Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Der Schlüssel zum Verständnis des Nervensystems liegt in Simultanaufnahmen der Aktivität von zahlreichen Zellen. Das Projekt VSAMUEL richtete sich auf die Entwicklung eines innovativen, vielseitigen und modernen Aufzeichnungssystems für mehrere Stellen auf Grundlage der Mikrosystemtechnik.
Das Gehirn wird als das einzige unerforschte Objekt auf der Welt betrachtet. Die Geheimnisse der Funktion des Gehirns und des Nervensystems liegen in den unzähligen neuronalen Zellen, ihren
An einer deutschen Universität ist eine neue Behandlungsmethode entwickelt worden. Sie zeigt erfolgsversprechende therapeutische Ergebnisse im Bereich der Heilung von chronischen Krankheiten. Sie basiert auf der Entwicklung eines vaskulären endolethialen Wachstumsfaktors, der gegenüber der Proteolyse beständig ist.
VEGF ist eine aus Zellen bestehende Substanz, die das Wachstum von neuen Blutzellen anregt. Sie verbindet sich mit bestimmten Rezeptoren auf der Oberfläche endoth
Neue Methode zur Entschlüsselung neuronaler Schaltkreise aus dem Max-Planck-Institut für medizinische Forschung
Wissenschaftler am Max-Planck Institut für medizinische Forschung haben eine neue Methode entwickelt, um die “Verdrahtung” des Gehirns zu entschlüsseln und damit den Informationsfluss beim Denken zu verfolgen. Das von Winfried Denk und Heinz Horstmann entwickelte Gerät erlaubt es, automatisch dreidimensionale Bilder von biologischen Geweben zu erstellen, und das mit einer A
Die neue Anforderungen in der Lebensmittelüberwachung sind am 26. Oktober 2004 (15 Uhr) Thema des DECHEMA-Kolloquiums im Biotechnologiepark Luckenwalde.
Der expandierende Markt für Novel Food und die seit April dieses Jahres eingeführte Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel stellen neue Anforderungen an die Lebensmittelüberwachung. Prof. P. Steinberg von der Universität Potsdam gibt einen Überblick über lebensmitteltoxikologisch relevante Bakterienstämm
Ein Gen, das in veränderter (mutierter) Form Herzrhythmusstörungen auslösen kann, haben Krebs- und Herzkreislaufforscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch entdeckt.
Das Gen auf Chromosom 12 enthält die Bauanleitung für das Protein Plakophilin 2. Dieses Protein ist ein wichtiger Bestandteil von Proteinkomplexen (Desmosomen), die für die Entwicklung des Herzens notwendig sind, Herzzellen miteinander verbinden und ihre Funktion aufrecht erhalten. Dr. B
Göttinger Max-Planck-Wissenschaftler haben Computermodell zur Vorhersage weltweiter Epidemien entwickelt
Die weltweite Ausbreitung der Lungenerkrankung SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) hat gezeigt, über welch tödliches Potenzial moderne Infektionskrankheiten in einer global vernetzten, interdependenten Welt verfügen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Strömungsforschung in Göttingen und der Universität Göttingen haben jetzt ein mathematisches Modell vorgestellt, mi
Andere Krebsarten nicht signifikant gesteigert
Menschen mit Diabetes mellitus haben ein drei- bis viermal höheres Risiko an Leberkrebs und ein mehr als zweimal so hohes Risiko an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken. Diese Erkenntnis geht auf eine Studie am Institut für Epidemiologie an der Universität von Montreal zurück, die im Rahmen eines Treffens der Krebspräventionsforschung in Seattle präsentiert wurde.
Studienleiterin Marie-Claude Rousseau hat 3.288 Männer, bei de
Dade Behring und Universität Frankfurt schließen Exklusivlizenzvertrag und Forschungsvereinbarung ab
Dade Behring und die Universität Frankfurt haben einen exklusiven Lizenzvertrag abgeschlossen. Dade Behring erhält weltweite Rechte an Forschungsergebnissen von Prof. Andreas Zeiher und seiner Arbeitsgruppe am Klinikum der Universität Frankfurt.
Gegenstand ist die diagnostische Verwendung des plazentalen Wachstumsfaktors (placental growth factor, PlGF) für Herz-Kreislauf-Er
Forscher vom Würzburger Biozentrum berichten in PNAS
Bei tropischen Kannenpflanzen dienen die Blätter dazu, Insekten zu fangen und dann zu verdauen. Wie genau werden die exotischen Gewächse ihrer Beute habhaft? Dafür hatte die Wissenschaft bislang mehrere Erklärungen zu bieten. Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg haben jetzt herausgefunden, welche Fangvorrichtungen für den Jagderfolg der Pflanze am wichtigsten sind.
