Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Die Max-Planck-Gesellschaft veröffentlicht die Forschungsperspektiven 2005
Altern, neue Infektionskrankheiten, Gehirnforschung, Stammzellenforschung: Diese vier Themen haben bei den Wissenschaftlern der Max-Planck-Gesellschaft einen hohen Stellenwert in der Diskussion über unsere Zukunft und damit auch für jeden einzelnen Bürger. Denn wer möchte nicht wissen, wie er bis ins hohe Alter fit bleiben oder sich vor Infektionen bei Reisen in fremde Länder schützen kann? Den wissenschaft
Cousin Biotech bringt ein einstellbares Silicon-Magenband als Implantat zur Behandlung der krankhaften Fettsucht auf den Markt
Der von dem französischen Unternehmen gemeinsam mit Chirurgen entwickelte Bioring besteht aus flexiblem dehnbaren Silicon und passt sich allen operativen Techniken an. Für Patienten ist die Neuentwicklung eine sichere Lösung, die aufgenommene Nahrungsmenge zu verringern.
Der Bioring ist ein Niederdrucksystem, dessen vorgeformter Körper das Einse
Der große methodische Aufwand und fehlende Standardisierungen lassen den Einsatz von “Genchips” im klinischen Alltag und in der Krebsdiagnostik bisher nicht sinnvoll erscheinen. “Diese Methoden sind sehr wichtig in der Wissenschaft, für den Routineeinsatz ist es aber noch zu früh”, sagt Professor Dr. med. Diethelm Wallwiener, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Senologie. Die “Genchip-Analyse” steht für molekularbiologische Untersuchungsmethoden mit denen gleichzeitig tausende Genmoleküle a
Das neue Zentrum für Stammzell-Transplantation am Klinikum der Uni Würzburg ist in Betrieb gegangen. In ihm werden Kinder und Erwachsene behandelt, die an bösartigen Erkrankungen im fortgeschrittenen Stadium leiden und bei denen ohne diese Therapie praktisch keine Aussicht auf Heilung besteht.
Unter einem Dach führen Kinderklinik sowie Medizinische Klinik und Poliklinik II nun Transplantationen von Stammzellen durch, die aus dem Blut oder Knochenmark der Patienten (autolog) oder ande
Carreras-Stiftung fördert umfangreiche Studie mit Leukämie-Patienten
Viele Krebskranke leiden an den belastenden Nebenwirkungen ihrer Therapie und haben auch nach Abschluss der Behandlung nicht selten mit Spätfolgen zu kämpfen. Die körperlichen Auswirkungen von Chemotherapie, Bestrahlung und Knochenmarktransplantation werden im Rahmen der Behandlung regelmäßig analysiert. Doch wie wirken sich die Therapien auf Hirnfunktion und Psyche der Kranken aus? Dieser Frage will ein Forschertea
Die Temperaturen steigen, in Kürze ist wieder Pollenflugsaison. Für viele Neurodermitiker und Allergiker beginnt eine Leidenszeit. Dabei kann sich schon glücklich schätzen, wer weiß, wodurch ein Schub oder eine allergische Reaktion ausgelöst werden. Besonders tückisch sind so genannte Kreuzallergien. Eine Kreuzreaktion liegt vor, wenn zum Beispiel ein Birkenpollenallergiker gleichzeitig auch auf Äpfel oder Birnen allergisch reagiert. Hilfestellung zum Verständnis der verwirrenden Zusammenhänge biete
Proteine ERK, NF-kappa B und GADD45 beta entscheidend
Die genetische Abbildung der Reaktionen eines Tumors auf die bestehenden Behandlungsalternativen kann helfen eine individuell abgestimmte Therapie auszuwählen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Purdue University gekommen. Das Team um Jian-Jian “J.J.” Li hat nachgewiesen, dass ein Proteintrio oft in Krebszellen vorkommt, die den Tumor vor der Zerstörung durch die Strahlenbehandlung bewahren. Da nicht ein einzelnes Protein
Überraschende Ergebnisse über perspektivisches Denken bei Kleinkindern
Psychologen der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn haben festgestellt, dass sich schon fünf Monate alte Säuglinge durch komplexe Entfernungsinformationen in perspektivischen Zeichnungen aufs Glatteis führen lassen. Bisher haben Wissenschaftler angenommen, dass sich perspektivische Distanzinformationen erst im wesentlich späteren Alter entwickeln.
