Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
„Somatom Sensation Open“ bietet 82 Zentimeter Gantry- und Bildfelddurchmesser Mit dem Somatom Sensation Open hat Siemens Medical Solutions jetzt einen Computertomographen (CT) entwickelt, der besonders für Anwendungen in der Onkologie und der interventionellen CT sowie für Notfalluntersuchungen und die Bildgebung bei adipösen Patienten geeignet ist. Das auf dem Somatom Sensation 16 basierende System arbeitet mit der neuen, kompakten Röntgenröhre Straton und einer Rotationszeit von 0,5
1,2 Mio. Euro Forschungsmittel und die Aussicht auf neue Wirkstoffe mit Hilfe der automatisierten Proteinlokalisierung
Biologen und Informatiker der Universität Bielefeld machen sich auf die Suche nach Verfahren einer automatischen Lokalisierung des “Proteoms” (der Gesamtheit aller Proteine) in lebenden Zellen. Die Lokalisierung von Proteinen soll auch als Grundlage für die Erschließung neuer Wirkstoffe dienen. Das können medizinisch wirksame Substanzen sein, aber auch solche, die sic
Winzige Staubpartikel können das Herz aus dem Takt bringen. Die Mechanismen, mit denen vor allem die ultrafeinen Teilchen Herz und Gefäße schädigen, haben Dr. Holger Schulz vom Institut für Inhalationsbiologie und Dr. Annette Peters vom Institut für Epidemiologie, GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg, untersucht.
Die Wissenschaftler entdeckten drei Möglichkeiten, wie die Kohlenstoffpartikel, die vor allem aus Abgasen von Autos und Fabriken stammen, den Organismus s
Obwohl das Immunsystem Krebszellen als fremd erkennen und zerstören kann, haben Impftherapien bei Krebs bisher enttäuscht. Offenbar entwickeln bösartige Tumoren um sich herum ein Milieu, das den Immunzellen den Zugang verwehrt. Mit Hilfe einer künstlichen Entzündung kann man jedoch den “Panzer” des Tumors knacken und ihn für die Einwanderung und Zerstörung durch Immunzellen zugänglich machen, berichtet die Arbeitsgruppe um Dr. Ruth Ganß, Abteilung Molekulare Immunologie im Deutschen Krebsforschungsze
Erste Tests mit Patienten viel versprechend
Drei Patienten haben in Amerika eine neue experimentelle Therapieform gegen HIV erhalten. Wissenschaftler des Pharmaunternehmens VIRxSYS setzten Verfahren der Gentechnik zur Stärkung des Immunsystems ein. Der neue Behandlungsansatz, VRX496, beruht auf der Entnahme von T Zellen und ihrer Umwandlung in Zellen, die HIV zerstören können. Bei T Zellen handelt es sich um eine Art weißer Blutkörperchen, die eindringende Viren identifizieren und bek
Forschungszentrum Karlruhe: 3D-Aufnahmen mit zehnfach höherer Auflösung
Am Forschungszentrum Karlsruhe entsteht ein neuartiges Ultraschall-Computertomographie-System, das die Diagnose von Brustkrebs erheblich verbessern könnte. Das Verfahren liefert dreidimensionale und reproduzierbare Bilder von zehnfach höherer Auflösung als herkömmliche Ultraschallaufnahmen. In Kürze wird ein 3D-Demonstrator fertig gestellt, mit dem erste Untersuchungen am lebenden Gewebe durchgeführt werden können
Verändertes Erbgut geht auch auf herkömmliche Pflanzen über
Während US-Forscher von der University of California in Riverside über eine neue erfolgreiche genetisch veränderte Maispflanze berichten, die doppelte Menge an Fett und Proteinen enthält, haben Wissenschaftler der Texanischen A&M-University in Corpus Christi davor gewarnt, dass genetisch veränderter Mais seine Erbanlagen an herkömmliche Pflanzen übertragen kann. Das berichten die Forscher in der jüngsten Ausgabe des Fachmagaz
Die sogenannten dendritischen Zellen spielen eine wesentliche Vermittlungsrolle bei der Immunantwort auf die von HIV infizierten Zellen. Sie informieren die T CD8 Lymphozyten über die Infektion und initiieren so eine komplexe Strategie für die spezifische Zerstörung der infizierten Zellen.
