Biowissenschaften Chemie

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Grundlegender Prozess des Lebens entdeckt

Der Marburger Biochemiker Roland Lill klärt erstmals auf, warum Mitochondrien “essentiell” für das Überleben von Zellen sind – Neu entdecktes Protein Rli1 spielt zentrale Rolle bei der Übersetzung von Erbinformationen in Proteine

Einen biochemischen Prozess, der schon früh in der Entstehung des Lebens eine wichtige Rolle spielte, hat die Arbeitsgruppe um den Leibniz-Preisträger Professor Dr. Roland Lill, Direktor des Instituts für Zytobiologie der Philipps-Universität Marburg,

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Melatonin könnte frühkindliche Hirnschäden verhindern

Forscher der australischen Monash University haben herausgefunden, dass der Einsatz des Hormons Melatonin Gehirnschäden vorbeugen könnte, die durch Sauerstoffmangel während der Geburt verursacht werden.

Das Team um Associate Professor David Walker hat in Studien mit trächtigen Schafen den Zustand der Asphyxie bei der Geburt simuliert. Dieser kann, wenn er beim Menschen auftritt, zu einer zerebralen Lähmung führen. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass durch die Verabreichung von

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Ackerschmalwand folgt nicht der Vererbungslehre

Mendels Lehre muss umgeschrieben werden

Wissenschaftler der University of Purdue in West Lafayette/Indiana haben mit Erstaunen festgestellt, dass die Mendelsche Vererbungslehre nicht immer und überall zutrifft: die Ackerschmalwand etwa trotzt dieser Theorie. Wenn die genetische Ausstattung der Eltern der Pflanze keine Vorteile bringt, wird einfach auf jene Gene zurückgegriffen, die von den Großeltern stammen, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin Nature.

Das Fo

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Molekulare Evolutionsforschung: Urzeitorganismen übertragen DNA-Codes anders

Einige urzeitliche Einzeller verfügen über außergewöhnliche Strategien, um ihren Zellaufbau und ihren Stoffwechsel zu steuern. Sie nutzen dazu die Transfer-RNA (tRNA) anders als höher entwickelte Lebewesen. Das haben Forscher der Yale-University und der Technischen Universität Braunschweig jetzt herausgefunden (SCIENCE vom 25. März 2005: “RNA-Dependent Cysteine Biosynthesis in Archaea”). Die Erkenntnisse widerlegen die These, dass Proteine in allen Organismen immer aus bereits fertigen, an tRN

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Aktiv im Fadenwurm-Embryo

Dresdner Zellbiologen charakterisieren die Gene, die für die ersten Zellteilungen bei C. elegans verantwortlich sind

Die Gene, die beim Embryo des Fadenwurms C. elegans die ersten Zyklen der Zellteilung steuern, hat jetzt ein Team des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden und der Biotech-Firma Cenix BioScience GmbH, einer Ausgründung des Instituts, charakterisiert. Insgesamt konnten die Zellbiologen 661 der etwas mehr als 19.000 Gene identifizier

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Miniaturisierter pH-Sensor auf Halbleiterbasis

Wissen bewegt.

Unter diesem Motto präsentieren sich in diesem Jahr Hochschulen und Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen auf der Hannover Messe. Mit 23 Highlights bieten die Hochschulen auf dem Gemeinschaftsstand Forschungsland NRW innovative Spitzenforschung (Halle 2, Stand C 36).

Miniaturisierbare Halbleitersensoren ermöglichen die schnelle, quantitative und kostengünstige Messung von Ionenkonzentrationen in Flüssigkeiten. Sie finden in der Umweltmesstechnik, Prozessüberw

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Cell-Publikation: Proteinschleusen in Zellen

Forscher der Universität Freiburg entdecken neuen Mechanismus in den Kraftwerken lebender Zellen

Die Kraftwerke der Zellen sind lebensnotwendig für alle Lebewesen, von Einzellern bis zum Menschen. Auf kleinstem Raum wandeln die Kraftwerke, die so genannten Mitochondrien, die Energie aus den Nahrungsstoffen in Energiepakete um, die in der Zelle verteilt werden. Die Kraftwerke werden von zwei stabilen Wänden umgeben, einer äußeren und einer inneren Membran. Die Proteine (Eiweiße) s

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Honigbienen haben erstaunlich kluge Mini-Gehirne

Düfte, Farben, Muster – diese drei Dinge prägen sich im Gedächtnis von Honigbienen ein. Die Insekten können nicht nur einzelne optische Muster wiedererkennen, sondern sich auch Kombinationen merken. Und sie sind sogar dazu in der Lage, das Gelernte zu verallgemeinern und in Situationen anzuwenden, denen sie vorher noch nie ausgesetzt waren. Über diese neuen Erkenntnisse aus dem Biozentrum der Uni Würzburg berichtet das US-Fachblatt “PNAS”.

Fiola Bock und Professor Jürgen Tautz aus d

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"Mit Vitaminen" – stimmt der Wert?

