Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Biologen der Universität Flensburg rekonstruieren in einem internationalen Forschungsprojekt die Biomechanik der größten Dinosaurier. Erste Ergebnisse zeigen: Die Sauropoden waren beweglicher, als Wissenschaftler bisher angenommen haben.
Sie erreichten gigantische Ausmaße und gehören zu den größten Landlebewesen, die es jemals auf der Erde gegeben hat: die Sauropoden. Der Brachiosaurus etwa konnte über 15 Meter hoch, Seismosaurus und Argentinosaurus um 40 Meter lang werden. Die g
Wenn nur die biologisch notwendige Arteriosklerose auftritt, können wir ohne weiteres weit über hundert Jahre alt werden, sagen Herzspezialisten auf der 71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim. Bei einem ungesunden Lebensstil wird der arteriosklerotische Prozess jedoch gefährlich beschleunigt.
“Wenn nur die biologisch notwendige Arteriosklerose auftritt, dann kann der Mensch das Glück haben und sein genetisch vorprogrammiertes Alter von 120 bis 140 J
Durch Herzinsuffizienz (“Herzschwäche”) kommt es in Deutschland zu mehr als einer viertel Million Krankenhausaufenthalten pro Jahr, die damit verbundenen Behandlungskosten betragen bis zu zwei Prozent des kompletten Gesundheitsbudgets. Ein Grund dafür: Wir werden immer älter. Die innovative “kardiale Resynchronisations-Therapie” (CRT), bei der ein spezielles Schrittmacher-System implantiert wird, verringert die Sterblichkeit und verbessert die Lebensqualität.
“Aufgrund der Zunahm
Bereits geringe Dosis kann Wahnvorstellungen und mentale Krankheiten auslösen
Ein überraschendes Ergebnis hat eine Studie über die Verabreichung von Cannabis-Medikamenten gebracht: Denn trotz der streng kontrollierten Untersuchungssituation konnten bei einem Teil der Probanden starke psychischen Störungen festgestellt werden. Entgegen der derzeitigen medizinischen Annahme, dass die Verabreichung einer geringen Dosis Cannabis bei manchen Erkrankungen durchaus gesundheitliche V
Kommunikationsgerät soll Körperfunktionen beobachten
Schwedische Krankenhäuser wollen in diesem Sommer mit einem ganz besonderen Service für ihre Patienten aufwarten: Über das Mobilfunknetz können kranke Menschen, die nicht stationär behandelt werden müssen, per GPRS überwacht werden. Dieser Service, genannt BodyKom www.bodykom.com , wurde von der schwedischen Telekommunikationsfirma TeliaSonera Sweden
Ausgewogene Ernährung statt lästiges Kalorienzählen führt rascher ans Ziel
Für den Erfolg einer Diät ist eine reduzierte Kalorienaufnahme weniger ausschlaggebend, als die Art der Kohlehydrate, die verzehrt werden. US-amerikanische Forscher konnten feststellen, dass durch einen modifizierten Kohlehydratverzehr die Gewichtsabnahme um mehr als die Hälfte gesteigert werden kann. Die Ergebnisse der Forschung werden in der heute erschienenen Ausgabe des Journals of Experimental Biology
Die so genannte postpartale Depression tritt nach der Geburt auf. Viele Frauen leiden im Wochenbett an einer depressiven Verstimmung, doch meistens handelt es sich um eine kurzlebige Erscheinung, den “Baby-Blues”. Erst wenn die Symptome über einen längeren Zeitraum andauern, handelt es sich um eine ernsthafte Wochenbettdepression.
Der Weltgesundheitstag am 7. April 2005 steht unter dem Motto “Mutter und Kind – Gesundheit von Anfang an”. Nach der Geburt sind Frauen besonders gefä
Dessertjoghurts mit unbehandelten Früchten sind äusserst beliebt. Doch solche naturbelassenen Früchte sind oftmals mit Hefen und Schimmeln verunreinigt. Forschende am Labor für Lebensmittel-Biotechnologie der ETH Zürich haben nun Bakterien gefunden, die solche unerwünschten Keime unterdrücken. Eine dieser Schutzkulturen ist seit kurzem auf dem Markt.
Milchsäurebakterien findet man in vielen Lebensmitteln, zum Beispiel in Joghurt, Käse oder Sauerkraut. Diese Bakterien sind erwünsc
Veröffentlichung im Wissenschaftsjournal “Science”: Teilchen der Biosphäre sind genauso bedeutend wie Partikel aus Wüsten und Weltmeeren.
