Chiron Vaccines veröffentlicht in “Sience” bahnbrechende Daten über einen neuen universellen Gruppe B-Streptokokken-Impfstoff.
Heute haben Wissenschaftler von Chiron Vaccines, einem Geschäftsbereich der in Kalifornien ansässigen Chiron Corporation (NASDAQ: CHIR), in dem angesehenen Wissenschaftsjournal Science bahnbrechende Ergebnisse der Suche nach einem universellen Gruppe B Streptococcus (GBS)-Impfstoff veröffentlicht (1). Das Team von Chiron Vaccines – in Zusammenarbeit mit For
Wissenschaftlern gelingt tiefgreifender Einblick in die Schaltstation der Proteinsynthese-Maschinerie
Ein Konsortium von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen, einer Max-Planck Arbeitsgruppe am DESY in Hamburg, der Universität Witten-Herdecke und der Moskauer Lomonosov Universität hat die atomare Struktur eines wichtigen Regulationszentrums der Proteinsynthesemaschinerie in lebenden Zellen aufgeklärt und ist dem Verständnis seiner Funktion
Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) haben eine der genetischen Ursachen für Herzschwäche (Herzinsuffizienz) gefunden: Mutationen in dem Gen “dead-beat” (= todmüde) verringern die Pumpleistung des Herzens. Eine Studie in Zebrafisch-Mutanten zeigt, dass das gefundene Gen eine entscheidende Rolle dabei spielt, die Herzmuskelkraft aufrecht zu halten. Herzinsuffizienz ist eine Volkskrankheit. In Deutschland sind zurzeit etwa zwei bis drei Millionen Menschen erkrankt. Die Zahl der B
Gibt es Moleküle ohne Struktur?
Die meisten Moleküle haben eine wohldefinierte Struktur. Im Falle des protonierten Methanmoleküls CH5+ war das aber bislang nicht so sicher: Die offene und kontrovers diskutierte Frage um die Struktur des Moleküls zu beantworten, gelang jetzt dank der interdisziplinären Zusammenarbeit von Theoretischen Chemikern der RUB um Prof. Dr. Dominik Marx und einer Gruppe von Experimentalphysikern um Prof. Dr. Stephan Schlemmer von der Universität zu Köln, vom
Wissenschaftler der Medizinischen Poliklinik am Universitätsklinikum Bonn haben zusammen mit US-Kollegen aus Harvard und Rochester einen bis dato unbekannten Weg entdeckt, über den der Körper die Zahl der Stammzellen im Knochenmark reguliert. Die Ergebnisse erscheinen im Journal of Experimental Medicine, sind aber bereits online abrufbar.
Stammzellen sind wahre Multitalente: Sie können sich zu verschiedenen Gewebetypen entwickeln. Das funktioniert umso besser, je “unreifer” oder wen
Tübinger berichten in “Nature”, wie das Hormon Auxin seinen eigenen Transport beeinflusst
Eine Pflanze muss an ihrem Standort von der ersten Zelle an zurechtkommen: nach unten muss sie Wurzeln bilden, um sich im Boden zu verankern, der Stängel sollte in die entgegengesetzte Richtung wachsen, sich verzweigen, und die Blätter müssen optimal zum Licht ausgerichtet werden. Bei diesen Entwicklungsprozessen führt das Pflanzenhormon Auxin Regie. Es ist innerhalb der pflanzlichen Gewebe ungl
Proteine können nur mit ihrer jeweils spezifischen dreidimensionalen Struktur funktionieren. Meist findet die Faltung unter Verbrauch von Energie in Form von ATP statt. Privatdozent Dr. Johannes Herrmann und sein Team vom Adolf-Butenandt-Institut für Physiologische Chemie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München konnten zeigen, dass in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, eine andere Energiequelle zur Proteinfaltung genutzt wird, nämlich die Oxidation. Wie die Wissenschaftler in
Wissenschaftler der Universität Zürich konnten nachweisen, dass das Langzeit-Gedächtnis beim Menschen mit dem Prion-Gen zusammenhängt, das bisher mit dem Rinderwahn und der Jakob-Creutzfeldt Krankheit in Verbindung gebracht wurde. Die Ergebnisse dieser Studie sind jetzt in der Online-Ausgabe der englischen Wissenschaftszeitschrift Human Molecular Genetics erschienen und werden in der zweiten August-Ausgabe publiziert.
