Die Fähigkeit, Blindenschrift zu erlernen, einen Safe zu knacken oder einen Kuss zu genießen, verdankt der Mensch bestimmten Sensoren in der Haut. Auch Tiere verfügen über solche so genannten “Mechanosensoren” für die Empfindung von Berührung und Schmerz, die für sie ebenfalls lebenswichtig sind.
Obwohl diese Sensoren so bedeutsam sind, weiß die Wissenschaft bis heute noch wenig darüber, wie sie funktionieren und wodurch sie sich unterscheiden. Licht ins Dunkel bringt jetzt eine Arbei
Berliner Max-Planck-Forschern ist es gelungen, mit dem Rastertunnel-Mikroskop einzelne Moleküle in einer chemischen Reaktion gezielt zu steuern ein Schlüsselschritt für die Selektive Chemie
Den Ablauf einer chemischen Reaktion steuern zu können, ist seit langem ein Traum in der Chemie. Erwünschte Produkte könnten mit höherer Ausbeute erzeugt und unerwünschte, möglicherweise sogar schädliche Nebenprodukte gleichzeitig reduziert werden. Dazu müssen jedoch die atomaren Bindungen eines M
Max-Planck-Wissenschaftler entdecken lang gesuchten Kanal, der mechanische Stimuli in Haarsinneszellen in elektrische Signale umwandelt
Mechanische Reize wie Schall oder Bewegung nehmen wir über spezialisierte Rezeptoren, die so genannten sensorischen Haarzellen, im Innenohrs wahr. Diese Zellen verfügen an ihrer Oberfläche über mit winzigen Härchen besetzte Fortsätze. Werden diese Härchen durch Schall oder Bewegung verbogen, strömen Ionen in die Zelle ein und mechanische Energie wird
Internationales Forscherteam entdeckt möglichen Zusammenhang zwischen Ultraviolett-Sehen und Urin-Duftmarken bei Nagetieren
Menschen und die meisten anderen Säugetiere können ultraviolettes (UV-)Licht nicht sehen. Eine Ausnahme bilden manche Nagetiere. Eine chilenisch-deutsche Forschergruppe hat jetzt entdeckt, dass auch der südamerikanische Degu, ein entfernter Verwandter des Meerschweinchens, UV-Licht sehen kann. Bei der Suche nach den verhaltensrelevanten UV-Signalen im Lebensraum
Mit patentem Kassettenaustausch Gene in Säuger-Zellen einführen
Wissenschaftler der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) haben ein System entwickelt, mit dem Fremdgene gezielt in das Erbmaterial von Säuger-Zellen eingeführt werden können und zwar so, dass sie hinterher eine gute und gleichmäßige Aktivität aufweisen. Die von Professor Jürgen Bode und seinem Team entwickelte Technik des Rekombinase-vermittelten Kassettenaustausches gilt unter Genetikern als ideales Werk
“Unsterbliche” Zellen liefern die Grundlage
In einer Kombination aus Bioengineering und Krebsforschung haben US-Wissenschaftler die laut eigenen Angaben ersten Arterien aus nicht embryonalem Gewebe im Labor gezüchtet. Es ist dies ein wichtiger Schritt in der Züchtung menschlicher Arterien außerhalb des Körpers. Die Gefäße könnten in Zukunft als Bypass eingesetzt werden. Die Ergebnisse der Forscher am Duke University Medical Center erscheinen heute, Freitag, in den EMBO Reports, eine
Virtuelle Experimente auf Xplore! schaffen Realitätsnähe
Ab heute, Freitag, 06.06.2003 kann die Welt der Bio- und Gentechnologie auch virtuell erforscht werden. Das Online-Biotechlabor der BASF Xplore! bietet wissenschaftlich fundiert, aber spielerisch und unterhaltsam die Möglichkeit, sich mit dem Thema Biotechnologie auseinanderzusetzen. Neben Schülern und Lehrern richtet es sich an alle Bio- und Gentechnologie-Interessierte.