Kleinste Mengen, synthetische Zusätze – Lebensmittelchemiker, die den Vitamingehalt eines Lebensmittels bestimmen wollen, suchen oft nach der Nadel im Heuhaufen. Michael Rychlik, Lebensmittelchemiker an der TU München, beschreibt, mit welchen Methoden seine Kollegen und er Vitaminen wie Folsäure und Vitamin C auf der Spur sind. Der Einstieg in das komplexe Gebiet der Vitaminanalyse bietet mit ausführlichen Literaturzitaten auch den aktuellen Ausgangspunkt für weitere Recherchen
Volkskrankheiten

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Basis einer Zweckgemeinschaft entschlüsselt

Nach 40 Jahren endlich der Nachweis: Leghämoglobin ist essenziell für die symbiontische Stickstofffixierung in Leguminosen

Wissenschaftler des Max-Planck-Institutes für molekulare Pflanzenphysiologie in Golm bei Potsdam konnten erstmalig den Beweis erbringen, dass pflanzliche Eiweiße, die so genannten Leghämoglobine, die physiologischen Voraussetzungen schaffen, damit bestimmte Bakterien molekularen Luftstickstoff binden und für Pflanzen nutzbar machen können. Wie die Forscher

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Nervenzellen aus Stammzellen von Haarfollikeln gewonnen

Neuer Ansatz zur Behandlung von Glatzen

Wissenschafter der University of California haben nachgewiesen, dass Nervenzellen aus Stammzellen von Haarfollikeln gewonnen werden können. Haar entsteht aus Follikeln. Neue Follikelzellen werden aus Stammzellen gebildet, die in einer kleinen Ausbuchtung seitlich der Haarfollikel zu finden sind. Das Team um Yasuyuki Amoh hat jetzt gezeigt, dass die gleichen Stammzellen potenziell für die Behandlung von neurologischen Gegebenheiten einge

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Kontrollverlust killt Keimzellen

Das Protein Mnd2 hemmt während der Entstehung von Keimzellen den vorzeitigen Zerfall von Chromosomen. Die jetzt veröffentlichte Entdeckung dieser Steuerfunktion könnte zum Verständnis der Entstehung angeborener chromosomaler Defekte beitragen. Das vom Wissenschaftsfonds FWF finanzierte Projekt eines Teams der Universität Wien trägt zur Stellung des Campus Vienna Biocenter im Spitzenfeld der Erforschung von Zellteilung bei.

Während der Zellteilung von Körperzellen (Mitose) werden

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Vom Molekül zur Medizin

Neues Fachgebiet Radiopharmazie an der TU München – eine weitere Brücke zwischen Naturwissenschaft und Medizin

Mit der Berufung von Prof. Hans-Jürgen Wester auf das neu eingerichtete Extraordinariat für Radiopharmazie der Technischen Universität (TU) München stärkt die TU die enge Verknüpfung zwischen experimenteller Chemie und medizinischer Anwendung.

Für die moderne molekulare Bildgebung wird die enge Zusammenarbeit zwischen Naturwissenschaftlern und Medizinern immer wi

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Das läuft ja wie geschmiert! Statt mit Erdöl jetzt auch mit Raps…

Unsere fossilen Rohstoffquellen sind in wenigen Jahrzehnten erschöpft. Wissenschaftler suchen daher fieberhaft nach so genannten “nachwachsenden” Rohstoffen. Und nicht nur Benzin und Heizöl müssen ersetzt werden, auch Schmieröl wird aus Erdöl gewonnen.

Schmieröl: ein unscheinbares Produkt, ohne das aber unsere Haustür quietschen, unser Auto stehen bleiben und unsere Gartensäge nicht sägen würde. Momentan werden 90 Prozent der Schmieröle aus Erdöl hergestellt, nur zehn Prozent aus pf

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In Deutschland und weltweit: Chemikalienbewertung vor REACH

In Deutschland wurden bereits bedeutende Beiträge zur Altstoffbewertung geleistet und viele Erfahrungen bei der Identifizierung und Bewertung von Chemikalien gesammelt. Diese Erfahrungen fließen in die europäischen und internationalen Chemikalien-Programme ein. Dabei hat sich gezeigt, dass sich die zahlreichen Chemikalien nur dann sinnvoll bearbeiten lassen, wenn anhand der Daten zur Exposition und zu den Stoffeigenschaften zunächst diejenigen Stoffe mit den höchsten Risiken identifiziert und pri

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Alge repariert sich mit Superkleber selbst

Erfolgreiche Spezies bei Eroberung des Mittelmeers

Das Geheimnis des Erfolges der Alge Caulerpa taxifolia liegt darin, dass sie sich, wenn sie verletzt oder zerrissen wird, mithilfe eines selbsthergestellten Superklebers wieder heilt. Wissenschaftler des Max Planck Instituts für Chemische Ökologie haben diesen Trick nun entdeckt. Sie haben damit auch die Achillesferse im Kampf gegen die in Massen auftretenden Algen gefunden, denn Ökologen versuchen, sie aus dem Mittelmeer zu verbann

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