Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Chemnitzer Allergie-Experte erläutert das Verfahren der Hyposensibilisierung und mögliche gesundheitliche Risiken
Immer mehr Deutsche leiden unter Allergien. Neuesten Statistiken zufolge ist bereits ein Drittel der Bevölkerung von Heuschnupfen, Asthma & Co. betroffen, Tendenz weiter steigend. Um Allergien in den Griff zu bekommen, kommt vor allem die Hyposensibilisierung zum Einsatz, mit der das betroffene Immunsystem regelrecht trainiert wird. Zu dem Thema “Was ist Hyposensibilisier
Aktuelle Publikation in “Science” zu Prionerkrankungen
Das international renommierte, amerikanische Wissenschaftsmagazin “Science” veröffentlicht in seiner “online-Express-Ausgabe” vom Donnerstag, den 20. Januar 2005, eine gemeinsame Arbeit von Neuropathologen der Universitäten Göttingen und Zürich unter dem Titel “Chronic Lymphocytic Inflammation Specifies the Organ Tropism of Prions”.
Die Forscher konnten im Experiment nachweisen, dass sich bei Prionerkrankungen in alle
Auf dem Kongress der EAU (European Association of Urology) vom 16. bis 19. März 2005 in Istanbul stellt Siemens Medical Solutions sein neues multifunktionales Lithotripsiesystem Lithoskop erstmals der Öffentlichkeit vor. Das neue System mit intuitivem Patientenmanagement ist eine optimale Kombination aus Lithotripter und Urodiagnostik-Tisch. Lithoskop deckt alle Anwendungen in der Lithotripsie, Urodiagnostik und Endourologie sowie auch perkutane Eingriffe ab. Zudem ist es für orthopädische Inter
Universitätsklinikum Freiburg sucht Betroffene zur Behandlung im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie
Unspezifische Schmerzen am ganzen Körper, Steifheit, Erschöpfung, Schlaf der keine Erholung bringt – das sind die Hauptsymptome der Fibromyalgie, einer chronischen Erkrankung, unter der rund zwei Prozent der Bevölkerung, hauptsächlich Frauen, leiden. Trotz der massiven Symptome, durch die sich die Betroffenen ausgesprochen krank fühlen, konnten die Ursachen dieser Störung bis h
Männliche australische Riesensepien (Sepia apama) greifen im Spiel um eine Sexpartnerin zu einer geeigneten Waffe: Sie geben sich einfach auch als Weibchen aus und stechen so ihre zum Teil wesentlich imposanteren Rivalen aus, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.
Der Run auf das weibliche Geschlecht ist unter den Kopffüßern deswegen so groß, weil im Durchschnitt auf ein Weibchen insgesamt vier Männchen kommen, vereinzelt kann dieses Verhältnis sogar auf eins zu elf ansteigen. Während
Ein Drittel aller Patienten mit Tumorschmerz in Deutschland leiden unnötig: Falsche Ängste und Vorurteile sind die maßgeblichen Gründe dafür, dass vorhandene, nebenwirkungsarme Therapieoptionen, die in 95 Prozent der Fälle helfen würden, nicht angewandt werden. Die Initiative “Gemeinsam gegen den Tumorschmerz”, die heute startet, hat sich zum Ziel gesetzt, diese Situation durch eine Informationsoffensive zu verbessern.
