Biowissenschaften Chemie

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Netzwerk von Stammzellgenen steuert Nervenzellneubildung bei Erwachsenen

Seit die Wissenschaft die Vorstellung umgestoßen hat, wonach sich in einem erwachsenen Organismus keine neuen Nervenzellen bilden, will sie wissen, wie diese “Neurogenese” gesteuert wird. Ziel ist es, dieses Wissen für die Entwicklung neuartiger Therapien neurodegenerativer Erkrankungen zu nutzen und das Verständnis vom Zusammenspiel von Struktur und Funktion im Gehirn zu verbessern. Komplexe Vorgänge wie die Nervenzellentwicklung werden nicht durch einzelne Gene bestimmt sondern durch Netzwer

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Doping für den Riechkolben: Transkriptionsfaktor fördert Neubildung von Nervenzellen im Gehirn

Im Gehirn ausgewachsener Säuger – inklusive des Menschen – findet fast keine Neubildung von Nervenzellen mehr statt. Nur in zwei kleinen Bereichen des Vorderhirns werden abgestorbene Zellen ersetzt. Einer dieser Bereiche ist der Riechkolben, wo die von der Nase kommenden Riechnerven enden. Die Entwicklungsbiologin Prof. Dr. Magdalena Götz (GSF-Institut für Stammzellforschung und Institut für Physiologie der Ludwig Maximilians-Universität München) konnte nun die molekularen Mechanismen aufklären,

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Schützende Hülle für Probiotika

ttz-Wissenschaftler schicken probiotische Bakterien auf eine sichere Reise durch den Körper

Abgefüllt in kleinen Fläschchen oder gut verpackt in zahlreichen Joghurtbechern warten sie im Kühlregal auf ihre Verbraucher. Die Rede ist von probiotischen Bakterien. Im optimalen Fall werden diese lebenden Mikroorganismen in Form von Joghurt oder anderen Milcherzeugnissen konsumiert. Überstehen sie dann die Reise durch Magen- und Dünndarmtrakt, können sie im Dickdarm Gesundheit und Wohlb

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Thymian ist die Arzneipflanze des Jahres 2006

Der Würzburger Studienkreis “Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde” hat den Echten Thymian (Thymus vulgaris) zur Arzneipflanze des Jahres 2006 gekürt. Das auch als Gewürz verwendete Gewächs hat eine lange Geschichte als Heilkraut und zählt heute zu den wertvollsten Arzneipflanzen bei Erkältungskrankheiten.

Thymianpräparate werden in vielfältiger Weise eingesetzt, hauptsächlich aber als Hustenmittel – wegen der auswurffördernden und krampflösenden Eigenschaften sowie der

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AIDS-Medikament aus Sonnenblumen

Sonnenblumen können eine Substanz produzieren, die zumindest in Zellkulturen den AIDS-Erreger HIV an seiner Vermehrung hindert. Das haben Wissenschaftler der Universität Bonn sowie des Forschungszentrums caesar herausgefunden. Das so genannte “DCQA” gilt schon seit einigen Jahren als Hoffnungsträger einer völlig neuen Gruppe von AIDS-Medikamenten. Der Wirkstoff ist aber nur in sehr geringen Mengen verfügbar und daher extrem teuer. Mit dem Bonner Verfahren ließe er sich wahrscheinlich zu einem

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Wie man Krebszellen von innen verbrennt

Forscher aus Jena und Potsdam beweisen nach über 80 Jahren die Warburg-Hypothese

Krebs entsteht durch das ungehemmte Wachstum von fehlprogrammierten körpereigenen Zellen. Die Geschwindigkeit des Wachstums ist abhängig von Stoffwechselprozessen, die Energie bereitstellen. Entweder wird die Energie aus der Vergärung von Zucker gewonnen oder aus der Verbrennung von Sauerstoff – Letztere findet in den Kraftwerken der Zelle, den Mitochondrien, statt. Krebszellen machen zu viel Verg

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Neue Teststreifen zum Nachweis von Schwermetallen

Fixieren durch Filtrieren

Viele Schwermetalle sind Umweltgifte oder toxisch für den Menschen. Entsprechend niedrig sind die gesetzlichen Grenzwerte für Trinkwasser oder Abwässer. Für eine schnelle Analytik vor Ort sowie für Routinekontrollen der Wasserqualität ist eine rasche, kostengünstige Methodik gefragt, die ohne aufwändige Geräte auskommt. Ideal sind Teststreifen, die einfach eingetaucht werden und durch einen Farbumschlag anzeigen, ob ein Schwermetalle und wenn ja, wievi

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Lab-on-a-Chip-Anwendungen

In einer Zeit, in der die Nanotechnologie in den meisten Schlüsselsektoren der Biowissenschaft Anwendung zu finden scheint, lassen neue Entwicklungen das Lab-on-a-Chip-Konzept kontinuierlich Wirklichkeit werden.

