Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
FDA erteilt Fast-Track-Status für Anti-Krebsmedikament Satraplatin
Die U.S.-Gesundheitsbehörde FDA hat dem Anti-Krebsmedikament Satraplatin Fast-Track-Status für die Behandlung von Patienten mit Hormon-resistentem Prostatakrebs, die bereits mit anderen Chemotherapeutika erfolglos vorbehandelt wurden, zugesprochen. Dies hat der Hersteller des Mittels, die GPC Biotech AG, bekannt gegeben.
Die FDA gewährt den Fast-Track-Status neuen Arzneimitteln, die zur Behandlung von lebensbe
Max-Planck-Wissenschaftlern gelingt Nachweis, dass die Objektwahrnehmung bei Fliegen auf einem dendritischen Netzwerk beruht
Wir erkennen Bilder, Formen oder bewegte Objekte vor einem sich bewegenden Hintergrund dank der fein abgestimmten Verrechnung von Impulsen in den Sehzentren des Gehirns. Wissenschaftlern der Abteilung Neuronale Informationsverarbeitung des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried ist es jetzt im Computermodell erstmals gelungen, Details jener Nerve
Fett wird mit der Zeit ranzig, wenn keine Antioxidationsmittel zugesetzt sind. Auch unser Körper enthält Fettmoleküle, die Lipide, die z.B. für den Aufbau aller Zellmembranen essentiell sind. Und auch diese Lipide müssen vor einer übermäßigen Peroxidation geschützt werden. Läuft sie aus dem Ruder, können Arteriosklerose sowie Autoimmun- und neurodegenerative Erkrankungen, wie Morbus Alzheimer, entstehen. Die wichtigste Waffe der Natur zum Schutz der Lipide gegen Peroxidation ist Vitamin E (a-Tocopher
Gen-Kartoffeln sollen immunisieren
Deutsche Wissenschaftler haben gentechnisch veränderte Pflanzen gezüchtet, die einen Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs produzieren. Die Forscher des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben und des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg verwenden bei ihren Versuchen Kartoffel- und Tabakpflanzen, da sich diese relativ leicht genetisch verändern lassen.
Die Hälfte aller Erkrankungen mi
Innovative Genomtechnologie aus dem Max-Planck-Institut für experimentelle Endokrinologie sorgt nicht in Deutschland, sondern in den USA für Furore
GenePaint, eine im Max-Planck-Institut für experimentelle Endokrinologie entwickelte Technologie, findet weltweit Anerkennung: Sie dient als Grundlage für ein neues neurowissenschaftliches Institut in Seattle/USA, das am 16. September offiziell eröffnet wird. 100 Millionen Dollar fließen aus der Paul Allen-Stiftung in dieses Institut, das
Infektionsdauer für lymphatische Aktivität entscheidend
Positronenemissionstomografie-Scans (PET) machen jene Bereiche im menschlichen Körper sichtbar, wo das Immungewebe aktiv gegen das HI-Virus kämpft. Die Wissenschaftler der Johns Hopkins University Bloomberg School of Public Health gehen davon aus, dass je nach Dauer der Infektion verschiedene Gewebebereiche aktiv sind.
Das Team untersuchte für die in The Lancet veröffentlichte Studie zwölf Patienten, die erst vor kurzer
Dank der exzellenten Zusammenarbeit von Gynäkologie, Kinderkardiologie, Rheumatologie und Herzchirurgie konnte im Universitätsklinikum Düsseldorf in der letzten Woche eine kleine Patientin mit einem angeborenen Herzfehler gerettet werden. Dem neugeborenen Mädchen wurde ein Herzschrittmacher eingesetzt.
Das Mädchen, das am 26. August geboren wurde, litt unter einem so genannten AV-Block, d.h. die Überleitung vom Sinus-Knoten, der der Taktgeber des Herzens ist, zur Hauptkammer des Herzens, war
Erkenntnisse über Entstehung des Lebens erwartet
Iasi (pte, 18. September 2003 09:15) – Physiker der rumänischen Alexandru Ioan Cuza University haben Klumpen gasförmigen Plasmas geschaffen, die die meisten Anforderungen für biologische Zellen erfüllen. Sie wachsen, vermehren sich und kommunizieren. Ohne ererbtes Material können sie jedoch nicht als lebend bezeichnet werden. Trotzdem erwarten die Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die Entstehung des Lebens.
