Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Mikroorganismen sind potenzielle Produzenten zukünftiger Medikamente und biochemischer Produkte. Um neue Arten zu finden, sind schnelle Verfahren des Massenscreenings nötig. Ein neues Robotersystem liefert auch Antworten auf gentechnische Fragestellungen.
Bakterien und Pilze existieren in derartig vielfältigen Arten und Unterarten, dass verblüffende Entdeckungen an der Tagesordnung sind. In nativer wie gentechnisch veränderter Form wollen Biologen ihre oft erstaunlichen Fähigkeiten
Zentrum für Biomolekulare Magnetische Resonanz erhält als zweite Institution weltweit eines der leistungsstärksten Geräte
Die DFG hat mehrere Millionen Euro für die Anschaffung eines 850 MHz Festkörper NMR-Spektrometers bewilligt. Es wird im Zentrum für Biomolekulare Magnetische Resonanz des Fachbereichs Biochemie, Chemie und Pharmazie im Labor von Prof. Clemens Glaubitz installiert und betrieben. Das Gerät wird voraussichtlich ab 2007 verfügbar sein.
Damit wird in Frankfurt
Die Herz- und Kreislauf-Forschung an der Universität Würzburg wird weiter gestärkt: Rund 1,7 Millionen Euro pro Jahr lässt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hier ab 1. Januar in einen neuen Sonderforschungsbereich fließen. Sprecher der Einrichtung ist Professor Ulrich Walter, Chef des Instituts für Klinische Biochemie und Pathobiochemie.
Damit sind an der Uni Würzburg ab Beginn 2006 insgesamt acht Sonderforschungsbereiche angesiedelt. Ein Expertengremium hatte den Antrag der
Wenn sich bei einem Embryo das Rückenmark bildet, so spielt der Wachstumsfaktor “Midkine” dabei eine wichtige Rolle – zumindest beim Zebrafisch. Das haben Wissenschaftler vom Biozentrum der Uni Würzburg herausgefunden. Ihre Forschungen könnten in Zukunft dazu beitragen, dass sich angeborene Fehlbildungen des Rückenmarks besser erklären lassen.
Das Rückenmark des Menschen ist eine hoch komplexe Struktur. In ihm sind Millionen von Nervenzellen verschaltet, die viele unbewusste Aktione
Laufen ist ein Volkssport geworden. Umso wichtiger ist der richtige Laufschuh, abgestimmt auf den jeweiligen Läufer und seinen “Laufstil”, um nachfolgende Beschwerden zu vermeiden.
In den letzten Jahren gab es im Laufschuhbereich einen starken Trend hin zu Stabilitätslaufschuhen. In der Regel soll die Stabilität durch zwei Härten in der Zwischensohle und mediale Stabilisatoren im Obermaterial erreicht werden. Untersuchungen der Sportmedizin des Universitätsklinikums Tübingen zeigen
Studienergebnisse der Homburger Kardiologischen Universitätsklinik von Professor Michael Böhm finden in der amerikanischen Fachpresse große Resonanz.
Erstmalig konnte in einer Studie der Homburger Klinik für Kardiologie und Angiologie gezeigt werden, dass Sildefanil, der Wirkstoff des Potenzmittels Viagra, bei Patienten mit einer besonderen Form von schweren Durchblutungsstörungen, dem so genannten Raynaud-Phänomen, zu einer deutlichen Besserung ihrer Beschwerden führt: Der Wirkstoff
Healthy Living berichtet: Persönlichkeiten mit viel Negativstress sind besonders gefährdet
Mit einem neuen Persönlichkeitstest kann jeder Mensch innerhalb weniger Minuten prüfen, wie hoch sein Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten ist, berichtet das Gesundheitsmagazin HEALTHY LIVING in seiner neuen Ausgabe (EVT 23.11.05).
Der aus 14 einfachen Fragen bestehende Check basiert auf aktuellen Studienergebnissen des Medizinpsychologen Prof. Dr. John Denollet von der niederlän
Wissenschaftler der Universität Leipzig wollen die Mitwirkung von Leukämie- und Lymphompatienten bei der Entscheidungsfindung und bei Therapieplänen stärken. Die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e. V. unterstützt dazu eine Studie mit 237.000 Euro.
