Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Jenaer Max-Planck-Wissenschaftler belegen, dass je nach Umweltbedingungen andere Varianten einer Pflanzenart in der chemischen Abwehr von Insekten erfolgreich sein können
Die Produktion abschreckender und giftiger Substanzen ist ein wichtiger Bestandteil der pflanzlichen Abwehr von Schädlingen. Diese Eigenschaft variiert genetisch in vielen Pflanzenpopulationen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, untersuchen die evolutionären und ökologischen Fakt
Max-Planck-Forscher entdecken in einem an Multipler Sklerose beteiligten Protein eine “fremde” Struktur, die vom Immunsystem attackiert wird
Die dreidimensionale Struktur eines Proteins, das bei Multipler Sklerose (MS) eine bedeutende Rolle im Krankheitsverlauf spielt, haben Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für Biochemie und Neurobiologie in Martinsried gemeinsam mit Forschern der Technischen Universität München aufgeklärt. Die Einblicke in die atomare Struktur des MOG-Protein
Der früheste Nachweis der Chromosomenaberration “Trisomie 21” (Down-Syndrom , Mongolismus) gelang den Tübinger Humanbiologen Alfred Czarnetzki, Nikolaus Blin und Carsten M. Pusch. Sie haben die typischen Symptome der Krankheit am Skelett einer Frau nachgewiesen, die vor rund 2550 Jahren bei Tauberbischofsheim im Alter von 18 bis 20 Jahren verstorben war. Dazu hatten die Wissenschaftler die Skelettreste von 7063 prähistorischen und historischen Individuen der osteologischen Sammlung der Universität gr
Eine neu entwickelte optische Zelle ermöglicht durch die Verwendung größerer Proben eine höhere Empfindlichkeit bei Fluoreszenzuntersuchungen, wie sie in der Chemie und Biotechnologie verbreitet durchgeführt werden.
Zentrales Ziel des CREAM-Projekts war die Entwicklung einer Patrone, die für eine Analyse mit molekular geprägten Polymeren geeignet sein und vor Ort eine Überwachung von Milch auf Antibiotika-Rückstände gestatten sollte. Die entwickelte Patrone besteht aus einer Einheit zur Pro
Ein Apfel am Tag erspart den Besuch beim Arzt, sagt eine Binsenweisheit. Doch gilt auch ihre Umkehrung, d.h. können sich auch Äpfel selbst vor möglichen Infektionen schützen? Wissenschaftler aus ganz Europa haben neue Verfahren und Wege entdeckt, um Äpfel auf ihre Immunität gegenüber Krankheiten zu testen.
Schon seit Jahrhunderten gelten Äpfel nicht nur als eine der ältesten geschichtlich erwähnten, sondern auch als eine der gesündesten Obstsorten. Doch so vorteilhaft ihre Fett-, Salz- und
Unter der Bezeichnung Profiler wurde jetzt ein innovatives Software-Tool für die Simulation katalytisch reaktiver und konventioneller Trennprozesse entwickelt. Der Simulator beinhaltet eine Datenbank mit den Eigenschaften chemischer Elemente und arbeitet nach dem Prinzip der ratenbasierten Modellierung.
Das Studium der Reaktion eines chemischen Elements mit anderen chemischen Elementen ist in aller Regel eine schwierige Angelegenheit, die nicht nur Zeit und Geld kostet, sondern manchmal auc
Forscher der Neurologischen und der Psychiatrischen Klinik des Bereichs Humanmedizin der Universität Göttingen und der Psychiatrischen Klinik Erlangen haben ein neues Verfahren entwickelt, um die Alzheimer Erkrankung von der Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung zu unterscheiden.
Die Arbeitsgruppen der Neurologischen und Psychiatrischen Klinik in Göttingen um Privat-Dozent Dr. Markus Otto und in der Psychiatrischen Klinik in Erlangen um Professor Dr. Jens Wiltfang fanden heraus, dass bei beiden Patie
Neugeborene sind in den ersten Wochen nach der Geburt wegen der beeinträchtigten Reaktion ihres Immunsystems anfällig für Infektionen. NEOVAC, ein Projekt der EU, soll die immunologischen Faktoren erhellen, die zu dieser hohen Anfälligkeit für Infektionskrankheiten führen.
Bis heute ist nicht genau bekannt, wie sich das Immunsystem von Neugeborenen entwickelt. Obwohl sich die an der Immunreaktion beteiligten Zellen bereits in der dritten Schwangerschaftswoche zu entwickeln beginnen, ist da
Ein in Tschechien entdecktes neues Pflanzenderivat könnte sich als sehr wirksamer Wachstumsbremser von Tumoren erweisen und zu einer neuen Waffe gegen eine der schlimmsten Krankheiten unserer Zeit werden – Krebs.
