Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Wirksamkeit eingeschränkter Kalorienzufuhr nachgewiesen
Wissenschaftler der Washington University haben nachgewiesen, dass das Einhalten einer strengen Diät das Risiko einer Herzerkrankung entscheidend verringern kann. Das Team um John Holloszy untersuchte Personen, die ihre Kalorienzufuhr reduziert hatten und mehrere Jahre lang behandelte Lebensmittel mieden. Es zeigte sich, dass ihre Gesundheit jener von deutlich jüngeren Menschen entsprach. Die Ergebnisse der Studie wurden in den
Definierte Muster aus Gold-Nanopartikeln in transparenten Materialien – optoelektronische Bauteile von morgen?
Klein, aber oho: Nanopartikel sind so winzig, dass sie eine Art Zwischenstellung zwischen einzelnen Atomen und “normalen” Feststoffpartikeln einnehmen – entsprechend interessant sind ihre optischen und elektronischen Eigenschaften. In einer japanisch-chinesischen Kooperation wurde nun eine Methode entwickelt, mit der Gold-Nanoteilchen so gezielt ausgefällt werden können, da
Unter Stressbedingungen bilden die Zellen der Bärtierchen spezielle Eiweiße
Bärtierchen sind mikroskopisch klein und genügsame Lebewesen. Sie haben weltweit viele Nischen erobert und leben zum Beispiel in der Tiefsee, im Himalaya oder in Sanddünen. Häufig sind sie in dem Wasserfilm zu finden, der Moose oder Flechten umgibt. Als besonders harte Burschen erweisen sich die Bärtierchen, wenn das Wasser in ihrer Umgebung knapp wird. Während bei den meisten anderen Lebewesen die Zellen bei
Bilanz der Konferenz “Paul-Ehrlich-Institut Hosts Euregenethy: Clinical Gene Therapy 2004”
Erfolge und Nebenwirkungen der klinischen Gentherapie waren Hauptthema einer Konferenz im Paul-Ehrlich-Institut am Donnerstag und Freitag, 15.und 16. April 2004. Positive Signale gab es beispielsweise für die Behandlugn der ADA-SCID und die Behandlung mit abgeschwächten Lentiviren.
Im Rahmen der dritten internationalen Konferenz der “Euregenethy” berichteten internationale Experten am
Nahezu eine Generation von Ärzten hat außerhalb der Lehrbücher kaum noch Syphilis-Erkrankten gesehen, nachdem die Krankheit in den 90er Jahren in Westeuropa bereits fast ausgestorben schien. Doch seit einigen Jahren werden auch in Deutschland wieder zunehmend Neuerkrankungen festgestellt, das Robert Koch-Institut (RKI) registrierte im Jahr 2002 2.275 Fälle der Geschlechtskrankheit, rund 720 mehr als noch im Jahr 2001. In Deutschland gehört Syphilis (Lues) zu den meldepflichtigen Krankheiten. Die Zuna
Ansatz für einen Hauttest / Genetische Ursache wahrscheinlich
Die zweithäufigste Ursache für einen Schlaganfall bei jüngeren Erwachsenen sind so genannte spontane Dissektionen. Das sind Einrisse der inneren Arterienwand, die direkt oder durch Thrombenbildung zu einem Gefäßverschluss führen können. Sind hirnversorgende Arterien davon betroffen, ist häufig ein Hirninfarkt die Folge. In Deutschland erleiden jedes Jahr bis zu 2000 Menschen unter 45 Jahren einen derartigen Schlaganfall, d
Lokales Anästhetikum in Tests erfolgreich verabreicht
Wissenschaftler der Harvard University haben nachgewiesen, dass anstelle der Injektion mit einer Nadel auch das Beschießen der Hautoberfläche mit einem Gasstrom möglich ist. Dieses Gas enthält scharfe Partikel, die die oberste Schicht der Haut entfernen und winzige Löcher entstehen lassen, die das Verabreichen von Medikamenten ermöglichen. Diese Entwicklung könnte vor allem bei regelmäßigen notwendigen Injektionen z. B. für Diabet
Wissenschaftler der taiwanesischen Chang-Gung Universität in Taoyuan haben einen Salmonellenstamm entdeckt, der mit den herkömmlichen Antibiotika nicht bekämpft werden kann. Bisher eingesetzte Mittel wie Ceftriaxon und Ciprofloxacin können dem Bakterienstamm Salmonella choleraesuis nichts anhaben, berichtet das Wissenschaftsmagazin The Lancet.