In zahlreichen Versuchen mit Kleinkindern,
Univ.-Prof. Dr. Mathias Zirm präsentiert neue Operationsmethode
Heute, Mittwoch, hat eine neue Operations-technologie Premiere in der Confraternität – Privatklinik Josefstadt gefeiert: Hängelidoperationen mit dem Diamant Laserskalpell. In drei Live-Operationen präsentierte Univ.-Prof. Dr. Mathias Zirm die schnelle und schonende Hängelidbehandlung an Patienten. In Zukunft können in der Bundeshauptstadt plastische Lidkorrekturen beinahe ohne sichtbare Nebenwirkungen durchgeführt werde
Die Adipositas ist nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO das größte chronische Gesundheitsproblem der Gegenwart. Trotz intensiver Forschung zeigen bisher alle medikamentösen und andere konservative Therapieversuche nur mäßigen Erfolg. Operative Verfahren zur Behandlung des krankhaften Übergewichts gewinnen deshalb zunehmend an Bedeutung. “Die operative Gewichtsreduktion verbessert nicht nur die Lebensqualität der Patienten, sondern wirkt sich auch positiv auf die Lebenserwartung un
Das Kompetenznetz Vorhofflimmern baut zur Zeit ein bundesweites Patientenregister auf. Rund 5700 Patienten wurden bis jetzt rekrutiert. Die Zwischenauswertung nach einem Jahr brachte erste Ergebnisse hervor, zum Beispiel zur Alters- und Geschlechtsverteilung der Krankheit, zu den Behandlungsmethoden und Komplikationen. Darüber hinaus dient das Vorhofflimmerregister als Basis für neue klinische Studien.
Mehr als eine Million Menschen in Deutschland leiden an Vorhofflimmern, der klini
Wissen bewegt – Unter diesem Motto präsentieren sich in diesem Jahr Hochschulen und Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen auf der Hannover Messe. Mit 23 Highlights bieten die Hochschulen auf dem Gemeinschaftsstand Forschungsland NRW innovative Spitzenforschung (Halle 2, Stand C 36).
Medizinische Implantate und Prothesen aus Metall und Kunststoff müssen nicht nur funktionieren, sondern auch biokompatibel, also körperverträglich sein. Deshalb wird zum Beispiel ein künstliches Gelenk von
Millionen Frauen schmolzen dahin, zerdrückten ihre Taschentücher und träumten sich an die Stelle von Scarlett O’Hara. Die Kussszene von Vivien Leigh mit Clark Gable ist unvergessen, das Melodram “Vom Winde verweht” schrieb Filmgeschichte. Welchen Lippenstift die kühle Diva 1939 beim Techtelmechtel mit Draufgänger Rhett Butler benutzte, ist nicht überliefert. Aber seitdem hat sich das Lippenrot zu einem wahren High-Chem-Produkt entwickelt, an dem die Degussa AG (Düsseldorf) mit ihrer Spezialchemi
Wissen bewegt – Unter diesem Motto präsentieren sich in diesem Jahr Hochschulen und Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen auf der Hannover Messe. Mit 23 Highlights bieten die Hochschulen auf dem Gemeinschaftsstand Forschungsland NRW innovative Spitzenforschung (Halle 2, Stand C 36).
Die Bergische Universität Wuppertal hat ein hochselektives Ionisierungsverfahren zum Nachweis nichtpolarer Substanzen mit Massenspektrometern entwickelt. Die Massenspektrometrie ist eine analytische Techni
Neuer Ansatz für rasche, selektive Bestimmung von Blei: Fluoreszenz-Sonde zeigt Gehalt des Schwermetalls an
Blei ist ein giftiges Schwermetall, das sehr gefährlich für Mensch und Umwelt werden kann. Bleivergiftungen zählen zu den häufigsten durch Umweltverschmutzung verursachten Erkrankungen. Für die rasche Diagnostik und Umweltanalytik vor Ort wäre ein einfacher, handlicher, aber zuverlässiger Bleinachweis eine wünschenswerte Ergänzung zu den konventionellen, instrumentell eher auf
Duftstoffallergien sind auf spezielle chemische Inhaltsstoffe zurückzuführen, die bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen hervorrufen. Die gegenwärtig eingesetzten Methoden reichen nicht aus, alle Patienten mit einer Kontaktallergie auf Duftstoffe zu identifizieren. Dies unterstreicht den Bedarf an neuen Diagnoseprodukten.
Der diagnostische Pflastertest basiert auf der Duftstoffmischung 1 (Fragrance Mix 1 – FM-I), einer Mischung aus Duftstoffen, die bekanntermaßen Kontak