Biowissenschaften Chemie

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Neue Möglichkeiten für die biologische Schädlingsbekämpfung

Jenaer Max-Planck-Forscher zeigen: Ein Gen steuert den chemischen “Hilferuf”, mit dem schädlingsbefallener Mais Schutzinsekten anlockt

Welche genetischen Mechanismen Pflanzen in die Lage versetzen, gezielt chemische Hilferufe an Insekten abzugeben, haben Wissenschaftler der Universität Neuchatel, Schweiz, und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena am Beispiel von Mais herausgefunden. Dessen Pflanzen setzen einen Cocktail aus verschiedenen Duftstoffen frei, soba

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Wie man ‚Kontakt’ hält

Max-Planck-Forschern gelingt erster Einblick in die molekularen Vorgänge, die Synapsen in Form halten

Nervenzellen können über spezielle Verbindungsstellen, die Synapsen, Informationen speichern und untereinander weitergeben. Synapsen entscheiden also mit darüber, was wir uns merken und was nicht. Beim Lernen verändern sich diese Kontaktstellen sowohl in ihrer Struktur als auch in ihren funktionellen Eigenschaften. Die dafür verantwortlichen molekularen Vorgänge sind jedoch n

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Genetische Anpassung an die Umwelt

Genetische Anpassung an die Umwelt
Neuer Sonderforschungsbereich gestartet

Welche Gene und welche molekularen Prozesse dazu führen, dass sich Lebewesen besser an die Umwelt anpassen als andere, ist Gegenstand des Sonderforschungsbereichs “Die molekularen Grundlagen evolutionärer Innovationen”, der zu Jahresbeginn am Institut für Genetik der Universität zu Köln gestartet ist. Im Laufe der Evolution ist eine grosse Anzahl von Spezies mit spezifischen Umwelt Adaptationen entst

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"Under Cover" im Dienste der Frische – Sensor deckt Schwachstellen in der Nacherntekette von Frischmarktprodukten auf

Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Agrartechnik in Potsdam-Bornim (ATB) haben einen “Frische-Indikator” entwickelt, mit dessen Hilfe die komplexen Umgebungsbedingungen von Frischmarktprodukten mit geringem Aufwand gemessen werden können.

Schmackhaft, bunt, vielseitig und gesund – Obst und Gemüse erfreuen sich auch im Winter großer Beliebtheit. Voraussetzung ist, dass Salat, Möhren oder Äpfel frisch sind. Frische steht für eine Vielzahl äußerer als auch innerer Produkteigen

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Stichlinge "senden" auf Geheimkanälen

Stichlingsweibchen scheinen bei der Partnersuche unter anderem auf UV-Signale ihrer männlichen Artgenossen zu stehen. Das haben Zoologen der Universität Bonn herausgefunden. Dank eines speziellen “Anstrichs” reflektieren die Fischmänner den UV-Anteil des Umgebungslichts. Setzten die Forscher ein Männchen hinter eine UV-undurchlässige Scheibe, ein zweites dagegen hinter UV-durchlässiges Glas, entschieden sich paarungswillige Weibchen signifikant häufiger für den zweiten Stichlingsmann. Auch be

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Ein Chamäleon unter den Spinnen

Die Veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia) ist Europäische Spinne des Jahres 2006

Spinnenexperten aus 27 europäischen Staaten haben erstmals zusammen eine Spinnenart zur “Spinne des Jahres” gekürt, um verstärkt die überaus spannenden Seiten dieser nützlichen Tiere aufzuzeigen. 71 Jurymitglieder entschieden sich für ein in zweifacher Hinsicht karnevaleskes Tier, die Veränderliche Krabbenspinne, Misumena vatia. Ihre beiden Vorderbeinpaare sind kräftig und sehr lang, wodurch s

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Die In-vivo-Evaluierung der Muskelregenerierung

Das Ziel eines großen Teils der derzeitigen Forschung ist es, die Faktoren zu verstehen zu können, die das regenerative Leistungsvermögen der Muskeln beeinflussen. Lösungen werden durch In-vivo-Experimente bereitgestellt, die die Entwicklungen von menschlichen Myoblasten bei Mäusen untersuchen.

Myoblasten sind eine Art von Stammzellen, die in Muskeln vorkommen. Wenn Myoblasten sich vereinigen, werden die Skelettmuskelzellen, auch Muskelfasern genannt, gebildet. Die Myoblasten, d

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Riesenprotein Titin hilft beim Muskelbau

Es ist, als hielte man mit einer Hand zwei Schlangen an ihren Enden fest, um sie daran zu hindern, sich in entgegengesetzte Richtungen davonzumachen. Etwas Ähnliches geschieht mit einem für den Aufbau von Muskelfasern entscheidenden Protein, wie Wissenschaftler der Hamburger Außenstelle des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) und ihre Projektpartner vom Londoner King’s College jetzt entdeckt haben. Die Arbeit der Forscher ist in der aktuellen Ausgabe von Nature veröffentlicht wor

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Gene geben Auskunft über Todesursache

RNA-Produktion verrät gewaltsames Ende

Um die Todesursache festzustellen, könnten Forensiker bald auch die Gene zu Rate ziehen. Japanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bestimmte Gene bei strangulierten Opfern aktiver waren, als bei Toten, die anders ums Leben gekommen sind. Das berichten Forscher der Universität von Nagasaki im japanischen Fachmagazin Legal Medicine.

