Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Der 2002 von der Gießener TransMIT GmbH zum Patent angemeldete Wirkstoff des Marburger Professors Dr. Thomas Schrader und seines Düsseldorfer Amtskollegen Dr. Detlev Riesner erweist sich während der in vitro-Testphase an lebenden Nervenzellen als äußerst viel versprechend und soll nun in vivo an transgenen Mäusen getestet werden.
Ein künstliches, am Computer maßgeschneidertes Molekül soll zukünftig die bei Alzheimer- sowie Creutzfeld-Jacob-Erkrankungen und BSE abnormal veränderten Eiweiße an
Eine Homburger Studie belegt eindeutig, dass Plaque-Ablagerungen im Gehirn alleine nicht neurotoxisch sind – für den schleichenden Nervenzellverlust sind intrazelluläre Mechanismen verantwortlich
Die Alzheimer Erkrankung ist die häufigste Form für Gedächtnisverlust. Zellen bestimmter Gehirnregionen funktionieren zunächst nicht mehr und sterben schließlich ab. Jedes Jahr wird bei 100.000 Menschen in Deutschland die Diagnose Alzheimer festgestellt. Klinisch ist die Erkrankung durch kog
Anlässlich des heute bereits zum siebten Mal bundesweit stattfindenden „Tag gegen den Lärm“ erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt:
„Autolärm, Fluglärm, Lärm in der Fabrik aber auch in Diskotheken, beim Benutzen von Discman oder MP3-Playern – fast 80 Prozent der Deutschen sind in irgendeiner Form von Lärmbelästigungen betroffen. Fast jeder Fünfte ist bereits hörgeschädigt. Und bereits ein Viertel aller Jugendlichen haben nicht heilbare Schäden durch Lärm. Neben der Schädigung des
Biochips von Schleicher & Schuell BioScience zur Untersuchung von Proteinen für die Erforschung von Krebs, Entzündungsprozessen und des Immunsystems.
Nach der Entschlüsselung des menschlichen Genoms, der Gesamtheit aller Erbanlagen, steht nun die weitaus umfangreichere Erforschung des Proteoms, also der Proteine (Eiweiße) als ausführende Organe der menschlichen Erbanlagen, an. Für dieses äußerst spannende Forschungsgebiet, stellt Schleicher & Schuell BioScience auf der Analytica 200
Forscher entwickeln molekulare Landschaft für gezieltes Wachstum
Ein europäisches Forscherteam will dem Geheimnis der Zellen auf die Spur kommen, um die Eigenschaften dann für Medizin und Forschung zu verwenden. Das Projekt CellPROM will den Effekt der Umweltprägung nutzen, daher entwickeln die Forscher molekulare Landschaften, in denen Zellen genau die Eigenschaften entwickeln, die für medizinische Zelltherapien und Biotechnologie benötigt werden. Das berichtet das Fraunhofer-Instit
Große Freude an der Universität Duisburg-Essen: Mit 683.000 Euro unterstützt die VolkswagenStiftung ein Gemeinschaftsprojekt mit den Universitäten Hamburg und Freiburg sowie dem Potsdamer Max-Planck-Institut. Dabei geht es um die Entwicklung von kleinsten Transportsystemen, mit denen sich Medikamente gezielt an erkrankte Regionen im Körper bringen und freisetzen lassen. Das Projekt ist nun Teil der Förderinitiative der VolkswagenStiftung “Komplexe Materialien: Verbundprojekte der Natur-, Ingenieur- u
Neues Behandlungsverfahren erstmals eingesetzt
Wissenschaftler der University of Pittsburgh School of Medicine haben nachgewiesen, dass die Behandlung mit Stammzellen bei Herzversagen erfolgreich sein kann. Sie untersuchten 20 Patienten mit Herzversagen. Es zeigte sich, dass jene, denen Stammzellen in die geschädigten Herzbereiche injiziert wurden, mehr Blut transportieren konnten als jene, die nur operiert wurden. Der leitende Wissenschaftler Robert Kormos erklärte, dass diese Forsc
Das neue Kontrastmittel Gadobenate Dimeglumine (GD-BOPTA) lieferte in einer Pilotstudie eine gegenüber bisher eingesetzten Kontrastmitteln verbesserte diagnostische Darstellung von Hirntumoren in der Magnetresonanztomographie (MRT). Ein Forscherteam um PD Dr. Marco Essig, Abteilung Radiologie im Deutschen Krebsforschungszentrum, Professor Michael V. Knopp, Ohio State University, USA, und Professor Olav Jansen, Neuroradiologie der Universität Kiel, veröffentlichte kürzlich die Studie in der Zeitschrif
