Viele Pilze leben in einer Art Ehe mit Bäumen, Sträuchern oder
anderen Pflanzen. Dabei verbessern sie auch die Wasserversorgung ihrer
Partner. Am Intimleben solcher Gemeinschaften sind Botaniker von der
Universität Würzburg interessiert: Sie erforschen spezielle Proteine, die
für die Wasseraufnahme der Pflanzen wichtig sind.
Wenn wirkliche Pilzkenner nach
speziellen Pilzen suchen, dann steuern sie zielsicher bestimmte Waldstücke
oder Baumgruppen an. Eine
Pflanzen und Ameisen, Bakterien und Pflanzen, Bakterien und Tiere –
das Zusammenleben von Organismen, die nicht einer Art angehören, ist genau
so komplex, facettenreich und faszinierend wie das soziale Leben des
Menschen: Es gibt Ausbeutung, Duldung oder die Kooperation zum
gegenseitigen Nutzen. Derartige biologische Beziehungen (Symbiosen) werden
seit Anfang 2001 an der Universität Würzburg in einem weltweit
einzigartigen Forschungsprogramm untersucht. Davon können auch die
Wenn bestimmte tropische Bäume von Tieren angefressen werden, dann
produzieren sie auf ihren Blättern verstärkt Nektar. Dieser süße Saft
lockt Insekten an, die den Bäumen zu Hilfe eilen und sie schnell und
effektiv gegen die Feinde verteidigen. Forscher aus Würzburg und Jena
haben Details dieser raffinierten Abwehrstrategie enthüllt.
Viele Pflanzen produzieren auf ihren Blättern so genannten Blattnektar.
Von dieser zuckerhaltigen Flüssigkeit können sich Ameisen
Information zum Gütesiegel für Chemiestudiengänge Die Akkreditierungsagentur für die Studiengänge Chemie, Biochemie undChemieingenieurwesen an Universitäten und Fachhochschulen (A-CBC), die im Dezember 2000 ihre Arbeit aufgenommen hat, informiert jetzt auch imInternet unter www.a-cbc.de über diewichtigsten Kriterien der Akkreditierung von neuen Bachelor- undMasterstudiengängen in der Chemie. Die Internet-Seiten geben einenallgemeinen Überblick
FIZ CHEMIE BERLIN startet eine neue Internet Suchhilfe.
Die Fachinformationszentrum Chemie GmbH (FIZ CHEMIE
BERLIN), hat ihre bisherige sehr erfolgreiche Familie der "ChemGuide" und
"PublishersGuide" Internet Suchmaschinen um einen neuen leistungsfähigen
Dienst erweitert. Entwickelt als eine Navigationshilfe und Suchmaschine
für Wissenschaftler im sogenannten “Life Sciences"-Bereich, fungiert
dieser neue "MedPharmGuide" als
An der Universität Würzburg entsteht eines von drei deutschen
Kompetenzzentren zur Erforschung des Erbguts (Genom) von Bakterien. Dafür
stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) der
Universität in den kommenden drei Jahren 20 Millionen Mark zur Verfügung.
Die Würzburger Wissenschaftler wollen klären, welche Gene einige
Bakterien zu gefährlichen Krankheitserregern machen. Das Geld vom BMBF
soll es ermöglichen, hierfür modernste Methoden ein
Eine internationale Jury hat einen Antrag der Universität Bielefeld an
das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auf Einrichtung
eines Kompetenznetzwerks mit dem Thema “Genomforschung an Bakterien für
den Umweltschutz, die Landwirtschaft und die Biotechnologie” zur Förderung
ausgewählt. Das Kompetenznetzwerk, das sich aus Partnern 18 verschiedener
Standorte zusammensetzt, wird von einem an der Universität Bielefeld
angesiedelten Kompetenzzentrum gesteuert.
Für Sitte und Anstand im Reich der Moleküle sorgt eine Gruppe von
Eiweißen, die Wissenschaftler als “Chaperone” (englisch für
“Anstandsdamen”) bezeichnen. Sie verhindern, dass Zellproteine
“unziemliche” Beziehungen mit anderen Proteinen eingehen und dadurch unter
Umständen ihre Rolle in der Zelle nicht mehr erfüllen können. Chaperone
scheinen so auch den Verlauf von Erkrankungen wie beispielsweise der
Huntingtonschen Krankheit zu beeinflussen. Forscher am
Max-Planck-In
Jülicher Forscher haben ein Polymer entwickelt, das die Effizienz
von Tensiden fünffach steigert. Tenside sind der waschaktive Bestandteil
von Waschmitteln, die in Haushalt und Industrie zum Einsatz kommen. Der
Wirkmechanismus des neuen “Kunststoff-Moleküls”, das den Waschmitteln nur
in geringer Menge hinzugefügt werden muss, wurde mit Hilfe von
Neutronen-Streuexperimenten aufgeklärt.
