Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Aktivität von elf Genen für Ausbreitung entscheidend
Wissenschafter des Sidney Kimmel Cancer Center haben eine genetische Schlüsselsequenz identifiziert, die bei rasch fortschreitenden Krebserkrankungen aktiv zu sein scheint. Das Team geht davon aus, dass Aktivitäten dieser elf Gene ein deutliches Anzeichen dafür sind, dass sich der Krebs ausbreiten und wahrscheinlich zum Tod führen wird. Es wird laut BBC angenommen, dass diese Gene die Tumorstammzellen kontrollieren, die die Ent
An der Universität Leipzig wurde Trainingsmethode zur Zahnfarbendifferenzierung entwickelt
Irgendwann trifft es jeden: Ein Zahn hat ausgedient und muss durch eine Schöpfung des Zahntechnikers ersetzt werden. Wen der Schmerz auf den Stuhl des Stomatologen getrieben hat, den plagen bei dieser Mitteilung zumeist erst einmal andere Sorgen. Aber spätestens wenn das Übelste vorbei ist und es um das Aussehen des Neulings geht, dann steht die Frage: Passt der zu seinen Nachbarn? Damit
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa nehmen weltweit zu. Allein in Deutschland wird die Zahl der betroffenen Patienten auf rund 300.000 geschätzt. Für ein Forschungsvorhaben, von dem sich Experten wichtige Informationen über die Entstehung dieser in Schüben verlaufenden und insbesondere mit häufigen Durchfällen, starken Bauchschmerzen und allgemeiner Erschöpfung einhergehenden Leiden versprechen, wurde der münstersche Mediziner Dr. Jan Heidemann mit dem
Problem: Medikament ist noch nicht zugelassen
Bei einem Fünftel aller neu erkrankten Frauen mit Brustkrebs und Lymphknotenbefall ist das Onkogen HER2 nachweisbar und diese Patientinnen profitieren von einer Therapie mit dem Antikörper Trastuzumab (Herceptin) – das zeigen drei große internationale Studien, die Mitte Mai auf dem amerikanischen Kongress für klinische Onkologie (ASCO) in Orlando, Florida, vorgestellt wurden. Für die Ärztinnen und Ärzte des Brustzentrums und des Tumor
Grelles Sonnenlicht ist für das Auge schädlich – Spätfolgen sind “Grauer Star” und Altersblindheit. Durch den Abbau der Ozonschicht nimmt die gefährliche Ultraviolette Strahlung weiter zu. Ein guter Schutz der Augen ist daher wichtig, denn das Auge merkt sich jeden Sonnenstrahl. So ist laut Experten des Universitätsklinikums Bonn eine gute Sonnenbrille kein unnötiges Spielzeug, sondern vor allem auch für Kinder eine Pflicht.
Es gibt gute Gründe, das Auge besonders in den Sommer
Bereits eine winzige Veränderung kann eine Resistenz auslösen
Eine winzige Veränderung könnte dazu führen, dass der Malariaparasit gegen das neueste Medikament resistent wird. In Artemisinine wurden große Hoffnungen gesetzt, da sie erfolgreich waren, wo andere Medikamente versagten. Wissenschafter der St Georges University of London haben jetzt nachgewiesen, dass ein Proteinbestandteil kontrollieren kann, ob der Parasit auf Artemisinine reagiert oder resistent ist. Die
Geschmack bleibt erhalten
Ein einfacher Pilz soll bei gerösteten Erdnüssen dafür sorgen, dass die Snacks auch für Allergiker nicht mehr so gefährlich sind. Wissenschaftler der North Carolina A&T University in Greensboro haben die zwei Allergene, die zu den Auslösern der Reaktionen gehören, mit Hilfe von Erdnussmehl ausgeschaltet. Die “Entschärfung” der Nüsse wird erst bei der Verarbeitung durchgeführt. Vorhergehende Versuche, die Pflanzen selbst zu verändern, waren gescheitert
Höheres Risiko bei Veränderung im Gen für das Signalmolekül PD-1
Wissenschaftler der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg haben eine wesentliche Entdeckung auf dem Gebiet der Erforschung der Multiplen Sklerose gemacht. Sie haben entdeckt, dass eine Veränderung im Gen für das Signalmolekül PD-1 mit einem höheren Risiko für eine rasch voranschreitende Verlaufsform der Multiplen Sklerose (MS) assoziiert ist, berichten sie im Fachmagazin “Annals of Neurology”.