Der Wissenschaftler Jonathan Ou und sein Fortscherteam hatten den Fall eines 58-jährigen Patienten untersucht, der im Jänner 2002 mit einer Blutvergi
Handliches System, hohe Leistung: Siemens hat mit dem Sonoline G20 eine neue Generation volldigitaler Ultraschallsysteme entwickelt Siemens Medical Solutions hat mit dem Sonoline G20 ein neues, volldigitales Ultraschallsystem vorgestellt, das sich neben einer ausgezeichneten Bildqualität auch durch eine optimale Unterstützung des medizinischen Workflows und hervorragende Ergonomie auszeichnet. Das G20 eignet sich für eine Vielzahl klinischer Anwendungen wie Geburtsvorsorge und Gynäkologie, für Unt
Wissenschaftler identifizieren Variationen an Schlüsselgenen
Die genetische Veranlagung eines Menschen kann dafür entscheidend sein, wie gut er auf Medikamente gegen HIV anspricht. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie The Walter and Eliza Hall Institute of Medical Research gekommen. Das Team um Jacques Miller untersuchte 248 HIV Patienten, die das Medikament Abacavir erhielten. Es zeigte sich, dass 17 der 18 Teilnehmer, die auf Abacavir hypersensibel reagierten, über ähnliche Variation
Wissenschaftler machen Purine verantwortlich
Wissenschaftler des Massachusetts General Hospital haben nachgewiesen, dass reichlicher Alkoholkonsum die Wahrscheinlichkeit einer Gichterkrankung erhöht. Das Ausmaß des Risikos hängt entscheidend von der Art des konsumierten Alkohols ab. Ein Zusammenhang zwischen Alkohol und Gicht wurde lange Zeit angenommen. Diese Theorie wurde jedoch nie bewiesen. Jetzt hat eine Studie mit 47.000 männlichen Teilnehmern gezeigt, dass vor allem das inten
Eine Veröffentlichung in der renommierten Wissenschaftszeitschrift “Science” vom 16. April 2004, an der der Oldenburger Nachwuchswissenschaftler Dr. Henrik Mouritsen federführend beteiligt ist, gibt Aufschluß über die Orientierungsmechanismen von Zugvögeln in freier Natur.
Milliarden von Singvögeln ziehen zwei Mal jährlich zwischen den Kontinenten hin und her. Verschiedene Experimente legten bislang den Schluss nahe, dass über Nacht fliegende Singvögel möglicherweise die Sterne, die
Forscher vom Würzburger Biozentrum in “Genes & Development”
Wenn Wunden heilen sollen, dann geht das nicht ohne neue Blutgefäße. Auch ein Tumor kann nur wachsen, wenn sich neue Gefäße bilden und ihn mit Blut versorgen. Darum ist es für die Wissenschaft sehr interessant, möglichst gut über die Entstehung von Blutgefäßen Bescheid zu wissen. Forschern vom Biozentrum der Uni Würzburg ist hier ein Fortschritt gelungen: Sie haben den molekularen Schalter gefunden, der ein noch unreifes Blu
Anästhetikum an der Zulassungsschwelle
Eine anästhetische Substanz, die bei Raumtemperatur flüssig ist und in Narkoseverdampfern verdampft wird, wird als volatiles Anästhetikum bezeichnet. Gegenwärtig werden die Substanzen Halothan (eine Entwicklung aus den 50er Jahren und in Europa fast nicht mehr im klinischen Gebrauch), Enflurane und Isoflurane (aus den 80er Jahren) eingesetzt. Neuere Entwicklungen sind die fluorierten Kohlenwasserstoffe Desflurane und Sevoflurane. Lachgas wird als
In einer bahnbrechenden Studie haben Wissenschaftler der in Sydney gelegenen University of New South Wales, sowie des St. Vincents Hospital und des Victor Chang Cardiac Research Institutes gezeigt, dass eine Funktionsstörung ansonsten normaler Gene eine mögliche Ursache für Krebs ist. Das Forscherteam konnte nachweisen, dass für Menschen das Risiko steigt, im Lauf ihres Lebens Krebs zu entwickeln, wenn sie ein bestimmtes Gen besitzen, das, obwohl ansonsten normal, abgeschaltet oder stillgelegt
Amerikanische Ornithologen arbeiten erstmals mit der Raumfahrbehörde NASA zusammen, um Vogelmigration besser beobachten zu können. Die Naturschutzorganisation Nature Conservancy bezahlt die NASA, um ihre Hightech-Radars benutzen zu dürfen. Von den Geräten, die eigentlich für die Messung von Regen entwickelt wurden, existieren in den USA nur zwei Stück.
Das Radar, das von Nature Conservancy und der NASA verwendet wird, befindet sich am Westufer der Chesapeake Bay in Virginia. Es soll nähere