Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Mit einer trickreichen Kombination aus Markierungs-Genen und aktivierbaren “Selbstmord-Genen” wollen Forscher die Transplantation von Blutzellen sicherer und effizienter machen. Das Unternehmen Vision 7 GmbH aus Burgwedel wird gemeinsam mit Wissenschaftlern der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Universitätsklinik Eppendorf (UKE) verschiedene Modelle so genannter Suizidgen-Therapien erforschen und miteinander vergleichen. Das Bioprofil Funktionelle Genomanalyse fördert das Projekt mit 35
Wissenschaftler der Yale Universität sind dem chemischen Pfad von Stechmücken auf die Spur gekommen. Demnach lässt ein Botenstoff im menschlichen Schweiß die Moskitos ihr potenzielles Opfer bereits aus hunderten Meter Entfernung erkennen. Den Wissenschaftlern ist es jetzt gelungen diese chemische Substanz, die die Moskitos anlockt, zu identifizieren, berichtet BBC-Online.
Die Forschergruppe um den Molekularbiologen John Carlson hat nicht nur die Spur des anlockenden Stoffes namens 4-methylp
Französische Forscher des INSERM haben bei Amphibien ein Neuropeptid isoliert, das den Appetit der Mäuse wesentlich stimuliert, wenn es ihnen direkt ins Gehirn injiziert wird. Ihre Arbeiten wurden im Fachjournal Proceedings of National Academy of Sciences veröffentlicht.
Neuropeptide spielen bei der Informationsverarbeitung im Gehirn eine Schlüsselrolle. Das Forschungsteam um Hubert Vaudry hat eine Reihe von Neuropeptiden gefunden, die man bei einer großen Anzahl von Arten findet
Britische Wissenschaftler geben Entwarnung
Handys sind keine Gefahr für die Gesundheit. Zu diesem Ergebnis ist ein Bericht der Advisory Group on Non-Ionising Radiation gekommen. Die britischen Wissenschaftler haben eine vorsichtige Entwarnung für Mobiltelefone und Sendemasten abgegeben. Es seien jedoch weitere Forschungsprojekte notwendig, um absolut jedes Risiko auszuschließen. Der Bericht basiert auf einer Überprüfung aller wissenschaftlichen Untersuchungen zur Sicherheit von Handys
WHO warnt vor Ausbreitung und Übertragung auf den Menschen
Die Vogelgrippe, durch die bereits drei Todesfälle in Vietnam aufgetreten sind, ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO wesentlich gefährlicher als SARS. Die Erkrankung wird von infiziertem Geflügel auf den Menschen übertragen, berichtet BBC-online.
Experten erklärten, dass bei den Todesfällen ein enger Kontakt zwischen Menschen und infizierten Vögeln bestanden hat. Peter Cordingley, Sprecher der WHO in
Neue Erkenntnisse zur Gehirngesundheit und -leistungsfähigkeit
… publiziert in: Nervenheilkunde 2003; 22: 467-474
Körperliche Aktivität beeinflusst offenbar positiv kognitive Gehirnfunktionen und altersbedingte Rückbildungserscheinungen. Dabei dürfte die zusätzliche regionale Gehirndurchblutung in Verbindung mit dynamischer Arbeit eine vermehrte Produktion von Nervenwachstumsfaktoren auslösen.
Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren einer Publikation zur Bedeutung von kör
Die im Südwesten der USA vorkommenden Ernteameisen ernähren sich von Pflanzensamen. Weil sie in Halbwüsten leben, ist ihr Futter nicht besonders üppig vorhanden und die Konkurrenz untereinander entsprechend groß. Wie also massenhafte Konfrontationen vermeiden? Ganz einfach: Die Ameisen unterteilen ihre Territorien durch fest angelegte Auslaufstraßen. Wie die Tiere im Wirrwarr dieser Pfade auf den richtigen Wegen bleiben, haben Wissenschaftler von der Uni Würzburg herausgefunden: Jede Kolonie markier
Umweltbundesamt zu Gesundheitsrisiken der Klimaveränderung
Die Hitze des vergangenen Sommers und der bisher milde Winter werfen die Frage auf, auf welche Folgen eines veränderten Klimas wir uns wohl in Zukunft einstellen müssen. Gesundheitsgefahren entstehen nicht nur aus einer direkten Hitzebelastung während der Sommermonate – auch Krankheiten könnten in Deutschland im Zusammenhang mit Umwelt- und Klimaveränderungen zum Problem werden.
