Biowissenschaften Chemie

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Thüringer Forschungspreis: Neuartiges Biomaterial ersetzt Blutgefäße

Den Thüringer Forschungspreis 2000 für Angewandte
Forschung erhalten Prof. Dr. Dr. Dieter Schumann und Prof. Dr. Dieter
Klemm mit ihrer interdisziplinären Arbeitsgruppe an der
Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Chemiker Klemm und der Chirurg
Schumann entwickelten gemeinsam ein inzwischen patentiertes Biomaterial
aus Cellulose, das als Ersatz für Blutgefäße dienen kann. Der mit 12.500
Mark dotierte Preis wird von Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Dagmar
Schipanski am 5

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Neues vom Liebesleben der Bronzemännchen

Dass Schmuckmerkmale die Attraktivität potenzieller Partner steigern, wenn die Tiere darauf sexuell geprägt sind, haben Wissenschaftler aus der Arbeitsgruppe Verhaltensforschung (Prof. Dr. Eberhard Curio, Fakultät für Biologie der RUB) gezeigt. Doch diese “Erziehung” reicht noch weiter. In neuen Experimenten weist die Bochumer Arbeitsgruppe nach, dass die sexuelle Prägung auf Farben dominanter ist als die auf Formen. Die erforschten Weibchen übertragen ihre gelernte Präferenz für ein rotes Schm

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Schwitzen und trotzdem gut riechen: Neues Ausrüstmittel für Textilien

Hat das Deo mal wieder versagt? Künftig ist dies kein Problem mehr,
dank der Forschungen des Krefelder An-Instituts der Mercator-Universität.
Die Forscher des Deutschen Textilforschungszentrum Nord-West DTNW haben
ein spezielles weißes Pulver entdeckt, das die Geruchskomponenten im
menschlichen Schweiß bindet.

Der Stoff, eine Weiterentwicklung von Cyclodextrin, kann in Textilien
mit Langzeitwirkung eingearbeitet werden. Diese Entwicklung wurde jetzt
mit de

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Gefahr für die Haut durch Kombination von Reinigungsmitteln

Die hautreizende Wirkung von Seife, Fleckentferner
und anderen Reinigungsmitteln wird häufig falsch beurteilt. Das haben
Mediziner der Universität Jena in einer jetzt veröffentlichten Studie
nachgewiesen. Vor allem die Kombination von Reinigungssubstanzen und
Lösungsmitteln, mit der man es zum Beispiel im Friseurhandwerk oder in der
Metallverarbeitung zu tun haben kann, birgt Gefahren, die man bislang
unterschätzt hat.

Prof. Dr. Peter Elsner, Direktor der

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Parallelen in der Embryonalentwicklung von Wirbeltieren und Würmern

Nature-Paper widerspricht der Lehrbuchmeinung

Entgegen einer hundert Jahre alten Lehrbuchmeinung der Biologie zeigen
neueste Untersuchungen Darmstädter und Heidelberger Forscher, dass beim
urzeitlichen gemeinsamen Vorfahr von Wirbeltieren und Würmern Mund und
Vorderdarm bereits angelegt waren. Bei beiden Gruppen wird die
Embryonalentwicklung des Darms von den gleichen Genen reguliert. Dr.
Ulrich Technau, Nachwuchswissenschaftler in der Abteilung für molekulare
Zellbi

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Gen-Fähren zum Tumor lotsen

Deutsche Krebshilfe fördert Verbesserung der Gen-Therapie Die Gen-Behandlung steht noch immer vor großen Problemen: Die therapeutischen Gene gelangen nicht nur in die kranken, sondern auch in die gesunden Zellen des Patienten und entfalten dort ihre Wirkung. Als Folge können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Zwei Forschergruppen aus Marburg wollen diese mangelnde Zielgenauigkeit bei der Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakrebs und Darmkrebs beheben: Zum Einen

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Mikroalgen mit "Fischöl" – Fitmacher fürs Herz aus dem Dorfteich?

Biologen des IGB weisen Nannochloropsis erstmals in Binnengewässern Nord- und Mitteldeutschlands nach / Hoher Anteil an blutfettgehalt- und blutdruck-senkenden hochwertigen w3-Fettsäuren Nannochloropsis ist eine Gattung einzelliger Algen mit gelbgrünen Farbstoffen (Algenklasse: Eustigmatophyceae). Sie wurde bisher ausschließlich im Plankton der Meere gefunden und in der marinen Fischhaltung (Aquakultur) intensiv als Lebendfutter bei der Aufzucht von Meereskrabben, Muscheln und Fi

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RUB-Biochemiker geheimnisvoller "kleiner RNA" auf der Spur

Dass die RNA nicht bloß ein “Stempel” ist, der die Informationen der
DNA weitervermittelt, darin sind sich die Experten heute einig.
RNA-Moleküle können Informationen speichern, katalytische Aktivitäten
entfalten, sich perfekt tarnen, und sie regulieren auch als Produkt ihre
eigene Synthese. Wie das funktionieren könnte, dafür haben Bochumer
Biochemiker um Prof. Dr. Bernd-Joachim Benecke (Fakultät für Chemie) jetzt
ein Modell entwickelt.