Schon seit vielen Jahren haben sich Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen gemeinsam um die Bekämpfung von Krebs bemüht, eine Krankheit, die zu den Haupt-Todesursachen zählt. Der Kampf wurde an verschiedenen Fronten geführt, und das vielfach mit Erfolg, doch ein wirklich
Erstmals Nachweis gelungen
Wissenschaftler von Cancer Research UK haben nachgewiesen, dass eine verbreitete Infektion bei Kindern die Ursache für Krebserkrankungen des Gehirns und des lymphatischen Systems sein kann. Dabei handle es sich um die wahrscheinlichste Ursache für die beobachteten Erkrankungshäufungen. Untersucht wurde das Auftreten von Krebserkrankungen bei Kindern im Nordwesten Englands während der vergangenen 50 Jahre. Das vorgefundene Muster sei durch einen Zufall nicht
Vigabatrin verhindert die Freisetzung von Dopamin
New York (pte, 23. September 2003 09:15) – Wissenschaftlern der New York University ist der Nachweis gelungen, dass das Epilepsie-Medikament Vigabatrin bei Süchtigen das Verlangen nach Kokain unterdrücken kann. Vier von zehn Langzeitsüchtigen kamen mehr als 60 Tage ohne Droge aus. Der leitende Wissenschaftler Jonathan Brodie erklärte, dass diese Ergebnisse alle Erwartungen übertroffen hätten. Die Studienteilnehmer konnten sogar in jen
15 Wochen Tai chi chih-Übungen haben bei einer Gruppe älterer Studienteilnehmer zu einem signifikanten Anstieg der Immunzellen gegen das Gürtelrose-Virus geführt. Laut dem leitenden Wissenschaftler Michael R. Irwin zeige diese Studie erstmals, dass eine Verhaltensänderung zu einer virusspezifischen Immunreaktion führen kann. Die Wissenschaftler des Cousins Center for Psychoneuroimmunology der University of Los Angeles veröffentlichten ihre Ergebnisse in der September-Nummer von Psychosomatic Medicine
Eine beginnende Krebserkrankung könnte in Zukunft durch außergewöhnlich empfindliche und regelmäßige Untersuchungen frühzeitig erkannt werden, schreibt das Technologiemagazin Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe 10/03. Neue bildgebende Verfahren verändern den gängigen Blick in den Körper grundlegend. Denn die herkömmlichen Methoden wie Röntgenstrahlen oder Kernspintomographie zeigen lediglich anatomische Strukturen wie Geschwülste in der Brust oder Schatten auf der Lunge. Molekulare
Forscher der im australischen Melbourne gelegenen Monash University haben unter Verwendung der Synchrotronbestrahlung die Struktur eines Proteins aufgedeckt, das eine entscheidene Rolle bei der Multiplen Sklerose (MS) spielt. Die gewonnenen Erkenntnisse könnten eines Tages zu der Entwicklung besserer Medikamente für die Behandlung dieser Krankheit führen.
MS ist eine entzündliche Autoimmunkrankheit des zentralen Nervensystems, welche sich in der Zerstörung von Nervenzellen umgebenden Schutzh
Forschungsergebnisse der UNI Innsbruck in “Science” publiziert
Der junge Wissenschaftler Andreas Villunger vom Institut für Pathophysiologie der Universität Innsbruck hat in der Fachzeitschrift Science einen Artikel über Zelltod fördernde Proteine veröffentlicht. Er und seine Kooperationspartner in Melbourne konnten nachweisen, dass diese zwei Proteine eine wesentliche Rolle bei der Behandlung gewisser Tumore spielen. Sie erhoffen sich dadurch neue Erkenntnisse für die Krebsbehandlun
Wissenschaftlern ist es gelungen, Mäuse mit einer parkinsonähnlichen Erkrankung mittels Implantierung von Zellen geklonter Mäuse-Embryos erfolgreich zu behandeln. Das Team des Memorial Sloan-Kettering Cancer Center züchtete dafür embryonale Stammzellen, die in die Gehirne der Mäuse eingepflanzt wurden. Es handelte sich dabei laut Nature Biotechnology erstmals um Zellen, die vom “Patienten” selbst geklont wurden.
Für den Versuch wurden eigene Mäuse gezüchtet, die an einer Erkrankung litten, d