Wie groß die Gefahr ist, dass sich Inf
Fünf von 100.000 Menschen in Deutschland erkranken an einem bösartigen Hirntumor. Gerade bei dem hirneigenen, malignen Tumor sind die Prognosen schlecht, es ist kaum möglich, die schnell wachsende Geschwulst komplett zu entfernen. Das Problem liegt dabei im Übergang zwischen Tumor und Hirngewebe, hier ist die Abgrenzung nur sehr schwer möglich. Bislang bedeutete das, dass man lieber weniger als mehr entfernte, um auf keinen Fall das Hirn (neurologische Funktionen) zu zerstören. Das hieß aber auch, da
Webauftritt des Bonner Forschungszentrums wurde neu gestaltet Schon seit einigen Jahren kann man sich im Internet unter www.caesar.de über das internationale Forschungszentrum caesar – das größte Einzelprojekt im Rahmen des Bonn-Berlin-Ausgleichs – informieren. Jetzt wurde die Internetpräsenz in Design und Aufbau komplett überarbeitet und noch übersichtlicher und nutzerfreundlicher gestaltet. Auf Englisch, und nun auch auf Deutsch, erfahren die Besucher alles Wissenswerte rund um das
Max-Planck-Wissenschaftler entdecken gegensätzliche Funktionen von Glycin-Transportern im Nervensystem / Bedeutung für neurologische Erbkrankheiten
Neutransmitter stimulieren oder hemmen die Aktivität von Nervenzellen. Nach ihrer Freisetzung werden sie entweder rasch abgebaut oder durch Transporter-Systeme beseitigt. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung haben jetzt untersucht, was passiert, wenn man jene zwei Gene ausschaltet, welche die Transporter für den hemm
“Was für ein Zappelphilipp!” So urteilt der Volksmund über Kinder, die hyperaktiv sind und sich kaum konzentrieren können. Mediziner dagegen sprechen in diesem Fall vom “Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom”, kurz ADHS. Diese Störung wird an der Uni Würzburg von einer neuen Klinischen Forschergruppe untersucht. Sprecher ist Professor Klaus-Peter Lesch aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.
Typische Symptome von ADHS sind Unruhe, Ablenkbarkeit, Unaufmerksamkeit, Ungedul
Wird das Fruchtwasser einer Schwangeren mit Bakterien infiziert, dann gelangen diese auch in die Lunge des ungeborenen Kindes, welches das Fruchtwasser ein- und ausatmet. Die Lunge und das Immunsystem des Babys müssen sich dann mit den Bakterien und deren Bestandteilen auseinandersetzen.
Dr. Boris Kramer von der Kinderklinik der Universität Würzburg hat am Tiermodell gezeigt, dass bei Frühgeborenen die Bestandteile der Bakterien ins Blut eindringen und im gesamten Körper eine Entzündungsrea
Pilzchemikalien bei Herzerkrankungen vielversprechend
Chemikalien, die in Pilzen vorkommen, können die Bildung von gefährlichen Fettablagerungen in den Arterien verhindern. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Wissenschaftlern der japanischen Kitasato University gekommen. Laut der in den Proceedings of the National Academy of Science veröffentlichten Studie können Beauveriolide zu einem neuen Behandlungsansatz für Atherosklerose führen.
Angenommen wurde, dass Beauveriolide
Wachstumsfördernde Signale in Tumorumgebung ausschalten
Die Hauptgefahr eines bösartigen Tumors liegt in seiner Fähigkeit, Tochtergeschwülste zu bilden. Der Tumor ist dann nur noch schwer zu beherrschen – die Heilungschancen sinken rapide. Forscher aus Erlangen und München wollen jetzt genauer untersuchen, welche Mechanismen einen Tumor zur Metastasierung befähigen und wieso bestimmte Organe bevorzugt befallen werden. Das Ziel des Forschungsprojekts: eine spezifische Therapie zu entw
Gefahr durch Übertragung auf heimische Tierarten
Wissenschaftler der Stanford University befürchten weitere Ausbrüche der gefährlichen Affenpocken, sollte das Virus bei heimischen Tierarten Fuß gefasst haben. Die mit den Pocken verwandte Erkrankung ist in Teilen Afrikas epidemisch. Im vergangenen Jahr wurden 81 Fälle in sechs amerikanischen Bundesstaaten gemeldet. Im Fachmagazin The Lancet warnen die Wissenschaftler vor der Gefahr einer Wiederkehr.
Das Virus ist bei Nagetier