Biowissenschaften Chemie

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Stellräder der "inneren Uhren" bald greifbar?

Am Max-Planck-Institut für experimentelle Endokrinologie und am Baylor College of Medicine in Houston, USA, fand man heraus, welche Gene die inneren Uhren umstellen.

Wer auf Langstreckenflügen Zeitzonen überquert, leidet hinterher mehr oder weniger unter Jetlag. Die inneren Uhren, die in einem etwa 24-stündigen Rhythmus ticken, müssen sich plötzlich an ein ganz neues Hell-Dunkel-Schema anpassen. Während die Armbanduhr sich einfach vor- oder zurückstellen lässt, brauchen die “Zeige

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Kannibalismus im Nordatlantik

AWI-Wissenschaftler und US-Kollegen entdecken Bestandskontrolle bei Planktonkrebsen durch Auffressen der Nachkommen, veröffentlicht im Wissenschaftsmagazin Nature vom 9. August (Density-dependent mortality in an oceanic copepod population, Nature vom 9.8.2001, M. D. Ohman, Scripps Institution of Oceanography, San Diego, USA und H.-J. Hirche, Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven) Anhand intensiver Probenahmen in der Norwegischen See und der Anwendung einer n

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Neues Prionen-Testverfahren entwickelt

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried haben ein neues Verfahren entwickelt, das zum schnelleren Nachweis von BSE (bovine spongiforme Encephalopathie) bei Rindern geeignet ist. Sowohl die BSE-Erkrankung bei Rindern als auch die verwandte Creutzfeldt-Jacob-Krankheit beim Menschen werden durch Prionen übertragen. Infektiöse Prionen bestehen aus einem fehlgefalteten Protein, dem Scrapie-Prionprotein (PrP-Sc). PrPSc entsteht aus dem zellulären, nicht krank machend

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Supraleitende Exoten

Ungewöhnliche Silber-Fluor-Verbindungen sollen potenzielle Hochtemperatur-Supraleiter sein Bereits vor fast hundert Jahren wurde das Phänomen der Supraleitung entdeckt – und hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. In den Bann dieser Faszination sind auch Roald Hoffmann (Nobelpreis für Chemie 1981 zusammen mit K. Fukui) und Wojciech Grochala geraten. Anhand von theoretischen Betrachtungen sagen die beiden Chemiker nun vorher, dass eine ausgefallene Verbindungsklasse, so genannte Flu

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Antikrebsmittel aus der immergrünen Eibe

Die Natur hat Heilkraft – um ihr zum Wohle der Menschen auf die Sprünge zu helfen, forschen Wissenschaftler momentan daran, das wirksame Antikrebsmittel Taxol aus der Eibe zu gewinnen. An diesem vielversprechenden Ansatz sind auch Forscher der TU Berlin beteiligt, die zunächst Gene für bestimmte Enzyme aus der Eibe isolieren und anschließend in einen Wirtsorganismus übertragen. Das Ziel ist eine schnelle und kostengünstige Herstellung von Taxol. Sie sind immergrün, tragen im Herbst leuch

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Exoten aus dem Saale-Schlamm

Wissenschaftlern des Instituts für Biotechnologie der TU Berlin gelang es, ein ungewöhnliches Bakterium aus dem Schlamm der Saale zu isolieren. Das Isolat “Stamm CBDB1” ist auf die Veratmung von Chlorbenzolen angewiesen, so wie Säugetiere von Sauerstoff abhängig sind. Es ist das erste Bakterium der neu beschriebenen Dehalococcoides-Gruppe, das auf einem rein synthetischen Medium wächst. Die bei der Isolierung von Stamm CBDB1 entwickelten Methoden werden die Kultivierung, Isolierung und Charakter

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Nobelpreisträger bei Biochemiker- und Molekularbiologen-Tagung

Gentechnik im Spannungsfeld von Naturwissenschaft und Ethik Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses Weltweit bekannte Wissenschaftler tauschen ihre Forschungsergebnisse an der RUB aus: Vom 9.-12. September findet in Bochum die Herbsttagung der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) statt. Die Nobelpreisträger Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhard (Tübingen, Entdeckungen über die genetische Kontrolle der frühen Embry

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PNAS berichtet: Funktion eines Geruchsrezeptors nachgewiesen

Auf der Suche nach dem Geheimnis der Geruchswahrnehmung sind zwei Bochumer Forschergruppen einen Schritt weiter gekommen: Mit Experimenten an Fruchtfliegen (Drosophila) und Froscheiern ist es ihnen erstmals gelungen, die Funktionalität von Geruchsrezeptoren bei Insekten direkt nachzuweisen. PNAS berichtet in seiner aktuellen Ausgabe. Fruchtfliege und Froscheier riechen Marzipan Funktion eines Geruchsrezeptors nachgewiesen PNAS berichtet: Riechen bei I

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Tödliche Kunstwerke aus Seide

