Biowissenschaften Chemie

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Methan-Oasen der Tiefsee ergründet

Kieler und Bremer Meereswissenschaftler erforschen Lebenszusammenhänge

Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam hat eine reiche Tierwelt in der Tiefsee vor Costa Rica entdeckt. Dort, am pazifischen Kontinentalrand vor Zentralamerika, tritt Methan aus dem Erdinneren an submarinen Kuppen und Hangrutschungen aus. Anders als auf dem Land und in der lichtdurchfluteten Zone des Meeres, wo das Leben von der Sonne abhängig ist, bildet hier Methan die Lebens­grundlage für einen dichten, we

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Durchbruch: Entdeckung der Bedeutung adulter Stammzellen

Adulte Stammzellen sind ebenso multiplikationsfähig wie embryonale Stammzellen

Ein Durchbruch in der Stammzellenforschung ist den Forschern des Children’s Hospital Pittsburgh gelungen: Sie haben entdeckt, dass adulte oder postnatale Stammzellen dieselbe Fähigkeit zur Multiplikation wie embryonale Stammzellen haben. Das ist ein bisher unbekanntes Charakteristikum welches bedeutet, dass post natalen Stammzellen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von neuen Therapieansät

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Bielefelder Forscher entschlüsseln das Genom von Corynebacterium jeikeium

Ein bakterieller Hautbewohner mit lebensgefährlichem Potenzial

In den letzten Jahren häufen sich Berichte über das Auftreten von neuen Krankheitserregern, die gegen nahezu alle der gegenwärtig zugelassenen Antibiotika unempfindlich sind. Von einer derartigen Entwicklung sind besonders Patienten auf Intensivstationen betroffen, deren schwere Grundleiden mit naturgemäß infektionsanfälligen Maßnahmen behandelt werden. Bedingt durch die zunehmende Unempfindlichkeit von Krankheitserregern

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Wie funktioniert das "Sesam öffne Dich" für Viren?

Max-Planck-Materialwissenschaftler haben bestimmt, mit welcher Größe Viren oder Nanopartikel optimal in lebende Zellen eindringen können

Viren können Infektionen mit fatalen Folgen hervorrufen, wie allein die globale Aids-Epidemie zeigt. Diese Erreger sind extrem klein, also eigentlich “Nanopartikel”, die in Zellen eindringen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Metallforschung in Stuttgart und der Brown University, Providence, USA, haben mit Hilfe eines mathematischen Model

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Für Schaumschläger

Sehr stabile Schäume durch Anlagerung silikatischer Nanopartikeln an die Bläschenoberflächen

Was haben ein Glas Bier, Schlagsahne, Geschirrspülmittel, Shampoo und Schaumfestiger gemein? Sie sollen ordentlich schäumen. Schäume sind Gasblasen, die durch flüssige oder feste Stege begrenzt werden. Während feste Schäume recht stabil sind (z.B. Schaumgummi, Schlagsahne), fallen flüssige Schäume meist rasch in sich zusammen: Lassen wir ein Bier zu lange stehen, ist die Schaumkrone weg; auc

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MHH-Forscher entdeckten wichtige Funktion des Faktors Gfi1

Publikation am 21. Juni 2005 in “Immunity”

Ein wichtiger Faktor namens Gfi1 ist notwendig, damit die “Wachtposten” des Immunsystems, die dendritischen Zellen, im Knochenmark aus Blutstammzellen heranreifen können. Diese bedeutsame Erkenntnis gelang einer Arbeitsgruppe um Professor Dr. Christoph Klein, Abteilung Pädiatrische Hämatologie und Onkologie (Direktor: Professor Dr. Karl Welte) der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Die Ergebnisse der Arbeit werden am 21. Juni 2005 in d

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Narben im Gehirn

Emotionaler Stress in der frühen Kindheit hinterlässt Spuren

Traumatische Erlebnisse und mangelnde emotionale Zuwendung in früher Kindheit beeinflussen nicht nur durch Erinnerungen das Leben des Menschen, sie können sich auch als veränderte Gehirn-Struktur manifestieren und dem Betroffenen Lernen und soziale Integration erschweren. Prof. Dr. Gerd Poeggel vom Institut für Biologie II an der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie der Universität Leipzig erläutert akt

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ASK-Chip soll gezielte funktionelle Analyse des menschlichen Kinoms ermöglichen

BMBF fördert Kinom-Projekt

Die ProQinase, eine Geschäftseinheit der KTB Tumorforschungs GmbH an der Freiburger Klinik für Tumorbiologie, das NMI Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut an der Universität Tübingen und die MorphoSys-Geschäftseinheit Antibodies by Design, München, geben den Beginn eines gemeinsamen Projektes bekannt, das die Analyse aller menschlichen Proteinkinasen – des menschlichen “Kinoms” – revolutionieren könnte. Das Projekt kombiniert die etablierte Prot

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Vielseitiges Bakteriengift: Wie Erreger die menschliche Zellmembran für ihre Zwecke manipulieren