Das partnerschaftliche Verhältnis zwischen Arzt und Patient gewinnt in der Krebstherapie immer mehr an Bedeutung. Je weiter die Krebsforschung voranschreitet, desto größer können auch die Behandlungsspielräume werden. Die Folge:
Modernes Krankenhausmanagement mit HoWoS®-Bettenplanung
Im Saarland ist der Abbau von fast 900 der rund 7300 Krankenhausbetten beschlossene Sache. Ein Gutachten vom 22. November 2005 hat die Pläne von Gesundheitsminister Josef Hecken bestätigt: Der Rotstift im Gesundheitswesen wird im Jahr 2010 greifen.
Die saarländischen Krankenhäuser befinden sich derzeit in einer wirtschaftlich schlechten Lage, die den Abbau von Betten notwendig macht. Viele Stationen der Kranken
Produktion von wichtigen Hormonen wird direkt beeinflusst
Kinder, die in den ersten Lebensjahren vernachlässigt werden, tragen physische und psychische Folgen davon. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Wisconsin-Madison gekommen. Das Fehlen einer liebevollen Bezugsperson beeinflusst die Produktion jener Hormone direkt, die eine wichtige Rolle bei der Entstehung sozialer Bindungen spielen. Kinder, die in Waisenhäusern aufwuchsen, verfügten über geringere Mengen der H
Hohe Aufmerksamkeit in der Wissenschaft genoss der erste Kongress zum Thema Palliativmedizin (16.-18. November 2005) in Lateinamerika. Die Schirmherrschaft trugen gemeinsam das chilenische Gesundheitsministerium und die ACHED, die chilenische Gesellschaft zum Studium des Schmerzes. Rund 30 Experten aus zehn Ländern referierten zum Thema Palliativmedizin, rund 200 Teilnehmer aus Lateinamerika kamen. Mit der Ausrichtung dieses hochkarätig besetzten Kongresses beging die Tochtergesellschaft der Grünenth
In den letzten Jahren sind Gewalt und Delinquenz unter Kindern und Jugendlichen verstärkt in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. 2004 sind laut Kriminalstatistik über 600 Kinder in Mannheim delinquent geworden, wobei über das Dunkelfeld keine Zahlen vorliegen. Im Jahr 2003 untersuchte das Polizeipräsidium Mannheim die Gruppe der so genannten jugendlichen “Intensivtäter” genauer. Dabei stellte sich heraus, dass bei über 60% Symptome eines ADHS bestanden oder sogar die Diagnose gestellt war.
Praxisstudie zeigt Qualitätssicherung bei Beratung und ambulanter Therapie von Frauen und Mädchen mit Essstörungen. Mitwirkung des Bereichs Humanmedizin der Universität Göttingen
Für die erfolgreiche Behandlung von Essstörungen sind ambulante Beratungseinrichtungen dringend erforderlich. Die Einrichtungen sollten in ein abgestuftes Versorgungssystem integriert sein. Dies ergibt eine Studie der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie (Direktor: Prof. Dr. Ulrich Rüger) des Bereichs
An sich liegt der Zusammenhang nicht sofort auf der Hand. Dennoch weisen neue Forschungsergebnisse darauf hin, dass es eine Verbindung zwischen der regelmäßigen Einnahme des Wirkstoffes Paracetamol und der Entstehung von Allergien im Allgemeinen und Asthma im Besonderen geben könnte. Paracetamol ist ein weit verbreitetes Medikament, das hauptsächlich zur Behandlung von Schmerzzuständen und zur Fiebersenkung eingesetzt wird.
In einem soeben erschienenen Beitrag für die renommierte in
CapRI-Studie der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg testet neue Therapie gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs / Erste Ergebnisse werden 2007 erwartet
Einen Durchbruch bei der Behandlung erhoffen sich Wissenschaftler des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. Dr. h.c. mult. Markus W. Büchler) von einer neuen Therapie des bösartigen Tumors der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), de
Natürliches Progesteron eindeutig vorteilhafter als synthetische Gestagene
Natürliches Progesteron erhöht im Gegensatz zu synthetischen Gestagenen bei einer kombinierten Hormontherapie nicht das Brustkrebsrisiko. Dieses Ergebnis einer siebenjährigen Studie mit fast 70.000 Frauen ist nach Überzeugung von Professor Armin Heufelder, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für präventive Medizin in München, eine der wichtigsten Neuigkeiten vom Weltkongress der Internationalen Menopaus