Kleine RNA: im Schlei

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Erstmals Erbgut einer Pflanze entschlüsselt

Veröffentlichung in ’Nature’ unter Beteiligung von Tübinger
Forschern

Die unscheinbare Pflanze Arabidopsis thaliana – zu deutsch
Ackerschmalwand – ist für Genetiker in der ganzen Welt eine Art
Modellpflanze, deren Gene und ihre Funktion beispielhaft eingehend
untersucht werden. Nun wurde das Erbgut der Ackerschmalwand und damit der
ersten Pflanze überhaupt vollständig entziffert. An der Gensequenzierung
waren seit 1996 in der Arabidopsis Genome Init

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Fieber im Reagenzglas statt im Versuchskaninchen

Der Ilse-Richter-Tierschutzforschungspreis 2000 ging in diesem Jahr an drei Forscher, die einen Test zur Marktreife gebracht haben, mit dem sich im Reagenzglas fieberauslösende Stoffe in Arzneimitteln nachweisen lassen. Sofern die Europäische Arzneibuchkommission zustimmt, kann dieser Test zukünftig den bisher vorgeschriebenen Pyrogentest am Kaninchen ersetzen. Für ihre wissenschaftlichen Leistungen bei der Entwicklung eines Tests, der Tierversuche am Kaninchen zum Nachweis fiebe

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Zellverbände und Zelltypspezifizierungen

Universität zu Köln erhält neuen Sonderforschungsbereich

Neu eingerichtet wurde an der Universität zu Köln mit finanzieller
Unterstützung der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) der
Sonderforschungsbereich 1830 “Festlegung von Zellverbänden und
Zelltypspezifizierungen”. Der Sprecher des neuen Sonderforschungsbereiches
ist Professor Dr. José A. Campos-Ortega, Vorstandsmitglied des Instituts
für Entwicklungsbiologie der Universität zu Köln. Ziel des neuen Vorhabens
is

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Essener Meeresbiologen züchten Schwämme für die Krebsbekämpfung

Die meeresbiologische Abteilung von Dr. Helmut Schuhmacher, Professor
für Hydrobiologie an der Universität Essen, hat die Federführung in einem
von der Europäischen Union in den nächsten drei Jahren mit 1,2 Millionen
Euro geförderten Forschungsprojekt übernommen. Ziele sind die Entwicklung
und Erprobung neuartiger Technologien zur nachhaltigen, umweltfreundlichen
Nutzung mariner Rohstoffe. In dem interdisziplinären Projekt “Development
of non-degrading, NOvel MArine Technologies

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Schillernde Tausendsassas

Mikropartikeln werden in der Medizin schon seit längerem als
Depotpräparate eingesetzt. Zusehends erobern sie auch andere Bereiche:
Beispielsweise können sie einen neuen Autolack in allen Regenbogenfarben
schillern lassen.

Für die Kugeln am
Weihnachtsbaum ist sie vielleicht zu teuer, doch für Autos schon jetzt als
besonderer Gag zu haben: eine Lackierung, die schillert wie ein Öltropfen
auf einer Pfütze. Was sich da in allen Regenbogenfarben zeigt

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RUBIN 2/00: Forscher entschlüsseln Bakterienstrukturen

Den Arbeitsweisen der Bakterien sind die Bochumer Mediziner Prof.
Dr. Sören Gatermann und Dr. Wolfgang Hell (Medizinische Mikrobiologie) auf
die Schliche gekommen: Sie untersuchten ein Protein, das sowohl für die
Anheftung der Bakterien an Stoffe im menschlichen Körper zuständig ist als
auch für ihr Wachstum. Im Kampf gegen antibiotikaresistente Stämme könnten
diese Erkenntnisse wichtige Ansatzpunkte sein. Schaltet man das Protein
aus, verklumpen die Bakterien und sind für das

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Woher kommt das Bio-Rindfleisch? Jülicher Forscher können Herkunft zuverlässig bestimmen

Die Frage interessiert den Verbraucher brennend: Woher stammt das
Rindfleisch auf seinem Teller? Ist das Tier bei einem Bio-Bauern
aufgewachsen oder wurde es aus einem englischen Mastbetrieb importiert?
Darauf können Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich in Zukunft
eine klare Antwort geben. Mit einer speziellen Analysemethode stellen sie
fest, ob das Fleisch auch wirklich aus dem angegeben Herkunftsstall kommt.

Jeder Mensch ist über seinen Fingerabd

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Genetik des Übergewichts

Bundesforschungsministerium fördert Marburger Wissenschaftler mit zwei Millionen Mark Extremformen des Übergewichts nehmen zu – inzwischen ist ein Körpergewicht von 150 Kilogramm bei Jugendlichen keine medizinische Rarität mehr. Im Rahmen des Deutschen Humangenom-Projekts wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Suche nach Erbanlagen, die für Fettleibigkeit prädisponieren, mit 3,5 Millionen Mark fördern. Die Federführung in diesem Projekt haben Professor Jo

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