Wie ist es möglich, dass man sich an Ereignisse erinnern kann, die
Aktuelle Publikation im “Journal of Chemical Physics”
1855 stellte der Physiologe Adolf Eugen Fick, der in Zürich und Würzburg forschte, seine Diffusionsgesetze auf. 150 Jahre später sind es nun erneut Wissenschaftler von der Uni Würzburg, die eines dieser Gesetze verallgemeinert haben. Dadurch öffnen sich in der Forschung neue Möglichkeiten.
Der Mensch ist daran gewohnt, dass Transportvorgänge – etwa mit der Bahn oder dem Flugzeug – zielgerichtet und planmäßig ablaufen. An
Rostocker Forscher arbeiten an Heilung von Erkältungen durch probiotische Mittel
Ein natürliches mittel gegen Husten, Schnupfen und Heiserkeit ist das Ziel von Forschern am Institut für Mikrobiologie am Universitätsklinikum Rostock. Im Rahmen eines bundesweiten Forschungsprojektes untersucht eine Rostocker Wissenschaftlergruppe die Wirkungsweise von probiotischen Bakterien, um sie für Atemwegserkrankungen nutzbar zu machen. Das Projekt wird vom Bundesbildungsministerium gefördert, au
Zellmutation CCR5 blockiert die Wanderung der Viren in die Zellen
Ein Durchbruch in der HIV-Forschung ist US-amerikanischen Wissenschaftern gelungen, indem sie einen Weg zur Immunisierung gegen HIV gefunden haben. Erstmals konnten jene Zellen, die für das Wachstum des menschlichen Immunsystems verantwortlich sind, genetisch so verändert werden, dass sie resistent gegen den am häufigsten auftretenden HIV-Stamm sind. Diese viel versprechenden Untersuchungsergebnisse haben jedoch einen
Verzicht von Anglertrophäen können Arten vor dem Aussterben bewahren
Die Fische, mit denen sich stolze Sportangler gerne auf Photos zeigen, sollten in Zukunft wieder ins Wasser zurückgeworfen werden, fordern Experten. Denn die Anglertrophäen könnten ganze Arten vor dem Aussterben bewahren, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner jüngsten Ausgabe.
Die Experten Charles Birkeland von der University of Hawaii und Paul Dayton von der Scripps Institution of Oc
Zweiphasiger Chip-Reaktor zur Herstellung sehr einheitlicher nanoskopischer Halbleiterkristalle
Leuchtende Quantenpunkte aus Halbleitermaterialien könnten zukünftig helfen, etwa Tumore zu identifizieren, großflächige Flachbildschirme zum Leuchten zu bringen oder die optische Datenverarbeitung voran zu bringen. Quantenpunkte sind nanoskopische Kristalle – so klein, dass ihre chemischen Eigenschaften denen von einzelnen Molekülen ähneln. Forscher vom MIT haben nun eine Mikrofluid-Techn
Chaosforschung mit einem mikrobiellen Nahrungsnetz
Erstmals konnten Kölner Wissenschaftler aus dem Bereich Allgemeine Ökologie des Zoologischen Institutes der Universität zu Köln gemeinsam mit Kollegen der Universität Osnabrück, des Max-Plank Instituts für Limnologie in Plön und des Instituts für Ostseeforschung in einem experimetellen Nahrungsgewebe chaotisches Verhalten nachweisen. Die beiden Kölner Ökologen entwickelten ein System, das aus zwei Bakterienstämmen und einem Ciliaten
Siemens-Forscher haben ein mathematisches Rechenmodell entwickelt, mit dem sich krebsauslösende Gene identifizieren lassen. Damit liefert es entscheidende Informationen für die Entwicklung passgenauer Medikamente gegen verschiedene Tumortypen. Das erste Ergebnis der Forschungsarbeit ist die Identifizierung eines Gens, das eine Form der Leukämie auslöst. So lässt sich durch mathematische Simulationen die Anzahl teurer Experimente einschränken.
Nicht jede Krebsart verrät sich direkt
Auch wenn sie nicht glänzen, so sind sie doch Gold wert: Nanoskopische Partikel aus Gold werden für eine ganze Reihe technischer und wissenschaftlicher Zwecke eingesetzt. Nun kommt ein weiteres Einsatzgebiet für die goldigen Zwerge hinzu. Chinesische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Polymerase-Kettenreaktion (PCR), Basis für moderne genetische Untersuchungsmethoden, in Anwesenheit von Gold-Nanopartikeln deutlich besser funktioniert.
Wie aus Krimis bestens bekannt, kö