Initiative “Gemeinsam gegen den Tumorscherz” startet heute
Gleiche Effektivität wie Standardverfahren der Dialyse / Experten tagen am 20. Januar 2005 in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg
Wenn der Körper stark angegriffen und geschwächt ist, drohen die Nieren zu versagen. Bei jedem fünften Patient, der auf einer Intensivstation behandelt werden muss, kommt es zum akuten Verlust der Nierenfunktion – meist begleitet vom Versagen anderer Organe. Dann kann oftmals nur eine Blutwäsche (Dialyse) das Leben des Patienten retten. Bei de
Laut der neuesten Vorschriften für Brustkrebsbehandlung, die am heutigen Donnerstag, 20. Januar, seitens der American Society of Clinical Oncology im Fachjournal “Journal of Clinical Oncology” veröffentlicht wurden, gilt die fünfjährige Behandlung mit Tamofixen allein nicht länger als optimale Hormonbehandlung für Frauen, die nach den Wechseljahren an Brustkrebs im Frühstadium erkrankt sind. Den Vorschriften entsprechend soll der Therapie nun ein Aromatase-Hemmstoff eingegliedert werden, um das Ris
Wissenschafter der University of Sydney haben einen Bluttest für Retortenbabys entwickelt. Die Rhesus-Krankheit wird durch das Immunsytem der Mutter verursacht, das auf das Blut des Kindes reagiert. Bei rund 17 Prozent der schwangeren Frauen besteht das Risiko einer Rhesus-Krankheit. Das Problem kann entstehen, wenn das Blut der Mutter Rhesus negativ und das Blut des Vaters Rhesus positiv ist. Ist das Kind ebenfalls Rhesus positiv und sein Blut vermischt sich mit dem der Mutter, kann es zur Bildung
Poröse Netzwerke aus Van-der-Waals-Kristallen organischer Verbindungen können Methan und Kohlendioxid selektiv einlagern
Waschpulver bestehen bekanntermaßen zum Teil aus anorganischen Zeolithen. Diese Aluminosilikate bilden poröse Strukturen, in deren Hohlräume Ionen und Moleküle eingelagert werden können. In Waschpulvern binden sie die für die Wasserhärte verantwortlichen Calcium- und Magnesiumionen. Noch weitgehend unbekannt sind dagegen die organischen Zeolithe, die ebenfalls vie
Assoziate aus blau-grünen Iridium- und roten Europium-Komplexen können Energie transferieren und weißes Licht abstrahlen
Komplexverbindungen des Elements Europium aus der Gruppe der Seltenen Erden (Lanthanoide) sind in der Lage, nach Anregung z. B. durch Licht einer geeigneten Wellenlänge oder durch die Energie einer vorgeschalteten Redox-Reaktion, über einen längeren Zeitraum rotes Licht auszusenden. Diese Lumineszenz macht sie zu interessanten Kandidaten für Anwendungen in biologi
Neue Genbereiche auf dem Y-Chromosom isoliert / Heidelberger Wissenschaftler analysieren übersehene Region
Das männliche Geschlechtschromosom, das so genannte Y-Chromosom, ist größer als bislang angenommen. Dieses Chromosom kommt nur bei Männern vor – im Vergleich zum X-Chromosom, das bei Frauen doppelt und bei Männern einfach vorliegt. Wissenschaftler des Humangenetischen Instituts am Universitätsklinikum Heidelberg haben einen neuen Bereich mit mehreren potentiellen Genen entdeckt
Das B-Phycoerythrin-Protein (B-PE) ist das wichtigste lichtabsorbierende Sammelpigment der roten Mikroalge Porphyridium cruentum. B-PE findet hauptsächlich im pharmazeutischen Sektor Anwendung, aber auch in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie. Trotz seiner zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten bleibt die großtechnische Aufbereitung jedoch problematisch.
B-PE wird in der pharmazeutischen Industrie als Fluoreszensmarker und fluoreszierendes Reagens eingesetzt. Wegen seines hohen Fl
Die Bestimmung der grundlegenden Ursachen von Krebs hat sich als schwierige Aufgabe erwiesen, an der verschiedene wissenschaftliche Disziplinen beteiligt sind. Von der molekularen und genetischen Seite her wurden DNA-Schäden auf Zellebene direkt mit der Krebsbildung bei Menschen in Zusammenhang gebracht. Noch immer bleiben aber viele Fragen unbeantwortet. So ist man sich noch nicht sicher, auf welche Art und Weise die DNA geschädigt wird und wie diese Schäden wirksam entdeckt und quantifiziert werde
Die langfristige Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden von Zuchtfischen ist entscheidend für die Nachhaltigkeit der Aquakulturindustrie der EU. Die Pflege gesunder Fische ist deshalb ein Hauptschwerpunkt unter den Fischzüchtern und könnte unversehens mit der Ernährungszusammensetzung in Verbindung gebracht werden.
Bei den Wirbeltieren (einschließlich Fischen) ist der Verdauungstrakt mit zahlreichen Funktionen wie Nährstoffaufnahme, Verdauung und Infektionsprävention verbunden.
Die Max-Planck-Gesellschaft sowie die Schweizer Pharmakonzerne Novartis und Roche haben gemeinsam eine neue Synchrotron-Strahllinie am Paul Scherrer Institut (PSI) in der Schweiz finanziert. Sie wollen mit diesem Forschungsinstrument die Protein-Kristallografie nutzen – eine zukunftsweisende Methode, die auch der Entwicklung von Wirkstoffen für Medikamente dient. Die Investition stärkt den Forschungsplatz innerhalb Europas und fördert die internationale Zusammenarbeit.
Mit immer raffinierte