Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Ein ungemachtes Bett mag zwar schlampig aussehen, aber es kann der Gesundheit dienen. Forscher der Universität Kingston haben herausgefunden, dass Hausstaubmilden ungemachte Betten nicht vertragen. Die Wanzen können in den warmen, trockenen Bedingungen, die in ungemachten Betten herrschen, nicht überleben, berichtet die BBC.
Ein Bett beheimatet durchschnittlich mehr als 1,5 Mio. Hausstaubmilben. Die nicht einmal einen Millimeter langen Wanzen ernähren sich von menschlichen Hautschuppen und
Wissenschafter des US National Institute on Drug Abuse haben nachgewiesen, was beim Verlangen nach Kokain in den Gehirnen von ehemaligen Süchtigen passiert. Bei Tests mit Ratten entdeckten die Forscher eine Möglichkeit, diese Verlangensbotschaften im Gehirn zu blockieren und so einen Rückfall zu verhindern. Laut Nature Neuroscience legen diese Ergebnisse nahe, dass die größte Gefahr eines Rückfalles nicht direkt nach Beendigung der Sucht, sondern nach langen Perioden der Abstinenz besteht. Die aktue
“Der Teller wird aufgegessen”. Ein typisch deutscher Satz, der von Generation zu Generation weitervererbt zu werden scheint. Dass diese Tischsitte pädagogisch angreifbar ist, scheint unstrittig. Ernährungsphysiologisch ist sie jedenfalls bei immer größer werdenden Portionen eine gesellschaftliche Katastrophe.
Die Verbraucherzentrale Hamburg hat nun die angebotenen XXL-Formate genauer unter die Lupe genommen. Der Test der Verbraucherzentrale in 13 Hamburger Kinos ergab: “Knapp 40 Pro
“Viel hilft viel” mag ja für einige Bereiche des Lebens stimmen, für Vitamine und Mineralstoffe ist das aber die falsche Einstellung. Nahrungsergänzungs- und funktionelle Lebensmittel mit einem erhofften “Zusatznutzen” haben in Deutschland Konjunktur.
ACE-Säfte in zahlreichen Geschmacksrichtungen, Multivitaminbrausetabletten, Omega-3-Brot oder Kombinationspräparate sind an jeder Ecke zu haben. Angesichts des vielfältigen und wachsenden Angebotes hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) d
Seit Anfang des Jahres gelten für Freilandeier dieselben Dioxin-Höchstgehalte wie für Eier aus Käfighaltung. Danach dürfen nicht mehr als drei Nanogramm Dioxine in einem Kilogramm bzw. drei Pikogramm in einem Gramm Eifett enthalten sein (ein Ei enthält etwa 10 % Fett). Der gelegentliche Verzehr von Eiern, die diesen Grenzwert überschreiten, stellt nach Ansicht des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) keine akute Gesundheitsgefährdung dar. Dennoch sollten alle Maßnahmen ergriffen werden, um d
Das Trinken von Kamillentee kann gegen einen Schnupfen und Krämpfe während der Menstruation helfen. Fünf Tassen täglich für die Dauer von zwei Wochen sind ausreichend, um Muskelkrämpfe zu lockern und Entzündungen zu bekämpfen. Das Team des Imperial College London testete den Urin von 14 gesunden Kamillenteetrinkern. Die Ergebnisse der Studie werden im Journal of Agricultural and Food Chemistry veröffentlicht.