Laut Mircea S
Die Entwicklung neuer Medikamente ist sehr aufwändig. Die Genexpressionsanalyse hilft, die Wirksamkeit und Toxizität von neu erforschten Arzneien frühzeitig zu erkennen. Das Verfahren eröffnet den Weg zur schnellen Entwicklung maßgeschneiderter Medikamente ohne Nebenwirkungen. Auf der Biotechnica 2003, 7. bis 9. Oktober 2003 in Hannover, wird die Methode vorgestellt.
Pharmaforschung ist langwierig und teuer. Es dauert 12 bis 15 Jahre, um Medikamente zu entwickeln. Nur zehn Prozent der erfor
Tägliche Dosis und Dauer der Einnahme entscheidend
Wissenschaftler der London School of Hygiene and Tropical Medicine haben nachgewiesen, dass die Langzeitanwendung von inhalierten Steroiden zur Asthmabehandlung das Risiko für einen grauen Star erhöhen kann. Untersucht wurden die Daten von fast 31.000 Personen. Inhalierte Steroide wurden von 11,5 Prozent der Teilnehmer mit grauem Star verwendet, aber nur von 7,5 Prozent der Gruppe ohne grauen Star.
Die im British Journal of
Prionen sind infektiöse Proteine, die für bestimmte neurologische Erkrankungen (Creutzfeldt-Jakob, Rinderwahn, usw.) bei Säugetieren verantwortlich sind. Ungewöhnlich bei Prionen ist, dass sie keine Nucleinsäuren enthalten. Die für gewöhnlich infektiösen Agenten wie Bakterien oder Viren enthalten Nucleinsäuren. Diese Besonderheit führte den Nobelpreisträger (1997) Stanley Prusiner zu der Hypothese, dass der infektiöse Agent ein einzelnes Protein sein muss.
Mit Hilfe eines Systems, das auf m
Deutsche AIDS-Hilfe e.V. warnt vor weiteren Kürzungen bei HIV/AIDS-Prävention
Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) ist besorgt über den vom Robert Koch-Institut festgestellten Anstieg der neu diagnostizierten HIV-Infektionen. In Verbindung mit den in jüngster Zeit bereits vorgenommenen und für die Zukunft vorgesehenen Mittelkürzungen auf kommunaler und Landesebene drohe die bisher mit viel Kreativität und Engagement erfolgreich eingedämmte Epidemie außer Kontrolle zu geraten: “Wenn das
HDAC Inhibitoren verhindern Zellvergrößerung
Experimentelle Krebsmedikamente könnten auch helfen, die Entstehung einer verbreiteten Ursache für Herzversagen zu verhindern. Wissenschaftlern der University of Pennsylvania ist es gelungen, die Zellvergrößerung bei Herzhypertrophie durch HDAC Inhibitoren zu blockieren. Die Studie wurde im Journal of Clinical Investigation veröffentlicht.
Der leitende Wissenschaftler Jonathan Epstein betonte, dass diese HDAC Inhibitoren zu den er
Tiere sollen Spritzen ersetzen
Wissenschaftler der National University of Singapore haben einen genetisch veränderten Zebrafisch gezüchtet, der in seinen Muskeln einen Hepatitis B Impfstoff produziert. Dieses Verfahren soll auch auf Speisefische wie den Lachs anwendbar sein. Der roh zu essende Fisch könnte laut Gong Zhiyan eines Tages die Spritze beim Verabreichen von Impfungen ersetzen.
In einem nächsten Schritt soll laut BBC der Fischimpfstoff an Versuchstieren getestet we
Die AiF im Jahr der Chemie: Eine Innovation aus der industriellen Gemeinschaftsforschung
Wasser ist in der Textilindustrie ein wichtiges Lösungsmittel und Transportmedium für viele Veredelungsprozesse. Die mit Restchemikalien belasteten Abwässer müssen bislang aufwändig und teuer geklärt werden. Mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen “Otto von Guericke” (AiF) haben Forscher vom Deutschen Textilforschungszentrum Nord-West in Krefeld ein Textilv
Überraschende Unterschiede auch bei normaler DNS
Forscher des Cold Spring Harbor Laboratory haben ein neues Verfahren zur Untersuchung der genetischen Grundlagen von Krebs und anderen Erkrankungen entwickelt. ROMA (Representational Oligonucleotide Microarray Analysis) deckt chromosomale Zerstörungen und Erweiterungen auf und soll bei einer ganzen Reihe von Anwendungsgebieten zum Einsatz kommen. Die Studie der Wissenschaftler Rob Lucito und Michael Wigler wurde in der Oktober-Ausgabe