Biowissenschaften Chemie

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Nature Artikel: Ménage à trois – Ungewöhnliche Symbiose entdeckt.

In einer Symbiose gibt es meist zwei Partner, Wirt und Symbiont, diewechselseitig voneinander profitieren. Bislang glaubte man, dass Symbiosenmit mehr als zwei Partnern für den Wirt nachteilig wären.”Konkurrenzkämpfe” um Raum und Nahrung würden zu Lasten desWirts gehen. Die Wissenschaftlerin Dr. Nicole Dubilier vom Bremer Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie und ihre Kollegen haben eine neue Form von Symbiose entdeckt, die jetzt in der NATURE-Ausgabe vom 17.Mai beschrie

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Forscher wollen die Pumpe eines Pilzes lahm legen

Bei der Behandlung von Pilzinfektionen gibt es zwei große Probleme:
Zum einen stehen den Ärzten nur wenige Medikamente zur Verfügung, zum
anderen können die Pilze gegen diese Arzneien resistent werden. Dass bei
den widerstandsfähigen Pilzen häufig ein ganz bestimmtes Gen aktiv ist,
haben Wissenschaftler vom Zentrum für Infektionsforschung der Universität
Würzburg herausgefunden.

Dr. Joachim Morschhäuser und seine Arbeitsgruppe untersuchen die
Resistenz des häufigsten krankhe

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Auf dem Weg zum natürlichen Leber-Ersatz – SFB in Göttingen forscht interdisziplinär

Können ausgewachsene Organe sich erneuern? Die menschliche Leber kann –
und gibt damit der medizinischen Forschung Rätsel auf. Ein neues Projekt
des Göttinger Sonderforschungsbereichs (SFB) 402, den die Deutsche
Forschungsgemeinschaft (DFG) seit 1994 fördert, wird sich mit der Lösung
dieses Rätsels beschäftigen. "Wir wollen verstehen, welche Faktoren
die Entwicklung der Leber im embryonalen Stadium und welche die
Regeneration, das heißt die Erneuerung im erwachsenen Stadium steuern,
wie al

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Nervenzellen unter sich – die Lösung

Nur durch die Zusammenarbeit von Millionen von Nervenzellen, denNeuronen, ist unser Nervensystem zu seinen unglaublichen Leistungen fähig.Wie funktioniert aber die Kommunikation zwischen den Neuronen? Die Stelleder Kontaktaufnahme zwischen zwei Neuronen, die Synapse, steht seitJahrzehnten im Mittelpunkt der weltweiten, neurobiologischen Forschung.Prof. Dr. Reto Weiler, Dr. Konrad Schultz und Dr. Ulrike Janssen-Bienhold,Neurobiologen des Oldenburger Fachbereichs Biologie, entdeckten jetztgemeinsam mit

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Autoimmunerkrankungen: Neue Bausteine im Gen-Puzzle

Mit DNA-Chips Diabetes oder Rheuma erforschen

Wissenschaftler der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF)
haben Gene identifiziert, die bei einer Fehlfunktion Autoimmunkrankheiten
oder Allergien mit verursachen. Die Ergebnisse können Hinweise auf neue
Therapien gegen diese Krankheiten liefern, bei denen das Immunsystem den
eigenen Körper angreift.
Hat sich ein Mensch mit Viren oder Bakterien infiziert, verteidigt
ihn sein Immunsystem. Dabei kommen so genannte T

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Heparin

Ein "verdrehtes Boot" gegen Thrombose

Ungewöhnliche Struktur einer Zuckereinheit entscheidend für die
antithrombotische Wirkung von Heparin
In vielen Hausapotheken findet sie sich als Mittel gegen kleinere
Sportunfälle wie Blutergüsse: die Heparin-Salbe. Wichtig ist Heparin
aber vor allem bei Operationen oder Bluttransfusionen, um Thrombosen und
Embolien vorzubeugen.
Heparin ist ein körpereigener Stoff, der die Blutgerinnung hemmt:
Heparin verstärkt die Wirk

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Änderung des Embryonenschutzgesetzes erfordert einen breiten gesellschaftlichen Konsens

Bulmahn: "Die Forschung an embryonalen Stammzellen ist ein Thema für
den Nationalen Ethikrat"

Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn hat heute mit Zurückhaltung
auf die Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Forschung
mit embryonalen Stammzellen reagiert. "Solche tiefgreifenden Veränderungen,
wie sie die Deutsche Forschungsgemeinschaft vorschlägt, müssen in der
Wissenschaft und der Gesellschaft breit beraten und diskutiert
werden",

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Neue Empfehlungen der DFG zur Forschung mit menschlichen Stammzellen

Stufenplan zur Standardisierung und internationalen Kooperation –
Forschung an "überzähligen" Embryonen unter strengen Auflagen

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute die
neue Stellungnahme der DFG zur Forschung mit menschlichen Stammzellen
abschließend diskutiert und verabschiedet. Die beiden vergangenen Jahre
seit dem letzten Bericht der DFG vom März 1999 zu diesem Thema haben
große Fortschritte in der Stammzellforschung gebracht. Die D

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Gibt es einen Gentransfer von Raps auf Bienen?

