Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Wirkungsvolle Therapie jetzt auch an Rostocker Universitätsklinikum verfügbar
Am Universitätsklinikum Rostock können jetzt Patienten mit extrem bösartigen Hirntumoren durch ein neues Behandlungssystem therapiert werden: Bei der interkavitären Radiotherapie erfolgt die Bestrahlung durch eine radioaktive Substanz, die am Ort des zuvor entfernten Tumors wirksam wird. Auf diese Weise soll ein Nachwachsen des Tumors nachhaltig verhindert, die Überlebensdauer der Patienten verlängert
Neue Forschergruppe an der Medizinischen Fakultät Heidelberg untersucht hemmende Nervenzellen / Förderung mit 1,37 Millionen Euro
Wenn wir sehen, hören oder riechen und diese Sinneseindrücke verarbeiten, sind unsere Gehirnzellen sehr aktiv und stimulieren sich gegenseitig. In allen “Schaltkreisen” finden sich aber auch spezielle Nervenzellen, die die elektrische Erregung stoppen. Solche hemmenden Nervenzellen (Neuronen) steuern die Aktivität des Gehirns – und damit komplexe Vo
Tagung zeigt Chancen und Risiken der Organersatztherapie bei Kindern auf
Wenn die Nieren versagen, erfordert das von betroffenen Kindern und deren Eltern viel Geduld und Kraft, für Ärztinnen und Ärzte ist es eine stete Herausforderung, noch bessere Behandlungs-Möglichkeiten zu entwickeln. Rund 1.000 Kinder sind in Deutschland davon betroffen – manche nur vorübergehend, andere auf Dauer. Heute kann dann eine regelmäßige Blutwäsche (Dialyse) oder eine Organtransplantation helfen.
Ein positives Gutachten der Christian-Doppler-Forschungsgesellschaft (CDG) ermöglicht es der Donau-Universität Krems, ihr “Christian Doppler Labor für spezifische Adsorptionstechnologien in der Medizin” bis Ende 2005 weiterzuführen. Professor Dr. Hans Lehrach, Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin, und Dr. Horst Domdey, Vorstand der Bio-M AG und Geschäftsführer des Innovations- und Gründerzentrums für Biotechnologie (IZB) in Martinsried, bescheinigten dem Labor na
Bei jeder dritten Brustkrebs-Patientin beobachten Mediziner in den Tumoren eine vermehrte Bildung der so genannten AP2-Proteine. Bislang ist umstritten, welche Rolle diese Familie von fünf sehr ähnlichen Zelleiweißen bei der Krebsentstehung spielt. Manche Studien sprechen paradoxerweise sogar dafür, dass AP2 die Bildung von Tumoren unterdrückt. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun herausgefunden, dass zumindest ein “Familienmitglied”, das AP2-Gamma, tatsächlich eine Doppelrolle zu sp
Abzielen auf Protein ATM viel versprechend
Ein Protein, das hilft DNA-Schäden bei menschlichen Zellen zu reparieren, könnte einen neuen Ansatz zur Bekämpfung von HIV-Infektionen liefern. Zu diesem Ergebnis ist ein Forschungsprojekt von Kudos Pharmaceuticals Limited gekommen. Entscheidend ist, dass dieser Ansatz eine Möglichkeit zur Bekämpfung der immer mehr zunehmenden mehrfach resistenten HIV-Stämme bieten könnte. Die aktuelle Studie weist nach, dass im Prinzip das Blockieren
Einbau des optischen Biochips in diagnostische Geräte geplant
Wissenschafter der Cardiff University haben ein winziges Mikroskop entwickelt, das die Untersuchung von medizinischen Proben revolutionieren soll. Der optische Biochip mit dem Durchmesser eines Haares soll bei Krankheitstests und der Entwicklung neuer Medikamente eingesetzt werden. Das Team plant die Integration des Biochips in die Medizintechnik wie zum Beispiel in diagnostische Geräte. Seine Funktion beruht auf der
Universität Bielefeld erhält Auftrag zur Überprüfung von Trainingsprogrammen für Eltern von der Winzig-Stiftung
Die Universität Bielefeld hat von der Wuppertaler Winzig-Stiftung den Auftrag erhalten, eine systematische Analyse der Leistungsfähigkeit von Programmen des Elterntrainings durchzuführen. Die Stiftung hat sich der Frühförderung von Kindern verschrieben und unterstützt Vorhaben vor allem im pädagogischen und im entwickungsbiologischen Bereich.