Internationales Forscherteam testet Vakzin an Affen
Einem internationalen Forscherteam ist es gelungen einen Impfstoff gegen Ebola und Marburg zu entwickeln, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature Medicine. Das Team, das sich aus Forschern aus Kanada, den USA und Frankreich zusammensetzt, konnte im Versuch mit Affen feststellen, dass das Vakzin tatsächlich vor einer Infektion mit dem tödlichen Virus schützt. Erst in den vergangenen Wochen war es in den afrikanischen Ländern Ango
Moderne Textilprodukte versprechen Zusatzfunktionen wie antimikrobielle Wirkung, Geruchsminderung oder Hautpflege. Wichtig ist jedoch sowohl für Hersteller als auch für Verbraucher eine objektive Bewertung der ausgelobten Wirksamkeit und vor allem der Sicherheit solcher Ausrüstungen. Die Hohensteiner Institute bieten ein breites Spektrum interdisziplinärer Labortests an, die zuverlässige Aussagen über das Wirk- und Gefahrenpotenzial von Biofunktionstextilien erlauben.
Um die Hautverträg
Untersuchungen des Departments Chemie der Universität Paderborn beweisen erstmals lückenlos: Antibiotika aus der Tierhaltung werden nach der Ausbringung von Gülle auf Felder von Nutzpflanzen aufgenommen und können somit in die Nahrung gelangen. Prof. Dr. Manfred Grote: “Infolge zunehmender Risiken durch Antibiotika-Resistenzen sind diese Ergebnisse von besonderer Bedeutung.” Die Untersuchungen wurden in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Südwestfalen in Soest und der Bundesanstalt für Ernähru
Derzeit läuft an der TU Dresden ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, welches sich mit neuen Möglichkeiten bei dem Einsatz von Bioimplantaten beschäftigt. An dem Projekt sind das Max Bergmann Zentrum für Biomaterialien des Institutes für Werkstoffwissenschaften und das Institut für Textil- und Bekleidungstechnik der TU Dresden (ITB) sowie das Institut für Polymerforschung Dresden e.V. und die Unikliniken Ulm und Heidelberg beteiligt.
Im Ergebnis sollen Kollagentapes mit biol
STAT3 bei Einnistung des Embryos in Gebärmutter entscheidend
Wissenschafter der University of Cambridge arbeiten an einer neuen Verhütungsalternative zur Pille, die über ein geringeres Risiko für Nebenwirkungen verfügen soll. Das Team hat mit STAT3 ein Molekül entdeckt, das dem Embryo dabei hilft sich in der Gebärmutter einzunisten. Ein Medikament, das STAT3 blockiert, könnte ohne Hinzufügung von Hormonen oder eines erhöhten Blutgerinnselrisikos als Verhütungsmittel eingesetzt we
Hüftspeck wirkt sich positiv auf die Gesundheit des Herzens aus
Eine üppige Rundung der Hüfte ist nicht nur ästhetisch sondern laut jüngsten Forschungsergebnissen auch äußerst gesund. Denn ein Forschungsteam des Institute of Prevantative Medicine hat festgestellt, dass kurvige Frauen länger leben und besser gegen Herzerkrankungen geschützt sind. Denn das Fett, das in die Hüften eingelagert ist, enthält einen natürlichen, entzündungshemmenden Stoff. Das so genannte Adiponectin
Bericht im Fachblatt “Annals of Neurology” veröffentlicht
Die Multiple Sklerose kann von Patient zu Patient sehr unterschiedlich verlaufen. Bei manchen tritt die Krankheit nur in Ansätzen auf, bei anderen dagegen ist die Symptomatik stark ausgeprägt und läuft sehr schnell ab. Daher suchen viele Forscher nach spezifischen Merkmalen oder Markern, mit deren Hilfe der Arzt das individuelle Risiko für einen ungünstigen Verlauf besser vorhersagen kann. Wissenschaftler von der Neurolo
Die globale Ausbreitung der Lungenkrankheit SARS, Malaria, unbekannte Viren, die dem Menschen gefährlich werden können, und andere neue Erreger: das sind Themen, die auf dem 8. Kongress für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin (KIT) 2005 in Hamburg eine Rolle spielen. Rund 1200 Mediziner aus der gesamten Bundesrepublik treffen sich zwischen dem 9. und 11. Juni 2005 zu dieser größten Tagung der Infektiologie, Virologie und Tropenmedizin, die alle zwei Jahre veranstaltet wird. In diesem Jahr wird