Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Wissenschaftler der Gruppe von Professor Renato Paro (Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg) zeigen in “Nature”, dass auch bei Regenerationsprozessen die Polycomb-Gene eine wichtige Rolle spielen
Im Laufe der Entwicklung eines Menschen werden Zellen unterschiedlichster Natur gebildet, wie zum Beispiel Leberzellen, Neuronen oder Hautzellen. Eine Leberzelle besitzt zwar die gleiche Erbsubstanz wie eine Hautzelle, jedoch unterscheiden sich die Zellen in der Art,
Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei forscht für die UNESCO Ein Blaualgen-Projekt des IGB ist das erste aus Westeuropa, das über ein neues UNESCO-Forschungsprogramm gefördert wird. Als erster Projektbeitrag aus der Region Westeuropa/Nordamerika zum UNESCO-Programm “Grundlagenwissenschaften” wurde ein Forschungsprojekt des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei im Forschungsverbund Berlin e.V. ausgewählt. Es untersucht Chancen und Ri
Poröse Kapseln aus Molybdänoxid können als Modell für biologische Ionentransportprozesse dienen.
Müssen Zellen immer aus organischen Kohlenstoffverbindungen aufgebaut sein? Wenn findige Wissenschaftler ihre Phantasie bemühen, finden sie rasch eine Antwort auf diese Frage. Das zeigen Arbeiten von Achim Müller aus Bielefeld und seinen Mitarbeitern. Sie konstruierten eine “künstliche Zelle” aus einem anorganischen Riesenmolekül: einem kugelförmigen Polyoxymolybdatcluster. 20 ringförmig
Harnwegs-Katheter neigen zur Verkrustung. Manche erinnern schon nach einer Woche an die Innereien einer alten Kaffeemaschine. Um das zu verhindern, versehen Wissenschaftler der Experimentellen Urologie der Universität Bonn in Zusammenarbeit mit der Firma NTTF in Rheinbreitbach und dem Institut für Dünnschichttechnologie der TU Kaiserslautern Katheter und Harnleiterschienen mit einer hauchdünnen Beschichtung aus diamantähnlichem Kohlenstoff. Ihre Ergebnisse stellen sie vom 16. bis 19. November au
Eine raffinierte Methode soll Dopingsünder künftig das Fürchten lehren: Mit SteroCheck lassen sich unter anderem neu entwickelte Anabolika schnell und kostengünstig nachweisen. Wissenschaftler der Universität Bonn haben das Verfahren ursprünglich entwickelt, um bei Frauen in der Menopause hormonelle Defizite wesentlich exakter messen und ausgleichen zu können. Auch zur Untersuchung der umstrittenen “Wechseljahre des Mannes” lässt sich SteroCheck einsetzen. Die Forscher stellen das zum Patent
Das französische Unternehmen Ivagen produziert und vertreibt den neuen ELISA-Test Anti-R7V zur Bestimmung von Antikörpern zum Schutz vor AIDS Möglich macht die Produktion und den Vertrieb des neuen Testverfahrens ein abgeschlossener Lizenzvertrag zwischen Ivagen und dem Labor von Professor Chermann, der maßgeblich an der Entdeckung des für die Immunschwächekrankheit AIDS verantwortlichen Virus beigetragen hat. Der Test bestimmt die schützenden Antikörper Anti-R7V bei Personen, die
Wirksames Mittel gegen Verhaltensstörungen bei Vorschulkindern
Mithilfe eines Elternratgebers in Form eines Buches können verhaltensgestörte Vorschulkinder erfolgreich therapiert werden. Die sogenannte Bibliotherapie ist bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) nicht nur begleitend zu einer medikamentösen Behandlung, sondern auch als eigenständige Maßnahme anwendbar. Sowohl für das Kind, als auch auf Seiten der Eltern ist die Therapie ein wirksames Verfahren. Zu diesen
Ärzte können ihre Diagnosen mit Hilfe von Computern verbessern. Siemens hat dazu verschiedene Verfahren entwickelt, die riesige Datenmengen sinnvoll und rasch auswerten, wie das Forschungsmagazin Pictures of the Future berichtet. Beispiel Lungenkrebs: Bei Untersuchungen des Brustraums mit Computertomographen entstehen etwa 1000 Einzelbilder, die ein Radiologe beispielsweise auf verdächtige Lungenknötchen durchforsten muss. Lungenkrebs gehört zu den häufigsten und bösartigsten Tumoren. Wie bei a