Die Fallen des Tropengewächses bestehen aus Blättern
Lebensmittelchemiker der Uni Münster arbeiten mit Bio-Bauernhof “Gut Wewel” zusammen
Was haben süße rosige Ferkel mit der menschlichen Verdauung zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel, doch wer sich mit der Materie auskennt, weiß, dass der Darm des Schweines dem des Menschen sehr ähnlich ist und sich deshalb für Forschungszwecke anbietet. Auch bei der Untersuchung der Verarbeitung von Polyphenolen – sekundären Pflanzenstoffen, die in fast allen Nahrungsmitteln vorkommen – durch den
Linsen-Implantate und neueste Präzisions-Laser führen in der Behandlung von Fehlsichtigkeit zu immer besseren Ergebnissen
Neue Methoden in der Behandlung von starker Fehlsichtigkeit sind weltweit auf dem Vormarsch. Statt auf konventionelle Sehhilfen wie Brille und Kontaktlinse setzen immer mehr Menschen auf chirurgische Eingriffe. Besonders beliebt: Laser-Behandlungen. Allein in Deutschland lassen sich jedes Jahr rund 80.000 Patienten erfolgreich per Laser behandeln. Mit steige
Münster wird ab April kommenden Jahres Standort des größten Krebsregisters in Europa. Für den geplanten Aufbau eines landesweiten Krebsregisters für Nordrhein-Westfalen will die Landesregierung auf die guten Erfahrungen im Regierungsbezirk Münster zurückgreifen. Einem entsprechenden Gesetzentwurf von Landesgesundheitsministerin Birgit Fischer hat das Düsseldorfer Kabinett am Donnerstag, 14. Oktober 2004, zugestimmt.
Wissenschaftlicher Leiter des Krebsregisters ist Prof. Dr. Han
Welche Auswirkung hat Fluglärm auf die Lebensqualität der Bevölkerung im Umfeld eines internationalen Flughafens? Dieser Frage wird demnächst in einer groß angelegten, 24 Monate andauernden Studie am Frankfurter Flughafen vom Zentrum für angewandte Psychologie, Umwelt- und Sozialforschung (ZEUS), Bochum, zusammen mit dem Hörzentrum Oldenburg nachgegangen.
In dem vom Regionalen Dialogforum Flughafen Frankfurt in Auftrag gegebenen Gutachten wird die Belästigung durch Fluglärm zu verschiedene
Verminderter Signal-Rausch-Abstand der Nervenfunktionen in Stirnhirn festgestellt – Dopamin Stoffwechselstörung – Therapie als Ziel
“Was die Welt im Innersten zusammenhält” (Goethe, Faust) ist bei Schizophrenie gestört. In der aktuellen November-Ausgabe des hochrangigen Wissenschaftsjournals Trends in Neurosciences (TINS, Vol. 27: 683-690) berichten Priv.-Doz. Dr. med. Georg Winterer von der Psychiatrischen Klinik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie sein Kooperationspart
Das Kauen von Betel-Blättern und Areca-Nuss bildet in vielen Teilen Asiens eine verbreitete, gefährliche Tradition. Auch Immigranten in Australien, Amerika und Europa pflegen diese Angewohnheit. Eine aktuelle Monographie der International Agency for Research on Cancer in Lyon (IARC) unter Mitarbeit von Frau Dr. Urmila Nair und Herrn Dr. Jagadeesan Nair vom Deutschen Krebsforschungszentrum belegt die krebserregende Wirkung dieser Produkte.
Weltweit kauen viele Millionen Menschen rege
Konferenz des Deutschen Prostatakarzinom-Konsortiums auf dem Petersberg
Welche genetischen Voraussetzungen erhöhen das Risiko, an Krebs der Vorsteherdrüse zu erkranken? Welche molekularen Veränderungen begleiten Entstehung und Ausbreitung dieses Tumors? Welche krebsfördernden Gene sind aktiviert, welche tumorhemmenden ausgeschaltet?
Diesen und anderen Fragen versuchen die Mitglieder des Deutschen Prostatakarzinom-Konsortiums (DPPK) – ein interdisziplinärer Verbund von Wis