Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Die Firma Biobase entwickelt eine bioinformatische Wissens-Plattform.
Per Computer neue Ansatzpunkte für die Medikamenten-Entwicklung ausfindig machen: Dieses Ziel nimmt die Biobase GmbH aus Wolfenbüttel jetzt in Angriff. Das BioProfil Funktionelle Genomanalyse hat dem Bundesforschungsministerium vorgeschlagen, dieses Projekt mit 500 000 Euro zu fördern.
Neue Methoden der Biotechnologie haben in den zurückliegenden Jahren wahre Massen von so genannten Genexpressions-Daten e
Forscherinnen und Forscher können jetzt auf eine der größten Diatomeen-Datenbanken im Internet zugreifen. Bei einer gegenwärtigen Größe von etwa 30 000 Materialproben und rund 80 000 mikroskopischen Präparaten ist die Sammlung von unschätzbarem Wert für die Wissenschaft.
Kieselalgen (Diatomeen) sind einzellige Pflanzen, die sowohl im Meerwasser als auch im Süßwasser vorkommen. Sie sind wichtiger Teil der Nahrungskette und nützlich als Indikatoren für ökologische und klimatische Veränderung
Lebensmittelwissenschaftler der Universität Hannover gehen dem Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln nach Bunt verpackt stehen sie in den Regalen von Drogeriemärkten und Supermärkten und suggerieren Fitness und Gesundheit: Vitamine, Mineralstoffe oder Pflanzenauszüge wie etwa Grünteeextrakt. Die Erwartungen der Verbraucher an die Nahrungsergänzungsmittel sind hoch und reichen von Schutz vor Krankheiten und Steigerung der Leistungsfähigkeit bis hin zu Verzögerung von Alterungserscheinun
Informatiker sind es gewohnt, schwierige Rechenprobleme zu beschreiben und zu lösen. Beschäftigen sie sich mit Fragestellungen aus der Biologie, lassen sich die Probleme jedoch kaum in glatte Rechnungen fassen. Daher müssen Computeralgorithmen möglichst gut angepasst und Näherungslösungen gefunden werden. Der Bioinformatiker Prof. Daniel Huson arbeitet an Programmen, die genetische Informationen ordnen und erschließen helfen.
Die Bioinformatik macht Wissen über die Gene der Lebewesen system
Die Europäische Kommission untersucht die Möglichkeit neuer Gesetze zur Erweiterung der künstlichen Herstellung von menschlichem Gewebe.
Dieser neue Bereich der Biotechnologie dürfte die Medizinbranche revolutionieren, indem krankes Gewebe und kranke Organe ersetzt werden und der Heilungsprozess von Wunden beschleunigt wird. Durch die Entwicklung dieser einzigartigen Technologie wird sich nicht nur die Lebensqualität für den Patienten durch weniger chirurgische Eingriffe verbessern,
Britische Forscher gehen der Fettleibigkeit auf den Grund
Forscher der Universitäten von Edinburgh und Newcastle-upon-Tyne wollen in einem Fünfjahresprojekt der Fettleibigkeit auf die Spur kommen. Nach ihrer Ansicht ist nämlich Übergewicht in vielen Fällen ein mentales Problem, dessen Lösung in der Evolution des Menschen zu finden ist: Dicke hören nicht zu essen auf, weil ihnen das Hirn das untersagt. Die Wissenschaftler wollen, nachdem sie die Gründe des zügellosen Appetits entdeckt
Wasser verwandelt Flüssigkeit in Gel aus Nanofasern
Eine Flüssigkeit, die beim Kontakt mit Wasser in eine gelähnliche Masse aus Nanofasern bildet, könnte der bis jetzt viel versprechendste Ansatz zur Behandlung von verletztem Rückenmark werden. Als am wenigsten invasive Möglichkeit galt bis jetzt das Injizieren eines Gerüstes in flüssiger Form, das sich an Ort und Stelle selbst zusammenbaut. Genau das ist jetzt dem Team um Gabriel Silva vom Institute for Bioengineering and Nanoscience
Paläoanthropologie und -archäologie als weiterer Schwerpunkt am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig etabliert
Eine neue Abteilung für Humanevolution hat am 1. Januar 2004 unter Leitung des renommierten französischen Anthropologen Prof. Jean-Jacques Hublin am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie ihre Arbeit aufgenommen. Hublin forschte zuvor am Laboratoire d’Anthropologie der Universität Bordeaux in Frankreich. Ziel des neuen Wissensch
Die Arteriosklerose, auch als Verkalkung der Blutgefäße bezeichnet, entsteht zuerst in den Regionen der Aorta, die ganz nah beim Herzen liegen. Mediziner und Biophysiker von der Uni Würzburg haben es erstmals geschafft, diese Bereiche der Hauptschlagader mittels Magnetresonanz bei lebenden Mäusen sichtbar zu machen. Auf den Bildern lassen sich auch die Veränderungen erkennen, die mit der Arteriosklerose einhergehen.
