Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Eisen ist das technologisch wichtigste Metall, hat aber einen Nachteil: Ungeschütztes Eisen rostet. Hauptschuld daran trägt der Sauerstoff der Luft, der Eisen in nasser Umgebung angreift. In vollständig wassergefüllten Rohrleitungen und Behältern, wo nur Wasser aber keine Luft vorhanden ist, wäre Eisen im Prinzip recht lange beständig. Doch statt von Sauerstoff wird das Eisen unter diesen Verhältnissen oft von Bakterien angegriffen, die speziell an ein Leben ohne Sauerstoff angepaßt sind. Man sprich
In Ameisenstaaten liegt das Monopol der Fortpflanzung bei der Königin. So lange sie da ist, legen die Arbeiterinnen keine Eier. Der Trick: Die Königin gibt ein Signal ab, das ihre Untertaninnen unfruchtbar hält. Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg haben dieses Signal jetzt identifiziert: Die Königin schreibt den Befehl, jegliche Vermehrung im Staate zu unterlassen, auf ihre Eier. Darüber berichtet die Zeitschrift PNAS.
Bei Ameisen herrscht eine strikte Aufgabenteilung: Die Untertanen h
Der Saarbrücker Bioinformatiker Professor Dr. Thomas Lengauer, Ph.D., Direktor am Saarbrücker Max-Planck-Institut für Informatik, ist ein hochkarätiger Wissenschaftler: Erst vor wenigen Wochen erhielt er den Karl-Heinz-Beckurts-Preis für herausragende wissenschaftlich-technische Leistungen, die in besonderem Maße industrielle Innovation gestärkt und gefördert haben. Davor wurde er im Oktober 2003 mit der bedeutendsten deutschen Informatikauszeichnung, der Konrad-Zuse-Medaille ausgezeichnet.
Stickstoffmonoxyd erweitert die Blutgefäße
Ein blutdrucksenkendes Hautpflaster könnte Schlaganfallpatienten Vorteile bringen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Nottingham gekommen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Patienten mit Schluckbeschwerden am meisten profitieren. In Großbritannien erleiden jährlich 140.000 Menschen einen Schlaganfall. Rund 40 Prozent der Betroffenen haben Schwierigkeiten mit dem Schlucken. Das Team plant Versuche mit 500 Patienten u
US-Forscher schwören auf Obst und Getreide als Lösung
Drei Äpfel am Tag reduzieren die Gefahr einen Herzinfarkt zu erleiden signifikant. Zu diesem Ergebnis sind Forscher der University of Minnesota gekommen. Die Ballaststoffe in Obst und Gemüse können den Cholesterinspiegel nämlich so senken, dass von einer Reduktion gesprochen werden kann, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin Archives of Internal Medicine´.
Nach den Untersuchungen des Forschers Mark Pereira von der U
Über 500 Patienten im Deutschen Krebsforschungszentrum und Universitätsklinikum in Heidelberg erfolgreich behandelt
Im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) wurden in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik in Heidelberg bis heute mehr als 500 Patienten mit dem Hybrid-System Primatom von Siemens Medical Solutions behandelt. Der Primatom ist ein integriertes System aus einem Linearbeschleuniger und einem Computertomographen (CT) auf Schienen. Es unterstützt die exakte Patientenp
Mit Immun-Monitoring lässt sich der Eingriff besser planen
Nach einem schweren Unfall ist das Immunsystem in Alarm versetzt; die Immunzellen sind besonders aktiv, Immun-Botenstoffe (Zytokine) werden verstärkt produziert. Bislang wusste man zwar, dass das Ausmaß der Not-Operationen nach einem schweren Unfall eine zusätzliche Belastung darstellen kann. Allerdings mussten sich Mediziner bis vor kurzem auf sehr grobe Messgrößen (Blutdruck, Urinproduktion, Abfall der Körpertemperatur wäh
Neue Ansätze für die Behandlung erwartet
Wissenschaftler des Medical Research Council und der Oxford University haben eines der Geheimnisse von Entzündungen gelöst. Sie entschlüsselten die Struktur und die Funktion eines entscheidenden Proteins. Das Team entdeckte, dass bestimmte Zuckermoleküle, die einen Teil des Proteins CD44 bilden, eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Entzündungen spielen. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Molecular Cell veröffentlicht.
