Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Kölner Wissenschaftler machen eine der weltweit größten Sammlungen pflanzlicher “Knock-out”-Mutanten frei zugänglich.
Die im Rahmen der deutschen Pflanzengenom-Initiative GABI (Genomanalyse im biologischen System Pflanze) am Kölner Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung erstellten GABI-Kat-Linien werden an ein internationales Zentrum für pflanzliche Ressourcen übergeben und damit weltweit frei zugänglich gemacht. Bei den GABI-Kat-Linien handelt sich um eine Sammlung genau def
Hoffnung auf neue Medikamente gegen das Virus
Wissenschaftern der Rockefeller University ist es erstmals gelungen eine infektiöse Hepatitis C im Labor herzustellen. Damit besteht wieder Hoffnung für die Entwicklung von Medikamenten gegen das Virus. Viele Details über den Lebenszyklus des Virus waren bis jetzt wenig erforscht, da keine infektiöse Form von HCV für Experimente zur Verfügung stand. Der leitende Wissenschafter Charles Rice erklärte gegenüber Science, dass das neue Sys
Fehler im Immunsystem birgt Ansatzpunkte bei der Bekämpfung der Erkrankung
Ein wesentlicher Durchbruch im Bereich der Alzheimerforschung ist einem US-amerikanischen Forscherteam gelungen: Die Wissenschafter konnten einen Immundefekt entdecken, der zum Fortschritt der Krankheit beiträgt. Wie das Forscherteam der UCLA in der heute, Freitag, erschienen Ausgabe des Journal of Alzheimer`s Disease berichtet, könnte diese Entdeckung zu einer besseren Diagnostik und effizienteren Behand
Zulassung von Sildenafil (Viagra®) unter dem Namen Revatio® in den USA im Eilverfahren – Erfolg von interdisziplinären Forschungsarbeiten am Universitätsklinikum Gießen
In einem Eilverfahren erteilten die amerikanischen Behörden (Food and Drug Administration, FDA) Anfang Juni 2005 die uneingeschränkte Zulassung für Revatio® als Medikament zur Behandlung des Lungenhochdrucks (Pulmonal Arterielle Hypertonie, PAH). Die dieser Zulassung zugrunde liegenden experimentellen und klinis
Konfrontation hilft den eigenen Körper annehmen
Studie: Patientinnen mit Essstörungen profitieren
Kurse und Studie starten: Teilnehmerinnen gesucht
Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper ist für Patienten mit Essstörungen der erste Schritt, sich wieder mit sich selbst anzufreunden. Das zeigte eine Studie, die Dr. Silja Vocks in der Arbeitseinheit Klinische Psychologie und Psychotherapie der Ruhr-Universität durchführte. Negative Emotionen und Gedanken gegenüber
In einer weltweit einzigartigen Studie haben neuseeländische Wissenschaftler jungen Rauchern geholfen, mittels SMS Nachrichten zum Nichtraucher zu werden.
Das Erfolg versprechende Programm STOMP (Stop Smoking with Mobile Phones Trial) wurde von der Clinical Trials Research Unit (CTRU) an der University of Auckland entwickelt. Es richtet sich speziell an junge Raucher, die besonders häufig zu Zigaretten greifen, sich aber nur selten herkömmlichen Nichtraucherprogrammen anschließen.
Dr. med. Erik B. Friedrich, Innere Medizin III des Universitätsklinikums des Saarlandes, erhielt für sein Forschungsprojekt “Rolle der Integrin-Linked Kinase in Endothelzellen und Gefäßmuskelzellen: Bedeutung für die Pathogenese der Atherosklerose” einen der sechs Forschungspreise 2005 der Freunde des Universitätsklinikums des Saarlandes e.V.
Die Bildung neuer Blutgefäße (Angiogenese) ist nicht nur unter normalen Bedingungen wie beispielsweise der vorgeburtlichen Entwicklung sehr wic
Dipl.-Biol. Jörg Haupenthal und PD Dr. Dr. Albrecht Piiper, Innere Medizin II des Universitätsklinikums des Saarlandes, erhielten für ihr Forschungsprojekt “Therapie des hepatozellulären Karzinoms mittels siRNAs gegen Plk1 und IGF-II” einen der sechs Forschungspreise 2005 der Freunde des Universitätsklinikums des Saarlandes e.V., den so genannten Prof. Dr. Egon Müller-Preis.
