Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Prof. Dr. Hans-Joachim Trappe kritisierte anlässlich des Kardiologen-Kongresses in Hamburg das unzureichende Rettungssystem in Deutschland
Die unbefriedigende Situation innerhalb des deutschen Rettungssystems kritisierte Prof. Dr. Hans-Joachim Trappe (Herne) während der 28. Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und der 15. Jahrestagung der Arbeitsgruppen Herzschrittmacher und Arrythmie. Er forderte daher weitere Modellprojekte zum Thema Frühdefibrillation (Elektros
Stammbaum erlaubt genaue Aufschlüsse evolutionärer Vorgänge
Französische Forscher haben eine Möglichkeit gefunden, Evolutionsereignisse genauer zu datieren. Mithilfe von Molekülen aus lebenden Spezies kann zeitlich nachvollzogen werden, wann Organismen große Veränderungen durchgemacht haben, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.
Den Forschern geht es darum von Arten den “letzten gemeinsamen Vorfahren” zu finden. Bei großen Tieren geben Fossilienfunde meist gute Hinwei
Protein TRPA1 ist für normales Hören entscheidend
Ein Team der Harvard Medical School hat ein Protein tief im Ohr entdeckt, das entscheidend für normales Hören zuständig ist. Seit Jahrzehnten versuchen Wissenschafter herauszufinden, wie Töne in jene Nervenimpulse verwandelt werden, die das Gehirn auswertet. Entscheidend soll das Protein TRPA1 sein, das sich an den Spitzen der Haarzellen des Innenohres befindet. Bei der Untersuchung von Mäuseembryos zeigte sich, dass das Auftreten
Wissenschaft gegen Verbotsantrag der Grünen – Grundsätzliches Anbauverbot gentechnisch verbesserter Organismen sachlich nicht zu rechtfertigen
Der Präsident der Technischen Universität München, Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, hat sich in einem Schreiben an den Landrat des Landkreises Freising, Manfred Pointner mit der Bitte zu Wort gemeldet, die Repräsentanten des Wissenschaftslandkreises Freising mögen sich sachbezogen mit dem großen Zukunftsthema der Pflanzengenetik befassen.
Neue Methode zur Beschichtung einzelner leuchtender – Nanokristalle (Quantenpunkte) mit Siliciumdioxid
Großes wird von den Zwerglein erwartet: So sollen sie Tumore markieren, großflächige Flachbildschirme verbessern helfen oder die Basis für die optische Datenverarbeitung von Morgen bilden. Die vielversprechenden Winzlinge sind leuchtende Quantenpunkte aus Halbleitermaterialien. Quantenpunkte sind nanoskopische Kristalle, die so klein sind, dass ihre chemischen Eigenschaften de
BioProfil fördert neue Strategie gegen Fehlsteuerung des Immunsystems
Ein Wissenschaftler-Team der Cosmix molecular biologicals GmbH aus Braunschweig sucht nach Molekülen, die fehlgeleitete Zellen des Immunsystems blockieren können. Ziel ist es, einen Wirkstoff gegen Asthma bronchiale zu identifizieren. Das BioProfil “Funktionelle Genomanalyse” hat das Projekt zur Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) empfohlen. Die Fördersumme beträgt rund 270 000
Forscher des Bereichs Humanmedizin Göttingen lernen von Hirschen, wie Knochen wachsen
Mit Hilfe der Forschung am Geweih von Damhirschen und Rothirschen wollen Forscher des Bereichs Humanmedizin der Universität Göttingen das Wachstum menschlicher Knochen besser verstehen. Seit dem Frühjahr 2004 fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Forschungsprojekt in der Abteilung Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Direktor Prof. Dr. Dr. Henning Schliephake. Ziel des Projektes un
Bisher höchste Genauigkeit der Prognose erreicht
Wissenschafter von Cancer Research UK haben mit dem Boadicea Programm die bisher genaueste Möglichkeit geschaffen, das Risiko einer Erkrankung an Brust- oder Eierstockkrebs vorherzusagen. Seine größere Genauigkeit verdankt die Software der Berücksichtigung einer größeren Anzahl von genetischen Mutationen, die mit Krebs in Zusammenhang stehen. Geplant ist, das Programm für die Identifizierung von Frauen anzubieten, die weitere Tests
