Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Ungebremstes Wachstum und Metastasenbildung von Krebszellen wird durch ein evolutionär hochkonserviertes Protein kontrolliert, haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie herausgefunden
Krebs entsteht zumeist durch Schädigungen im Erbgut. Häufig werden dadurch Schalterproteine verändert, die Zellen auf ständige Vermehrung programmieren. Das in Krebszellen am häufigsten betroffene Schalterprotein ist das Ras-Protein, das in seiner entarteten Form nicht nur da
Herzstück ist ein neu beschafftes Environmental Scanning Electron Microscope (ESEM), das im Vergleich zum konventionellen Rasterelektronenmikroskop (REM) die Möglichkeiten zur Analyse der chemischen und biologischen Mikrowelten erheblich ausweitet. Vor allem die im Institut für Mikroskalige Umweltsysteme (ZMU) tätigen Forscher freuen sich über die Errungenschaft, die sie unter anderem bei der Untersuchung von Ultrafeinstäuben oder Biofilmen einsetzen werden.
Eine definierte Gasatmos
Die so genannten Charcot-Marie-Tooth-Erkrankungen sind genetisch bedingte Nervenleiden. Doch bei ihrer Entstehung spielen auch Immunzellen eine erhebliche Rolle, wie Studien an Tiermodellen gezeigt haben. Mit dieser Erkenntnis hat die Medizin einen ersten wichtigen Schritt hin zu einer Therapie getan – denn bislang ist eine Behandlung nicht möglich. Für seine Forschung auf diesem Gebiet wurde der Neurobiologe Professor Rudolf Martini von der Neurologischen Klinik der Uni Würzburg ausgezeichnet.
Gute Erfahrungen in Klinik und Praxis Zehn Prozent der Deutschen leiden an chronischen Schlafstörungen und rund viermal so viele finden zumindest gelegentlich keine Ruhe. Das muss nicht sein. Eine einfach anwendbare Inhalations-Behandlung macht Schlafstörungen auf sanfte, aber wirkungsvolle Weise den Garaus. Airnergy, so der Name der Technologie, ist weltweit einzigartig. Durch ein Verfahren, das der Photosynthese bei Pflanzen nachempfunden wurde, wird Luft-Sauerstoff biophy
Publikation von Wissenschaftler-Team der Universitäten Gießen und Jena in US-Fachblatt Molecular Endocrinology
Männliche Sexualhormone, die so genannten Androgene, haben zahlreiche Wirkungen auf den sich entwickelnden Embryo wie auf den jugendlichen und erwachsenen Mann. Eines ihrer Zielorgane ist die Prostata, deren Entwicklung, Wachstum und Funktion androgenabhängig ist. Androgene gelangen ohne weitere Hilfsmittel in die Zellen der Prostata und binden dort an den Androgenrezptor,
Am Institut iNano der Hochschule Niederrhein wird ein preiswertes Messgerät für die Wasser-Analytik entwickelt
Besitzer von Swimming-Pools, Teichen und Aquarien müssen derzeit noch aufwendig zu Teststreifen, Tabletten und Teströhrchen greifen, um die Qualität ihres Gewässers zu prüfen. Geht es nach Prof. Dr. Jürgen Büddefeld, steht ihnen bald ein preiswertes Mini-Labor zur Verfügung, das für etwa 120 Euro im Baumarkt angeboten wird und eine ganze Saison ohne Nachfüllung der Chemikali
Die allogene Stammzelltransplantation von gesunden Spendern stellt eine effektive Behandlung für viele Patienten mit Leukämien dar, ist aber nach wie vor mit einer hohen Rate lebensbedrohlicher Komplikationen assoziiert. Diese Komplikationen beruhen auf der Tatsache, dass das mit den Spender-Stammzellen transplantierte Immunsystem des Spenders die Gewebe des Patienten als fremd erkennt und dann in einer massiven Spender-gegen Wirt (oder Graft-versus-Host)-Erkrankung diese Gewebe entzündlich schädige
Mini-Eiweiß Carnosin schützt die Niere / Gentests für Erkrankungsrisiko in Vorbereitung
Genetiker des Universitätsklinikums Heidelberg haben in Zusammenarbeit mit Diabetes-Experten aus Mannheim, den Niederlanden und der Tschechischen Republik ein Gen entschlüsselt, dessen unterschiedliche Varianten bei Zuckerkranken die Entwicklung des Nierenversagens begünstigen oder davor schützen.
