Biowissenschaften Chemie

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Muskelregenerierung

Ein Hauptschwerpunkt bei der Entwicklung von Therapien ist die Bestimmung der Faktoren, die zum Altern des Muskels beitragen. Durch die Untersuchung der myogenen Zellfunktion im Rahmen von In-vivo-Experimenten konnten reale Informationen zur Zellproliferation gewonnen werden.

Wenn wir älter werden, verringert sich die Regenerierungsfähigkeit unseres Muskelgewebes. Bei Erwachsenen sind es die Satellitenzellen im Muskelgewebe, die auf diese verminderte Fähigkeit reagieren. In

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Der Fallensteller für Nanotröpfchen

Heisenberg-Stipendiat Dr. Martin K. Beyer erforscht an der TU Berlin neue Wasserstofftechnologien

Dr. Martin K. Beyer ist keine Wasserratte im klassischen Sinne, obwohl seine ganze Liebe dem Wasser gehört. Doch er konzentriert sich auf sehr kleine Wassermengen, genauer: auf Nanotröpfchen. Die nur Millionstel Millimeter großen Nanotröpfchen des habilitierten Physikers bestehen aus je 50 Wassermolekülen, die schließlich “Wassercluster” bilden, deren genaue Masse Martin Beyer messen k

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Neue Waffen im Kampf gegen Osteoporose

Mediziner der Universität Bonn haben zusammen mit Kollegen aus Israel, den USA und England einen bis dato unbekannten Regulationsmechanismus für das Knochenwachstum aufgeklärt. Damit eröffnen sich unter Umständen auch neue Wege zur Behandlung der Osteoporose. An dem gefürchteten Knochenschwund leiden allein in Deutschland nach Schätzungen mehr als vier Millionen Menschen, vor allem Frauen. Dr. Meliha Karsak vom Bonner Life&Brain-Zentrum wurde für ihre Ergebnisse kürzlich mit dem Osteologie-Preis

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Mit BioChips prüfen, ob es Frisch- oder Gammel-Fleisch ist

BMBF bewilligt zwei Millionen Euro für Projekt an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Die Jenaer BioChip-Initiative unter Leitung der Professoren Dr. Jürgen Popp und Dr. Gerd Bundkowsky von der Friedrich-Schiller-Universität ist als Sieger aus dem “InnoProfile-Wettbewerb” hervorgegangen. Die Jenaer setzten sich neben weiteren 17 InnoProfile-Initiativen in der ersten Runde unter 109 Bewerbern durch. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit diesem Wettbewe

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Biologische Evolution am Computer optimieren

Informatiker der Universität Jena an neuem EU-Projekt zu biologischen Signalnetzwerken beteiligt

Auf seine Nase kann sich der hungrige Mensch verlassen – sie weist ihm sicher den Weg zum köstlich duftenden Suppentopf auf dem Küchenherd oder zum nächsten Bratwurststand auf der Straße. Bakterien hingegen haben weder eine Nase noch ein Nervensystem wie höher entwickelte Lebewesen, und trotzdem ändern sie ihre Bewegung, wenn sie Nahrungsvorkommen ausmachen. “Sie verfügen also über ein

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Pappel-Protein soll Holzqualität aufpeppen

Würzburger Forscher in der Dezember-Ausgabe von “Planta”:

Pappeln gehören zu den schnell wachsenden Gehölzen: Sie können in nur einem Jahr ganze vier Meter höher werden. An diesen Bäumen erforschen Würzburger Wissenschaftler das Wachstum des Holzes – und haben dabei auch eine Vision, die für die Holzwirtschaft interessant ist: Möglicherweise lassen sich Pappeln so verändern, dass sie genau so schnell wachsen wie gewohnt, aber wesentlich festeres und somit wertvolleres Holz bilden.

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Johanson-Blizzard Syndrom genetisch entschlüsselt

“Nature genetics” veröffentlicht wissenschaftlichen Durchbruch bei der Aufklärung einer Erbkrankheit der Bauchspeicheldrüse

Wissenschaftlern an den Universitäten Erlangen und Greifswald ist die Entschlüsselung des Johanson-Blizzard Syndroms (JBS) gelungen, wie das Fachblatt Nature Genetics in der aktuellen Dezember-Ausgabe berichtet. Diese Erbkrankheit wurde 1971 erstmals beschrieben. Auf 250.000 Menschen kommt durchschnittlich ein Patient, der mit dieser seltenen Erkrankung mit

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Hunderte von seltenen Dodo-Knochen entdeckt

Am Freitag, dem 28. Oktober 2005, entdeckte ein holländisch-mauritisches Forschungsteam die allererste unversehrte Schicht von Knochen und botanischem Material, darunter auch Überreste von Dodo-Vögeln. Das Alter des Materials wird auf 2000 bis 3000 Jahre geschätzt. Dieser jüngste Fund wird eine erste wissenschaftliche Erforschung und Rekonstruktion der Welt des Dodo (Raphus cucullatus) ermöglichen, bevor Europäer auf Mauritius landeten und diese Tierart ausrotteten. Das Forschungsteam beste

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Bahnbrechende Entdeckung zum DNA-Reparaturmechanismus

