Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Eine Innovation aus der industriellen Gemeinschaftsforschung
Die Carotinoide in Tomaten und Möhren haben eine antioxidative Wirkung, die für den Menschen lebenswichtig ist. Zur Erhaltung der Gesundheit, aber auch zur Beschleunigung eines Heilungsverlaufs, tragen viele weitere bioaktive Stoffe bei, die in natürlichen Lebensmitteln enthalten sind. Werden diese Stoffe verarbeiteten Lebensmitteln zugesetzt, können sie unter bestimmten technologischen Einflüssen, etwa durch Druck oder Sche
Tierische Abfälle sind eine Hauptursache für Umweltverunreinigungen durch Viren und stellen für die menschliche Gesundheit eine große Gefahr dar. Mit Hilfe der Biotechnologie ermöglicht eine kürzlich entwickelte spanische Technologie die Virenidentifizierung von tierischen Abfällen in Entnahmen aus der Umwelt einschließlich Wasser.
Die als RT-PCR bekannte Reverse Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion stellt ein zuverlässiges, schnelles und hochsensibles Verfahren zur Virenbestimmung in Pr
Neuer wissenschaftlicher Projektverbund in Berlin eröffnet
Proteine sind die Grundbausteine aller Lebewesen. Doch wie funktionieren sie im Körper? Die bisherigen Erkenntnisse aus der Genomforschung geben uns Hinweise darauf, dass die meisten Proteine nur im Verbund mit anderen als sog. “molekulare Maschinen” ihre eigentlichen Funktionen ausüben können, jedoch ist bisher für die meisten “molekularen Maschinen” noch nicht bekannt, welche Partner wie zusammenarbeiten müssen, damit die j
Max-Planck-Forscher klären mögliche molekulare Ursache für die Ausbildung einer seltenen Knochenerkrankung auf
“Multiple kartilaginäre Exostosen” (engl. Heredity Multiple Exostoses, HME) – hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich eine seltene, erbliche Störung des Knochenwachstums. Etwa einer von 50.000 Menschen ist betroffen; gutartige Knochentumore (Exostosen), die vor allem an Knie, Ellbogen, Rippen oder Händen auftreten, sind die Folge. Je nach Größe, Lage und Anzahl der Exostose
Aktuelle wissenschaftliche Forschungen haben erfolgreich hochspezifische neurologische immunregulierende Faktoren aus verschiedenen Gewebearten isoliert. Diese erfolgsversprechende Leistung wird den Erwartungen zufolge umfassend zur Entwicklung von neuen modernen Medikamenten beitragen, die der Vorbeugung von Transplantatabstoßung sowie der Kontrolle von Autoimmunkrankheiten dienen.
Unter Verwendung von zwei verschiedenen biologischen Systemen – Gewebekulturen und Rattenhypothalamus – waren
Hyperaktivität wurde lange Zeit als rein kinder- und jugendpsychiatrische Störung betrachtet. Doch auch im Erwachsenenalter können Unruhe, Aufmerksamkeitsdefizite, und starke Impulsivität eine ernstzunehmende Krankheit darstellen. Eine Erkenntnis, die sich hierzulande erst langsam durchsetzt. Viele Betroffene wurden aufgrund von falschen Diagnosen jahrelang unangemessen behandelt. Denn die bestehenden Kriterien zum Erfassen der Symptome der Störung beziehen sich auf Kinder und reichen im Erwachsenen
Fünf Millionen Euro für die Proteinforschung – Neuer Sonderforschungsbereich an der Ruhr-Universität – Gemeinsame Initiative von Bochum und Dortmund
Prozesse an biologischen Membranen von den molekularen Grundlagen bis hin zu zellbiologischen Modellen erforschen Wissenschaftler der Ruhr-Universität mit Kollegen vom Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie Dortmund und der Universität Dortmund im neuen Sonderforschungsbereich “GTP-und ATP-abhängige Membranprozesse”. Die Deutsche
Siemens stellt jetzt erste klinische Bilder des weltweit schnellsten Computertomographen (CT) vor. Bei der Präsentation des 64-Schicht-CT Somatom Sensation 64 am 8. Juni im Erlanger Innovationszentrum für Medizin und Pharma soll ein Patient gescannt und die Bilder live übertragen werden. Experten erklären die Neuheiten des Geräts, sprechen über ihre Erfahrungen und stehen für Interviews zur Verfügung. Anmeldungen für Journalisten bei holger.reim@siemens.com.