Wenn ein Mensch erstickt, hinterlässt das charakteristische Spuren auf molekularer Ebene. E

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Die vergessene Methan-Quelle

In den letzten Jahren ist die Biosphäre immer mehr in den Blickpunkt der Forschung geraten, gerade was den Austausch klimarelevanter Gase zwischen Biosphäre und Atmosphäre betrifft. Forscher des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg haben jetzt genauestens analysiert, welche organischen Gase von Pflanzen abgegeben werden. Dabei machten sie die überraschende Entdeckung, dass Pflanzen – entgegen allen bisherigen Annahmen – das Treibhausgas Methan selbst freisetzen. Ebenso überraschend w

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Gerüstmolekül Harmonin als Schlüsselfaktor des Usher-Syndroms erkannt

Mainzer Zoologen leisten wertvollen Beitrag zum Verständnis der häufigsten Form kombinierter Taub-Blindheit des Menschen

Das Usher-Syndrom (USH) des Menschen ist die häufigste Erbkrankheit, die zum Gehörverlust und zum Erblinden führt. Die Betroffenen können bereits von Geburt an taub sein und verlieren im weiteren Verlauf der Krankheit ihr Augenlicht. Häufig geht das Syndrom mit einer Störung des Gleichgewichtssinns einher. Wissenschaftler um Univ.-Prof. Dr. Uwe Wolfrum vom Instit

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Antihaft-Beschichtung lässt Insekten keine Chance

Stuttgarter Wissenschaftler zeigen, wie fleischfressende Pflanzen mit raffiniertem Materialdesign erfolgreich Fallen stellen

Pflanzen sind in der Lage, mit Hilfe organischer Substanzen ähnliche Effekte zu erzielen wie wir sie zumeist nur von technischen Materialien kennen. Das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Metallforschung und der Universität Hohenheim am Beispiel fleischfressender Kannenpflanzen gezeigt.

Diesen Pflanzen gelingt es mit einer doppelt

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Wie viel Vitamin E ist schädlich?

Eine europäische Antwort

Nicht nur zu wenig, auch zu viel Vitamine und Mineralstoffe können ungesund sein, das ist bekannt – zumindest in Fachkreisen. Noch vor wenigen Monaten hätten Europas Wissenschaftler allerdings keine einheitliche Antwort auf die Frage geben können, wo die Grenze liegt zwischen gesund und nicht mehr gesund. Das hat sich geändert: Für 16 Nährstoffe hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA “Tolerable Upper Intake Level” festgelegt. Das

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Dem programmierten Zelltod auf der Spur: GSF-Nachwuchsgruppe untersucht Mechanismen der Apoptose

An der Abteilung Genvektoren des GSF – Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit nimmt zum 12. Januar eine Arbeitsgruppe zur Tumorforschung ihre Arbeit auf. Unter Leitung von Privatdozentin Dr. Irmela Jeremias sollen Mechanismen der Apoptose, also des programmierten Zelltods, untersucht werden. Die Nachwuchsgruppe wurde im Rahmen der Aktivitäten der GSF zur Förderung junger Wissenschaftlerinnen explizit für Frauen ausgeschrieben.

Das Ziel der Therapie von Patienten mit einer Kre

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Kohleverflüssigung

Hydrierung in Gegenwart von Boran- und Iod-Katalysatoren ebnet den Weg zur Verflüssigung von Magerkohle

Die Verknappung der weltweiten Ölreserven lässt den Ölpreis eskalieren – und macht die in weitaus größeren Mengen vorhandene Kohle wieder interessant als Ausgangsmaterial für flüssige Kraftstoffe und chemische Rohstoffe. Forscher vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr haben ein neues Verfahren entwickelt, das erstmals auch hoch-inkohlte Steinkohle (“

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Gehirn steuert Cyberhand

Entwicklung neuer Prothese nach vier Jahren in Endphase

Europäische Forscher haben in einem Gemeinschaftsprojekt eine neuartige Handprothese entwickelt, die mittels Elektroden mit dem menschlichen Nervensystem verbunden wird. Damit kann die Cyberhand ähnlich einer normalen Hand direkt vom Gehirn gesteuert werden. Sensoren in der Prothese ermöglichen sogar Empfindungen wie Druck und Temperatur.

Erste klinische Versuche mit der Cyberhand sollen Mitte des Jahres abgeschloss

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