Biochemiker der Uniklinik Frankfurt am Main entdecken mit Ubiquitin ein entscheidendes Signalmolekül bei der Reparatur der DNA

In der aktuellen Ausgabe des amerikanischen Wissenschaftsmagazins Science (16.12.2005, Seiten 1821-1824) wird über eine erstaunliche Entdeckung berichtet, die einen entscheidenden Beitrag zum Verständnis der molekularen Grundlagen der DNA-Reparatur liefert. Wissenschaftler des Instituts für Biochemie II: Kardiovaskuläre Biochemie, am Klinikum der Johan

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Max-Planck-Forschern gelingt Durchbruch in der Pflanzen-Stammzellforschung

Wissenschaftler des Tübinger Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie haben entschlüsselt, wie Pflanzen die Anzahl ihrer Stammzellen regulieren

Pflanzen verfügen dank totipotenter Stammzellen lebenslang über die Fähigkeit, ständig neue Organe zu bilden. Wie Hormone und genetische Faktoren zusammenwirken, damit Pflanzen weder verkümmern noch krebsartig wuchern, war jedoch unbekannt. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie haben jetzt einen Rückkopplungsme

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Neue Technik legt Karten im Gehirn offen

MPI-Forschern gelingt erstmalig die Kartierung der Aktivität, die durch elektrische Mikrostimulation des Gehirns ausgelöst wird

Eine neue Technik, mit der man die Gehirnaktivität mit Hilfe des BOLD-Signals (Blood Oxygen Level Dependent Signal) während der elektrischen Mikrostimulation im Gehirn von Primaten genau aufzeichnen kann, haben Forscher des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik in Tübingen entwickelt. Diese Kombination aus elektrischer Mikrostimulation und funkti

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Wissenschaftsteam entschlüsselt Schimmelpilz-Genom

Innsbrucker Molekularbiologen mit 30 Institutionen an Sequenzierung beteiligt

Ein Wissenschaftsteam von 30 Institutionen – darunter auch Molekularbiologen der Universität Innsbruck – haben das Genom von drei verwandten Schimmelpilzspezies entschlüsselt. Aspergillus nidulans, Aspergillus oryzae und Aspergillus fumigatus zählen zu den Schimmelpilzen, die weltweit vorkommen und für den Menschen von großer Bedeutung sind. Das Wissenschaftsmagazin Nature berichtet über die neuen Pilzgen

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Neue Genom Entschlüsselung wird Forschung stark vorantreiben

Erstmals hat ein internationales Forscherkonsortium die Genomsequenzen von drei verwandten Schimmelpilzen (Aspergillen) zusammengetragen und verglichen. Die Ergebnisse, die am 22. Dezember in Nature erscheinen, zeigen, dass die drei Pilze – Aspergillus oryzae, Aspergillus fumigatus und Aspergillus nidulans – obwohl zur gleichen Gattung zählend, genetisch so unterschiedlich sind wie Fische und Menschen. Die Resultate erlauben neue Rückschlüsse über die Genomevolution und Genomregulation im Allgeme

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Ambrosia artemisiifolia: Diese Pflanze ist kein Geschenk der Götter

Deutsch-schweizerische Arbeitsgruppe sammelt Daten zu invasiver Art und will Bevölkerung sensibilisieren

Ambrosia, die Speise der griechischen Götter, soll ihnen ihre Unsterblichkeit verliehen haben. Solch positive Wirkung löst Ambrosia artemisiifolia, das Beifußblättrige Traubenkraut, leider nicht aus. Die stark allergene Pflanze, die aus Nordamerika stammt, hat sich bereits in mehreren europäischen Ländern (Frankreich, Italien, Ungarn) massiv ausgebreitet. Kürzlich haben auf Einla

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Das Mammut-Puzzle aus dem Pleistozän – Wissenschaftlerteam entziffert Teile des Erbguts

Die Mammuts sind vor rund 10 000 Jahren von der Erde verschwunden. Die Pflanzenfresser waren im späten Pleistozän, in der Zeit vor 135 000 bis 11 000 Jahren, in weiten Teilen Europas, Asiens, Afrikas und Nordamerikas verbreitet und konnten bis zu drei Meter groß werden – etwa wie heutige Elefanten, die auch ihre nächsten noch lebenden Verwandten sind. Unter günstigen Bedingungen sind von den Mammuts einzelne Knochen oder auch ganze Skelette im Boden erhalten geblieben, das Erbgut in den Zellen is

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Pilz aus Totem Meer soll Nutzpflanzen helfen

Forscher suchen nach Pflanzen mit erhöhter Salztoleranz

Der Schimmelpilz Eurotium herbatiorum steht derzeit ganz im Interesse von Forschern der Universität von Haifa: Der Pilz überlebt nämlich auch den zehnfachen Salzgehalt von Meereswasser. Die meisten Lebewesen der Erde weisen deutlich geringere Salztoleranzen aus und sterben, wenn sie in derartiger Umgebung sind. Den Forschern ist es gelungen, das Gen für die Salzresistenz in Brau-Hefe zu schleusen. Tatsächlich wurde die He

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