Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung ist das Protein ADMA wesentlich an der Schädigung der Blutgefäße beteiligt. Es eignet sich darum als Angriffspunkt für Medikamente, wie Mediziner von der Universität Würzburg meinen.
Eine Fehlfunktion des Endothels, der innersten Schicht der Herzkranzgefäße, ist oft der erste Schritt zur Entwicklung einer koronaren Herzerkrankung – dies kann zur Verengung von Herzkranzgefäßen führen, was im Extremfall Herzinfarkt und Herzschwäche hervorruft.
Schwierigkeiten bei der Fokussierung werden korrigiert
Wissenschafter der Anglia Polytechnic University haben spezielle Kontaktlinsen entwickelt, die Kurzsichtigkeit zu einem Problem der Vergangenheit machen sollen. Die individuell gefertigten Linsen korrigieren Schwierigkeiten bei der Fokussierung. Diese Schwierigkeiten werden für eine fortschreitende Kurzsichtigkeit verantwortlich gemacht. Tests sollen feststellen, ob die neuen Kontaktlinsen eine Verschlechterung der Kurzsichtigk
Proben mit asiatischer Grippe in 18 Länder versandt
Die amerikanische Regierung hat mehr als 3.700 Labore in 18 Ländern angewiesen, potenziell tödliche Grippeproben zu zerstören, die in Probebehältern verschickt worden waren. 1957 starben zwischen einer und vier Millionen Menschen an der asiatischen Grippe. Bis zum Jahr 1968 verschwand diese Krankheit. Wird dieses Virus nicht richtig gehandhabt, kann es laut Klaus Stohr von der WHO leicht zu einer Grippeepidemie kommen. Eine voll
Warum Tauben den Spatz in der Hand wählen Hirnzellen reagieren auf Belohnung und Wartezeit RUB-Biopsychologen untersuchen Entscheidungsverhalten 10.000 Dollar sofort oder 100.000 in zehn Jahren? Die meisten Menschen würden sich für ersteres entscheiden. Ebenso wie Tiere wählen wir eher die kleine Belohnung als auf eine größere zu warten, wenn die Wartezeit vor der großen Belohnung zu lange dauert. Eine Erklärung für dieses Verhalten, das oft suboptimale Gewinne ver
Viruskrankheiten haben das Potential zur ernsthaften Bedrohung der europäischen Landwirtschaft, wenn sie nicht bereits in einem frühen Infektionsstadium entdeckt werden. Aus diesem Grund ist es nicht nur von Bedeutung, die Nutztiere vor solchen Krankheiten zu schützen, sondern auch Diagnosemethoden zu deren frühen und zuverlässigen Erkennung zu entwickeln.
Derzeitige Erkennungsmethoden für Virusinfektionen bei Tieren sind mit einer Reihe von Nachteilen verbunden. Die Fortschri
Bei der Lungenfibrose, einer oftmals tödlich verlaufenden Erkrankung, wird das Organ zunehmend von Bindegewebe durchsetzt und verhärtet, so dass die Atmung mehr und mehr eingeschränkt wird. Die Krankheit kann spontan auftreten, durch Medikamente und Giftstoffe ausgelöst werden oder als gefürchtete Begleiterscheinung einer Strahlen- oder Chemotherapie von Lungenkrebs entstehen. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum entdeckten nun, dass die spezifische Hemmung des Signalmoleküls
Duftstoffallergien sind nicht nur auf Kosmetikprodukte zurückzuführen, oftmals sind auch zahlreiche Haushaltsprodukte für ihren Ausbruch verantwortlich. Die gegenwärtig eingesetzten Diagnosetests beruhen auf Duftstoffallergenen in Kosmetikprodukten, lassen aber die in Haushalts- und Arbeitsprodukten vorkommenden Duftstoffe außen vor.