Die Universität
Genetische Reproduktion sichert Nachkommenschaft
Der erste geklonte Nachkomme eines berühmten Rennpferdes ist heute, Donnerstag, in Italien der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Das mittlerweile zwei Monate alte Fohlen wurde aus der Haut eines zweifachen Endurance-Weltchampions geklont. “Pieraz II” ist das fruchtbare Ergebnis der Forschungsarbeiten von Cesare Galli vom Laboratorio di Technologie della Riproduzione (Ltr), der in Zusammenarbeit mit dem französischen Genlabor Cryozoot
Bakterien, die sich unter anderem in Salzlösungen oder bei Extremtemperaturen wohlfühlen, produzieren einen Schutzmantel mit dem sie in lebensfeindlichen Umwelten überleben können. Dieser Schutzmantel besteht aus so genannten kompatiblen Soluten, eines davon ist “Ectoin”. Es schützt nicht nur die Bakterien, sondern auch die menschliche Haut vor Umwelteinflüssen. Professor Henner Schmidt-Traub vom Lehrstuhl für Anlagentechnik der Universität Dortmund hat ein chromatographisches Verfahren entwicke
BfR warnt Sammler vor fatalen Folgen durch Verwechslung von Bärlauch mit giftigen Pflanzen in freier Natur
Bärlauch hat sich als schmackhaftes Küchenkraut in den vergangenen Jahren einer wachsenden Popularität erfreut. Das frische Kraut wird für Kräuterquark, in Suppen und Soßen oder im Salat verwendet. Aufgrund dieser Beliebtheit zieht es immer mehr Menschen in den Wald, um das herzhafte Lauchgewächs selbst zu sammeln. Wenn die Frühjahrstage im April sonniger und zunehmend wärmer we
Tumorzellen teilen sich schnell. Daher sind sie auf einen hohen Nachschub an Bausteinen für die DNA in Form von Purinen angewiesen. Die Purinbiosynthese könnte ein neuer Angriffspunkt für eine Chemotherapie sein. Ohne ein natürliches Vorbild mutet die Suche nach einem Hemmstoff für einen zellulären Vorgang allerdings an wie die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Ein amerikanisches Forscherteam hat einen pfiffigen Weg entwickelt, wie man die gesuchte “Nadel” recht flott aus dem Heu
Max-Planck-Forscher machen das Immunabwehrverhalten von Mikrogliazellen im Gehirn sichtbar
Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg sowie vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen ist es gelungen, das Verhalten der Immunabwehrzellen im Gehirn erstmals direkt zu beobachten. In der aktuellen Ausgabe von Science (Science, Epub ahead of print, 14. April 2005) beschreiben die Forscher nicht nur das geschäftige Treiben dieser
Göttinger Forscher beschreiben im Wissenschaftsmagazin “nature” den Mechanismus einer “auditorischen Synaptopathie” im Tiermodell
Gesprochene Sprache zu verstehen ist mehr als nur Hören. Bevor das Gehirn den Sinn gesprochener Sprache erfassen kann, muss das Innenohr die Höreindrücke mit höchster zeitlicher Präzision in Nerven-signale umwandeln. Forscher des Bereichs Humanmedizin der Universität Göttingen beschreiben jetzt im Tiermodell einen Innenohr-Defekt, bei dem die zeitgenaue K
Entscheidende Verbesserung in der Diagnostik von Krebs, Herz- und neurologischen Erkrankungen
Die Nuklearmedizinische Klinik und das Radiologische Institut am Universitätsklinikum Erlangen haben das europaweit erste kombinierte System für SPECT (Single-Photon Emission Computertomographie) und diagnostische Computertomographie, Symbia TruePoint SPECT·CT von Siemens Medical Solutions, in Betrieb genommen. Das Universitätsklinikum Erlangen gehört damit zu den beiden ersten Kliniken d
Die Dräger Medical AG & Co. KGaA hat einen weiteren Schritt in Richtung Vervollständigung des Anästhesiearbeitsplatzes vollzogen. Mit IVenus, einem System zur Applikation intravenöser Medikamente, kann der Anästhesiearbeitsplatz derart komplettiert werden, dass von der balancierten Anästhesie bis hin zur Total Intravenösen Anästhesie (TIVA) alle gängigen Narkoseverfahren durchgeführt werden können.
IVenus ist in enger Zusammenarbeit mit Fresenius Vial, einem europaweit führenden Un