Manchen aggressiven Bakterien gelingt es, in menschliche Körperzellen einzudringen und sie von innen heraus zu zerstören. Wie das zum Beispiel der Lebensmittel-Keim Listeria monocytogenes anstellt, hat ein Team von Wissenschaftlern der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig und der Universität Gießen untersucht. Ihr Ergebnis: Die Bakterien sondern ein Gift ab, das die Oberfläche menschlicher Zellen stark verändert. Die Keime können die Abwehrmechanismen der Zelle dann

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Neue Methode zur Messung molekularer Abstände mit Hilfe von Lichtstreuung

Veröffentlichung im Wissenschaftsjournal “Nature Biotechnology” – Molekulare Prozesse können nun beliebig lange beobachtet werden

Die Beobachtung kleinster Teilchen und einzelner Moleküle, aus denen sich unsere belebte und unbelebte Materie zusammensetzt, ist mit herkömmlichen optischen Mikroskopen meistens nicht möglich. Eine neue Methode, als Plasmonenkopplung bezeichnet, erlaubt es nun, Abstände im Nanometerbereich zu erfassen. Damit ist auch die Beobachtung von langsam ablaufe

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Den Schutzwall des Tumors knacken

T-Zellen, die eine regulierende Funktion im Immunsystem haben, sprechen anders auf Apoptoseauslöser an als T-Zellen, die die eigentliche Abwehrreaktion ausmachen (Effektor-T-Zellen). Dies zeigte Dr. Benedikt Fritzsching in Zusammenarbeit mit Kollegen im Deutschen Krebsforschungszentrum und weiteren Partnern von der Universität Heidelberg jetzt erstmals in Untersuchungen* an menschlichen T-Zellen. Die Erkenntnisse bieten möglicherweise neue Ansatzpunkte für die Therapie von Krebs und Autoimmunerkr

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Seltsame Proteine geben Rätsel auf

Vortrag von Ran Rosen im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

In einer Reihe von Bakterienarten konnten seltsame Proteine nachgewiesen werden: Ihre Funktion in der Zelle ist bisher ebenso unbekannt wie ihre Struktur. Neben den gewöhnlichen Bestandteilen eines Proteins enthalten sie noch weitere Strukturelemente, insbesondere extrem viele Phosphate, die offenbar für ihr besonderes Verhalten verantwortlich sind. Die schwierigen Experimente, durch die man den Rätseln dieser b

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Schaffung von Eizellen und Sperma aus Stammzellen rückt näher

Stammzellen unfruchtbarer Patienten sollen geklont werden

Wissenschafter der University of Sheffield ist es gelungen, der Schaffung von menschlichen Eizellen und Sperma aus Stammzellen einen Schritt näher zu kommen. Diese Forschungsergebnisse könnten helfen, die bei der künstlichen Befruchtung bestehenden Engpässe an gespendeten Eizellen und Sperma zu überwinden. Die Wissenschafter analysierten die Stammzellen von Embryos und wiesen nach, dass einige begannen sich in Eizellen oder

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Wie Gänseblümchens Parfum den Bodyguard ruft

Prof. Boland erläutert am 22. Juni im Jenaer Ernst-Abbe-Kolloquium, wie sich Pflanzen schützen

Wenn Menschen in Not geraten, können sie mit ihren Gegnern reden, vor ihnen weglaufen oder sich handgreiflich wehren. Was machen aber Gänseblümchen, Klee, Eiche und ihre Verwandten, wenn ihnen Blattläuse, Schmetterlinge oder andere Pflanzenfresser, so genannte Herbivore, zu Leibe rücken? Antworten auf diese Frage kennt Prof. Dr. Wilhelm Boland. Der Direktor des Jenaer Max-Planck-Instituts

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Schnupfenviren helfen bei der Aufklärung von Zellkräften

Jülich: Höhere Sicherheitsstufe genehmigt Die Forscher am Forschungszentrum Jülich dürfen ab sofort Schnupfenviren (Adenoviren) verwenden, um die mechanischen Eigenschaften von Zellen zu untersuchen. Adenoviren dienen als Transportkapsel, um Farbstoffe in Zellen einzubringen. Auf diese Art werden die für die Bewegung verantwortlichen Proteine sichtbar gemacht und die Kräfte untersucht, die die Zelle ausübt. Einer besonderen Genehmigung bedurfte es, weil Adenoviren normalerw

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Wasserqualität im Schwimmbad automatisch geregelt

Siemens hat ein neues System vorgestellt, dass die Wasserqualität in Schwimmbecken bei geringstmöglicher Zugabe von Desinfektionsmitteln sicherstellt. Damit ist es erstmals möglich, die Zugabe von Chlor abhängig von der Verschmutzung zu regeln. Bei Bedarf dosiert das System automatisch die benötigte Menge; eine Überchlorung des Wassers wird so vermieden.

Schwimmbecken können eine Brutstätte für Bakterien sein. Jeder Badegast hat durchschnittlich mehr als zwei Milliarden Keime auf der Haut, d

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