Die Würzburger Wissenschaftler haben Mäuse benutzt, denen ein entscheidend
Somatom Sensation 64 benötigt nur 0,37 Sekunden pro Rotation
Der weltweit erste 64-Zeilen-Computertomograph (CT) kommt aus dem Hause Siemens: Unter der Bezeichnung „Somatom Sensation 64“ basiert er auf der so genannten Speed4D Technologie – mit der leistungsstarken Röntgenröhre Straton als Kernelement. Das System wird nach einer umfassenden, klinischen Testphase voraussichtlich ab Herbst 2004 den 16-Zeilen-CT als bisheriges Top-Modell ablösen. Durch eine Leistung von 0,37 Sekunden p
“Nature”-Publikation: Studie von Wissenschaftlern der Universitäten Regensburg und Jena weist erstmals lernbedingte strukturelle Veränderung im menschlichen Erwachsenenhirn nach.
Was die Hirnstrukturen betrifft war man bisher davon ausgegangen, dass Erwachsenenhirne keinen wesentlichen Zuwachs an grauen Zellen mehr erhalten, sondern sich lediglich altersbedingt oder durch Krankheit zurückbilden . Wissenschaftler von der Universität Regensburg und der Universität Jena konnten nun erst
Erregertests liefern verlässliche Ergebnisse in Minutenschnelle
Mithilfe eines neuen Silikon-Chips können Patienten innerhalb weniger Minuten auf das Vorhandensein verschiedener Viren im Blut untersucht werden, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist.Der Mikrochip ist vom US-Unternehmen BioForce Nanosciences in Ames/Iowa entwickelt worden und arbeitet mit einer mikroskopischen Anordnung von Antikörpern, die die Mikroben erkennen.
Der erste Prototyp des Chips erkennt
Die Europäische Kommission hat heute einen Bericht über die Aussichten für Handels- und Forschungsaktivitäten im Bereich des biotechnologischen Gewebe- und Organersatzes (Regeneration von menschlichem Gewebe durch Tissue-Engineering) veröffentlicht. Tissue-Engineering ist ein im Entstehen begriffener multidisziplinärer Sektor der Biotechnologie. Er verspricht einen grundlegenden Wandel der medizinischen Verfahren, indem erkrankte Organe und geschädigte Gewebe nicht nur ausgebessert, sondern wiederher
Wissenschaftler der Universität Lübeck haben nachgewiesen, wie das Gehirn während des Schlafes komplexe geistige Aufgaben lösen kann. Tests mit 106 Freiwilligen unterstützen die Annahme, dass das Überschlafen eines Problems zu seiner Lösung beitragen kann. Den Teilnehmern wurde eine Reihe von Rätseln gezeigt, in die die Antwort in Form eines versteckten Schlüssels eingebaut war. Laut Nature hatten jene, die über die Nacht wach bleiben mussten, deutlich geringere Chancen die Lösung zu finden. Da das G
Am Universitätsklinikum Heidelberg ist erstmals ein vollautomatischer Schrittmacher zur Verhinderung eines zu langsamen Herzschlages eingesetzt worden. Das neue Gerät namens EnPulse der Firma Medtronic kontrolliert eigenständig einmal am Tag wichtige Funktionen des Schrittmachers und gilt deshalb als besonders sicher. Ein Teil der Kontrolltests, die der Arzt üblicherweise mittels eines Programmiergerätes durchführt, entfallen damit.
“Der erste Patient, den wir mit dem neuen Schrittmacher erf
Freispruch für die Wurst: Bislang gibt es keine stichhaltigen Erkenntnisse, dass Nitritpökelsalz, das zur Zubereitung von Brühwürsten und vielen anderen Fleischwaren verwendet wird, zu einem erhöhten Krebsrisiko beim Menschen führt. Zwar können sich aus Nitrit und Aminen unter bestimmten Bedingungen Krebs erzeugende Nitrosamine bilden. Die durch gepökelte Fleischerzeugnisse aufgenommenen Nitritmengen sind aber im Vergleich mit Nitrit aus anderen Quellen so gering, dass sie bei unseren aktuellen Verze