Wie sie dies tun, war bisher nicht genau bekannt. Jetzt konnte ein Team der Immunologieabteilung des Cochin Instituts (CNRS, INSERM, Universität Paris 5) die Informationsmechanismen aufklären, die
Ein Selbstmordgen hungert Tumore aus
Tumore brauchen Blut um zu wachsen und sich zu entwickeln. Das Wachstum von Tumoren zu hemmen, indem man ihren Nachschub an Nährstoffen über das von ihnen geschaffene Blutgefäßnetz begrenzt (dieser Herstellungsprozess wird auch „Angiogenese“ genannt), könnte neue Wege zur Krebsbekämpfung eröffnen. Tatsächlich ist es möglich die Tumore so auszuhungern. Aber wie kann man die Entwicklung neuer Kapillaren verhindern, ohne die Gefäße, die gesundes Gew
Im Rahmen des weltweiten Forschungsnetzwerks GLOPNET (Global Plant Network: 30 Forscher aus 14 Ländern) haben CNRS Wissenschaftler des Zentrums für funktionelle und Evolutionsökologie (CEFE) ein neues Schema entwickelt, das die Arbeitsweise aller Pflanzen in Abhängigkeit von ihren strukturalen, biochemischen und physiologischen Eigenschaften beschreibt. Dieses Schema geht weiter als die traditionellen Klassifikationen und ermöglicht so die Evaluierung der funktionellen Rolle der Biodiversität.
Die Menschheitsgeschichte ist kompliziert. Ein Hauptproblem besteht darin, die Menschenspezies differenzieren zu können. Zum Beispiel sind die Unterschiede in der DNA des modernen Menschen („Homo sapiens“) und der des Neandertalers (Homo neandertalensis) zu gering, um darauf schließen zu können, das es sich um verschiedene Spezies handelt. Spezies sind verschieden, wenn sie sich untereinander nicht reproduzieren können. Somit haben Wissenschaftler jahrelang versucht zu zeigen, dass das Wachstum von
Zwischenergebnisse aus einzelnen Projekten zur Biodiversitätsforschung
Teilprojekt “Regenwürmer und andere Bodentiere”
A. Milcu, S. Partsch, Prof. Dr. S. Scheu (Technische Universität Darmstadt)
Wechselwirkungen zwischen Pflanzenvielfalt und Bodenfauna
Die Tiere des Bodens beeinflussen durch Veränderung der Bodenstruktur und von Mineralisationsprozessen pflanzliches Wachstum und Konkurrenz zwischen Pflanzen. Über Veränderung des Pflanzenwachstums und der Zusammenset
Investoren fassen wieder mehr Vertrauen in die Biotechnologie-Branche. Dies geht aus dem “5. Deutschen Biotechnologie-Report 2004” hervor, den Ernst & Young am Mittwoch im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin vorstellte.
Bulmahn: “Deutschland wird seine Spitzenposition in der Biotechnologie behaupten”
Investoren fassen wieder mehr Vertrauen in die Biotechnologie-Branche. Dies geht aus dem “5. Deutschen Biotechnologie-Report 2004” hervor, den Ernst & Y
Das jetzt veröffentlichte Endergebnis des nationalen Frakturregisters bestätigt: Millionen Knochenschwund-Betroffene erhalten keine wirksame Therapie und leiden unter schmerzhaften, teils lebensgefährlichen Knochenbrüchen. Alarmierende Zustände: In Deutschland sind schätzungsweise über fünf Millionen Menschen von Osteoporose betroffen, aber nur die wenigsten werden effektiv therapiert. Eine wirksame Therapie bleibt oft auch dann aus, wenn es zur Fraktur gekommen ist. Dies belegen die
Neue Erkenntnisse zur Suchtmedizin in Hannover vorgestellt
Nach einer heute, Mittwoch, im Rahmen eines Symposiums zur Suchtmedizin vorgestellten Studie, ist erwiesenn, dass frühe Traumata das Risiko von Alkoholsucht erhöhen. Neben Experten der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben Psychologen und Suchtmediziner aus ganz Deutschland zum Thema “Trauma und Sucht” referiert.
Zwischen zehn und 50 Prozent der Menschen, die ein traumatisches Erlebnis hatten, entwickeln dire
Arbeitsgruppe um Professor Behl ist Teil eines europäischen Network-of-Excellence – Mainzer Gruppe untersucht Einfluss von Sexualhormonen
Ein Hauptanliegen der europäischen Gesundheitspolitik ist es, die schädliche Wirkung von chemischen Verunreinigungen in der Nahrung aufzudecken und ihren Einfluss auf die Entstehung von Krankheiten zu erforschen. Um die interdisziplinären Tätigkeiten innerhalb der Europäischen Union besser zu verknüpfen und in dem Bemühen Europas, auf diesem Forsc