Untersuchungen zur emotionalen Wechselwirkung bei Behandlung mit dem Gift Botulinum Botulinumtoxin – es ist nicht nur das stärkste bekannte Pharmakon, sondern auch eines der vielfältigsten Medikamente mit mehr als 100 publizierten Indikationen. Als Lifestyle-Therapeutikum hat Botulinumtoxin vor allem bei der Glättung von Gesichtsfalten und bei der Trockenlegung von extrem schwitzenden Körperarealen (fokale Hyperhidrose) Aufsehen erregt. In Deutschland lassen sich mittlerweile 100.000 Pat
Erfolg einer Forschergruppe der Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Universitätsklinikum Regensburg: In einer neuen Studie konnte gezeigt werden, dass der bereits zugelassene Wirkstoff Rapamycin sowohl die Immunantwort als auch die Tumorbildung hemmen kann. Nach einer Organtransplantation erhalten Patienten Medikamente, um die Abstoßungsreaktionen des Körpers gegen das neue Organ zu unterdrücken. Diese immunsuppressiven Medikamente erhöhen allerdings das Risiko der Patienten, Tumore z
Keine verminderte Blutversorgung durch Potenzmittel Das Potenzmittel Viagra wirkt sich bei Männern mit leichten Herzproblemen nicht negativ aus – vorausgesetzt das Mittel wird nicht an Patienten verabreicht, die zusätzlich ein nitrathaltiges Medikament einnehmen. Dies behaupten Kardiologen der Mayo Clinic in Rochester im Fachmagazin Journal of the American Medical Association JAMA (2002;287:719-725). Nach der Einführung stellte sich neben Jubelmeldungen auch die Frage, ob Viagra bei Männ
Triglyceride werden langsamer abgebaut und erhöhen Risiko für Hererkrankung Wissenschaftler der Ohio State University http://www.osu.edu haben erstmals bewiesen, dass durch kurze psychologische Stressphasen herzschädigende Fette länger in der Blutbahn bleiben. Die Ergebnisse sind für die Studien-Co-Autorin Catherine Stoney ein weiterer Beweis dafür, dass es einen Zusammenhang zwischen Stress und Herzerkrankungen gibt. Die Studie wurde im Journal Psychophysiology publiziert. Für die S
Aktuell und praxisnah: Der 1992 ins Leben gerufene Umweltmedizinische Informationsdienst (UMID) informiert regelmäßig anschaulich und allgemeinverständlich über die komplexen Zusammenhänge zwischen Umwelt und Gesundheit. Er hat in den Behörden und Institutionen, die in den Bereichen Umwelt und Gesundheit arbeiten, bei Ärzten und anderen in der Umweltmedizin tätigen Fachleuten seinen festen Platz. Seit zwei Jahren wird er gemeinsam vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), dem Bundesinstitut für gesun
In den Tropen gibt es viele Krankheiten, die hierzulande unbekannt sind. Durch die Migration aus den ärmeren in die reicheren Länder und umgekehrt werden aber auch die Ärzte in Europa zunehmend mit Krankheitsbildern konfrontiert, die ihnen fremd sind. Darum befasst sich das 21. Tropenmedizinische Kolloquium mit tropenmedizinischen Problemen bei Migranten. Diese öffentliche medizinische Fachtagung findet am Samstag, 16. Februar, von 9.00 bis 13.00 Uhr unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus
“Die Seele dem Körper – Somatische Erkrankung, Persönlichkeit und Neurowissenschaft” heißt das Rahmenthema der Jahrestagung 2002 des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM), die vom 6. Bis 9. März im Edwin-Scharff-Haus Neu-Ulm stattfindet. Die Tagungsleitung hat PD Dr. Jörn von Wietersheim, Leiter der Sektion Psychosomatische Medizin in der Abteilung Psychotherapie und Psychosomatische Medizin (Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Horst Kächele) der Universität Ulm. Im Tagungsthema bil
Mit jeder Zellteilung altern die Zelle und der Mensch Die biologische Uhr tickt: Mit jeder Teilung altern die meisten Körperzellen. Sie verlieren irgendwann ihre Wachstumsfähigkeit und gehen schließlich zu Grunde. Nicht zuletzt auf diese Weise wird die Lebenszeit des Menschen reguliert. Die Verantwortung liegt bei den Trägern der Erbinformation, den Chromosomen. Diese werden an ihren Enden durch Telomere geschützt. Mit zunehmender Häufigkeit der Zellteilungen verkürzen sich die Telomere j
Vom 26.01.- 02.02.2002 fand das Internationale Symposium für Anästhesie, Intensivtherapie, Notfallmedizin und Schmerztherapie in St. Anton am Arlberg, Österreich, statt, das zum zweiten Mal nach 2001 unter der Schirmherrschaft und wissenschaftlichen Leitung von Frau Professor Dr. Gabriele Nöldge-Schomburg aus der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie der Universität Rostock stand. Es nahmen 345 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, England, der Schweiz und Israel teil.
