Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
UNCD-Diamantbeschichtung schützt Retinal Implantat
Ein bionisches Auge, das es blinden Menschen erlaubt wieder zu sehen, ist nun von einem intentionalen Forscherteam verbessert worden: Durch die Entwicklung einer schützenden Diamantenumhüllung konnte die Leistung der künstliche Retina signifikant verbessert werden. Der Siliconchip wird in Zusammenarbeit mit dem auf visuelle High-Tech spezialisierten Unternehmen Second Sight produziert.
Die Schwierigkeit liegt darin, das
DFG fördert Europas größtes Forschungsprojekt zur Artenvielfalt weiter
Tanzende Schmetterlinge, Blütenstaub sammelnde Bienen und hungrige Springschwänze in den Saaleauen bei Jena sind für Biologen, Ökologen, Zoologen und andere Wissenschaftler derzeit höchst interessante Forschungsobjekte. Ein international besetztes Spezialistenteam führt dort “das größte Forschungsprojekt zur Artenvielfalt in Ökosystemen durch, das es in Europa gibt”, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Weisser von der F
Wie verbindet man künstliche Prothesen mit Nervenzellen? Wieso hilft ein Käfer, neue Infrarotsensoren zu entwickeln? Wie schafft man es, dass Spinnenseide härter wird wie Stahl? – Forscher aus aller Welt diskutieren auf der Konferenz NanoBionics III funktionale biologische Moleküle und ihre Potenziale in der Anwendung
Vom 4. bis 8. April 2005 wird die Philipps-Universität Marburg in Kooperation mit der Justus-Liebig-Universität Gießen die dritte NanoBionics-Konferenz abhalten. Es
Internationales Symposium über die “Mechanismen zellulärer Kompartimentierung” – Reaktionsräume in biologischen Zellen als Grundlage für zelluläre Leistungssteigerung und das Verständnis von Krankheiten – Zellbiologen aus den USA und Europa diskutieren neueste Entwicklungen
Vom 6. bis 8. April 2005 findet an der Philipps-Universität Marburg ein internationales Symposium über die Mechanismen zellulärer Kompartimentierung statt (“Mechanisms of Cellular Compartmentalization”). Ve
Der Marburger Biochemiker Roland Lill klärt erstmals auf, warum Mitochondrien “essentiell” für das Überleben von Zellen sind – Neu entdecktes Protein Rli1 spielt zentrale Rolle bei der Übersetzung von Erbinformationen in Proteine
Einen biochemischen Prozess, der schon früh in der Entstehung des Lebens eine wichtige Rolle spielte, hat die Arbeitsgruppe um den Leibniz-Preisträger Professor Dr. Roland Lill, Direktor des Instituts für Zytobiologie der Philipps-Universität Marburg,
Forscher der australischen Monash University haben herausgefunden, dass der Einsatz des Hormons Melatonin Gehirnschäden vorbeugen könnte, die durch Sauerstoffmangel während der Geburt verursacht werden.
Das Team um Associate Professor David Walker hat in Studien mit trächtigen Schafen den Zustand der Asphyxie bei der Geburt simuliert. Dieser kann, wenn er beim Menschen auftritt, zu einer zerebralen Lähmung führen. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass durch die Verabreichung von
Kompetenzzentrum Wasser Berlin kooperiert mit zwei Berliner Krankenhäusern
Im Kompetenzzentrum Wasser Berlin (KWB) läuft ein Forschungsprojekt, um herauszufinden, wie Arzneimittelrückstände gar nicht erst in den Wasserkreislauf gelangen. In Krankenhäusern und Röntgenpraxen erhalten Patienten für diagnostische Zwecke iodorganische Röntgenkontrastmittel, die binnen 24 Stunden fast vollständig über den Urin wieder ausgeschieden werden. Da diese Stoffe, deren Jahresaufkommen allein in
Ergebnisse der Heidelberger Kyphoplastie-Studie nach einem Jahr belegen Wirksamkeit des Verfahrens / Kaum noch Schmerzen und größere Mobilität
Eingebrochene Wirbel lassen sich mit Hilfe eines aufblasbaren Ballons und eingespritztem Biozement wieder aufrichten. Der Erfolg der Kyphoplastie ist jetzt erstmals in zwei wissenschaftlichen Studien eindrucksvoll belegt worden: Patienten haben kaum noch Schmerzen, sie sind beweglicher. Vor allem: Neue Frakturen sind seltener als bei den
Wissen bewegt.