Insektenfressende Spinnen werden von Wespen als Geburtshelfer missbraucht / Spinnfäden sind eines der vielseitigsten Waffensysteme in der Natur Spinnen fressen vor allem Insekten, die sie mit ihren hochentwickelten Netzen fangen. Aber manche Insekten drehen den Spieß um und machen sich durch genetische Umprogrammierung die besonderen Netzbau-Fähigkeiten der Spinnen zu nutze. Wie das Magazin NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND (Ausgabe 8/2001, EVT 30. Juli) berichtet, lassen parasitäre Wespen in Cos

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Zu warm: Schutzlos ohne Schneehöhle

WWF warnt vor Aussterben der letzten Saimaa-Ringelrobben aufgrund des Klimawandels Die globale Erwärmung ist eine reale Gefahr für seltene Tierarten , wie der Saimaa-Ringelrobben (Phoca hispida saimensis) des Saimaa-Sees in Finnland. Von dieser Unterart der Eismeer-Ringelrobbe leben nur noch 250 Tiere in freier Wildbahn, damit ist es der am stärksten gefährdete Robbenbestand der Erde. Die Saimaa-Ringelrobben bringen ihre Jungen normalerweise in einer aus Schnee gebauten Höhle zur Wel

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Warum Gene von Mutter und Vater verschieden kodiert werden – Der kleine aber wichtige Unterschied

Die Forschungsergebnisse von Prof. Jörn Walter eröffnen neue Einblicke in die Steuerung von Genen im Verlauf der Entwicklung des Lebens. Weitreichende Erkenntnisse auf Gebieten der molekularen Medizin, der Pharmazie und Landwirtschaft werden erwartet. Der Saarbrücker Genetiker, dessen Arbeiten in führenden wissenschaftlichen Zeitschriften (Nature Genetic, Nature, Science (Sonderheft im August zum Thema Epigenetik) veröffentlicht wurden, koordiniert gemeinsam mit Essener Kollegen das neue Sch

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Plasmide von EHEC: Spielwiese der Evolution neuer Krankheitserreger?

Das Wissen über das Erbgut der krankheitserregenden EHEC-Bakterien wächst weiter: An der Universität Würzburg hat der Wissenschaftler Dr. Werner Brunder mehrere Gene entdeckt, die den Bakterien haarförmige Anhängsel verleihen. Mit diesen können sich die Erreger möglicherweise besonders gut im Darm des Menschen verankern. EHEC-Bakterien (Enterohämorrhagische Escherichia coli) wurden erst 1982 als krankmachende Untergruppe der Colibakterien entdeckt. Sie verursachen zunächst Durchfall, bei

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Erlangen als Standort für eine neue bundesdeutsche Synchrotron-Strahlungsquelle

An der Universität Erlangen-Nürnberg hat sich eine Initiative gebildet, die sich für die Errichtung einer Synchrotron-Strahlungsquelle in Erlangen einsetzt. Nun hat sich Rektor Prof. Dr. Gotthard Jasper in einem Schreiben an Wissenschaftsminister Hans Zehetmair gewandt und um Unterstützung für dieses ehrgeizige Projekt gebeten, das vor allem für die biomedizinische Forschung einen Quantensprung bedeuten würde. In Deutschland existieren Synchrotron-Strahlenquellen in Hamburg (DESY) und Berlin (BESSY

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Wie Fledermäuse ihre Beute finden

In Europa kommen über 30 Fledermausarten vor. Der Tübinger Zoologe Dr. Björn Siemers hat bei Fledermäusen der Gattung Myotis die unterschiedlichen Jagdstrategien untersucht. In manchen Gebieten leben parallel bis zu sechs Myotis-Arten, die sich als hauptsächliche Insektenfresser Konkurrenz machen. Siemers erklärt, warum die Jagd dicht über dem Wasser besonders erfolgreich ist und hat geprüft, ob Fledermäuse tatsächlich Fische fressen. Tübinger Zoologe untersucht die Ökologie der Echoortu

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Melancholische Pferde, verhaltensgestörte Ratten, psychiatrisch kranke Menschen:

Untersuchungen zum Borna-Virus in der Freien Universität Berlin Anfang Juli berichtete die “Washington Post” ausführlich über Untersuchungen des Bornavirus. Dieses verursacht eine Virusinfektion im limbischen System des Gehirns bei Tieren mit neurologischen Symptomen und ist in psychiatrischen Störungen beim Menschen involviert. In Deutschland wird dieses Virus seit Jahren an der Freien Universität Berlin erforscht und in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut beim Menschen studiert.

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Wirbeltier-Morphologen zum Weltkongress in Jena

Rund 700 Wissenschaftler aus 53 Ländern reisen morgen (21.07.) zum 6. Internationalen Kongress für Wirbeltier-Morphologie in Jena an. Die Tagung, die bis zum kommenden Donnerstag (26.07.) dauert, ist die bislang größte in ihrer Fachdisziplin und findet erst zum zweiten Mal in Deutschland statt. “Morphologie” heißt einfach “Formenlehre”, und meint hier den Wissenschaftszweig, der Aufbau und Entwicklung von Mensch und Tier vergleichend untersucht. Der Begriff wurde übrigens von Johann Wolfg

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