Das Leberzellkarzinom ist hoch resistent gegenüber Zytostatika und deshalb bisher kaum therapierbar. Eine vielverspre
Sehprothese schenkt Hoffnung bei Netzhauterkrankung
Sehhilfen sind oft die letzte Hoffnung, wenn das Augenlicht schwindet. Forscher des Instituts für Werkstoffe der Elektrotechnik der RWTH Aachen arbeiten unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Wilfried Mokwa an der Herstellung einer Prothese, die sogar Blinden wieder das Sehen ermöglichen soll. Das sogenannte Retina-Implantat soll Patienten mit unheilbaren Netzhauterkrankungen in Zukunft etwas Sehkraft wiedergeben.
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Radiologen stellen in Jena Möglichkeiten und Entwicklung molekularer Diagnostik-Verfahren vor
Bereits zum zweiten Mal laden am 17. und 18. Juni die Radiologen des Jenaer Universitätsklinikums Fachkollegen und Wissenschaftler anderer Disziplinen zu einem Workshop über molekulare Bildgebung nach Jena ein. Im Mittelpunkt der zweitägigen Tagung stehen die Möglichkeiten und Entwicklungen auf dem Gebiet der Bilddiagnostik mit Hilfe der Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) und die biomed
Die bewusste äußerliche Betrachtung reduziert innere Selbstzweifel und Konflikte
Die Konfrontation mit dem eigenen Körper ist für Patienten, die unter Essstörungen leiden, der erste Schritt, um sich wieder mit sich selbst anzufreunden. Jüngste Forschungsergebnisse der Ruhr-Universität belegen, dass sich durch eine spezielle Therapie, bei der die Patienten gezielt angewiesen wurden sich selbst im Spiegel zu betrachten, die negativen Emotionen und Gedanken gegenüber dem eigene
Krebszellen sprechen nicht immer auf Interferone an. Wissenschaftler am Berliner Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) untersuchen die zugrundeliegenden Prozesse in den Zellen.
Es ist etwas stiller geworden um Interferone, die ehemals viel gerühmten Wunderwaffen gegen Krebs und andere schwere Erkrankungen. Nach ersten Erfolgen in der Therapie zeigte sich zum Beispiel, dass viele Tumorzellen nicht auf Interferone ansprechen. Eine zentrale Rolle spielen dabei Proteine,
Die Xenotransplantation, die Übertragung von Zellen und Organen von Tieren auf den Menschen, wird zunehmend in experimentellen klinischen Untersuchungen beim Menschen erprobt. So berichtete eine mexikanische Forschergruppe kürzlich über die erstmalige Behandlung junger Diabetiker mit Inselzellen vom Schwein. “Trotz großer Fortschritte in der Forschung, vor allem bei der Virussicherheit, sind noch weitere Untersuchungen notwendig, bevor die Xenotransplantation klinischer Alltag werden kann,” sagte R
Ibuprofen und Naproxen sollen Herzanfallrisiko erhöhen
Studienergebnisse haben nahe gelegt, dass Schmerzmittel wie Ibuprofen und Naproxen mit einem erhöhten Herzanfallrisiko in Zusammenhang stehen könnten. Diese Medikamente bzw. Wirkstoffe gehören zu den so genannten nicht-steroidale entzündungshemmenden Medikamenten (NSAIDs). Die Autoren unter der Leitung von Julia Hippisley-Cox von der University of Nottingham betonen, dass die Einnahme derzeit nicht gestoppt werden solle. Sie ford
Bundesweit renommierte Spezialisten kommen zu Symposium nach Rostock
Experten aus der ganzen Bundesrepublik treffen sich in Rostock, um neue Methoden der Behandlung und Diagnostik von chronischen Darmerkrankungen zu erörtern. Gleichzeitig präsentiert sich die Universitätsklinik Rostock als eines der ausgewählten bundesdeutschen Zentren für die Behandlung von Krankheiten wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa. Durch das intensive Zusammenspiel von Internisten, insbesondere Gastroente
An der Technische Universität Chemnitz arbeiten filigrane Goldschmiede. Zumindest kann man auf diesen Gedanken kommen, wenn man die Goldringe betrachtet, die im Durchmesser tausendmal kleiner als ein menschliches Haar sind. Hergestellt werden sie im Labor der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Werner A. Goedel am Institut für Chemie der TU Chemnitz.
“Auch wenn sich angehende Brautpaare wohl kaum für die winzigen Chemnitzer Goldringe interessieren dürften, sind Techniker und Wissenschaftl