Kleine Teilchen aus der Biosphäre der Erde, die in die Atmosphäre hochgetragen werden, beeinflussen das Klima vermutlich weit stärker als bisher gedacht. Bisher wurde angenommen, dass vor allem Partikel aus den großen Wüstengebieten der Erde, und Salzteilchen aus den Meeren und anthropogene Stäube in die Atmosphäre eingetragen werden und dort
Kompetenznetz schafft neues Versorgungsmodell für Patienten mit angeborenen Herzfehlern / Daten aus der Versorgung werden erstmals für die Forschung genutzt
Ein neues Versorgungsmodell soll zukünftig die Behandlung für Patienten mit angeborenen Herzfehlern weiter verbessern. Ärzte und Wissenschaftler im Kompetenznetz Angeborene Herzfehler haben jetzt ein Pilotprojekt gestartet, in dem medizinische Daten aus der Versorgung erstmalig in die wissenschaftliche Forschung einfließ
Schlimme Erlebnisse, wie beispielsweise ein schwerer Autounfall oder ein Überfall auf nächtlicher Straße, wirken oft lange nach. Allein schon die Vorstellung, dass sich das Ereignis wiederholen könnte, lässt das Herz schneller schlagen und den Angstschweiß auf die Stirn treten. Das Gefühl von Panik kommt indes nicht aus dem Bauch heraus. Vielmehr wird in solchen Situationen eine winzige, wegen Größe und Form als Mandelkern (Amygdala) bezeichnete Struktur im Gehirn aktiviert, die entsprechende
Einem interdisziplinären Team von Wissenschaftlern aus dem Forschungszentrum Jülich und dem Universitätsklinikum Düsseldorf ist es gelungen, eine verbesserte Diagnostik von Hirntumoren mit einem neuen Verfahren nachzuweisen. Eine im Jülicher Institut für Nuklearchemie entwickelte kurzlebige radioaktive Aminosäure erlaubt in Anwendung mit Bild gebenden Verfahren deutlich genauere Angaben über Hirntumore und deren Ausbreitung als bisher. Die Ergebnisse erschienen kürzlich in der der international
FH Köln entwickelt Digitalkamera für die Nuklearmedizin
Die Fachhochschule Köln hat in Kooperation mit Inter Medical in Lübbecke eine digitale Gammakamera für den Einsatz in der Nuklearmedizin entwickelt. Die neue Kamera verarbeitet bis zu 100 Kanäle mit je 50 MHz. Die digitale Signalverarbeitung der Gammakamera ist damit um etwa fünfzigtausendmal höher als bei einem CD-Player.
Die elektronische Verarbeitungseinheit der digitalen Kamera ist nur mehr so groß wie zwei Akt
Eine zu hohe Thyroxine-Dosis kann jedoch tödlich sein
Die Entdeckung eines Wunderhormons verspricht die Erweiterung der Lebensspanne um bis zu 30 Jahre. Denn das so genannte Thyroxine-Hormon kurbelt den Stoffwechsel an und verlängert so die Lebenserwartung, erklären die Forscher der Aberdeen University. In absehbarer Zukunft könnte somit ein entsprechendes Anti-Ageing-Medikament entwickelt werden. Ein zentrales Problem stellt nunmehr nur noch die Verabreichung der richtigen Do
Zum dritten Mal ist das Team um Professor Dr. Klaus Mees (Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde) am Mount Everest, um das Ausmaß der Hirndruckänderungen jenseits von 7500 m, der sogenannten Todeszone, zu bestimmen. Am 4. April erreichen die Wissenschaftler das Basislager, Ende April werden alle Messungen abgeschlossen sein. Nach den ersten beiden Expeditionen in den Jahren 2002 und 2003 wird auf der Grundlage der früheren Ergebnisse nun mit einer verbesserten und leichteren Messtechnik überp
Heidelberger Chirurgen führen innovatives OP-Verfahren in Europa durch / Vorteile durch schonendes und genaues Operieren
Die chirurgische Entfernung der Speiseröhre, im Allgemeinen wegen eines bösartigen Tumors, ist trotz aller medizinisch technischen Fortschritte nach wie vor eine ausgesprochen große und gefährliche Operation. Als erste in Europa sind Chirurgen am Universitätsklinikum Heidelberg nun in der Lage, derartige Eingriffe komplett auf endoskopischem Wege mit Hilfe e