Embryonen können außerhalb des weiblichen Körpers wachsen Ärzte haben ein künstliche Gebärmutter entwickelt, in der Embryonen außerhalb des Körpers der Mutter wachsen. Die Forscher sehen das als einen Durchbruch für die Behandlung von kinderlosen Frauen. Dies berichtet Robin McKie von der britischen Zeitung “The Observer”. Der Prototyp für die künstliche Gebärmutter wurde aus Zellen hergestellt, die Frauen aus dem Endometrium (Zellschicht, welche die Gebärmutter auskleidet) entnommen
Noch bis vor wenigen Jahren setzten Rheumatologen bei der Behandlung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen in erster Linie auf rein medizinische Maßnahmen – vor allem auf die medikamentöse Therapie. Deren Wirksamkeit ist unbestritten. Gegen die ständigen Schmerzen und die Entzündungen haben sich Cortison und nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) bewährt. Allerdings fordern solche Erfolge auch ihren gesundheitlichen Preis. Die langfristige Einnahme dieser Schmerzmittel kann zu starken Nebenwirkunge
Einsatz für therapeutische Zwecke in fünf Jahren möglich Forscher am Duke University Medical Center haben adulte Stammzellen in einem kleinen Fettdepot hinter der Kniekapsel gefunden. Diese Stammzellen konnten so programmiert werden, dass sie sich zu Knorpel, Knochen oder Fettzellen entwickeln. Die Wissenschaftler sehen darin ein großes Potenzial für therapeutische Zwecke. Das Forscherteam um Farshid Guilak von der orthopädischen Abteilung des Duke University Medical Centers hatte sch
Charité-Forscher finden neuen Ansatz zur Verhinderung von Wiederverschlüssen Die Aufdehnung verengter oder bereits vollständig verschlossener Herzkranzgefäße (Ballondilatation) ist ein seit 20 Jahren weit verbreitetes und erprobtes Verfahren. Kardiologen wenden es allein in Deutschland im Jahr etwa 180 000 mal an, um einen drohenden Herzinfarkt zu verhindern oder – nach bereits eingetretenem Infarkt – weiteren Schäden am Herzmuskel vorzubeugen. Leider haben die aufgedehnten Gefäße die
Wirkstoff Sildenafil regt nach Schlaganfall Wachstum von Gehirn-Nervenzellen an Das Potenzmittel Viagra wirkt nicht nur unter der Gürtellinie. Wie Michael Chopp auf der derzeit in Texas stattfindenden “International Stroke Conference” berichtet, regt das Medikament das Wachstum von Nervenzellen an und verbessert die Gehirnfunktion. Die Forscher gehen davon aus, dass Viagra jene Veränderungen im Gehirn fördert, die zur Wiederherstellung der Funktion beitragen. Die beobachtete Wirkung beru
Photorezeptoren unterscheiden sich in Lage und Aussehen von Stäbchen und Zapfen Seit beinahe 150 Jahre gelten für Forscher Stäbchen und Zapfen als die einzigen Fotorezeptoren im Auge – Zellen die Lichtenergie in elektrische Impulse umwandeln. Wissenschaftler der Brown University haben nun neue Zellen im Auge entdeckt, die wie Fotorezeptoren agieren und den 24-Stundenrhythmus mitzubestimmen scheinen. Die lichtempfindlichen Zellen könnten erklären, dass auch blinde Menschen ihre innere Uhr
Immunphänomene erklären nur einen Teil der Fälle von Multipler Sklerose. Es gibt auch degenerative Formen. Charité Forscher zweifach ausgezeichnet Die Multiple Sklerose (MS) ist weltweit die häufigste neurologische Erkrankung junger Erwachsener. Wahrscheinlich ist das Krankheitsbild, das durch ganz unterschiedliche Verläufe gekennzeichnet ist, auch auf verschiedene Ursachen zurückzuführen und das Erscheinungsbild der MS nur das phänomenologische Endprodukt dieser Vielfalt. Zu dieser