Sicherheitsforschung an gentechnisch verändertem Raps Alle Pflanzen haben Gene. In gentechnisch veränderten Pflanzen sindbesondere Gene eingeführt, die der Pflanze außergewöhnliche Merkmaleverleihen, zum Beispiel die Toleranz gegen ein bestimmtes Herbizid. AmBeispiel von herbizidtolerantem Raps prüft die Biologische Bundesanstaltfür Land- und Forstwirtschaft (BBA), ob ein neu eingefügtes Gen auch inanderen Organismen auftauchen kann. Solche Fragen fallen in dasArbeitsgebiet der Sicher

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Thermophysikalische Daten aus Russland Online

FIZ CHEMIE BERLIN schließt mit VINITI einen Vertrag über die
Bereitstellung von russischem Chemie-Fachwissen / Langfristige Kooperation
geplant:

Berlin, April 200: Ein großer Erfolg in der Bereitstellung
internationalen Fachwissens ist dem Fachinformationszentrum Chemie
Berlin GmbH (FIZ CHEMIE BERLIN) gelungen. Nach mehr-monatigen
Verhandlungen konnte mit dem russischen Informationsspezialisten "VINITI"
ein Vertrag über die Nutzung, Verwertung und den Vertrieb

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Ähnlichkeit der Elefanten täuschte die Wissenschaft

Afrikanische Elefanten sind möglicherweise näher mit den ausgestorbenen
Mammuts verwandt als mit den indischen Elefanten. Wie das Magazin NATIONAL
GEOGRAPHIC Deutschland in der Mai-Ausgabe berichtet (Ausgabe 5/2001/EVT
30. April 2001), haben Biologen der Technischen Universität Darmstadt
jetzt anhand von Vergleichen des Erbguts der Tiere diese neue Theorie
entwickelt. Auf Grund der körperlichen Ähnlichkeit zwischen dem Mammut
und dem indischen Elefanten hatte man bisher geglaubt, dass der indis

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Geneprot Inc. eröffnet erste industrielle Grossanlage der Welt für Proteomik-Entdeckung und -Produktion in Genf

Compaq installiert den weltweit leistungsstärksten, privatwirtschaftlich
eingesetzten Supercomputer sowie die größte Serveranlage für
Proteinforschung

GeneProt Inc. eröffnet heute in Genf, Schweiz, das erste groß
angelegte Proteomik-Forschungszentrum der Welt. Damit wird GeneProt zu
den internationalen Proteomik-Spitzenreitern vorstoßen und die
Entwicklung neuer Medikamente und Biomarker fördern, die auf körpereigenen
Proteinen basieren.
Im neuen Forschungszentrum ist ei

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Viel Futter – viele Weibchen

Fütterung im Zoo beeinflusst Geschlecht der Zwergflusspferde

Wenn Zwergflusspferde den ganzen Tag so viel Heu fressen dürfen, wie sie
wollen, stellt sich ein deutlicher Überschuss an weiblichem Nachwuchs
ein. Wie das Magazin NATIONAL GEOGRAPHIC Deutschland in der Mai-Ausgabe
(Ausgabe 5/2001/EVT 30. April 2001) unter Berufung auf eine Untersuchung
der Universität Basel berichtet, ist dagegen in Zoos, wo die Hippos nur
einmal am Tag gefüttert werden, das Geschlechterverhältn

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Aus alt mach neu – Verfahren zur Aufbereitung gebrauchter Bioöle marktreif

Was im Labor gelang, wollen die Bremer
Sonderabfall-Beratungsgesellschaft (BSBG) und das Institut für Energie-
und Verfahrenstechnik (IEV) der Hochschule Bremerhaven nun im großen Maßstab
umsetzen. Mit Unterstützung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.
(FNR) wurde ihr Verfahren zur Aufbereitung gebrauchter Bioöle jetzt für
die Praxis anwendbar gemacht.

Aufgrund ökologischer Vorteile kommt Bioöl in wachsenden Mengen in
Industrie, Land- und Forstwirtschaft zum Einsat

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Bakterien im Einsatz gegen saures Wasser

In Deutschland gibt es mehr als 200 Bergbaurestseen. Durch die Schließungvieler Braunkohletagebaue seit 1990 entstehen derzeit in den neuen Bundesländernweitere 120 Seen, insbesondere in Mitteldeutschland und der Lausitz. DasWasser vieler dieser Seen ist mit pH-Werten um 2,5 bis 3,5 extrem sauerund enthält große Mengen an Eisen und Sulfat – bedingt durch dieSchwefelhaltigkeit der Braunkohle und der sie umgebenden Erdschichten.Summiert ergeben diese schwefelsauren Wässer zirka 3 km3, was in etw

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Bundesforschungsministerin Bulmahn beruft hochrangiges Lenkungsgremium für die Genomforschung

Die Bundesregierung hat mit dem Nationalen Genomforschungsnetz ein
Zukunftsprogramm auf den Weg gebracht, das die Entwicklung der
Lebenswissenschaften in Deutschland nachhaltig beeinflussen wird.
Insbesondere soll damit eine bessere Zusammenarbeit zwischen biologischer
Grundlagenforschung und medizinischer Anwendung erreicht werden.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, hat
jetzt ein hochrangiges Forum von Vertreterinnen und Vertretern aus
Wissenschaft

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