DGSS und Grünenthal startet Disease Management Programm
Rückenschmerzen kommen und gehen wie eine Erkältung. In den allermeisten Fällen sind sie auch genauso einfach zu diagnostizieren und zu behandeln. Doch unkoordinierte Diagnostik- und Behandlungsansätze sowie verunsicherte Patienten, die sich aufgrund mangelnder Information falsch verhalten, machen den Rückenschmerz zum medizinischen und ökonomischen Problem. Um Abhilfe zu schaffen, haben die Deutsche Gesellschaft zum Studium des
Grundlagen für Entwicklung neuer Medikamente gelegt
In den westlichen Industrienationen ist die koronare Herzerkrankung die häufigste Herzerkrankung überhaupt. Sie beruht auf chronischen Ablagerungen von im Blutstrom zirkulierenden Fettbestandteilen, Salzen und kleinen Blutgerinnseln an den Gefäßwänden der Herzkranzgefäße, die zu zunehmenden Verengungen und schließlich zu einer beeinträchtigten Blutzirkulation führen. Diese Ablagerungsprozesse, auch Arteriosklerose genannt, können je
Mit Axiom Artis dTA stellt Siemens Medical Solutions das weltweit erste digitale deckenmontierte C-Bogen-Angiographiesystem mit innovativer Flachdetektor(FD)-Technologie vor. Es liefert eine exzellente Bildqualität und ermöglicht eine vollständig digitale Bildkette – von der Aufnahme bis zur Bilddarstellung. Der Flachdetektor ist rechteckig dimensioniert, um größtmögliche Flexibilität zu bieten: Quer zum Körper ausgerichtet erfasst der Detektor auch größere anatomische Regionen; in Längsrichtung pos
Presseinformation des Zentrums für Bioinformatik der Universität Hamburg (ZBH) und der emplics AG
“Wenn es um die computergestützte Erforschung der dreidimensionalen Strukturen des Lebens geht, dann befindet sich Hamburg in der deutschen Wissenschaftslandschaft mit dem neuen Zentrum für Bioinformatik der Universität Hamburg (ZBH) mit an der Spitze. Dort entstehen Software-Werkzeuge für die Lebenswissenschaften, die es erleichtern, neue Arzneimittel zu finden,” erläuterte Professor Ma
Zwei Forschungsteams des Pasteur-Institutes und des INSERM haben in Zusammenarbeit mit malaiischen Forschern einen Impfstoff gegen das Nipah- Virus erfolgreich getestet. Dieses Virus, 1998 noch unbekannt, verursachte 1999 den Tod von insgesamt 105 Personen in Malaisen. Es breitet sich mit beunruhigender und rasender Geschwindigkeit in Südasien aus. Derzeit gibt es keine Behandlungsmöglichkeiten für dieses neuentdeckte Virus. Die Fortschritte in der Forschung lassen darauf hoffen, dass in Kürze Mitte
Die dominierende autosomale Nierenpolyzystose (PKRAD) ist eine häufig vorkommende genetische Krankheit. Sie ist der Auslöser für 10-15% der chronischen Endniereninsuffizienz und betrifft eine von 1000 Geburten. In Frankreich sind ungefähr 60.000-80.000 Patienten betroffen. Charakteristisch für diese PKRAD Krankheit ist das Vorhandensein zahlreicher Zysten in beiden Nieren, die sich mit einer gelben, mitunter blutigen oder infizierten Flüssigkeit füllen. Die Zysten entwickeln sich, werden größer und
Zu rasche spätere Gewichtszunahme entscheidend
Dünne Kleinkinder haben ein größeres Risiko später an Diabetes zu erkranken. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von englischen und indischen Wissenschaftlern gekommen. Entscheidend sei, wann diese Kinder später zu schnell zunehmen. Die Wissenschaftler fordern im New England Journal of Medicine, dass das Gewicht von Kindern sorgfältiger beobachtet wird. David Barker von der Southampton University erklärte, dass dünne Zweijährige gefährdet
LipoNova gibt Kooperation mit STADA bekannt
Das Biotechnologie-Unternehmen LipoNova (Hannover) hat mit dem international agierenden Pharmaunternehmen STADA (Bad Vilbel) ein strategisches Bündnis geschlossen und damit die Weichen für die europaweite Markteinführung eines neuen Tumorimpfstoffes gestellt. „Mit STADA haben wir einen Kooperationspartner und Investor, der aufgrund seiner Erfahrungen und seiner weltweit bereits bestehenden Vertriebsnetze in der Lage ist, mit uns gemeinsam d