Der Computertomograph ist mit ei
Forscherteam des Universitätsklinikums Freiburg berichtet erstaunliche Effekte eines “alten” Medikamentes
Eine niedrig dosierte Aspirin-Therapie verbessert die Funktion und das Überleben von transplantierten Nieren deutlich. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam des Freiburger Universitätsklinikums, zu dem der Nephrologe Professor Dr. Wolfgang Grotz, der Medizinstatistiker Manfred Olschewski, die Medizindoktorandin Sylvia Siebig und der Kardiologe Privatdozent Dr. Karlheinz Pete
Krebsrisiko bei Diabetikern bis zu drei Mal höher
Wissenschaftler von Cancer Research UK und Medical Research Council haben nachgewiesen, dass das Risiko an Darmkrebs zu erkranken, bei Diabetikern um bis zu drei Mal höher sein kann. Die Forscher testeten einen Marker für Zuckerwerte in den Blutproben von rund 10.000 Männern und Frauen zwischen 45 und 79 Jahren. Sechs Jahre später wurde ihr Gesundheitszustand erneut überprüft. Es zeigte sich, dass Diabetiker und Menschen mit einem abwe
Einzelnes Protein steuert Speicherung beziehungsweise Ausscheidung von Fett
Es nähert sich der Tag, an dem Menschen ihre Lieblingsspeisen verzehren können, trotzdem dünn blieben und 120 Jahre alt werden können ohne Krankheiten wie altersbedingte Diabetes oder Krebs. Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben erstmals einen Zusammenhang zwischen Ernährungsgewohnheiten und dem Altern nachgewiesen. Diese Neuigkeit hat das Forschungsinstitut MIT auf seiner Homepage p
Große Akzeptanz der virtuellen Koloskopie mit Computer-Tomographen
Die von Siemens vor einigen Monaten vorgestellte, sanfte Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchung ohne Spiegelung erfreut sich wachsender Beliebtheit. Allein in der Universitätsklinik Münster haben sich inzwischen mehr als 250 Patienten auf diese neue Art und Weise untersuchen lassen. Bei dem von Siemens Medizintechnikern entwickelten Verfahren „Syngo Colonography“, das inzwischen von 36 Kliniken und Praxen in Deutschland a
Eine Arbeitsgruppe des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ist beteiligt an dem neu gegründeten Netzwerk der Europäischen Union auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Forschung. Das European Vascular Genomics Network (EVGN) unterstützt die multidisziplinäre Zusammenarbeit von 25 Instituten der Grundlagen- sowie der klinischen Forschung (insgesamt 35 Arbeitsgruppen), zwei Biotechnologiefirmen und einer Verwaltungsgesellschaft aus zehn EU-Mitgliedsstaaten.
Die UKE-Arbeitsgruppe wird gele
Neuigkeiten vom 6th European Congress on Epileptology in Wien Embryonale Stammzellen können zur Regeneration von Hirngewebe beitragen. Dieses Ergebnis einer deutschen Forschergruppe sorgte auf dem gestern zu Ende gegangenen 6th European Congress on Epileptology in Wien für großes Interesse. Berichtet wurde, dass Vorläufer von Nervenzellen, die aus embryonalen Stammzellen entwickelt wurden, nach einer Transplantation ins Hirngewebe sich dort funktionell mit dem Empfängergewebe verbinde
Sowohl Ersatzmilch als auch Breie können gefährlich werden
In Babynahrung können zum Teil Besorgnis erregende Mengen an Krankheitserregern enthalten sein. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam der Nottingham Trent University. In einigen untersuchten Packungen fand sich sogar Enterobakter Sakazakii, der in einigen Kinderspitälern in den USA und Europa zu Ausbrüchen von Meningitis geführt und einigen Kindern das Leben gekostet hat. Wie der NewScientist berichtet, ist diese Studie d
In die Xenotransplantation, die Übertragung von Zellen und Organen von Tieren auf den Menschen, werden große Hoffnungen gesetzt, um den massiven Mangel an Spendertransplantaten zu verringern. In einem neuen deutschlandweiten Verbund von Forschergruppen sollen in den nächsten Jahren Schweine entstehen, die mehrfach gentechnisch so verändert sind, dass ihre Zellen und Organe besser verträglich für den Menschen sind. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Vorhaben hat Bruno Reicha