Das Problem liegt auf der Hand: Wer würde seine Waschmaschine nicht
gern
Berliner Forschern gelang es erstmals, die Struktur des
sauerstoffentwickelnden Photosystems II zu ermitteln / Veröffentlichung in
Nature am 8. Februar 2001
Grüne Pflanzen, Algen und Cyanobakterien (Blaualgen) gewinnen ihre
Energie durch die Photosynthese. Mit Hilfe des Sonnenlichtes wandeln sie
Kohlendioxid und Wasser in Zucker sowie Sauerstoff um. Die Photosynthese
arbeitet mit einer erstaunlichen primären Energieausbeute von mehr als 80
Prozent. Solar
Ulm
koordiniert EU-Projekt
Aus dem Programm »Quality of Life and Management of Living Ressources«
wird die Europäische Kommission ein interdisziplinäres Projekt mit dem
Titel »Erkennung von Risikofaktoren und Entwicklung von Strategien zur
Prävention der Alveolären Echinokokkose« fördern. Sie entspricht damit
einem Antrag von Prof. Dr. Peter Kern, Leiter der Sektion Infektiologie
und Klinische Immunologie der Universität Ulm. Bewilligt wurden 1 Mio. DM
für 3
Bachelor in den Life Sciences – “Tag der offenen Tür” am 26. Februar
2001
Die Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Medizinischen
Universität zu Lübeck lädt zu einem “Tag der offenen Tür” am Montag, dem
26. Februar 2001, ein. Das Programm erlaubt einen Blick in die
Forschungslabors und Gespräche mit den Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern zu allen Fragen der aktuellen “Life Sciences”. Es beginnt
mit einer gemeinsamen Begrüßung um 10.15 Uhr im Hö
Wissenschaftliches
Rechnen ist einer der Grundpfeiler der modernen Naturwissenschaften. In
der Chemie hat es die Quantenmechanik ermöglicht, Stoffeigenschaften und
Reaktionen auch außerhalb des Labors im Computer zu untersuchen. Am
Institut für Organische Chemie der Universität Münster beschäftigt sich
die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Stefan Grimme mit der Entwicklung und
Anwendung hochentwickelter Methoden der theoretischen organischen Chemie.
Die benötigte
Hamburger Forscher auf der Suche nach Lebensmitteln für
Zöliakie-Kranke Forschungsarbeiten Hamburger Biologen werden
möglicherweise dazu beitragen, dass Zöliakie-Kranke in absehbarer Zeit
problemloser essen können. Diese Menschen leiden an schweren Veränderungen
der Dünndarmschleimhaut und vertragen deshalb weder Brot, Kuchen, Nudeln
noch andere Getreideprodukte, weil die im Weizen enthaltenen
Kleberproteine bei ihnen Allergien auslösen. Gleichzeitig sind diese
Eiwei
Proteine – nur richtig gefaltet funktionieren sie
Wie Schlüssel und Schloss müssen Substrat und Enzym passgenau
harmonieren, damit eine enzymatische Reaktion ablaufen kann. Entscheidend
für die Funktion eines Enzyms und eines jeden Proteins ist dessen
räumliche Struktur. Die Kette aus Aminosäuren, aus der ein Protein
besteht, muss sich dazu in einer ganz bestimmten Art und Weise falten.
Dabei darf nichts schief gehen. Die Rinderseuche BSE etwa soll auf einem
Chemiker-Preis für einen Tabubruch in der Anorganischen Chemie
Was bisher für unmöglich gehalten wurde, gelang FU-Chemiker Prof.
Konrad Seppelt: Er stellte die erste Xenonverbindung her, in der vier
Edelgasatome direkt an ein Metallatomen gebunden sind. Für die Synthese
des Tetra-Xenono-Gold(II)-Kations ehrt ihn die Gesellschaft Deutscher
Chemiker mit dem Wilhelm-Klemm-Preis 2001 – einer der höchsten
Auszeichnungen der GDCh.
Die
Edelgase