Im Rahmen des FRAGRANCE ALLERGY-Projekts wurde ein neues chemisches Analyseverfahren entwickelt, um die Duftstoffallergene in allgemein verwendeten
Nahrungsmittel und Medikamente vertragen sich oft nicht
Mediziner sollten sich genau über deren Ernährungsgewohnheiten informieren, ehe sie ihren Patienten Arzneimittel verschreiben. Mehr als 200 Arzneimittel können giftig oder weniger effektiv werden, wenn sie mit gewissen Lebensmitteln in Verbindung kommen. Als besonderes Beispiel nennen die Wissenschaftler der britischen Food Standards Agency in einem Bericht Grapefruit-Juice. Dieser kann bei einigen Präparaten zu heftigen R
Neuartige Tomographen, die mit extrem starken Magnetfeldern arbeiten, machen Schlaganfälle besser sichtbar als herkömmliche Geräte. Das konnten Radiologen der Universität Bonn in einer Studie mit 25 Patienten zeigen. 250.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Hirnschlag; für jeden Dritten endet er tödlich. Ein weiteres Drittel überlebt nur mit schweren Behinderungen, obwohl sich heute bei frühzeitiger Behandlung Lähmungen oder Sprachstörungen vermindern lassen. Die Studienergebniss
Unter der Leitung von Professor Dr. Stefan Zeuzem, Klinik für Innere Medizin II des Uniklinikums des Saarlandes, wurde im Rahmen des Kompetenznetzes Hepatitis die Modellregion Süd-West gegründet.
Chronische und akute Hepatitis B und C Virusinfektionen sowie deren Folgeerkrankungen stellen ein erhebliches Gesundheitsproblem dar. Obwohl in den letzten Jahren große Fortschritte in der Forschung und Behandlung der Hepatitis C und Hepatitis B Virusinfektion erzielt wurden, können nu
Internationaler Kongress mit Diskussionsrunde für die breite Bevölkerung 14. bis 16. April 2005
Die Klinische Chemie u. Laboratoriumsmedizin des Universitätsklinikums des Saarlandes ist mit ihren Forschungen auf dem Gebiet der Hyperhomocysteinämie weltweit anerkannt. So gelang es dem Direktor Professor Dr. Wolfgang Herrmann zum vierten Mal 260 Experten aus 26 Ländern – darunter Australien, Neuseeland, Arabische Länder, Taiwan, Russland und die USA – zu einem Spitzenkongress ins Sa
Universität Hannover sucht Teilnehmer für Ernährungsstudie
Das Institut für Lebensmittelwissenschaft der Universität Hannover testet in einer Studie unter der Leitung von Prof. Andreas Hahn in Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover den Einfluss von Balsambirne, ein Gemüse aus der Familie der Kürbisse, auf den Blutzuckerspiegel und die Blutfettwerte bei Typ-2-Diabetikern. Zu diesem Zwecke sucht das Institut Studienteilnehmer mit Diabetes mellitus Typ 2, die ihren erhö
Japanischer HAL-3 als externes Skelett
Forscher der japanischen Universität von Tsukuba haben ein externes Roboter-Skelett entwickelt, das Behinderten das Leben erleichtern soll: HAL-3 (Hybid Assistive Limb) wird im Juni bei der derzeit in Aichi stattfindenden World-Expo 2005 vorgestellt. Ende des Jahres soll ein HAL-Modell bereits serienreif sein und kommerziell genutzt werden, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist http://www.newscientist.com .
HAL-3 ist da
Das Verbreitungsgebiet der Gattung Schneeglöckchen (Galanthus) erstreckt sich von Frankreich über Mitteleuropa bis zur Ukraine. Die größte Artenvielfalt liegt in der Türkei und dem Kaukasus. Seit 1990 unterliegt die Gattung dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen. Darüber hinaus hat die EU eine Einfuhrquote festgesetzt. Trotzdem werden in den handelsüblichen Packungen Mischungen mit bis zu fünf Galanthus-Arten unter einem falschen Namen angeboten. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) finanziert
Mikroben mit ultravioletter Strahlung zu sterilisieren, ist in vielen Kläranlagen Usus. Wirkungsgrad und Lebensdauer der eingesetzten Strahler bestimmen dabei, wie effizient eine Anlage arbeitet. Der Prototyp einer verbesserten UV-Lichtquelle arbeitet mit Mikrowellen.
Gegen Mikroben hilft UV-Licht. Daher werden Abwässer – zum Beispiel aus Tierkörperbeseitigungsanstalten oder Krankenhäusern – nach der Reinigung in der Kläranlage zusätzlich noch mit UV-Licht bestrahlt. Auch Betreiber k
Besiedelung hängt von Geräuschkulisse ab
Dass die Welt am Korallenriff still ist, kann jeder Schnorchler und Taucher widerlegen. Dass aber gerade die Geräuschkulisse dazu beiträgt, dass Fische Riffe besiedeln, konnten Forscher der University of Edinburgh erst jetzt beweisen. Knackende Garnelen und schnarrende Fische locken nämlich andere Fische erst recht an, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin.
In Versuchen mit künstlichen Korallenriffen, die die Forscher vor d