Durch die Nutzung der Mikrofluidik-Technologie wird es den Wissenschaftlern möglich, ein Laboratorium der molekularen Diagnostik im Wesentlichen auf einem Silizium-Chip nachzubilden. Die für eine solche Struktur notwendigen Nanokomponenten, Mikrokanäle und Mikroventile si

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Die Ausarbeitung der Verbindungen zwischen den Genen und der Fleischqualität

Eine der Hauptprioritäten der jeweiligen EU-Behörden ist die Sicherstellung, dass die Fleischprodukte, die in die Nahrungskette gelangen, von höchster Qualität sind.

Im Rahmen des EU-finanzierten PORDICTOR-Projekts konzentrierte man sich auf den genetischen Aspekt der Fleischqualität und machte es sich zur Aufgabe, spezifische genetische Prädiktoren in Verbindung mit der Fleischqualität zu bestimmen. Das Gesamtziel lag in der Auswahl spezieller genetischer Expressionsprofile währe

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Forscher NGFN – entdecken neue Varianten im Schnittmuster der Gene

Aus einem Gen können viele Lebewesen mit Zellkern (Eukaryoten) mehr als eine Sorte von Proteinen herstellen. “Alternatives Spleißen” heißt der molekulare Vorgang, der dafür abläuft. Vermutlich werden durch diesen Mechanismus von mehr als der Hälfte aller menschlichen Gene mehrere Proteine hergestellt. Erst kürzlich wurde von Wissenschaftlern des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) eine neue Form des alternativen Spleißens entdeckt: das Spleißen an den so genannten NAGNAG-Stellen.

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Mathematisches Modell zur Vielfalt der Gehirne

Max-Planck-Forscher am Bernstein Center for Computational Neuroscience Göttingen beschreibt Prinzipien der Selbstorganisation bei der Entwicklung des Gehirns. Mit Hilfe der Mathematik kann der Göttinger Neurophysiker Dr. Fred Wolf die Ausbildung individueller neuronaler Architekturen bei der Gehirnentwicklung erklären.

Das menschliche Gehirn enthält Milliarden von Nervenzellen,von denen jede einzelne an durchschnittlich zehntausend Kontaktstellen mit anderen verknüpft ist. Damit

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Immunsystem unter Kontrolle

In ihrem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift “Neuron” gelang Magdeburger Medizinern um Prof. Dr. Dr. Oliver Ullrich, Institut für Immunologie der Otto-von-Guericke-Universität, die Aufdeckung eines neuen Mechanismus, wie das Immunsystem im Gehirn unter Kontrolle gehalten wird. Dieser Mechanismus wird von so genannten Endocannabinoiden kontrolliert und ist wahrscheinlich auch bei entzündlichen Nervenzellerkrankungen, wie der Multiplen Sklerose, beteiligt.

Die

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Wie schnell trinkt die Tomate?

Wissenschaftlern am Berliner Hahn-Meitner-Institut ist es erstmals gelungen, in deutlichen Bildern zu beobachten, wie schnell eine Pflanze Wasser aufnimmt. In einer Reihe von Aufnahmen, die einen Tomatensetzling zeigen, kann man genau verfolgen, wie das Wasser im Stiel aufsteigt.

Wissenschaftlern am Berliner Hahn-Meitner-Institut ist es erstmals gelungen, in deutlichen Bildern zu beobachten, wie schnell eine Pflanze Wasser aufnimmt. In einer Reihe von Aufnahmen, die einen Tomaten

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Eine neue biochemische Reaktion im anaeroben Abbau von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen

Zu den häufigsten Verunreinigungen des Grundwassers zählen Mineralöle, die zum Beispiel infolge von undichten Tanks auslaufen und in die tieferen Erdschichten einsickern. Insbesondere die darin enthaltenen aromatischen Kohlenwasserstoffe können nicht nur toxisch, sondern auch krebserregend wirken und gefährden somit die Trinkwasserqualität.

Wissenschaftler am Institut für Grundwasserökologie der GSF sind der Frage nachgegangen, wie sich solche Ölrückstände in sauerstoffarmer Um

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Neue Heilmittel aus der Tiefe des Meeres vor Markteinführung

Forschungsprojekt “Neue Wirkstoffe und Biomaterialien” mit großem Erfolg beendet

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat bis Ende letzten Jahres unter Nutzung von EU-Fonds zwei landesspezifische Forschungsschwerpunkte im Bereich der Biotechnologie mit umfangreichen Fördermitteln unterstützt. Eines dieser an den Universitäten in Greifswald und Rostock als Landeforschungsschwerpunkt angesiedelten Verbundprojekte hat sich mit der Entwicklung von neuen marinen Wirkstoffen und Biomateria

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Informatiker wollen Evolutions-Biologie erklären

Evolution natürlicher Signalnetzwerke mit Computer verständlich machen

Mit Hilfe der Informatik wollen Wissenschaftler die Evolution natürlicher Signalnetzwerke am Computer nachspielen und so deren Arbeitsweise entschlüsseln. Das Forschungsprojekt “Evolving Cell Signalling Network in Silico”, das von der EU mit 1,6 Mio. Euro gefördert wird, soll Licht hinter den Austausch von Informationen zwischen Zellen bringen, berichtet die Friedrich-Schiller-Universität Jena. Am Projekt,

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