Computer der übernächsten Generation: Moleküle statt Schaltkreise? So wie wir heute über “vorsintflutige” Rechner schmunzeln, die noch mit Röhren arbeiteten, werden unsere Kinder oder Enkel für unsere heutigen Computer nur ein Kopfschütteln übrig haben. Denn soviel ist klar: Der Siliziumchip als Baueinheit stößt langsam an seine Grenzen. Eine signifikante Steigerung der Rechenleistung ist nur mit anderen Technologien möglich. Eine der Zukunftsvisionen ist der Rechner auf Basis von Molekülen, die
Giftige Schwermetalle wie Uran, Cadmium und Blei stören bereits in geringen Konzentrationen den Stoffwechsel von Pflanzen erheblich. Sie reagieren “gestresst”, bilden mehr spezifische Aminosäuren und Folgeprodukte als Schutz und haben ein geringeres Wachstum und verminderte Erträge. Diese Prozesse haben nun Ernährungswissenschaftler um Prof. Dr. Hans Bergmann an der Universität Jena an Gerste, Weizen sowie weiteren Nahrungs- und Wildpflanzen näher untersucht. Die Forscher stellten fest, dass auc
In ihrer aktuellen Ausgabe vom 28. Juni 2001 veröffentlicht die renommierte amerikanische Fachzeitschrift Nature Forschungsergebnisse eines Projekts, das unter maßgeblicher Beteiligung von Prof. Erwin Grill, Ordinarius für Botanik an der TUM, durchgeführt wurde. Zwei Forschungsgruppen von TU München und University of California San Diego (UCSD) gelang ein einzigartiger Einblick in die intrazelluläre Kommunikation an der Modellpflanze Arabidopsis. Die Oszillation von Calciumionen innerhalb der Ze
An vorderste Stelle rückt eine der international führenden Fachzeitschriften für Chemiker Ergebnisse der Grundlagenforschung am Institut für Organische Chemie der Universität Erlangen-Nürnberg. Die Juli-Ausgabe von “Inorganic Chemistry”, herausgegeben von der American Chemical Society, zeigt auf ihrem Titelblatt Aufnahmen der längsten linearen Kohlenstoffkette, die bisher strukturell charakterisiert werden konnte, und der am stärksten gebogenen Kohlenstoffkette, die derzeit bekannt ist. Die Beschre
Stipendium des DRK-Blutspendedienstes für GBF-Doktoranden. Die Dr.-Wilhelm-Kempe-Stiftung des Blutspendedienstes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Oldenburg, Bremen hat seine diesjährigen Stipendien für Forschungsprojekte über hämatopoetische Stammzellen vergeben. Das Projekt von Lars Macke, Doktorand an der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF), wird ab Juli für ein Jahr mit 25.000 Mark gefördert. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit dem Thema “Qual
Xenotransplantation: Fraunhofer-Experten warnen vor übertriebener Hoffnung / Suche nach Alternativen Forscher setzen derzeit große Hoffungen darauf, schwere Krankheiten mit menschlichen embryonalen Stammzellen heilen zu können. Die hierfür notwendigen Verfahren werden bereits heute intensiv an Zellen von Tieren erforscht. Diesen Zweig der Medizin nennen Fachleute Xenotransplantation. Nun haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI, Karlsru
Forschungsergebnisse von Tübinger Pflanzenphysiologin in Nature Die Oberfläche von Pflanzenblättern ist weitgehend dicht. Wasser zum Beispiel tropft einfach von der schützenden Schicht ab. Doch muss die Pflanze Gase mit ihrer Umgebung austauschen wie etwa Wasserdampf abgeben oder Kohlendioxid aus der Luft für die Fotosynthese aufnehmen. Dazu finden sich meistens an der Blattunterseite die so genannten Spaltöffnungen. Sie stellen die Verbindung zwischen der Außenluft und dem lu
Wissenschaftler der Universität und Fachhochschule Jena haben eine präzise Gensonde entwickelt, um die spezifischen Tumorsupressor-Gene p15 und p16 nachzuweisen. Diese Gene gehören zur “Standard-Ausrüstung” der menschlichen Erbsubstanz und ermöglichen bei der natürlichen Zellteilung die Reparatur von genetischen Fehlern. Sie können damit die Entstehung von Krebszellen – insbesondere des Blut- und des Hautkrebses – unterdrücken. Fehlen sie ganz oder teilweise, so steigt das Krebsrisiko eines Pati
Biopharmazeutische Firma G2M aus Forschungszentrum Karlsruhe ausgegründet Wissenschaftler des Instituts für Toxikologie und Genetik des Forschungszentrums Karlsruhe und des Chemotherapeutischen Forschungsinstituts Georg-Speyer-Haus in Frankfurt am Main haben gemeinsam die “G2M Cancer Drugs AG” gegründet. Ziel des Unternehmens ist die Entwicklung von innovativen Arzneimitteln zur Behandlung von Krebserkrankungen. Die Ausgründung wurde mit Mitteln aus dem Innovationsfonds des Bundesforschungsmin
Auswilderung des bedrohten Schreikranichs in USA beginnt
Jungvögel lernen Zugrouten mit Ultraleichtflugzeug
Am 20. Juni 2001 wurde es amtlich: Die US-Regierung und insgesamt 22 Bundesstaaten haben die Genehmigung erteilt, in Gefangenschaft aufgezogene Schreikraniche im Norden der USA, in Wisconsin, auszuwildern. Sie werden trainiert, hinter einem Ultraleichtflugzeug herzufliegen und dabei die Zugroute nach Florida zu lernen.