Unter diesem Motto präsentieren sich in diesem Jahr Hochschulen und Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen auf der Hannover Messe. Mit 23 Highlights bieten die Hochschulen auf dem Gemeinschaftsstand Forschungsland NRW innovative Spitzenforschung (Halle 2, Stand C 36).
Die Fachhochschule Köln hat in Kooperation mit Inter Medical in Lübbecke eine digitale Gammakamera für den Einsatz in der Nuklearmedizin entwickelt. Die Nuklearmedizin dient vor allem zur Unt
Mendels Lehre muss umgeschrieben werden
Wissenschaftler der University of Purdue in West Lafayette/Indiana haben mit Erstaunen festgestellt, dass die Mendelsche Vererbungslehre nicht immer und überall zutrifft: die Ackerschmalwand etwa trotzt dieser Theorie. Wenn die genetische Ausstattung der Eltern der Pflanze keine Vorteile bringt, wird einfach auf jene Gene zurückgegriffen, die von den Großeltern stammen, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin Nature.
Das Fo
Einige urzeitliche Einzeller verfügen über außergewöhnliche Strategien, um ihren Zellaufbau und ihren Stoffwechsel zu steuern. Sie nutzen dazu die Transfer-RNA (tRNA) anders als höher entwickelte Lebewesen. Das haben Forscher der Yale-University und der Technischen Universität Braunschweig jetzt herausgefunden (SCIENCE vom 25. März 2005: “RNA-Dependent Cysteine Biosynthesis in Archaea”). Die Erkenntnisse widerlegen die These, dass Proteine in allen Organismen immer aus bereits fertigen, an tRN
Dresdner Zellbiologen charakterisieren die Gene, die für die ersten Zellteilungen bei C. elegans verantwortlich sind
Die Gene, die beim Embryo des Fadenwurms C. elegans die ersten Zyklen der Zellteilung steuern, hat jetzt ein Team des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden und der Biotech-Firma Cenix BioScience GmbH, einer Ausgründung des Instituts, charakterisiert. Insgesamt konnten die Zellbiologen 661 der etwas mehr als 19.000 Gene identifizier
Wissen bewegt.
Unter diesem Motto präsentieren sich in diesem Jahr Hochschulen und Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen auf der Hannover Messe. Mit 23 Highlights bieten die Hochschulen auf dem Gemeinschaftsstand Forschungsland NRW innovative Spitzenforschung (Halle 2, Stand C 36).
Miniaturisierbare Halbleitersensoren ermöglichen die schnelle, quantitative und kostengünstige Messung von Ionenkonzentrationen in Flüssigkeiten. Sie finden in der Umweltmesstechnik, Prozessüberw
Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) hat seinen Service bei der kostenfreien Datenbankrecherche unter www.dimdi.de – Datenbanken erweitert: Seit kurzem ist von hier aus der Zugriff auf kostenpflichtige Volltexte medizinischer Fachartikel ohne Abschluss eines Nutzungsvertrags möglich. Abgerechnet wird im Pay-per-View-Verfahren über die Zahlung per Kreditkarte.
Seit vielen Jahren bereits bietet das DIMDI den Zugriff auf elektronische Volltexte
Aktuelle Ergebnisse aus Phase IIb-Studien bestätigen die Wirksamkeit eines von den Unternehmen GlaxoSmithKline und Adolor Corporation gemeinsam entwickelten selektiven Opioid-Rezeptorenblockers. Alvimopan, das 2008/2009 unter dem Handelsnamen Entrareg® auf den Markt kommen soll, wäre damit die erste kausale Therapie der so genannten Opioid-induzierten Obstipation.
Patienten, die regelmäßig Opioide einnehmen, um Tumorschmerzen aber auch andere chronische Schmerzen wie schwere Rücken
Wissen bewegt.
Unter diesem Motto präsentieren sich in diesem Jahr Hochschulen und Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen auf der Hannover Messe. Mit 23 Highlights bieten die Hochschulen auf dem Gemeinschaftsstand Forschungsland NRW innovative Spitzenforschung (Halle 2, Stand C 36).
Bei Verdacht auf Bänderriss oder Hirntumor leistet die Kernspintomographie unverzichtbare Dienste in der medizinischen Diagnostik. Da die Untersuchung aber einen ortsfesten supra-leitenden M