Im Zentrum steht ein realitätsnaher Forschungsauftrag,
Lange hielt man Neuroglia lediglich für eine Art Kitt, der den Extrazellularraum im Gehirn ausfüllt und die Nervenzellen stabilisiert. Doch neueren Untersuchungsergebnissen zu Folge könnten die Gliazellen (im Griechischen heißt Glia Kitt oder Leim) auch eine wichtige Rolle bei der Informationsverarbeitung spielen. In einem neuen Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), das Wissenschaftler aus Bonn, Kaiserslautern und Frankfurt beantragt hatten, wollen Hirnforscher verschiedene
Wissenschaftler des Fritz-Haber-Instituts und des Palo Alto Research Center/USA finden allgemeines Gesetz, mit dem man vorhersagen kann, wie Wasserstoff die Eigenschaften von Materialien und Lösungen beeinflusst
Wasserstoff ist das am häufigsten vorkommende Element im Universum. Auf der Erde kennen wir es hauptsächlich als Komponente von Wasser (H2O). Doch auf Grund der geringen Größe seiner Atome wird Wasserstoff häufig auch innerhalb von Materialien eingebaut, wo er ganz wesentlich
Dominik Marx von der Ruhruniversität Bochum und Harald Fuchs von der Universität Münster haben über Computer-Simulation gezeigt, wie mit der Hilfe eines hakenförmigen Thiolat-Moleküls – welches an die Spitze eines Rasterelektronenmikroskops montiert ist – ein Golddraht aus einer Goldoberfläche gezogen werden kann. Während gegenwärtig chemische Prozesse überwiegend durch thermische, elektrische oder photochemische Energien eingeleitet werden, deuten diese Versuche auf die Möglichkeit hin, mechanischer
Neue Perspektiven für die Katalyse:
Niedermolekularer metallorganischer Gelbildner
Gele begegnen uns täglich: Auf dem Teller als Himbeergelee, Wackelpudding oder Aspik, im Badezimmer als Duschgel, Bodylotion oder kühlendes Sonnenbrand-Gel. Die Gelform garantiert, dass Kosmetika und Pharmaka leicht aus Tube oder Flasche fließen, auf der Handfläche aber viskos sind und sich möglichst “verlustfrei” einreiben lassen. Aber Gele werden auch in der Technik eingesetzt. Ein deutsch-niede
Der Einsatz von Biosensoren basierend auf Oberflächen Plasmonresonanz (surface plasmon resonance SPR) ist ein exzellentes Werkzeug für markierungsfreie Echtzeituntersuchungen beliebiger biomolekularer Wechselwirkungen (biomolecular interaction analysis BIA) unter minimalem Probenverbrauch. Ein entscheidender Vorteil von kinetischen Analysen mit SPR basierten Biosensoren gegenüber der klassischen steady-state-Analyse ist die separate Bestimmung von Assoziations- und Dissoziationsgeschwindigkeitskonst
Die ATTO-TEC GmbH, Hersteller und Patentinhaber von Fluoreszenzfarbstoffen, und die Jena Bioscience GmbH, Marktführer im Bereich Nukleotid-Analoga, haben eine gemeinsame Vertriebsvereinbarung für die Vermarktung von Fluoreszenzfarbstoff-markierten Nukleotiden unterzeichnet. Beide Vertriebspartner versprechen sich durch die Kombination ihrer Produktportfolios eine stärkere Präsenz in universitären und industriellen Forschungseinrichtungen.
Das Produktspektrum umfasst: Markierunge
Max-Planck-Institut für Chemie mit zwei Spektrometern an der Mission Mars Exploration Rovers 2003 beteiligt
Der Wettlauf zum roten Planeten hat begonnen: In den nächsten Tagen startet die US-Raumfahrtbehörde zwei Sonden zum Mars und wie beim europäischen Mars Express fliegen Instrumente von Wissenschaftlern der Max-Planck-Gesellschaft mit: Zwei Nasen namens Alpha Particle X-Ray Spectrometers (APXS), die auf der Marsoberfläche Steine und Böden beschnüffeln, um ihre chemische Zusammense
Genetisch veränderte Pflanze produziert menschliche Antikörper
Forscher der Thomas-Jefferson-University haben Tabakpflanzen so verändert, dass sie menschliche Antikörper gegen Tollwut produzierten. Dafür brachten sie DNA, die für den Antikörper gegen Tollwut im Menschen kodiert, in die Pflanze Nicotiana tabacum ein. Die von den transgenen Pflanzen produzierten Antikörper sollen laut Forschern in der Bekämpfung der Tollwut in Hamstern ebenso effizient gewesen sein wie menschliche Ant
Forscher der University of Michigan haben im Innenohr von Meerschweinchen mit Hilfe der Gentherapie akustische Haarzellen wachsen lassen. Es ist dies laut Wissenschaftlern der erste Schritt zu einer Therapie gegen Taubheit bedingt durch den Verlust von Haarzellen. Diese Zellen wandeln im Innenohr Schallwellen in Nervenimpulse um, können aber durch Lärm und Infektionen verloren gehen. Seit den späten 80er-Jahren suchen Forscher nach neuen Wegen, Säugetiere wieder mit verloren gegangenen Haarzellen aus