher mathematischer Modelle die Eigenschaften des Straßenverkehrs in der Zelle. In einem Artikel, der kürzlich in der Zeitschrift Physical Review Letters erschienen ist, zeigen sie, dass es auf den Wegen in der Zelle zu
Präsentation der multimedialen Installation “HUGO” am Institut für Molekulare Biotechnologie (IMB) Jena
“Es ist uns nicht entgangen, dass die von uns postulierte spezifische Paarbildung unverzüglich einen möglichen Kopiermechanismus für das genetische Material nahelegt.”
Mit diesem Satz endet ein am 2. April 1953 von James Watson und Francis Crick verfasstes und am 25. April 1953 in der Wissenschaftszeitschrift Nature publiziertes Manuskript. Watson und Crick hielten als er
Mitochondrien, die “Kraftwerke” der Zellen, enthalten mehrere hundert verschiedene Proteine, von denen sie nur wenige selbst produzieren können. Alle anderen Proteine müssen auf komplizierten Wegen aus dem Zellinneren importiert werden. Auf welchem Weg dies geschieht, haben jetzt Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts in Frankfurt/Main gemeinsam mit zwei Arbeitsgruppen der Universitäten Freiburg und Osnabrück bis ins molekulare Detail hinein aufgeklärt. Sie berichten in der internationalen Fachzeit
Mediziner aus Hongkong melden einen Durchbruch bei der Aufklärung der mysteriösen Lungenkrankheit. Einem Bericht des Hongkong Standards zufolge haben Forscher das SARS-Virus identifiziert.
Es handelt sich demnach um ein Virus der Familie Paramyxoviridae. Das Virus ist auch der Erreger von Masern und Mumps. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Identifiziert wurde das Virus an der Abteilung für Mikrobiologie der Universität von China mittels Elektronenmikroskop. Die Bestätigun
Schützt körperliche Aktivität vor Krebserkrankungen? Dieser Frage gehen Epidemiologen seit langem nach. Dr. Karen Steindorf hat in Zusammenarbeit mit Privatdozentin Dr. Jenny Chang-Claude und weiteren Wissenschaftlerinnen des Deutschen Krebsforschungszentrums in einer Fall-Kontroll-Studie zum Brustkrebsrisiko vor den Wechseljahren festgestellt, dass moderate körperliche Aktivität das Brustkrebsrisiko senken kann. Besonders durch Rad fahren ergab sich ein deutlich positiver Trend.
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