Nach jahrelangen Vorbereitungen wird dieses einmali
Das Bundesamt für Naturschutz hat heute die Einfuhr von embryonalen Stammzellen (ES) von Rhesus-Affen, genehmigt. Die Zellen stammen aus den USA und dienen einem Experiment von großer Bedeutung: Die Wissenschaftler der Universität Essen wollen mit Hilfe dieser Affenzellen prüfen, ob sich aus ES-Zellen – entgegen der vorherrschenden Meinung – Lebewesen entwickeln könnten. In diesem Fall wäre die Arbeit mit menschlichen Zellen nach geltendem Recht verboten. Bislang haben Stammzellenforscher immer wie
Wie NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in seiner aktuellen Ausgabe berichtet (Ausgabe 7/2001), schildern Jagdführer in Alaska einen besonderen Fall der Selbstmedikation von Tieren. Sie erlegten einen Grizzly, der auf seinem entzündeten Zahn ein dickes Paket Weidenrinde liegen hatte. Weidenrinde, die gewöhnlich nicht auf dem Speiseplan der Bären steht, enthält den Aspirin-Wirkstoff Salizylsäure. Gesunde Zähne sind für Grizzlys überlebensnotwendig: Ein ausgewachsener Braunbär nimmt während des mehrmonat
Neue gentechnische Methoden ermöglichen es, die Eigenschaften und Wirkmechanismen von Arzneistoffen und Chemikalien so weitgehend zu erforschen wie nie zuvor. Der neue Forschungszweig »Pharmaka- und Toxikogenomics«, eröffnet, wie das Fraunhofer-Magazin 2.2001 berichtet, den Weg zur schnellen Entwicklung neuer, maßgeschneiderter Medikamente: für jeden Patienten die optimale Therapie. Menschen reagieren verschieden auf Medikamente. Was dem einen hilft, kann dem anderen schaden. Mitunter wi
Wie die CREATOGEN AG heute bekannt gab, hat das Unternehmen eine neue Technologie zum umfassenden High-Throughput-Screening bakterieller Genome auf spezifische biologische Funktionen zum Patent angemeldet. Diese Technologie basiert auf der sättigenden Mutagenese kompletter Genome und einer anschließenden Analyse der biologischen Funktionen einzelner Mutanten mit HTS-Verfahren. Die innovative Methode, die bei einer Vielzahl Gram (-) und Gram (+) Organismen eingesetzt werden kann, ermöglicht die schn
Neuartige Stir-in-Pigmente von der BASF vereinfachen Dekofarbenherstellung Anwendung bei wässrigen Deko- und Industrielacken Mit einer Neuentwicklung der BASF lassen sich wässrige Malerfarben und -lacke, aber auch wässrige Industrie- und Druckfarben künftig deutlich einfacher herstellen. Das Unternehmen hat die weltweit ersten direkt einrührbaren Pigmente für die Coatingsindustrie entwickelt. Die neuartigen Produkte sind unter dem Namen Xfastä ber
Mehr als 1.000 verschiedene Inhaltsstoffe sind im Wein enthalten. Der Jenaer Chemie-Professor Klaus Danzer vermag dank ausgefeilter Analyse-Apparatur anhand der unterschiedlichen Profile aus 60 organischen und 35 anorganischen Substanzen mit über 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit Rebsorte und Herkunft sicher zu bestimmen. Für Qualitätsmanagement und Verbraucherschutz leistet seine Analytik, die selbst geringfügigste Verunreinigungen entdeckt, wichtige Dienste. Experten, die Weine blind ve