Biowissenschaften Chemie

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Überwachung der Biovielfalt durch Pflanzen

Bezüglich der Biovielfalt der europäischen Böden wurden Pflanzen als mögliche Indikatoren für die Biovielfalt ermittelt.

Das Bedürfnis nach der Ermittlung von Veränderungen in der Biovielfalt, vor allem mit Hinblick auf die Vielfalt der Arten, hat zu weiteren Entwicklungs- und Überwachungsindikatoren für das Zusammenspiel der Arten in Europa geführt. Ein Haupthindernis beim Überwachungsprozess sind die Schwierigkeiten bei der schnellen Messung der Veränderungen vieler Arten eines be

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MERAMOD, ein Vorhersagemodell für Aquakulturen

In den vergangenen Jahren erlebte die Aquakultur in der Mittelmeerregion einen schlagartigen Anstieg. Mit dem MERAMOD-Modell kann die Gesundheit des Meeresbodens und seiner Bewohner gesichert werden.

Die Aquakultur ist die Kultivierung von natürlichen Produkten (hauptsächlich Fisch, aber auch Schalentiere und Pflanzen) in den Gewässern unseres Planeten wie beispielsweise Meeren und Ozeanen. Die von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen zusammengetra

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Dt. Gesellschaft für Endokrinologie (DGE): Mädchen, die zu Jungen werden – Genetische Ursache neuer Erkrankung entdeckt

Ein bestimmter genetischer Fehler führt dazu, dass Mädchen sich aufgrund vorgeburtlicher Hormonstörungen zu Zwittern entwickeln. Privatdozentin Dr. Wiebke Arlt, Sprecherin der Sektion “Nebenniere, Hypertonie und Steroide” der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), klärte in einer Studie die Ursachen der hormonellen Störung auf. Die betroffenen Kinder haben vor der Geburt einen deutlichen Überschuss an männlichen Geschlechtshormonen, der später wieder verschwindet. Bisher war völlig unkl

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Computersimulationen helfen Medikamente zu entwickeln

EML Research (Heidelberg) ist Partner des europäischen Netzwerks “Biosimulation” – Wissenschaftler helfen mit computergestützten Ansätzen, Medikamente schneller, billiger und schonender zu entwickeln

Neue Medikamente zu entwickeln ist langwierig und teuer. Oft sind aufwändige Laborexperimente und zahlreiche Tierversuche notwendig. Deshalb werden zunehmend rechnergestützte Methoden eingesetzt. Mit Computersimulationen berechnen Wissenschaftler die biochemischen Prozesse, die i

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Neues Mausmodell ermöglicht wichtige Erkenntnisse zur Epilepsie

Ein neues Mausmodell zur Hirnkrankheit Epilepsie gibt jetzt Aufschluss darüber, was sich während der Entstehung der Epilepsie im Gehirn abspielt und lässt auf eine schnellere Entwicklung von neuen Medikamenten hoffen.

Dr. Dirk Isbrandt und sein Team vom Zentrum für Molekulare Neurobiologie (Hamburg) konnten in Zusammenarbeit mit norwegischen Wissenschaftlern mithilfe eines neuen Tiermodells die Funktion zweier so genannter Kaliumkanäle im Gehirn aufklären. Das Projekt ist Teil des N

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Dem Vergessen auf der Spur

Max-Planck-Wissenschaftler beschreiben neue morphologische Basis für neuronale Plastizität

Morphologische Veränderungen von Nervenzellen und dabei vor allem die Ausbildung dornenartiger Strukturen gehen offensichtlich einher mit funktionalen Änderungen in der neuronalen Plastizität. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried ist es nun erstmals gelungen, die Bedingungen zu identifizieren, unter denen Nervenzellen diese zusätzlichen Dornen wieder zur

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Verschachtelte metallorganische Gerüste als potenzielle neuartige Wasserstoffspeicher

Der Erfolg der Wasserstoff-Technologie zum Antrieb von Fahrzeugen steht und fällt mit der Speicherung des Wasserstoffs, für die bisher keine wirklich befriegende Lösung in Sicht ist. Ein Team aus Wissenschaftlern von der University of North Carolina und dem United States Department of Energy haben nun ein metall-organisches Material entwickelt, in dessen Hohlräumen Wasserstoffmoleküle “in der Falle sitzen” – vielleicht ein neuer Ausgangpunkt für das Design neuer Speichermedien.