Die Vermeidung, Früherkennung und Bekämpfung von Schädlingen in Lebensmitteln und Lebensmittelvorräten ist seit vorgeschichtlicher Zeit bis heute ein wichtiges Thema. Mit der Schädlingsbekämpfung in der Lebensmittelproduktion befasst sich ein Workshop, den die Lebensmittelchemische Gesellschaft, eine Fachgruppe in der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), gemeinsam mit der Gesellschaft Deutscher Lebensmitteltechnologen und der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft am 3./4. Mai in Fulda vera
Medizinische Universitätsklinik Heidelberg leitet multizentrische Studie zu neuem Therapieschema bei chronischer Hepatitis-C-Infektion / Teilnehmer gesucht
Die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg bietet Patienten, die an einer chronischen Leberentzündung mit dem Hepatitis-C-Virus mit einem bestimmten Erbgut (Genotyp 2 und 3) leiden, die Teilnahme an einer Studie an. Dabei wird getestet, ob eine verkürzte Therapie mit bewährten Medikamente den Erreger dauerhaft eliminieren und
Ein frisch getrautes Paar wird jetzt am Tag des Baumes, also am 25. April im Fichtelgebirge eine Weiß-Tanne pflanzen. Den Baum des Jahres 2004 werden dann in ferner Zukunft spezialisierte Baumforscher, so genannte Dendrochronologen über die Zeit zwischen seiner Pflanzung und seinem Schlag befragen können. Der Name des Brautpaares wird sein Geheimnis bleiben, nicht aber die klimatischen Verhältnisse in Mitteleuropa. Diese dokumentiert der Baum fein säuberlich in seinen Jahresringen: Fiel ausreichend N
Die Umwelt prägt – nicht nur den Menschen, sondern auch seine Zellen. Die Forscher im EU-Projekt CellPROM wollen diesen Effekt nutzen: Sie entwickeln molekulare Landschaften, in denen Zellen genau die Eigenschaften entwickeln, die für medizinische Zelltherapien und Biotechnologie benötigt werden.
Man hat sich lange nicht gesehen, und doch erkennen wir den alten Bekannten sofort wieder, wenn wir ihm auf der Straße begegnen. Was selbstverständlich erscheint, ist tatsächlich ein kleines Wunde
Todesraten drei Mal höher als in Amerika
Die Auswirkungen von Herz- und Kreislauferkrankungen für die Entwicklungsländer sind weit größer als angenommen. Es wurde vielfach davon ausgegangen, dass vor allem ältere Menschen in der westlichen Welt betroffen sind. Experten des Center for Global Health and Economic Development berichten dagegen, dass fast drei Mal so viele im Arbeitsleben stehende Menschen in Indien, Südafrika und Brasilien an diese Krankheiten sterben wie in Amerika. Kard
Im Landeswettbewerb Jugend Forscht in Sachsen-Anhalt hat Diana Hartz aus Stendal in der Kategorie “Interdisziplinäres Thema” gewonnen und den Sonderpreis, ein Forschungspraktikum an der TU Clausthal gleich in die Vorbereitung für den Bundeswettbewerb gesteckt: Sie entwickelt einen neuartigen Verband für die Ruhigstellung von Extremitäten nach Knochenbrüchen. Der Preis wurde von der High Tech Firma Sympatec System Partikelmesstechnik GmbH in Clausthal-Zellerfeld gestiftet.
Dieser Verband so
Bei der Entfernung von Kehlkopf- oder Rachentumoren kommt heute der CO2-Laser zum Einsatz – Chemnitzer Chefarzt stellt das für Patienten schonendere Verfahren vor Mit Hilfe des CO2-Lasers können heute in der Medizin Tumore im Kehlkopf- und Rachenbereich entfernt werden, ohne dass der Hals von außen chirurgisch geöffnet werden muss. Am Mittwoch, 28. April 2004, wird an der TU Chemnitz Privatdozent Dr. med. habil. Jens Oeken erwartet. Der Chefarzt der Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und
Temperatur entscheidet bei Reptilien über Geschlecht
Zu einer völlig neuen Theorie, was das große Sterben der Dinosaurier bewirkt hat, kommen britischer Forscher der University of Leeds. Ihrer Ansicht nach sind die großen Reptilien einfach deshalb ausgestorben, weil es zu viele Männchen und zuwenig Weibchen gegeben hat, berichtet BBC-Online. Die Gründe dafür liegen aber sehr wohl beim Wechsel des Klimas vor 65 Mio. Jahren.
Dinosaurier waren ebenso wie Krokodile heute Reptili