Eine Technik, die aus der heutigen Geburtsvorsorge nicht mehr wegzudenken ist, feiert in diesem Jahr 40-jähriges Jubiläum: Der Ultraschall in Echtzeit. 1965 verblüffte Siemens die Fachwelt mit dem Vidoson. Das Ultraschallgerät zeigte Aufnahmen aus dem Bauch von Schwangeren – ohne zeitliche Verzögerung auf einem Monitor als Schwarzweißbild. Viele Mütter und auch Kinder verdanken der Ultraschalldiagnostik ihr Leben. Auch heute sind werdende Eltern von den faszinierenden Bildern des ungeborenen Babys b
Jeder kennt das: nach körperlichem Einsatz erst mal eine Erfrischung genießen und Obstsaft trinken. Ein unschönes Erlebnis, wenn der Saft anders schmeckt als sonst – irgendwie sauer, vergoren, fast alkoholisch. Schuld daran sind Milchsäurebakterien, die vor allem unter warmen Bedingungen den Apfelsaft kurzfristig in (Milchsäure-)Gärung versetzen. Wissenschaftler des ttz Bremerhaven arbeiten im Rahmen eines EU-Projektes an einem Früherkennungssystem dieser Milchsäurebakterien für die Saftindustrie
Afrikanische Heiler und deutsche Wissenschaftler zeigen Chancen der Biomedizin- Praktische Erfolge bei der Malariabekämpfung
Am Donnerstag, den 17. November 2005 um 19:00 Uhr, findet im Bonner Forschungsmuseum Alexander Koenig ein Pressegespräch zum Thema “Forschung zur biologischen Vielfalt und Medizinalpflanzengärten” statt.
In Afrika haben Heilpflanzen eine zentrale Bedeutung bei der Behandlung von Krankheiten, denn Medikamente aus der Apotheke sind für die Mehrheit
Erstmals gründen zwei Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft eine gemeinsame Firma. Die Isodetect GmbH ist eine Initiative von Mitarbeitern des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit (GSF) in München und des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle (UFZ). Die langjährige Zusammenarbeit der beiden Zentren bei der Grundlagenforschung auf den Gebieten der Mikrobiologie und Isotopengeochemie führt zu einer neuen Anwendung in der Altlastenbewertung. Die Isodetect GmbH untersucht stabile I
Am neuen Center for Biomedical Engineering (CBME) steht die Forschung zu Ursachen und zur Vermeidung von Wundliegen (Dekubitus), zur Problematik der Gefäßveränderungen (Aorten-Aneurysmen und Gefäßverengung) sowie die Analyse von krankheits- und altersbedingten Veränderungen der Blutgefäße und der Haut mit Hilfe akustischer Mikroskopie im Mittelpunkt.
Das Projekt “Mechanische Charakterisierung humaner Weichgewebe” widmet sich der Dekubitus Problematik. Laut CBME ist Dekubitus ein ständi
Senken Sie Ihr Risiko an einer unerkannten Hepatitis zu leiden
Wie allgemein bekannt ist, ist Hepatitis eine Lebererkrankung. Weniger Menschen wissen, dass die ’Klassifizierung’ Hepatitis A, B oder C sich nach dem hervorrufenden Virus richtet. Generell ist über die Krankheit in der Allgemeinheit wenig bekannt. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass bundesweit schätzungsweise 1.000.000 Menschen an Hepatitis erkrankt sind- der überwiegende Teil jedoch, ohne davon zu wissen.
Im finnischen Kuopio University Hospital wurde gestern der 1000. Prostatakrebspatient mit dem schwach radioaktiven Implantat IsoCord(R) behandelt. Bei der sogenannten Seed-Implantation, auch Seed-Brachytherapie genannt, werden millimeterkleine Titankapseln, die radioaktives Jod 125 enthalten minimalinvasiv in die Prostata implantiert. Das Kuopio University Hospital ist das größte Zentrum in Skandinavien, das die Seed-Implantation anbietet und verfügt über langjährige Erfahrungen auf diesem Gebiet.
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und der Lübecker Medizintechnik-Hersteller Dräger Medical haben gestern Abend eine auf mehrere Jahre angelegte Kooperation beschlossen. Langfristiges Ziel ist es, die Abläufe entlang der Patientenprozesskette im klinischen Akutbereich laufend zu verbessern. So sollen nicht nur die Therapiequalität, sondern auch die Qualität der Patientenüberwachung und -dokumentation kontinuierlich optimiert werden.
Dräger Medical wird eine Patien