Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB 684) eingerichtet. Die darin zusammengeführten Forschungsprojekte beschäftigen sich mit dem Thema “Molekulare Mechanismen der normalen und malignen Hämatopoese”, also den Mechanismen, die bei der Bildung von Blutzellen im gesunden Körper eine Rolle spielen und deren Störung zur Entstehung von Blutkrebs führt. Die Wissenschaftler erhoffen sich von den Einblicken in diese wichtigen Prozesse mögliche Ansatzpunkte
Acht postoperative Injektionen von körpereigenen Krebszellen können Prognose von Patienten mit Glioblastom deutlich verbessern
Eine Impfung mit körpereigenen Krebszellen, die während der Operation entnommen und dann modifiziert werden, kann die Überlebenszeit von Patienten mit bestimmten Hirntumoren (Gliobastoma multiforme) verlängern. Das haben Privatdozent Dr. Hans-Herbert Steiner und seine Mitarbeiter von der Neurochirurgischen Klinik der Universität Heidelberg gemeinsam mit
Amerikanische Studie kritisiert neuesten Trend
Die Diskussion um den Einsatz potenziell gefährlicher Antidepressiva, denen laut US-Gesundheitsbehörde FDA eine Erhöhung der Suizidgefahr von Behandelten nachgesagt wird, reißt nicht ab. Eine neue Studie von Wissenschaftlern der amerikanischen Stanford University School of Medicine kritisiert den Umstand, dass bei der Behandlung von depressiven Kindern und Jugendlichen in den vergangenen Jahren in steigendem Ausmaß auf Medikation g
GlaxoSmithKline spendet 1,5 Millionen US-Dollar an die Wohltätigkeitsorganisation Malaria Consortium
GlaxoSmithKlines “African Malaria Partnership” wird 1,5 Millionen US-Dollar an die internationale Wohltätigkeitsorganisation Malaria Consortium spenden. Die private Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Malaria auf regionaler und internationaler Ebene zu bekämpfen. Die auf drei Jahre angelegte Spende wurde anlässlich des 5. Roll Back Malaria Global Partner’s Forum in Kame
Siemens hat einen neuen Computertomographen (CT) entwickelt, der Aufnahmen des schlagenden Herzens in bisher ungekannter zeitlicher Auflösung macht und dabei nur die Hälfte der Strahlendosis einsetzt. Der Somatom Definition stellt damit eine neue Dimension in der Computertomographie dar. Das Gerät, das am Donnerstag in New York vorgestellt wurde, besitzt als erster CT der Welt zwei parallel arbeitende Aufnahmesysteme, die beide dreimal pro Sekunde um den Patienten rotieren. Dadurch ist der neue
Erfolgreiche Kooperation zwischen Kinshasa und Würzburg
Virima Mudogo kommt aus Afrika. Vor Jahren hat er an der Uni Würzburg Chemie studiert und hier 1988 auch seinen Doktortitel erworben – heute ist er Vizepräsident der Universität Kinshasa. Der Professor aus der Demokratischen Republik Kongo hält sich derzeit wieder in Würzburg auf. Bei einem Treffen mit Universitätspräsident Axel Haase wurde nun vereinbart, die Zusammenarbeit der zwei Hochschulen weiter auszubauen.
Forscher aus dem Französischen Zentrum für wissenschaftliche Forschung haben einen neuen zellulare Signalisierungsmodus für die Entstehung Neuronen Netwerke entdeckt. Die Konnexionen zwischen der Netzhaut und dem Gehirn, könnten aus direktem Austausch unter Zellen entstehen. Damit könnte man besser verstehen, wie die Zellen navigieren können.
Zellen müssen immer Ihre Position und Geschwindigkeit ‚mitteilen’ können, vor allem bei der Entwicklungsphasen. Es entsteht dafür Proteinen, die als
Es gibt neue Verfahren, um natürliche Schwankungen der Niederschlagsmenge anhand urzeitlichen Pflanzenmaterials zu erforschen. Professor Ralph Schneider von der Kieler Universität verfolgte die Entwicklung der Niederschläge im Tropischen Afrika während der letzten 20.000 Jahre und entwickelte dabei eine Methode, mit der sich vergangenes Niederschlagsgeschehen nachvollziehen lässt.