Da

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Stammzell-Forschung: Das Immunsystem lernt, tolerant zu sein

In Großbritannien ist das “therapeutische Klonen” erlaubt: Um irgendwann vielleicht Krankheiten wie Diabetes behandeln zu können, dürfen Wissenschaftler Embryos klonen, um aus ihnen Stammzellen zu gewinnen. Den derzeit gängigen Ansatz, bei dem für jeden Patienten ein eigener Klon gewonnen werden müsste, halten Hermann Waldmann und Paul Fairchild von der Universität Oxford jedoch aus ethischen, wissenschaftlichen und finanziellen Gründen für überdenkenswert. Die beiden haben sich daher zusammenget

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New monkey discovered in Northeastern India

21st century rarity occurs in world’s second most populous country

A species of monkey previously unknown to science has been discovered in the remote northeastern region of India, according to the New York-based Wildlife Conservation Society (WCS). Named after the Indian state of Arunachal Pradesh where it was found, the Arunachal macaque – a relatively large brown primate with a comparatively short tail – is described in a forthcoming issue of the International Journal of Prim

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Neuer Sonderforschungsbereich "Netzwerke in Expression und Erhalt des Genoms"

Im neuen Jahr nimmt der Sonderforschungsbereich (SFB) 646 “Netzwerke in Expression und Erhalt des Genoms” seine Arbeit auf. Er geht der Frage nach, wie molekulare Maschinen in der Zelle, die essentielle Genom-assoziierte Prozesse in höheren Organismen kontrollieren, zusammenarbeiten. “Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass man Vorgänge wie die Umsetzung genetischer Information oder Replikation der Erbinformation DNA nicht vereinzelt betrachten sollte, weil sie in der Zelle auch nicht un

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Mit Zucker Bakterien einfangen

Zellen kommunizieren auf ihrer Oberfläche durch Kohlenhydrate miteinander. Diese Zucker werden auch von Krankheitserregern genutzt. Forschende des Laboratoriums für Organische Chemie der ETH Zürich haben Interaktionen zwischen Bakterien und Kohlenhydraten erfolgreich mit so genannten Microarrays untersucht. Diese Methode könnte somit ein schnelles Screening und Testen von Krankheitserregern zur Anwendung bei Blutvergiftungen und auch bei Lebensmitteluntersuchungen ermöglichen.

Kohlenhydrat

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Raffinierte Bakterien: Reicher Tisch macht faul, aber gerissen

Die Entdeckung neuartiger molekularer Transportproteine zeigt, wie Bakterien (faul) innerhalb von Wirtszellen leben und diese (gerissen) zu ihren Zwecken ausnutzen.

Ein internationales Forscherteam, bestehend aus Mitgliedern der TU Kaiserslautern (Prof. Dr. Ekkehard Neuhaus und Dr. Ilka Haferkamp, Pflanzenphysiologie) und der Universität Wien (Dr. Matthias Horn, Prof. Michael Wagner, Ökologische Mikrobiologie), hat herausgefunden, wie sich intrazelluläre Bakterien, die zur großen Gr

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Genfamilie führt auf eine neue Spur zur Entstehung von Krebs

So winzig Zellen sind, besitzen sie doch ein eigenes Recyclingsystem, mit dem Eiweiße und ganze Zellorgane abgebaut werden können. Autophagie nennen Forscher diesen Prozess. Die Tübinger Zellbiologin Dr. Tassula Proikas-Cezanne hat eine neue Genfamilie, welche die Bauanleitungen von Autophagie-Werkzeugen enthält, untersucht und dabei eine Spur zur Entstehung von Krebstumoren gefunden.

Fehlreguliertes Recyclingsystem im Verdacht – Warum Zellen sich selbst verdauen

Das Erbg

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Klinische Forschergruppe genehmigt: Neue Therapien gegen Hepatitis-C mit Hilfe der Biomathematik und Bioinformatik

Koordinator der neuen Forschergruppe ist Professor Dr. Stefan Zeuzem, Direktor der Klinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums des Saarlandes und international ausgewiesener Experte auf dem Gebiet virusbedingter Lebererkrankungen. Maßgeblich an den insgesamt acht wissenschaftlichen Teilprojekten beteiligt ist das Zentrum für Bioinformatik der UdS, insbesondere die Abteilung Bioinformatik und Angewandte Algorithmik des Max-Planck-Instituts für Informatik unter der Leitung von Professor

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Messung des Einflusses von Turbulenzen auf Planktonpopulation

Es wurde ein Nahrungskettenmodell entwickelt, um den Einfluss kleiner Turbulenzen auf die Dynamik der Planktonpopulation zu testen.

Die europäischen Küstengewässer können das ökologische Gleichgewicht, die Fischerei, die Industrie, den Tourismus sowie die allgemeine Lebensqualität beeinflussen. Die Menge an Nährstoffen und organischen Soffen ist mit Hinblick auf die Dynamik dieser Prozesse entscheidend. Jedoch muss noch ermittelt werden, wie kleine Turbulenzen die Interaktion zwis

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Makrofauna kennzeichnet Biovielfalt

Im Rahmen einer europäischen Initiative wurden Mittel zur Überwachung und Anzeige wichtiger biogeographischer Indikatoren der europäischen Biovielfalt entwickelt.

Seit einiger Zeit besteht die Notwendigkeit, Veränderungen in der Biovielfalt, besonders in der Vielfalt der Arten, zu erfassen. Problematisch sind dabei jedoch die Schwierigkeiten in der Beurteilung der Veränderungen bei sehr vielen Arten eines bestimmten Gebietes. Deshalb war ein geeigneter Indikator erforderlich, der Ver

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