Gemeinsam haben die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (DGBMT), die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) und die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) grundlegende Aspekte zur sicheren Anwendung von Ultraschall in der medizinischen Diagnostik formuliert. Nach anerkannter Expertenmeinung kann Ultraschall diagnostisch grundsätzlich gefahrlos angewandt werden, wenn das Ultraschallfeld weder in der Lage ist, im Körpergewebe eine bedenkliche Temp
Ausbau der Forschung in Großhadern – Von den bösartigen Erkrankungen der Lymphknoten ist das sogenannte Mantelzell-Lyphom durch die konventionelle Chemotherapie im Gegensatz zu anderen Lymphomarten kaum zu beeinflussen und weist daher die schlechteste Langzeitprognose von allen Lymphomen auf. Seit fast 10 Jahren hat die Medizinische Klinik III am Klinikum der Universität München mit Unterstützung der Europäischen Union ein Europäisches Netzwerk ausgebaut, das sich mit Diagnose, Behandlung und biologi
Von der Bayerischen Forschungsstiftung unterstütztes Entwicklungsprojekt verspricht auch sozioökonomische und ökologische Vorteile
Drei Jahre lang fördert die Bayerische Forschungsstiftung mit insgesamt 560.000 Euro ein vom Augsburger Lehrstuhl für Experimentalphysik IV federführend beantragtes Forschungsprojekt, das darauf zielt, die Biokompatibilität sowie die Verschleißfestigkeit medizinischer Implantate auf der Basis einer Titanlegierung am Beispiel einer neuentwickelten Kieferge
Nanopartikel enthalten fluoreszierende Farbe
Ein neuer Nanopartikel Test für gefährliche Bakterien wie Escherichia coli O157:H7 ist so empfindlich, dass er eine einzelne Bakterienzelle innerhalb von Minuten entdecken kann. Der Test wurde vom Team um Weihong Tan von der University of Florida entwickelt.
Bestehende Tests erfordern für den Nachweis eine höhere Anzahl von Bakterien. Der gesamte Test kann innerhalb von 20 Minuten durchgeführt werden. Konventionelle Tests liefern
TU-Wissenschaftler fanden einen schonenden Weg, Milchsäurebakterien möglichst unbeschadet durch den Verdauungstrakt bis in den Darm zu schleusen, damit sie dort die ihnen zugeschriebene gesundheitsfördernde Wirkung entfalten können
Erfrischungsgetränke mit den Vitaminen A, C und E oder Margarine mit pflanzlichen Sterinen sind Beispiele für neuartige Lebensmittelprodukte, die in den letzten Jahren immer häufiger angeboten werden. Sie werden oft unter dem Modebegriff “Functional
Frankfurter Forschergruppe will Blutkrebs-Therapie durch Forschung an Leukämie-Stammzellen verbessern
Ein Forscherteam an der Universitätsklinik Frankfurt a. M. will die Eigenschaften von Leukämie-Stammzellen untersuchen, die eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Leukämie spielen. Die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e. V. fördert das zweijährige Forschungsprojekt mit 356.000 Euro.
In den letzten Jahren hat die Wissenschaft überraschende Erkenntnisse über das
MHH ist an multizentrischer Studie beteiligt – Forscher untersuchen Wirkung
Erste Versuche sind viel versprechend: Das körpereigene Hormon Erythropoetin (EPO) sorgt dafür, dass Schäden durch einen akuten Schlaganfall abgemildert werden – die neurologischen Ausfälle waren bei einer kleinen Anzahl mit EPO behandelter Patienten signifikant geringer als in der Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse eines Teams um Professorin Dr. Hannelore Ehrenreich, Max-Planck-Institut für experimentelle Me
Deutschland leistet bei weltweiter Aufklärung von Infektionen Pionierarbeit
Die Genomforschung liefert die Grundlage zum Verständnis und zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn hat am Dienstag drei international renommierte Zentren für Infektionsforschung in Würzburg besucht. “Wir dürfen den Infektionskrankheiten keinen Raum geben”, sagte Bulmahn. Gleichzeitig hob sie die hohe Qualität des Forschungsstandortes Deutschland in der Infekt