Das Untersuchungsmaterial stammt von einem Bohrkern aus dem Mündungsdelta des Kongo. Da das pf
Bei Ausgrabungen in der Zentralsyrischen Steppe haben Archäologen der Universität Zürich und der Universität Basel aussergewöhnlich grosse Knochen entdeckt, die unverkennbar von einem riesigen Kamel stammen müssen.
Der Fund ist überraschend und spektakulär zugleich: Riesige Knochen, rund 100000 Jahre alt, knapp doppelt so gross, wie sie eigentlich zu erwarten wären. “Wir haben sofort gewusst: das ist eine neue Tierart”, freut sich Jean-Marie Le Tensorer, Professor für Urgeschi
Neue Chancen für die Textilbranche
Dr. Dirk Höfer, Prof. Dr. Josef Kurz
Hohensteiner Institute, Bönnigheim
Obwohl in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte im Verständnis der Entstehung von Wundheilungsstörungen zu verzeichnen sind, hält die Wundversorgung im heutigen Alltag damit nicht Schritt. Eine steigende Zahl älterer Menschen und Diabetiker sorgt für steten Nachschub an Problemwunden: Allein in Deutschland gibt es jährlich schätzungsweise zwei Mill
Heilungschancen auch bei Patienten über 70
Nach aktuellen Erkenntnissen kann eine operative Therapie des Magenkrebses auch bei älteren Patienten durchgeführt werden, wenn die Operationsrisiken durch Begleiterkrankungen nicht zu hoch sind. Der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten sowie Stadium, Lokalisation und Größe des Tumors sind die entscheidenden Faktoren bei der Krebschirurgie. Zu diesem Ergebnis gelangt Dr. Farhad Fathi in einer Studie, die er am Zentrum für operati
Verzicht auf umstrittene Medikamente für Wiener Experten keine Lösung
In der von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA ausgelösten Diskussion über den Zusammenhang erhöhten Suizidverhaltens mit der Einnahme von Antidepressiva (siehe auch: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051108028 ) hat sich nun auch die Österreichische Gesellschaft für Neuropsychopharmakologie und Biologische Psychiatrie ÖGPB zu Wort gemeldet. Anlässlich ihrer heute, Donnerstag, in Wien stattfindenden T
AiF verleiht Otto von Guericke-Preis 2005 an Münchner Forscher
Verderbnis erregende Mikroorganismen in Lebensmitteln bilden ein Hygienerisiko für den Verbraucher. Zusätzlich verursachen sie in der Industrie Schäden, die jährlich bei mehreren hundert Millionen Euro liegen. Hinzu kommen kaum bezifferbare, oft existenzbedrohende Imageschäden bei den betroffenen Herstellern. Zur ständigen Überprüfung ihres Hygienestatus waren gerade kleine und mittlere Unternehmen bislang auf exte
Aktuelle Studienergebnisse bei der Jahrestagung der Society for Neuroscience 2005 in Washington Menschen, die einen Schlaganfall oder Hirnschädigung hatten, leiden oft auch unter Sehstörungen wie der halbseitigen Blindheit. Diese können zur Einschränkung der Selbständigkeit und der Lebensqualität bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes führen. Selbstverständliche Dinge wie am Tisch essen, Fernsehen, Lesen und Autofahren, sind schwierig. Mit diesen Problemen kämpfen jedes Jahr ca. 9
Vergleichende Untersuchung verschiedener Diäten am Universitätsklinikum Göttingen zeigt: Kohlenhydratarme Diät birgt möglicherweise gesundheitliches Risiko
Eine streng kohlenhydratarme Diät kann den Risikofaktor Homocystein für Herz-Kreislauf-Krankheiten schon nach wenigen Wochen erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie am Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen. Sie vergleichen derzeit eine streng kohlenhydratarme Diät (“Low-
Über 1 Million Österreichern macht der Pollenflug jedes Jahr aufs Neue zu schaffen, denn sie reagieren allergisch auf den Blütenstaub von Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Getreidearten und Kräutern. Aussicht auf einen beschwerdefreien Frühling bietet die spezifische Immuntherapie. Damit kann das Immunsystem wieder an seine ursächliche Aufgabe erinnert und eine langfristige Erleichterung erzielt werden. Der richtige Zeitpunkt, um damit zu beginnen, das gestresste Immunsystem zu kurieren, ist jetz