Nun können voraussichtlich Gentests entwickelt werden, mit deren Hilfe sich das Risiko ermi
Wie sich die urtümlichen Fische ausbreiten – Bericht in “Nature”
Jeder Schüler lernt im Biologie-Unterricht den Quastenflosser kennen. Dieser urtümliche Fisch dürfte so ähnlich aussehen wie diejenigen Lebewesen, die im Lauf der Evolution als erste Wirbeltiere aus dem Meer an Land kamen. Bislang war die Wissenschaft der Meinung, dass die wenigen noch lebenden Quastenflosser dem Aussterben geweiht seien. Doch Forscher aus Würzburg und Seewiesen sehen das anders.
Ihre Sicht der
Fast 40 Prozent aller an Diabetes erkrankten Menschen erleiden als Spätfolge ihrer “Zuckerkrankheit” eine chronische Schädigung der Nieren – doch warum bleiben andererseits viele Diabetiker davor verschont? Unter der Leitung von Professor Dr. Fokko J. van der Woude haben Ärzte der V. Medizinischen Klinik (Schwerpunkt Nephrologie) am Mannheimer Universitätsklinikum jetzt zusammen mit ihren Kollegen vom Genetischen Institut der Universität Heidelberg einen Beleg für die Annahme gefunden, dass dabei auc
greenovation Biotech GmbH und AM-Pharma B.V. geben bekannt, dass sie einen entscheidenden Meilenstein in der Entwicklung eines neuen Produktionssystems zur Herstellung von humaner alkalischer Phosphatase in Moos erreicht haben.
AM-Pharma entwickelt alkalische Phosphatasen unterschiedlicher Herkunft. Diese Klasse von Enzymen kommt in den verschiedenen Geweben des menschlichen Körpers vor und soll zur Behandlung von Sepsis und chronisch entzündlichen Krankheiten eingesetzt werden. AM
Warum Termiten eine wichtige Rolle im globalen Kohlenstoff-Kreislauf spielen / Neue Ausgabe von MaxPlanckForschung erschienen
Drei bis vier Millimeter lang und weniger als einen Millimeter dick – derart unscheinbar präsentiert sich der Darm einer Termite. Doch dieses winzige Organ hat´s in sich: Es beherbergt hunderte verschiedene Arten von Mikroorganismen, die als Verdauungshelfer arbeiten und Termiten in die Lage versetzen, von Holz zu leben. So wandern jährlich mehrere Milliard
Schimmelpilze gehören zu den wichtigsten Innenraumallergenen
Schimmelpilze benötigen zum Gedeihen einen hohen Grad an Feuchtigkeit. Daher kann man sie bevorzugt in dauerfeuchten Ecken, im Bad, an Duschvorhängen und dauerelastischen Fugen beobachten. Abgesehen davon, dass Schimmelpilze unsere Fliesen unhygienisch aussehen lassen, stellen sie auch ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Die Zahl der vorkommenden Pilzarten wird auf die schwindelerregende Höhe von über 250.000 geschätzt.
Berliner-Charite: Sieben Drinks pro Woche sind kein Problem
Mäßiger Alkoholkonsum schützt vor Schäden der Niere. Zu diesem Ergebnis sind Experten der Charite Universitätsmedizin-Berlin gekommen. Mehr als 11.000 Männer wurden dazu untersucht. Vorangegangene Studien haben gezeigt, dass Alkoholkonsum auch vor Herzgefäßerkrankungen schützt. Die Wissenschaftler warnen jedoch davor, dass Alkohol immer noch Volksdroge Nummer eins ist und zu Gesundheitsschäden in Milliardenhöhe führt.
Forscher aus Baden-Württemberg und Afrika entwickeln gemeinsam ein viel versprechendes Medikament gegen Malaria. In etwa zwei Jahren solle das Mittel marktreif werden, erläuterte Prof. Hans-Georg Kräusslich von der Universität Heidelberg am Freitag in Stuttgart. Es handele sich um den Wirkstoff Methylenblau, der schon Ende des 19. Jahrhunderts gegen Malaria verwendet, aber wieder vergessen wurde.
Heute wird das Mittel unter anderem bei Vergiftungen eingesetzt. Sein Vorteil für den S
Forscher aus Bremen und Frankreich analysierten bestrahlte Aminosäuren unter Weltraumbedingungen
Ein internationales Wissenschaftler-Team hat jetzt einen weiteren Beleg für die These vorgelegt, dass der Ursprung des irdischen Lebens aus dem Weltraum stammt. Der Bremer Chemiker Dr. Uwe Meierhenrich (Universität Bremen und Nizza) hat gemeinsam mit Dr. André Brack (Orléans) und Dr. Laurent Nahon (Orsay) in einem Experiment mit Aminosäuren herausgefunden, dass die biologische Asymmetrie