Seit Jahren wurde die Kamille laut BBC gegen Entzündungen, als leichtes Beruhigung
Botaniker analysieren im Vorfeld der Novellierung der “Novel Food Verordnung” Gesetzestexte und finden Widersprüche
Die EU-Gesetzgebung regelt unter anderem, welche Lebensmittel in der EU auf den Markt dürfen, welche genehmigungspflichtig sind und aus welchen pflanzlichen Rohstoffen Lebensmittelfarbstoffe gewonnen werden dürfen. Ein oberflächlicher Blick auf eine der Verordnungen lässt erheblichen Zweifel am Sinn der Definition aufkommen: Zu ungenau und teilweise sogar widersprüchli
Empfindlichkeit gegen Giftstoffe im Rauch ist individuell unterschiedlich
In Irland und nun auch in Italien ist es in öffentlichen Gebäuden verboten, und viel verbieten es sich selbst – alle Jahre wieder. Mit dem Rauchen aufzuhören ist wohl der häufigste Vorsatz, der zum Jahresanfang gefasst wurde. Dabei ist der positive Effekt auf die Gesundheit auch Wochen nach dem 1. Januar das Hauptargument, um Ex-Raucher bei der Stange zu halten. Forscher am Institut für Arbeitsphysiologie an d
PID-ARI.net auf der Spur von Deutschlands Krankmacher Nr. 1
Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit füllen sich im Herbst und Winter die Kinderstationen der Krankenhäuser mit kleinen Patienten, die unter Bronchitis, Atemnot, Lungenentzündung oder anderen schweren Begleiterscheinungen einer Atemwegsinfektion leiden. Schätzungsweise 78.000 Kinder müssen laut Forschungsnetzwerk PID-ARI.net jedes Jahr in Deutschland ins Krankenhaus wegen schwerer “Erkältung” oder – wie Fachleute sagen –
Das Herz des Babys rast und ist im Dauerstress. Ein gutartiger Gefäßtumor beansprucht übermäßig viel Blut aus dem kleinen Herzen. Die Gefahr eines Herzversagens droht. Kinderärzte des Universitätsklinikums Bonn stoppen den gefährlichen Blutfluss mit Hilfe einer modernen Metallspirale, deren Beschichtung im Blut aufquillt und so ein Gefäß viel besser als herkömmliche Spiralen verschließt. Erstmalig in Deutschland wird diese Art von Metallspirale, die bisher ausschließlich von Neuroärzten im Gehirn
Verstärkung der apparativen Infrastruktur in den Lebenswissenschaften Untersuchungen biomolekularer Wechselwirkungen und Funktionen innerhalb der lebenden Zelle werden in der lebenswissenschaftlichen Forschung der nächsten Jahre im Zentrum des Interesses stehen. Experimente zur Untersuchung biomolekularer Prozesse wurden bislang bevorzugt außerhalb der Zelle, in vitro, möglichst mit aufgereinigten Präparationen durchgeführt, was den klaren Vorteil hat, daß man die Versuchsbedingunge
Erfolgreiche Partnerschaft von Bio- und Nanotechnologie
Forscher der University of California in Los Angeles haben erstmals kleine Roboter entwickelt, die von Muskelkraft betrieben werden. Die Bestandteile dazu stammten von wachsenden Rattenzellen, die auf mikroskopischen Silikonchips aufgebracht und gezüchtet wurden, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature http://www.nature.com .
Die kleinen Roboter, die weniger als einen Millimeter groß sind, können sich ohne äußere
Das Projekt “Biotool” will Bakterien-Moleküle für Voraussagen nutzen
Bakterien können sich oft gut an Umweltbelastungen anpassen. Sie bilden dazu spezifische Proteine – Biomoleküle, die ihnen helfen, Schadstoffe abzubauen und unter widrigen Bedingungen zu überleben. Die genauere Untersuchung solcher Moleküle soll künftig schnell und zuverlässig Auskunft über die Selbstreinigungsaktivität von verschmutzten Standorten geben. Die Methoden für solche Untersuchungen zu entwickeln ist di
Hornhauttransplantationen bringen neues Licht ins Auge – Fruchtwassermembran verbessert Wundheilung
Vom 14.-16. Januar 2005 trafen sich die Repräsentanten aller europäischen Augenbanken in Halle (Saale), um Fragen der Hornhautkonservierung, der Verteilung und der Hornhauttransplantation zu diskutieren. Sind einmal Eintrübungen der Hornhaut vorhanden, bilden sie sich in der Regel nicht mehr zurück, und es hilft nur noch der Austausch gegen eine gesunde, klare Hornhaut. Allein in D
Im Zentrum für Innere Medizin hat die Krankenhausapotheke des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zum Jahresanfang ein in Europa bislang einmaliges Pilotprojekt zur Verbesserung der Arzneimittelsicherheit gestartet. Auf vier Stationen soll das neue System ein Jahr lang im Routinebetrieb erprobt werden, um danach auf das gesamte UKE übertragen zu werden.
Kernstück des neuen Konzeptes sind die patientenindividuelle Verpackung (“unit-dose”) aller Arzneimittelformen sowie
PARK8 in einem von 25 Fällen entscheidend
Wissenschafter haben eine Genmutation entdeckt, die für eine von 25 Parkinsonerkrankungen verantwortlich sein kann. Es wird erwartet, dass diese Forschungsergebnisse zu einer früheren Erkennung und der Entwicklung neuer Medikamente führen werden. Drei Studien aus den USA, Großbritannien und den Niederlanden wurden in The Lancet veröffentlicht. Jede der drei Studien untersuchte die genetischen Defekte des Gens LRRK2. Dieses Gen kontrolliert